AUSSA MIT DIE TEPF!

Kochen - Momente festhalten - Leben

„Ja so sieht es aus, uns geht es besser denn je“ – life update #1

Schönen Sonntag meine Lieben!

Wie in diesem Post schon angekündigt: es geht nicht mehr nur um Kochen, Essen und (schiefgegangenes) Backen, sondern auch um Alltägliches. Und heute mit einem life update 😉 Ich mache ja ständig Fotos…fast unter dem Motto „Quantität statt Qualität“ möchte man bei dem ein oder anderen meinen, aber es ist für mich mehr Erinnerung, als fotografisches Können zeigen. Was war bei euch so los in letzter Zeit?

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Gestern war ich mit meiner Schwester Brunchen im Hotel Schani. Kostet € 12,00 und macht satt. Vorallem der Kaffee ist supergut! Ich kann die Kaffeemaschine zwar nicht bedienen, aber den Kaffee genießen kann ich 😉 (Danke Sonja 😉 )

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Fancy Decken gibt es im Diagnosezentrum – und wenn man privat bezahlt bekommt man auch sehr rasch einen Termin…

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Steirischer Backhendlsalat – wenn man mit einem Steirer zusammen wohnt, muss man das einfach drauf haben… 😉 War sehr lecker (und ich glaube das erste Mal, dass ich in der Wohnung etwas im Öl herausgebacken habe 😀 )

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Ist Bini mit mir mit in der Arbeit, gehen wir in der Mittagspause immer an der Donau und danach im Donaupark spazieren und ich sag’s euch: dort ist’s so schön! Man könnte fast meinen, das Gras ist mit der Nagelschere zurecht geschnitten…und eine Vielfalt an Bäumen und Sträuchen (zumindest sofern ich das beurteilen kann 😉 ).


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Gansl-Zeit! Ja, am 11.11. war bekanntlich Martini, der burgenländische Feiertag 🙂 Und seit letztem Jahr machen wir unter Freunden ein „Gansl-Essen“. Letztes Jahr hatte  ich die Ehre und heuer die liebe Katrin – und wow, war das gut. Ich glaube, das war das beste Rotkraut, das ich jemals gegessen habe…WOWZA!

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Meine Bini am Posen…natürlich dank Leckerli hinter der Kamera 😀 😉


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Letzte Woche waren wir am Beginner-Konzert im Gasometer – sehr cool war’s!

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„Ach, nur einmal beißen bitte…“ oder „Isst du das noch?“ – was denkt sie sich iher wohl? 😀

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Bini, Jim und Jack (v.l.n.r.) – die drei Buddies bekamen beim Gansl-Essen auch das ein oder andere Leckerli ab 😉

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Ist das nicht ein wunderschönes Weinetikett? Musste ich gleich fotografieren und runterkratzen, so schööön!

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Mexikanische Enchiladas mit der Knorr-Kochbox gekocht – wirklich sehr zu empfehlen! Vorallem die Würzmischung für die Sauce dazu ist soooooo gut!!! 😛

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Mein Adventkalender von der Scrapbook-Werkstatt ist angekommen (konnte zum Glück noch einen ergattern!). Wurde gleich aufgehängt und ein wenig gepimpt 🙂 Bin schon sehr gespannt, was mich da jeden Tag erwartet! 🙂

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Hier habe ich eine mediterrane Tomaten-Tarte ausprobiert… war sehr gut, aber die Konsistenz ist noch ausbaufähig. Sobald ich das gemacht habe, ist dieses Rezept definitiv Blog-Material! 😉

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Bevor wir unsere Bini adoptiert haben, war Spazieren Gehen für mich einfach nur sinnlos…ohne ein Ziel herumspazieren ist superfad…aber mit Hund ist das wieder was ganz anderes… Und in Sulz im Wienerwald ist es nach dem ersten Schnee, der gefallen ist, einfach wunderschön!

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Bini hatte ihr erstes Blind-Date! 😀 Nein, nicht mit einem Hund, sondern mit der kleinen Nura ,die leider keinen eigenen Hund haben kann, aber sehr gerne mit einem spazieren gehen würde. Da haben wir nicht lange überlegt und uns angeboten…und die zwei verstehen sich super! Die kleine Nuri kann, obwohl sie erst fünf Jahre alt ist, sehr gut mit einem Hund umgehen, wirklich toll!

