Herz, was willst du mehr? Steak, Ribs, Wings und Burger im KOCHWERK

Am Freitag habe ich endlich meinen Gutschein eingelöst und war im Kochwerk bei einem Kochkurs zum Thema „Steak, Ribs and Wings“. (Den Gutschein habe ich hier  beim Look-Magazin gewonnen.)

Lange habe ich hin- und herüberlegt, welchen Kurs ich denn schlussendlich machen soll, weil mich einige interessiert hätten, die angeboten werden. Momentan gibt es zum Beispiel noch „Die KREATIVE Wiener Küche“ (das klingt doch superinteressant, oder?), „Raffinierte Wildküche“ (Herbst ist Wildzeit!) oder aber auch einen dreiteiligen Anfängerkurs (brunois what?). Und das gibt es noch einige mehr! 

© Nurten Walcher, das Kochwerk

So habe ich mich also bereits im Sommer angemeldet und wartete ungeduldig auf den 6.10. – meine Gutscheine, die wochenlang an der gleichen Stelle hingen (genau hinter meinem PC-Bildschirm an der Wand) habe ich vorsorglich wo hingelegt, „wo ich sie bestimmt finde“. Naja, und wer kennt das nicht…UNAUFFINDBAR…drei Tage lang habe ich gesucht und gesucht und gesucht und leider nichts gefunden…da ich jedoch vorher schon meine Gutscheincodes bekannt gegeben hatte, konnte ich trotzdem teilnehmen – pfuh – Glück gehabt! 😀 

(EDIT: Die Gutscheine sind bis jetzt nicht aufgetaucht…)

Und der nächste Fauxpas folgte sogleich: 10 Minuten zu spät kamen wir dort an, natürlich als Letztes (ich mag‘ Zu-Spät-Sein ja ÜBERHAUPT nicht, aber trotz Sprint-Gassirunde und Taxi zum Kochwerk ging es sich nicht früher aus…sorry!).

Das Kochwerk ist easy peasy zu finden am Esteplatz 5 im dritten Bezirk. Öffentlich kommt man leicht mit der U3, oder aber auch mit der U4 hin (jeweils Station Wien Mitte). Auch von außen erkennt man das Kochwerk schon an seinem pinken Schild.

Rein und Stufen hinunter wurden wir auch schon von der lieben Nurten begrüßt, die uns auch sofort ein Glas Sekt und einen kleinen Snack anbot. Die große Tafel war bereits wunderschön gedeckt – -ebenfalls im unverkennbaren pink, aber auch mit Grau, sehr schön!

Kurz aklimatisiert ging’s auch schon los mit der Vorstellrunde in der Küche. Wir kochten mit Christof und Simon und Beata war unsere flotte Küchenhilfe, die uns die unbeliebteste Arbeit in der Küche abnahm, das Abwaschen und Wegräumen, danke Beata!

Das Menü

Unser Schlachtplan für den Abend sah so aus: 

Steak in feinen Tranchen auf Blattsalat mit House-Dressing
Cheeseburger mit Rinderfleischpattie und selbstgebackenem Bun
Barbecue Ribs & Asian Wings
Feines Überraschungsdessert
(und hier sind bitte die leckeren Saucen, Dips & Co. gar nicht aufgelistet!!!)

WOW – na wenn das nicht schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, dann weiß ich auch nicht! Besonders auf die Burger-Buns und Patties war ich gespannt, ich habe ja selbst schon welche ausprobiert, die leider ein wenig sehr hart geworden sind… (ich muss ehrlich zugeben, das beste an meinem Burger-Post war das GIF… 😉 Allgemein müsste ich nach diesem Kochkurs meinen gesamten Burger-Post überarbeiten dank Christof Walcher! 😉 )

Und schon ging es los mit dem gemeinsamen Kochen! Die Zutaten waren alle schon auf die Anzahl der Teilnehmer hochgerechnet abgewogen, so dass wir uns alle wirklich aufs Kochen konzentrieren konnten. Christof und Simon erklärten uns die Arbeitsschritte, zeigten uns einiges vor und wir durften nachmachen, schließlich sollen wir ja was lernen. Die Gruppe war gut durchgemischt: von jung bis alt erwachsen war alles dabei und hatte Spaß. Meiner Meinung nach eine sehr harmonische Truppe und kamen wir alle schnell ins Plaudern und Lachen (was natürlich auch an der offenen und lustigen Art der beiden Köche lag!) – und was verbindet mehr, als ein gemeinsames Hobby? Und noch ein großes Plus: die liebe Nurten versorgte alle Teilnehmer auf Wunsch mit Getränken, damit ja keiner Durst leiden muss! 😉

So kochten wir also dahin, bepinselten unsere Ribs, rührten unsere Saucen, lachten, tranken, haben Steaks gebraten, Käse auf Patties geschlichtet und richteten unsere Teller gemeinsam an, aßen miteinander, tranken noch einen Kaffee und schon waren die 5 (oder gar 6?) Stunden wie verflogen…wow…

Fazit: ein supersupersupernetter und lustiger Abend, unheimlich tolle Rezepte, die ich sowas von fix nachkochen werde (Termin für Burger-Abend ist bereits fixiert!), tolle Tipps direkt vom Profi und bin ich wirklich mit dem Gefühl gegangen, perfekt betreut worden zu sein, von der ersten Minute an, bis zum Schluss. Mir fällt wirklich nichts negatives ein, außer, dass ich mir nicht noch was eingepackt habe für den nächsten Tag 🙂 

Danke, liebes Kochwerk-Team, für den supertollen Abend!