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Wir haben seit gestern unseren Bokashi-Kübel in Betrieb! Mit dem Bokashi-Kübel kann man in der Wohnung kompostieren und daraus Dünger gewinnen…angeblich! Ich halte euch auf dem Laufenden! Bin schon sehr gespannt, wie es damit weitergeht! 🙂

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Sonntag, 20.11.2016, ca. 9 Uhr – Kaffee (im Jake the dog-Häferl), meine Bini (gewalked und auf Kuschelkurs), Blog (lesen und schreiben) – einfach perfekt <3

So das war’s auch schon! 🙂

Bei uns gibt es heute Spaghetti Bolognese, dich ich gestern schon vorgekocht habe. Und bei euch? Was habt ihr heute noch so vor? Das Wetter ist ja wunderschön heut! Wir werden noch irgendwo hinfahren, um mit Bini spazieren zu gehen (mit Hund hat es ja doch einen Sinn… 😉 ).

Schönen Sonntag euch allen! Ich hoffe, euch hat das Update gefallen, wenn nicht, auch gut 😀 Kommt jetzt trotzdem öfters 😉

PS: Auf Aussa mit die Fotos ist soeben der Blog-Post bzgl. meiner Shopping Tipps online gegangen – viel Spaß beim Lesen (und Shoppen 😉 )

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Running Sushi BUT à la carte – saywhat?!

Nachdem wir lange hin- und herüberlegt haben, wo wir am besten Running Sushi essen gehen könnten, kam meine Freundin Julia auf die glorreiche Idee, dass wir ins Koi Asia im 1. Bezirk gehen könnten.  „Ich weiß, dass es dir 100%ig schmeckt“ und „Running Sushi but a la carte“ hat natürlich mein Interesse (und auch meinen Hunger!) geweckt. Also los!

Vom Karlsplatz in ein paar Gehminuten erreichbar findet man schnell ins Koi Asia und wird dort auch zur Mittagszeit freundlich von der Kellnerin empfangen, die uns an unseren Tisch führt. Wir waren um 13 Uhr dort und es war (zu meinem Erstaunen!) nicht total überfüllt. Das Lokal hat eine nette und angenehme Atmosphäre und die Getränke waren schnell aufgenommen (die meisten Leute bestellen beim Running Sushi ja irgendwie sowieso Leitungswasser oder Soda, oder irre ich mich? Was trinkt ihr?).

Running Sushi – aber nicht vom Laufband

Dann ging’s auch schon los und ich klappte die Karte auf: WOW! Über 100 verschiedene Speisen warteten darauf, von uns verzehrt zu werden. Und sie sahen auf den Bildern auch alle sehr gut aus, natürlich keine professionellen Food-Styling-Bilder, aber für den Gusto reichten sie allemal!

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Nun sucht man sich die Gerichte für seine „1. Runde“ aus: neben der Speisekarte bekommt man auch eine Karte, auf der man mit Stricherl kennzeichnet, welches Gericht man gerne hätte. Die Portionen sind natürlich kleiner – zum Beispiel bekommt man beim Gurken Maki drei Stück (die Portionsgröße geht aber auch aus den Bildern in der Speisekarte hervor). Wir haben uns zur 1. Runde natürlich eine Suppe, einige Maki (mhm….California Maki) und eine California Roll bestellt. Ach ja – und einen Salat haben wir uns vom Salatbuffet dazu geholt, nicht sehr groß, aber ausreichend…da kann man beim Salat holen auch gleich das Dessertbuffet begutachten (uA TIRAMISU!).

Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass es sowohl kalte, aus auch warme Speisen zur Auswahl gab: einige verschiedene Suppen (nicht nur die Miso und die Pikant-Säuerliche), Dim Sum, Ente, Nudeln, Huhn süß-sauer und natürlich die Klassiker, eh klar.

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Die Speisen trudelten dann nach der Reihe ein, da sie frisch zubereitet werden (!!!), alles in allem ging es aber jedes Mal sehr flott!

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Die Qualität war – soweit ich das beurteilen kann – sehr gut. Es schmeckte jeder einzelne Gang vorzüglich und – da die Portionsgrößen nicht so groß sind – traut man sich auch das ein oder andere Unbekannte zu probieren und entdeckt so vlt. wieder eine neue Lieblingsspeise?

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Was sich ein wenig schwierig gestaltete war,  sich zu merken, was man denn eigentlich für sich bestellt hat. Ordert man ähnliche Speisen muss man vlt. nachsehen, was einem selbst gehört und was der Begleitung. Bestellt man Sushi/Maki wird nämlich alles zusammen auf einem Teller gebracht. Wird sowieso alles geteilt, ist das natürlich kein Problem mehr! 🙂

Aber, das Beste kommt ja erst noch… der Preis: das Running Sushi a la Carte für zwei Personen, ein Soda, ein Soda Zitron und einen Apfelsaft haben wir unschlagbare 25,60 Euro bezahlt… Als die Rechnung kam, dachte ich zuerst, dass sie was vergessen hat oder die Rechnung doch gesplittet hat (nicht wie gewünscht „alles zusammen“). Aber nein!

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Die Preise sind – wie bei Running Sushi meiner Meinung nach üblich – zeitlich gesplittet. Am Abend zahlt man natürlich mehr, aber € 15,90 am Abend und Wochenende ist in Anbetracht der Qualität immer noch sehr preiswert!

 

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Wie oben auf dem Bild ersichtlich, wird – wenn man zuviel übrig lässt – ein Pauschalpreis pro übrig gelassenem Teller (ab dem 2. Teller) berechnet, was einige vielleicht stört, wenn man aber genauer drüber nachdenkt, eine gute Lösung ist. Natürlich will man viele verschiedene Speisen ausprobieren, Unmengen zu bestellen und dann nicht aufzuessen, weil man sich maßlos überschätzt hat, sieht kein Restaurant gern. Verschwendung von Lebensmitteln ist einfach nicht ok und gesunder Menschenverstand beim Bestellen von den Speisen vorausgesetzt. Aber der geübte Running Sushi-Esser ist sicherlich Profi beim Einschätzen, wie viel noch reinpasst 🙂 (Und bestellt deswegen wahrscheinlich in weiser Voraussicht Leitungwasser, weil man dann nicht so schnell voll ist… 🙂 )

 

Mit diesem Restaurant hat meine Freundin Julia ins Schwarze getroffen – ich werde bestimmt wieder hier essen – Qualität, Preis, Atmosphäre und die Freundlichkeit des Personals haben mich überzeugt. 100% Weiterempfehlung!

Wart ihr schon Mal im Koi Asia? Was gehört nicht zu den Klassikern und muss man unbedingt probieren?

Wenn nicht im Koi Asia, welches ist euer Lieblings-Running Sushi-Lokal?

Liebe Grüße, eure Claudschi

Mikrowellen-Tassenkuchen 2.0

Ich muss sagen, der Mikrowellen-Tassenkuchen, den ich euch letztes Jahr im November hier gezeigt hab, der war schon echt gut… oder, was meint ihr?

Aber irgendwie war es immer umständlich, ich selber hab mir nie die Mengen gemerkt, wieviele Löffel davon und wieviel Kakao wars nochmal?

Aber…ich habe das Rezept überarbeitet! Viel einfacher zu merken und zusätzlich auch noch viel saftiger! Oh mein Gott, den müsst ihr heut gleich ausprobieren und eure Liebste/euren Liebsten damit überraschen! Oder einfach selber löffeln 😉

Die Zutaten bleiben gleich, nur die Mengen haben sich ein wenig verändert/vereinfacht:

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Ihr braucht für ein großes Häferl:

  • 4 EL Mehl
  • 4 EL Kakaopulver
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Pflanzenöl (hier wieder am besten neutrales Öl wie Rapsöl)
  • 4 EL Milch
  • 1 Ei

Na, das ist doch leicht zu merken, oder? Von allem vier Esslöffel und 1 Ei, rein ins Häferl, fest umrühren (bis keine Mehlklümpchen mehr zu sehen sind) und ab damit drei Minuten in die Mikrowelle.

Mikrowellen-Tassenkuchen reloaded! 🙂

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Genießt ihn!