Und jetzt kommt leider die große Enttäuschung:

Das Rezept für den Burger Bun, der außen knusprig und innen so unglaublich weich war, oder für die Blitz-Mayo, die Tomatenmarmelade (ooooh….so gut!) oder aber auch die Anleitung für Ribs, die sich fast von alleine vom Knochen lösen gibt’s hier heute leider nicht…ich kann euch nur wärmstens ans Herz legen, einen Kochkurs im Kochwerk zu besuchen, um in Besitz dieser tollen Rezepte zu kommen (ich hüte mein Mäppchen mit den Rezepten . (ACHTUNG: ein neuer „Steak, Ribs und Wings“-Kurs für Jänner ist sogar schon zum Buchen verfügbar!) Aber was ich euch noch zeigen kann, sind einige Impressionen von Freitag Abend (falls ihr nicht schon überzeugt genug seid…)

Weitere Fotos (auch zu anderen Kochkursen!) findet ihr natürlich auch auf der Kochwerk-Homepage oder ihr ihr klickt hier.

© Nurten Walcher, das Kochwerk
© Nurten Walcher, das Kochwerk

Und, schon gebucht? 😉 Worauf wartet ihr noch?

 

 

Liebe Grüße,

eure Claudschi <3

 

PS: Am Wochenende steigt bei mir daheim ein Dinner-Abend, wenn’s gut läuft gibt’s natürlich Fotos und Rezepte bald hier am Blog 🙂

 

Titel/Beitragsbild: © Nurten Walcher, das Kochwerk

 

Damit mehr Zeit zum Sonne tanken bleibt: superschnelles Huhn mit Salsalat! :-)

Man glaubt es kaum: die Sonne scheint! 😀

Nicht, dass wir schon Mitte Mai hätten und eigentlich jammern sollten, dass es so heiß ist. Nein, 2017 wird gejammert, dass es noch nicht heiß genug ist!

Aber nichtsdestotrotz lassen wir uns die Laune nicht vermiesen und genießen unseren Spritzer/unser Bier am Abend draußen, sei es Garten/Terrasse oder Balkon! Und weil man zu einem sommerlichen Getränk im Sonnenschein auch ein sommerliches Gericht braucht, zeige ich euch heute mein superschnelles Salsa Chicken!

 

Ihr braucht (für 2 Personen):

  • 2 Hühnerbrustfilets
  • mexikanische Gewürze (geräucherter Paprika, Cayenne Pfeffer, Koriander, …)
  • 2 Avocados
  • 200g Tomaten
  • rote Zwiebel
  • 1/2 Limette

 

  1. Zuerst schneidet ihr die Hühnerbrustfilets im Schmetterlingsschnitt auf (=der Länge nach, aber nicht durchschneiden, so dass ihr sie aufklappen könnt, hier ein kleines Video zur Erklärung)
  2. Die Hühnerbrust würzt ihr dann mit den mexikanischen Gewürzen und stellt sie kurz beiseite.
  3. Die Avocado wird geschält und in kleine Stücke geschnitten (wer keine Ahnung von Avocados hat, bitte hier entlang!), ebenso die rote Zwiebel. Die Tomaten werden auch in kleine Stücke geschnitten und alles zusammen in eine Schüssel gegeben.
  4. Tomaten und Avocado brauchen viel Salz, also könnt ihr hier ordentlich reinsalsen (hihi 😉 ) und schlussendlich auch noch den Saft der Limette drübergeben.
  5. Die Hühnerbrust wird auf dem Grill schön durchgegrillt (alternativ tut’s natürlich auch eine Grillpfanne) und danach neben dem Salat angerichtet. Fertig!

 

Das Gericht ist damit sehr kohlenhydratarm (aka low-carb). Wer möchte, kann natürlich noch Mais und Bohnen in den Salat geben und sich Süßkartoffel-Pommes dazu machen. (Dazu passen würde dann auch ein Dip aus Sauerrahm, Joghurt, Zitrone, ein Schuss Essig und Koriander!).

 

Lasst es euch schmecken und genießt die Sonne, so lange sie noch da ist! 🙂

Eure Claudschi <3

Linsen & Partner – Angriff auf die Geschmacksknospen ;-) [Linsensuppe]

Draußen ist es kalt und stürmisch, da möchte man sich – ist man endlich zuhause angekommen – aufwärmen und eigentlich nicht mehr viel tun (so geht es mir zumindest…).

Zum Aufwärmen nach dem durchfrorenen Hundespaziergang habe ich uns gestern das erste Mal Linsensuppe gekocht: schon oft in diversen Restaurants gegessen und auch von einer ehemaligen Krankenhaus-Zimmerkollegin (Hi Zeynep! 🙂 ) empfohlen bekommen, habe ich sie nun gestern endlich ausprobiert und ja, es hat gemundet – sehr sogar! 🙂

 

Für 3-4 Teller Suppe braucht ihr:

  • 1 Kartoffel (ca. faustgroß – damit die Suppe schön cremig wird)
  • 2 Karotten und ein kleines Stück Sellerie (ich habe hier einfach eine Packung „Suppengemüse“ gekauft)
  • 250g Linsen
  • 2 Zwiebeln (ca. gleiche Menge wie Kartoffel)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1,5l Gemüsefonds (alternativ 1,5l Wasser und Suppenwürfel)
  • Petersilie, Olivenöl, Salz, Pfeffer

 

Und so wirds gemacht: 