Eure Claudschi

 

PS: Abwandlungen jeglicher Art möglich: zum Beispiel Schokodrops dazu oder vlt. ein paar Kürbiskerndln? Und das Nutella auch ganz super reinpassen würde, das muss ich wohl nicht erwähnen…wegen dem Kalorien sparen wär’s… 😉

Tausche Fleischmesser gegen Papierschere – mein zweiter Blog! :-)

Schönen Nationalfeiertag! Feiertag – yay!!!

Nur heute komme ich nicht mit einem Rezept daher (kein traditionelles Schnitzel, kein Kaiserschmarrn (mhmmmm…)), sondern, heute möchte ich euch mein zweites Hobby zeigen, bzw. meinen zweiten Blog über mein zweites Hobby – das Kreativ-Sein mit Papier, Schere und Fotos!

Und da wahrscheinlich einige von euch nichts damit anfangen können, bleibt es hier auf Aussa mit die Tepf! auch in der Küche, die Änderung die sich für euch hier ergibt ist lediglich, dass ihr oben rechts im Menü zusätzlich den Menüpunkt „Gebastelt“ findet – über diesen kommt ihr auf meinen WordPress Blog namens – Trommelwirbel –

 

 

Ich glaube, das ist nicht so schwierig zu merken und zu unterscheiden, oder? 🙂

Nun gut, die ersten Posts sind schon online! Viel Spaß beim Lesen!

 

Eure Claudschi

Knusper Knusper Brötchen

Draussen ist es schon richtig kalt und grauslich…da will man sich beim Läuten des Weckers am finsteren Morgen einfach wieder in die Decke einrollen und weiterschlafen und nach der Arbeit nur schnell ins warme Zuhause.

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Ich könnte euch jetzt predigen: NEIN! Geht raus, trefft euch mit Freunden, macht Sport, geht ins Kino, putzt eure Wohnung, etc.

 

Aber das tue ich nicht. Ich rate euch nämlich inständig, dieses tolle Brot nachzubacken, weil es so unheimlich lecker ist und unglaublich einfach zu machen (aber leider sehr zeitintensiv). Also damit ihr morgen dieses Brot essen könnt, stellt ihr euch bitte heute ca. 2 Minuten in die Küche. Bitte – danke! Ihr werdet es nicht bereuen.

 

Der fleißige Food Blog-Leser unter euch hat es bestimmt schon gelesen/gehört/gesehen oder gar selbst gebacken (dann gratuliere ich euch, denn ihr wart schneller als ich). Für die, die es aber nicht kennen (und können) – bitte hier weiterlesen:

 

Wir machen heute ein NO-KNEAD-BREAD (was soviel heißt wie „NEIN-KNETEN-BROT“ 😉 – also ein Brot, das ihr nicht ewig kneten müsst, aber trotzdem außen knusprig und innen total weich wird 🙂 Und so einfach, ihr werdet es nicht glauben, wenn ihr am Ende euren warmen und knusprigen Laib Brot in den Händen hält (aber bitte, ein wenig Auskühlen lassen zuvor 😉 )

 

Ihr braucht für einen kleinen Laib (reicht für ca. 3-4 Personen zum Frühstück):

  • 400g Mehl (ich habe [am Samstag] Dinkelmehl verwendet und [Sonntag] Vollkornweizenmehl [beides Hofer])
  • 300g lauwarmes Wasser
  • 9g Salz
  • 1g Trockengerm (Trockenhefe)
  • eine ofenfeste Form mit Deckel (alternativ ein ofenfester Kochtopf, kann zur Not auch (wie bei mir) mit Alufolie abgedeckt werden)

 

1. Zuerst löst ihr die Hefe in dem lauwarmen Wasser auf (ich verrühre mit einem Schneebesen) bis alles schön aufgelöst und trüb ist.

2. Dann gebt ihr das Salz und die Hälfte des Mehls dazu und rührt mit einem Kochlöffel alles (halbwegs) glatt (so dass keine Mehl“löcher“ mehr vorhanden sind.

3. Habt ihr das erledigt gebt ihr das restliche Mehl dazu und rührt es zusammen (ca. 1 Minute)

 

Und ja, jetzt kommt der Haken an der ganzen Geschichte:    d i e   R u h e z e i t .