  1. Zwiebel, Karotten, Kartoffel und Sellerie schälen und klein schneiden (grob reicht – und mit grob meine ich 1cm-Würfelchen 😉 )
  2. Danach habe ich alles in einem Topf mit Olivenöl angeröstet und brav umgerührt, bis alles schön Farbe angenommen hat.
  3. Nun gebt ihr die Linsen dazu und röstet sie ein paar Minuten mit an (evtl. noch einen Schuß Olivenöl zum Braten dazugeben)
  4. Danach habe ich das Tomatenmark dazu und alles schön durchgerührt.
  5. Ist alles gut vermengt, gießt ihr es mit eurem Fonds (aka Wasser inkl. Suppenwürfel) auf und lasst es mindestens eine Viertelstunde kochen (je nach Angabe auf eurer Linsenpackung).
  6. Auch Salzen und Pfeffern könnt ihr es jetzt schon großzügig.
  7. Schaut immer wieder nach den Linsen – da diese das Wasser aufsaugen, kann es sein, dass ihr ein wenig nachgießen müsst, damit die Suppe nicht zu dickflüssig wird
  8. Sind die Linsen weichgekocht könnt ihr alles mit eurem Stabmixer durchmixen und fertig ist das leckere Süppchen 🙂

Am besten dazu passt frisches Fladenbrot von der türkischen Bäckerei, ein frisches Baguette tuts zur Not aber auch! 🙂

 

TIPP: Wer es gerne scharf mag, kann die Suppe natürlich mit ordentlich Chili würzen – schmeckt hervorragend!

TIPP No. 2: Ein Löffelchen Sauerrahm am Ende dazu macht das Ganze noch cremiger 🙂

Probiert diese Suppe doch mal aus, wenn es schnell gehen muss und gut schmecken soll! Man kann wirklich nicht viel falsch machen! 🙂

Was ist euer liebstes Aufwärm-Rezept?

 

Und hier die Story zum „Linsen & Partner“:

Beim Überlegen nach einem einfallsreichen, catchy (klickmotivierenden) Titel für meinen Linsensuppe-Post ist mir nichts eingefallen, hin- und herüberlegt…nix. Dem bereits auf Urlaub befindlichen Herren daheim geschrieben, ob er denn eine Idee hat für einen Titel…und prompt 2 Sekunden später „Linsen & Partner!“ – wie aus der Pistole geschossen…und kurz danach kam auch schon dieses Bild dazu:

😉

 

 

Habt noch schöne Vorweihnachtstage! 🙂 Und stresst euch nicht zu viel 🙂

 

Liebe Grüße,

 

Claudia

 

Running Sushi BUT à la carte – saywhat?!

Nachdem wir lange hin- und herüberlegt haben, wo wir am besten Running Sushi essen gehen könnten, kam meine Freundin Julia auf die glorreiche Idee, dass wir ins Koi Asia im 1. Bezirk gehen könnten.  „Ich weiß, dass es dir 100%ig schmeckt“ und „Running Sushi but a la carte“ hat natürlich mein Interesse (und auch meinen Hunger!) geweckt. Also los!

Vom Karlsplatz in ein paar Gehminuten erreichbar findet man schnell ins Koi Asia und wird dort auch zur Mittagszeit freundlich von der Kellnerin empfangen, die uns an unseren Tisch führt. Wir waren um 13 Uhr dort und es war (zu meinem Erstaunen!) nicht total überfüllt. Das Lokal hat eine nette und angenehme Atmosphäre und die Getränke waren schnell aufgenommen (die meisten Leute bestellen beim Running Sushi ja irgendwie sowieso Leitungswasser oder Soda, oder irre ich mich? Was trinkt ihr?).

Running Sushi – aber nicht vom Laufband

Dann ging’s auch schon los und ich klappte die Karte auf: WOW! Über 100 verschiedene Speisen warteten darauf, von uns verzehrt zu werden. Und sie sahen auf den Bildern auch alle sehr gut aus, natürlich keine professionellen Food-Styling-Bilder, aber für den Gusto reichten sie allemal!

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Nun sucht man sich die Gerichte für seine „1. Runde“ aus: neben der Speisekarte bekommt man auch eine Karte, auf der man mit Stricherl kennzeichnet, welches Gericht man gerne hätte. Die Portionen sind natürlich kleiner – zum Beispiel bekommt man beim Gurken Maki drei Stück (die Portionsgröße geht aber auch aus den Bildern in der Speisekarte hervor). Wir haben uns zur 1. Runde natürlich eine Suppe, einige Maki (mhm….California Maki) und eine California Roll bestellt. Ach ja – und einen Salat haben wir uns vom Salatbuffet dazu geholt, nicht sehr groß, aber ausreichend…da kann man beim Salat holen auch gleich das Dessertbuffet begutachten (uA TIRAMISU!).

Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass es sowohl kalte, aus auch warme Speisen zur Auswahl gab: einige verschiedene Suppen (nicht nur die Miso und die Pikant-Säuerliche), Dim Sum, Ente, Nudeln, Huhn süß-sauer und natürlich die Klassiker, eh klar.

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Die Speisen trudelten dann nach der Reihe ein, da sie frisch zubereitet werden (!!!), alles in allem ging es aber jedes Mal sehr flott!

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Die Qualität war – soweit ich das beurteilen kann – sehr gut. Es schmeckte jeder einzelne Gang vorzüglich und – da die Portionsgrößen nicht so groß sind – traut man sich auch das ein oder andere Unbekannte zu probieren und entdeckt so vlt. wieder eine neue Lieblingsspeise?

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Was sich ein wenig schwierig gestaltete war,  sich zu merken, was man denn eigentlich für sich bestellt hat. Ordert man ähnliche Speisen muss man vlt. nachsehen, was einem selbst gehört und was der Begleitung. Bestellt man Sushi/Maki wird nämlich alles zusammen auf einem Teller gebracht. Wird sowieso alles geteilt, ist das natürlich kein Problem mehr! 🙂

Aber, das Beste kommt ja erst noch… der Preis: das Running Sushi a la Carte für zwei Personen, ein Soda, ein Soda Zitron und einen Apfelsaft haben wir unschlagbare 25,60 Euro bezahlt… Als die Rechnung kam, dachte ich zuerst, dass sie was vergessen hat oder die Rechnung doch gesplittet hat (nicht wie gewünscht „alles zusammen“). Aber nein!

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Die Preise sind – wie bei Running Sushi meiner Meinung nach üblich – zeitlich gesplittet. Am Abend zahlt man natürlich mehr, aber € 15,90 am Abend und Wochenende ist in Anbetracht der Qualität immer noch sehr preiswert!

 

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Wie oben auf dem Bild ersichtlich, wird – wenn man zuviel übrig lässt – ein Pauschalpreis pro übrig gelassenem Teller (ab dem 2. Teller) berechnet, was einige vielleicht stört, wenn man aber genauer drüber nachdenkt, eine gute Lösung ist. Natürlich will man viele verschiedene Speisen ausprobieren, Unmengen zu bestellen und dann nicht aufzuessen, weil man sich maßlos überschätzt hat, sieht kein Restaurant gern. Verschwendung von Lebensmitteln ist einfach nicht ok und gesunder Menschenverstand beim Bestellen von den Speisen vorausgesetzt. Aber der geübte Running Sushi-Esser ist sicherlich Profi beim Einschätzen, wie viel noch reinpasst 🙂 (Und bestellt deswegen wahrscheinlich in weiser Voraussicht Leitungwasser, weil man dann nicht so schnell voll ist… 🙂 )

 

Mit diesem Restaurant hat meine Freundin Julia ins Schwarze getroffen – ich werde bestimmt wieder hier essen – Qualität, Preis, Atmosphäre und die Freundlichkeit des Personals haben mich überzeugt. 100% Weiterempfehlung!

Wart ihr schon Mal im Koi Asia? Was gehört nicht zu den Klassikern und muss man unbedingt probieren?

Wenn nicht im Koi Asia, welches ist euer Lieblings-Running Sushi-Lokal?

Liebe Grüße, eure Claudschi

Mikrowellen-Tassenkuchen 2.0

Ich muss sagen, der Mikrowellen-Tassenkuchen, den ich euch letztes Jahr im November hier gezeigt hab, der war schon echt gut… oder, was meint ihr?

Aber irgendwie war es immer umständlich, ich selber hab mir nie die Mengen gemerkt, wieviele Löffel davon und wieviel Kakao wars nochmal?

Aber…ich habe das Rezept überarbeitet! Viel einfacher zu merken und zusätzlich auch noch viel saftiger! Oh mein Gott, den müsst ihr heut gleich ausprobieren und eure Liebste/euren Liebsten damit überraschen! Oder einfach selber löffeln 😉

Die Zutaten bleiben gleich, nur die Mengen haben sich ein wenig verändert/vereinfacht:

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Ihr braucht für ein großes Häferl:

  • 4 EL Mehl
  • 4 EL Kakaopulver
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Pflanzenöl (hier wieder am besten neutrales Öl wie Rapsöl)
  • 4 EL Milch
  • 1 Ei

Na, das ist doch leicht zu merken, oder? Von allem vier Esslöffel und 1 Ei, rein ins Häferl, fest umrühren (bis keine Mehlklümpchen mehr zu sehen sind) und ab damit drei Minuten in die Mikrowelle.

Mikrowellen-Tassenkuchen reloaded! 🙂

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Genießt ihn!

Eure Claudschi

 

PS: Abwandlungen jeglicher Art möglich: zum Beispiel Schokodrops dazu oder vlt. ein paar Kürbiskerndln? Und das Nutella auch ganz super reinpassen würde, das muss ich wohl nicht erwähnen…wegen dem Kalorien sparen wär’s… 😉

Knusper Knusper Brötchen

Draussen ist es schon richtig kalt und grauslich…da will man sich beim Läuten des Weckers am finsteren Morgen einfach wieder in die Decke einrollen und weiterschlafen und nach der Arbeit nur schnell ins warme Zuhause.

aufstehn

Ich könnte euch jetzt predigen: NEIN! Geht raus, trefft euch mit Freunden, macht Sport, geht ins Kino, putzt eure Wohnung, etc.

 

Aber das tue ich nicht. Ich rate euch nämlich inständig, dieses tolle Brot nachzubacken, weil es so unheimlich lecker ist und unglaublich einfach zu machen (aber leider sehr zeitintensiv). Also damit ihr morgen dieses Brot essen könnt, stellt ihr euch bitte heute ca. 2 Minuten in die Küche. Bitte – danke! Ihr werdet es nicht bereuen.

 

Der fleißige Food Blog-Leser unter euch hat es bestimmt schon gelesen/gehört/gesehen oder gar selbst gebacken (dann gratuliere ich euch, denn ihr wart schneller als ich). Für die, die es aber nicht kennen (und können) – bitte hier weiterlesen:

 

Wir machen heute ein NO-KNEAD-BREAD (was soviel heißt wie „NEIN-KNETEN-BROT“ 😉 – also ein Brot, das ihr nicht ewig kneten müsst, aber trotzdem außen knusprig und innen total weich wird 🙂 Und so einfach, ihr werdet es nicht glauben, wenn ihr am Ende euren warmen und knusprigen Laib Brot in den Händen hält (aber bitte, ein wenig Auskühlen lassen zuvor 😉 )

 

Ihr braucht für einen kleinen Laib (reicht für ca. 3-4 Personen zum Frühstück):

  • 400g Mehl (ich habe [am Samstag] Dinkelmehl verwendet und [Sonntag] Vollkornweizenmehl [beides Hofer])
  • 300g lauwarmes Wasser
  • 9g Salz
  • 1g Trockengerm (Trockenhefe)
  • eine ofenfeste Form mit Deckel (alternativ ein ofenfester Kochtopf, kann zur Not auch (wie bei mir) mit Alufolie abgedeckt werden)

 

1. Zuerst löst ihr die Hefe in dem lauwarmen Wasser auf (ich verrühre mit einem Schneebesen) bis alles schön aufgelöst und trüb ist.