 

12-18h lasst ihr euer Brot nun zugedeckt bei Zimmertemperatur stehen, so dass es schön „wachsen“ kann (am besten wohl über Nacht 😉 )

4. Habt ihr diese elendig lange Zeit brotlos überwunden könnt ihr euren aufgegangenen Teig bewundern und ihn auf eure bemehlte Arbeitsfläche stürzen. Dann klappt ihr ein paar Mal den Teig von außen nach innen, so ca. 5, 6 Mal sollte reichen, damit er Spannung erhält.

 

Uuuuuund hier der zweite Haken: nochmal ca. 2h ruhen lassen… (sorry, sorry, aber wie gesagt, ihr werdet es nicht bereuen 😉 ). Gebt den Teig zum Ruhen in eine Form, die ihr mit Öl eingepinselt habt, damit er nicht anklebt.

Sind die zwei Stunden fast um  heizt ihr euren Backofen auf 250° (Ober- und Unterhitze) vor und gebt auch schon euren Topf/eure ofenfeste Form ins Rohr, so dass diese auch heiß wird. Hat euer Backofen die Temperatur erreicht nehmt ihr den Topf/die Form heraus (ACHTUNG: HEISS!!! [dass man das immer noch dazusagen muss…also wirklich… 😀 ] ). In die Form stürzt ihr nun euer Brot und gebt den Deckel/die Alufolie drauf. Und nachdem wir jetzt schon so ewig gewartet haben, lassen wir das Brot 30 Min. im Rohr. Nach diesen 30 Minuten nehmen wir dann den Deckel/die Folie runter und stellen unseren Handytimer nochmal auf 15 Minuten.

 

So. Jetzt ist es aber wirklich fertig…!

Ja, jetzt ist euer Brot fertig und sieht hoffentlich total superknusprig und zum Reinbeißen aus:

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Also wenn das die Wartezeit (in der ihr ja nichts tun müsst, außer warten…auch nicht ins Fitnessstudio oder Wohnung putzen oder so!) nicht wert ist…dann verpasst ihr echt was. 🙂

 

Na dann, gutes Gelingen! 🙂  und vielleicht wäre ein bisserl Sport während der Ruhezeit ja wirklich nicht schlecht…das Brot macht nämlich süchtig 😉

 

Eure Claudia

 

 

In eigener Sache…

„Plötzlich wieder da und aktiv? Wo warst du?“ – fragt ihr euch? Ich könnte euch jetzt vorjammern, wie stressig die letzten Monate waren, was ich nicht alles zu tun hatte (und habe) und Versprechungen abgeben, dass ich jetzt wieder regelmäßig bloggen werde, aber nein, das mach ich nicht. #sorrynotsorry

Take a nap!

Ehrlich?

 

Ich war faul und hatte einfach keine Lust zu bloggen und wenn ich es nicht mit Spaß mache, dann leidet die Qualität (ihr kennt das…). Also lieber Qualität, statt Quantität – wie man so schön sagt. Ich freue mich natürlich unheimlich, wenn ihr wieder regelmäßig reinschaut und vielleicht sogar einen Kommentar da lasst, aber wie oft und wann und wie und was kommen wird, das weiß ich selber nicht 🙂

Grill and Chill (GUSTOs „Grillen im Winter“ mit Franz Karner) +Gewinnspiel!

Lange habe ich nachgedacht: ich kenne wirklich niemanden, der nicht gerne grillt. Egal ob Vegetarier, Veganer oder Fleischtiger – beim Grillen findet sich jeder etwas (und sei es nur das knusprige Knoblauchbaguette in irgend eine der unzähligen Saucen zu tunken! 🙂 ).

Als das Gusto Magazin auf Facebook dann 2×2 Plätze für den Kochkurs „Grillen im Winter“ mit Franz Karner verloste, habe ich natürlich sofort mitgemacht (ein Klick hat genügt!). Und siehe da! Am Freitag habe ich dann erfahren, dass ich mit einer Begleitung meiner Wahl am Kurs teilnehmen durfte! Juhuuuu! 🙂 Was hab ich mich gefreut! 🙂

Der Kochkurs fand im Restaurant Cafe Augarten statt und als wir ankamen fielen uns sofort die Griller auf und wir wurden freundlich begrüßt.