2. Dann gebt ihr das Salz und die Hälfte des Mehls dazu und rührt mit einem Kochlöffel alles (halbwegs) glatt (so dass keine Mehl“löcher“ mehr vorhanden sind.

3. Habt ihr das erledigt gebt ihr das restliche Mehl dazu und rührt es zusammen (ca. 1 Minute)

 

Und ja, jetzt kommt der Haken an der ganzen Geschichte:    d i e   R u h e z e i t .

 

12-18h lasst ihr euer Brot nun zugedeckt bei Zimmertemperatur stehen, so dass es schön „wachsen“ kann (am besten wohl über Nacht 😉 )

4. Habt ihr diese elendig lange Zeit brotlos überwunden könnt ihr euren aufgegangenen Teig bewundern und ihn auf eure bemehlte Arbeitsfläche stürzen. Dann klappt ihr ein paar Mal den Teig von außen nach innen, so ca. 5, 6 Mal sollte reichen, damit er Spannung erhält.

 

Uuuuuund hier der zweite Haken: nochmal ca. 2h ruhen lassen… (sorry, sorry, aber wie gesagt, ihr werdet es nicht bereuen 😉 ). Gebt den Teig zum Ruhen in eine Form, die ihr mit Öl eingepinselt habt, damit er nicht anklebt.

Sind die zwei Stunden fast um  heizt ihr euren Backofen auf 250° (Ober- und Unterhitze) vor und gebt auch schon euren Topf/eure ofenfeste Form ins Rohr, so dass diese auch heiß wird. Hat euer Backofen die Temperatur erreicht nehmt ihr den Topf/die Form heraus (ACHTUNG: HEISS!!! [dass man das immer noch dazusagen muss…also wirklich… 😀 ] ). In die Form stürzt ihr nun euer Brot und gebt den Deckel/die Alufolie drauf. Und nachdem wir jetzt schon so ewig gewartet haben, lassen wir das Brot 30 Min. im Rohr. Nach diesen 30 Minuten nehmen wir dann den Deckel/die Folie runter und stellen unseren Handytimer nochmal auf 15 Minuten.

 

So. Jetzt ist es aber wirklich fertig…!

Ja, jetzt ist euer Brot fertig und sieht hoffentlich total superknusprig und zum Reinbeißen aus:

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Also wenn das die Wartezeit (in der ihr ja nichts tun müsst, außer warten…auch nicht ins Fitnessstudio oder Wohnung putzen oder so!) nicht wert ist…dann verpasst ihr echt was. 🙂

 

Na dann, gutes Gelingen! 🙂  und vielleicht wäre ein bisserl Sport während der Ruhezeit ja wirklich nicht schlecht…das Brot macht nämlich süchtig 😉

 

Eure Claudia

 

 

In eigener Sache…

„Plötzlich wieder da und aktiv? Wo warst du?“ – fragt ihr euch? Ich könnte euch jetzt vorjammern, wie stressig die letzten Monate waren, was ich nicht alles zu tun hatte (und habe) und Versprechungen abgeben, dass ich jetzt wieder regelmäßig bloggen werde, aber nein, das mach ich nicht. #sorrynotsorry

Take a nap!

Ehrlich?

 

Ich war faul und hatte einfach keine Lust zu bloggen und wenn ich es nicht mit Spaß mache, dann leidet die Qualität (ihr kennt das…). Also lieber Qualität, statt Quantität – wie man so schön sagt. Ich freue mich natürlich unheimlich, wenn ihr wieder regelmäßig reinschaut und vielleicht sogar einen Kommentar da lasst, aber wie oft und wann und wie und was kommen wird, das weiß ich selber nicht 🙂

Grill and Chill (GUSTOs „Grillen im Winter“ mit Franz Karner) +Gewinnspiel!

Lange habe ich nachgedacht: ich kenne wirklich niemanden, der nicht gerne grillt. Egal ob Vegetarier, Veganer oder Fleischtiger – beim Grillen findet sich jeder etwas (und sei es nur das knusprige Knoblauchbaguette in irgend eine der unzähligen Saucen zu tunken! 🙂 ).

Als das Gusto Magazin auf Facebook dann 2×2 Plätze für den Kochkurs „Grillen im Winter“ mit Franz Karner verloste, habe ich natürlich sofort mitgemacht (ein Klick hat genügt!). Und siehe da! Am Freitag habe ich dann erfahren, dass ich mit einer Begleitung meiner Wahl am Kurs teilnehmen durfte! Juhuuuu! 🙂 Was hab ich mich gefreut! 🙂

Der Kochkurs fand im Restaurant Cafe Augarten statt und als wir ankamen fielen uns sofort die Griller auf und wir wurden freundlich begrüßt.

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Uns wurde mitgeteilt, dass im Kurs-Paket zwei Getränke enthalten sind, die wir gerne an der Bar einnehmen können. Gesagt getan – im Restaurant war bereits eingedeckt und wir durften uns einen Platz (samt Schürze!) aussuchen.

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Und dann ging es auch schon los! Der Koch Franz Karner begrüßte uns und zeigte uns zuerst, wie man die Griller anheizt (je nachdem, ob man direkt oder indirekt grillen möchte).

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Während die Kohlen also dahinschmorten bereiteten wir die ersten Gänge vor. Das Menü lautete wie folgt:

Pulled Lachs-Bagel

Schweinsfilet mit süßsauerem Zwiebelgemüse

Lammschulter mit Fenchel-Couscous

Cuba-Libre Chicken

Kokos- Toffee- Bananen

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Na wenn sich das nicht toll anhört? Die Beilagen wurden von Franz bereits vorbereitet, da der Kurs sich auf das Grillen fokussierte. Das fand ich persönlich ein wenig schade, weil mich gerade das süß-saure Zwiebelgemüse interessierte. Doch während wir beim Essen zusammen saßen unterhielten wir uns natürlich und sprachen auch über die Zubereitung der Beilagen. Und im Kurs-Paket ist natürlich auch eine Mappe mit den gesamten Rezepten enthalten! 😉

 

So grillten wir also zu Neunt bei schönstem Wetter (ein wenig kalt, aber sonnig!) im Garten des Cafe Restaurant Augarten vor uns hin, unterhielten uns über Gott und die Welt und verbrachten einfach einen lustigen, kulinarischen Nachmittag bei dem ein oder anderen Glas Wein bzw. Krügerl Bier miteinander! 😉

 

Ach ja, und gekocht haben wir natürlich auch! Ich will euch gar nicht zu viel verraten, sondern euch einfach über meine Bilder einen kleinen Einblick verschaffen 🙂

 

 

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Na wenn euch das nicht Lust auf Grillen macht, oder? 🙂 Und auf den Fotos konnte ich ja noch nicht mal alles festhalten (das Dessert hat es, wie ihr es vielleicht gemerkt habt, gar nicht mehr vor die Linse geschafft! 🙂 ) Zusammen haben wir nach der „anstrengenden“ Grillerei (die meiste Arbeit hatte sicher Franz 😉 ) noch ein (oder zwei?) Verdauungs-Schnäppschen getrunken und uns dann mit vollem Magen (und GUSTO-Goodie Bag!) voneinander verabschiedet. Ein wirklich gelungener und sehr leckerer Kochkurs!

Mehr Infos zu den Kochkursen von Gusto findet ihr hier. Und ich verrate euch noch was: der Kurs „Grillen im Winter“ findet diesen Samstag wieder statt und GUSTO verlost wieder 2×2 Plätze dafür auf ihrer Facebook-Seite!!! Also schnell rüberhüpfen, mitmachen und genau so einen tollen und lustigen Nachmittag erleben wie wir! 🙂 Vielen Dank natürlich auch an GUSTO, dass ich gewonnen habe und mitgrillen durfte! 🙂

So, ich such mir gleich mal meinen nächsten Kochkurs aus! 🙂

Habt einen feinen Abend und ein tolles Wochenende (vlt. beim GUSTO-Grillkurs? 🙂 )

 

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

Das war unser kulinarisches Kroatien 2015! Besucht: Aqua2 in Rovinj

Auch dieses Jahr wollten wir unseren Urlaub wieder im wunderschönen Kroatien verbringen. Da unser Haus vom letzten Jahr, von welchem wir total begeistert waren, leider nicht mehr verfügbar war, mussten wir uns eine Alternative suchen und wurden auf Airbnb fündig.

Es wurde wieder gegrillt, geplantscht, geschnorchelt und vorallem relaxed. Da wir heuer in der Nähe von Rovinj wohnten, wollten wir uns natürlich auch diese Stadt ansehen und dort essen gehen. Und weil wir alle durch die Bank Meeresfrüchte-Fans sind, suchten wir auf Tripadvisor nach den besten Restaurants und wurden fündig:

Das Aqua2 sollte es werden – und wir wurden definitiv nicht enttäuscht!

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Wir reservierten telefonisch und die Vorfreude war groß! Laut ihrer Facebook-Seite (leider gibt es keine Homepage) und der Bewertungen auf Tripadvisor sollte das Brot selbstgebacken, die Nudeln selbstgemacht und die Meeresfrüchte einfach nur fantastisch sein!

Im Aqua2 angekommen wurden wir zuerst freundlich begrüßt und unserem Tisch zugewiesen, der uns einen tollen Blick aufs Meer bot.

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ausblick

Die freundliche Kellnerin erklärte uns anfangs, dass sie ein neues Restaurant seien und betonte auch, das Brot und Nudeln selbst im Restaurant hergestellt werden.

Auch Bini war willkommen und bekam schnell eine Schüssel mit frischem kalten Wasser:

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Ein Blick auf die Karte geworfen hatte ich mich sehr schnell entschieden: als Vorspeise wollte ich Miesmuscheln in Weißweinsauce essen und als Hauptgang die Fischplatte, die auch von einigen meiner Freunde gewählt wurde. Und es war einfach alles, jeder einzelne Gang, ein Genuß! Aber bitte – lassen wir doch die Bilder sprechen…

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Wir haben für acht Personen – das waren sieben Vorspeisen und acht Hauptspeisen – inkl. Wasser und Wein (und Trinkgeld!) 2000 Kuna bezahlt, was ca. € 265,00 entspricht. Umgerechnet auf acht Personen also um die € 33,00 pro Nase, was in Anbetracht der Qualität (Wow! Superfrisch), des Service (unheimlich schnell!), des Ambientes (wunderschöner Blick aufs Meer) und des kostenlosen Likörs als Digestif (man konnte zwischen vier verschiedenen auswählen!) einfach unschlagbar ist! 🙂

Aufgrund unseres Verlangens nach Meeresfrüchten konnten wir die selbstgemachten Nudeln leider nicht mehr probieren, was ich aber bestimmt bei meinem nächsten Besuch im Aqua2 tun werde! Oder ihr könnt mir vielleicht davon berichten? 😉

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Und als Nachspeise natürlich noch ein Eis… (Eis geht immer!)

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Ich hoffe, ihr habt euren Urlaub auch so schön verbracht, wie ich – oder er steht euch noch bevor? Wo wart ihr?

Entspannte Grüße, eure Claudschi

 

PS: Rechts oben in der Sidebar könnt ihr für Aussa Mit Die Tepf! beim AMA Food Blog Award voten, damit ich der Publikumsliebling werde! 🙂 Ich würde mich freuen, wenn ihr für mich abstimmt! 🙂

 

PPS: Wer ist diese unheimlich herzige, wunderschöne, lächelnde Bini? Dazu gibt’s bald mehr! 😉

Holt euch mit meinem Rezept für Bruschetta ein erfrischendes Gericht auf den Teller!

Es ist heiß. Unglaublich heiß.

Ich hatte heuer seit langem wieder mal das „Glück“, meinen Urlaub auf die (bislang) heißeste Woche des Jahres zu legen (sonst war mein Urlaub eigentlich immer verregnet…). Doch teilweise habe ich mich an meinen Schreibtisch im Büro gewünscht, weil es in einer Dachgeschoßwohnung ohne Klimaanlage doch sehr heiß wird. Doch, der Hitze zum Trotz, haben wir uns einfach ein Plantschbecken auf die Terrasse gestellt und schon war für Abkühlung gesorgt (das Eis im Tiefkühlfach wurde natürlich auch nicht vergessen! 😉 ).

Aber was will man essen, wenn die Hitze sich doch auch auf den Magen schlägt. Man hat Hunger, will aber etwas leichtes (und nicht schon wieder den 08/15-Salat…

B R U S C H E T T A ! 

Dass Tomaten (Paradeiser 😉 ) und Basilikum einfach zusammengehören weiß man schon lang. Aber die reifen roten Früchte gemischt mit Olivenöl, einem Schuß Essig, frischen roten Zwiebeln auf knusprigen, nach Knoblauch riechendem Ciabatta ist einfach unbeschreiblich gut… Und das Beste daran: auch unglaublich einfach zu machen! 😉

Bei mir hat die Menge, die ich hier angebe, für ein großes Ciabatta gereicht. Vergesst nicht, dass durch das Entfernen der Kerne viel Gewicht verloren geht, also lieber etwas zu viel einkaufen, es wird bestimmt nichts übrig bleiben 🙂

Ich habe verwendet:

 

  • 1 kg reife dunkelrote Paradeiser
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • einen Schuss Olivenöl
  • einen Schuss Balsamicoessig
  • italienische Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano, Basilikum)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen für das Ciabatta
  • 1 Ciabatta in Scheiben geschnitten

 

Und so bereitet ihr es zu:

  1. Nachdem ihr die Paradeiser gewaschen habt, halbiert ihr sie und kratzt mit einem Löffel die Kerne und das flüssige Innere heraus, auch den Strunk entfernt ihr.
  2. Danach schneidet ihr die Tomaten in mittelgroße Würfel  (wie es euch am liebsten ist) und gebt alles in eine Schüssel. Dazu kommt dann die kleingehackte rote Zwiebel und ca. 2 kleingehackte Knoblauchzehen.
  3. Mit einem Schuss Olivenöl und ebenfalls einem Schuss Balsamicoessig verrührt ihr dann eure Masse, salzen und pfeffern bitte nicht vergessen!
  4. Die kleingehackten Kräuter gebt ihr ebenfalls nun hinzu.
  5. Ich gebe dann alles in den Kühlschrank, damit es noch durchzieht.
  6. Währenddessen heizt ihr euer Backrohr auf 160° Ober- und Unterhitze vor und schneidet euer Ciabatta in fingerdicke Scheiben.
  7. Gebt in einen flachen Teller so viel Olivenöl, dass er ganz bedeckt ist. In dieses Olivenöl tunkt ihr dann jede einzelne Scheibe eures Ciabatta (bitte nur ganz kurz, damit es sich nicht vollsaugt!).
  8. Schlichtet eure ölgetunkten Scheiben danach mit der beölten Seite nach oben auf ein Backblech und gebt es für einige Minuten ins Backrohr, bis die Oberfläche hellbraun und knusprig ist.
  9. Habt ihr das erledigt, nehmt ihr eure geschälten Knoblauchzehen und reibt sie auf die Ciabattascheiben. Da diese nun knusprig und rauh sind, reibt sich der Knoblauch schön darauf ab und nimmt den Geschmack auf.

 

Ihr seid fertig. Nun einfach mit einem Löffel die Tomatenmasse auf eurer Brot geben oder einfach in die Schüssel dippen – wie ihr es am liebsten habt. So gut, erfrischend und es macht süchtig! 🙂

bruschetta wein

 

bruschetta makro

 

bruschetta makro 2

 

Was esst ihr am liebsten, wenn es so heiß ist?

Liebe Grüße und habt ein wunderschönes Wochenende!

 

Eure Claudschi

 

Ein Rezept für einen Regentag im Sommer – gefüllte Zucchini

Beim Einkauf von Lebensmitteln – egal ob Obst oder Gemüse – sollte man immer darauf achten, dass man saisonale Produkte kauft. Sei es nun der leuchtend orange Hokkaido-Kürbis im Herbst oder die fleischig-fruchtigen Tomaten (Paradeiser!)  im Sommer.

Zusätzlich sollte man darauf achten, dass man nicht nur saisonal, sondern auch regional einkauft. Das klingt jetzt alles ein wenig langweilig, bringt auf Dauer aber viel. Wieso sollte man die heimischen Bauern nicht unterstützen, in dem man ihre Waren kauft? Ist es wirklich notwendig, dass man im Dezember Erdbeeren aus Spanien kauft, nur um sie dann püriert in einen Shake zu werfen?

Unserer Gesellschaft geht es so gut, dass wir das ganze Jahr über alle möglichen Obst- und Gemüsesorten verfügen können, weshalb viele Menschen gar nicht mehr wissen, wann Paprika, Gurken, Äpfel oder Spinat geerntet werden.

Natürlich kann und will man nicht auf alles verzichten, was einem täglich so schön drapiert und poliert im Geschäft angeboten wird, aber sollten wir uns doch bewusst werden, dass sich der Import von Obst und Gemüse nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Umwelt, unsere heimischen Bauern und auch auf den Geschmack auswirkt.

Informiert euch doch mal im Internet – es gibt unzählige Webseiten, die euch einen (kostenlosen) Saisonkalender anbieten. Und überlegt bitte beim nächsten Einkauf, ob ihr das Obst/Gemüse kaufen wollt, welches bereits Stunden im LKW verbracht hat, oder ob ihr nicht lieber das nehmt, das Stunden zuvor noch auf dem Feld/Baum/Strauch/… war.

Und außerdem: regional und saisonal zu kochen ist natürlich auch eine neue Inspirationsquelle für eure Rezepte!

 

Deswegen möchte ich euch heute mein Schlechtwetter-Rezept zeigen! Der Wetterbericht hat es schon vorausgesagt: REGEN! Nach einem angenehm heißen Wochenende nun die Abkühlung und grauer Himmel. Wir haben am Wochenende natürlich wieder gegrillt und es wurde fleißig Steak, Hühnerbrust und natürlich auch Gemüse geschlemmt. Genau deswegen hatte ich noch zwei riesige Zucchinis im Kühlschrank – die für Gemüsespieße einfach viel zu groß waren. Da kam mir sofort die Idee, dass ich sie füllen könnte – und womit? Natürlich mit Fleisch! Und Tomaten. Und Zwiebel. Und Käse.

Echt lecker, kohlenhydratarm und genau das Richtige, bei diesem Wetter!

 

Ihr braucht dazu:

  • 2 große Zucchinis
  • ca. 250g Faschiertes (ich habe Rind verwendet)
  • 2-3 Gemüsezwiebeln (klein geschnitten)
  • 2 Knollen Knoblauch (kleingehackt)
  • 2-3 Dosen Tomaten
  • Streukäse oder Schafkäse (welcher euch besser schmeckt)
  • Salz, Pfeffer, Öl zum Anbraten
  • italienische Kräuter nach Belieben

 

Und so bereitet ihr sie zu:

  1. Zuerst halbiert ihr die Zucchinis der Länge nach und höhlt sie aus (am besten funktioniert dies mit einem Löffel, indem ihr einfach dass Innere „Fruchtfleisch“ herauskratzt – gebt dies in eine Schüssel).
  2. Da Zucchinis auch sehr viel Wasser enthalten, salze ich die Zucchini-Schiffchen danach, damit das enthaltene Wasser heraustritt. (Wir tupfen dies später ab). Gebt euer ausgehöhltes Gemüse nun in eine Auflaufform.
  3. Nun geht es an die Füllung! Hierfür schneidet ihr eure Zwiebeln klein und röstet sie in ein wenig Öl an. Sind sie glasig gebt ihr das Zucchini-Innere und den kleingehackten Knoblauch dazu und lasst es ein paar Minuten unter ständigem Rühren mitbraten. (Der Knoblauch wird erst nachher dazugegeben, weil er wenn er länger brät und braun wird, leider auch bitter wird!).
  4. Ist alles gut angebraten gebt ihr es in eine Schüssel, damit ihr wieder Platz in eurem Topf habt, denn jetzt wird das Faschierte angebraten, bis es schön krümelig ist. Habt ihr das geschafft mischt ihr die Zucchini-Zwiebel-Masse dazu. Dosentomaten draufgeben, damit eine Bolognese-ähnliche Sauce entsteht und auf mittlerer Stufe weiter einkochen lassen (ca. 30 Min.).  Nun wäre auch der richtige Zeitpunkt euer Backrohr vorzuheizen: 180° Ober- und Unterhitze bitteschön! 🙂
  5. Salzen, pfeffern und die Kräuter nicht vergessen!
  6. Habt ihr eure Sauce abgeschmeckt und ist diese ein wenig eingekocht, könnt ihr eure Zucchini-Schiffchen trockentupfen. Ihr werdet staunen, wie viel Flüssigkeit ihr abtupft:
    zucchini wasser
  7. Danach füllt ihr eure Masse in die Zucchinis, streut Käse oder kleingehackten Schafkäse darauf (ich finde, dass Schafkäse viel besser passt!) und ab ins Rohr!
  8. Nach ca. 20 Minuten im Rohr sollten eure Zucchinis weich, der Käse geschmolzen und euer Hunger groß genug sein! 😉 Verbrennt euch aber nicht den Mund! (Ist mir natürlich passiert! 😀 )

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zuchini vor und danach

Was esst ihr im Sommer, wenn plötzlich eine paar Tage Abkühlung angesagt ist?

Liebe Grüße, eure Claudschi