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Uns wurde mitgeteilt, dass im Kurs-Paket zwei Getränke enthalten sind, die wir gerne an der Bar einnehmen können. Gesagt getan – im Restaurant war bereits eingedeckt und wir durften uns einen Platz (samt Schürze!) aussuchen.

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Und dann ging es auch schon los! Der Koch Franz Karner begrüßte uns und zeigte uns zuerst, wie man die Griller anheizt (je nachdem, ob man direkt oder indirekt grillen möchte).

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Während die Kohlen also dahinschmorten bereiteten wir die ersten Gänge vor. Das Menü lautete wie folgt:

Pulled Lachs-Bagel

Schweinsfilet mit süßsauerem Zwiebelgemüse

Lammschulter mit Fenchel-Couscous

Cuba-Libre Chicken

Kokos- Toffee- Bananen

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Na wenn sich das nicht toll anhört? Die Beilagen wurden von Franz bereits vorbereitet, da der Kurs sich auf das Grillen fokussierte. Das fand ich persönlich ein wenig schade, weil mich gerade das süß-saure Zwiebelgemüse interessierte. Doch während wir beim Essen zusammen saßen unterhielten wir uns natürlich und sprachen auch über die Zubereitung der Beilagen. Und im Kurs-Paket ist natürlich auch eine Mappe mit den gesamten Rezepten enthalten! 😉

 

So grillten wir also zu Neunt bei schönstem Wetter (ein wenig kalt, aber sonnig!) im Garten des Cafe Restaurant Augarten vor uns hin, unterhielten uns über Gott und die Welt und verbrachten einfach einen lustigen, kulinarischen Nachmittag bei dem ein oder anderen Glas Wein bzw. Krügerl Bier miteinander! 😉

 

Ach ja, und gekocht haben wir natürlich auch! Ich will euch gar nicht zu viel verraten, sondern euch einfach über meine Bilder einen kleinen Einblick verschaffen 🙂

 

 

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Na wenn euch das nicht Lust auf Grillen macht, oder? 🙂 Und auf den Fotos konnte ich ja noch nicht mal alles festhalten (das Dessert hat es, wie ihr es vielleicht gemerkt habt, gar nicht mehr vor die Linse geschafft! 🙂 ) Zusammen haben wir nach der „anstrengenden“ Grillerei (die meiste Arbeit hatte sicher Franz 😉 ) noch ein (oder zwei?) Verdauungs-Schnäppschen getrunken und uns dann mit vollem Magen (und GUSTO-Goodie Bag!) voneinander verabschiedet. Ein wirklich gelungener und sehr leckerer Kochkurs!

Mehr Infos zu den Kochkursen von Gusto findet ihr hier. Und ich verrate euch noch was: der Kurs „Grillen im Winter“ findet diesen Samstag wieder statt und GUSTO verlost wieder 2×2 Plätze dafür auf ihrer Facebook-Seite!!! Also schnell rüberhüpfen, mitmachen und genau so einen tollen und lustigen Nachmittag erleben wie wir! 🙂 Vielen Dank natürlich auch an GUSTO, dass ich gewonnen habe und mitgrillen durfte! 🙂

So, ich such mir gleich mal meinen nächsten Kochkurs aus! 🙂

Habt einen feinen Abend und ein tolles Wochenende (vlt. beim GUSTO-Grillkurs? 🙂 )

 

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

Das war unser kulinarisches Kroatien 2015! Besucht: Aqua2 in Rovinj

Auch dieses Jahr wollten wir unseren Urlaub wieder im wunderschönen Kroatien verbringen. Da unser Haus vom letzten Jahr, von welchem wir total begeistert waren, leider nicht mehr verfügbar war, mussten wir uns eine Alternative suchen und wurden auf Airbnb fündig.

Es wurde wieder gegrillt, geplantscht, geschnorchelt und vorallem relaxed. Da wir heuer in der Nähe von Rovinj wohnten, wollten wir uns natürlich auch diese Stadt ansehen und dort essen gehen. Und weil wir alle durch die Bank Meeresfrüchte-Fans sind, suchten wir auf Tripadvisor nach den besten Restaurants und wurden fündig:

Das Aqua2 sollte es werden – und wir wurden definitiv nicht enttäuscht!

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Wir reservierten telefonisch und die Vorfreude war groß! Laut ihrer Facebook-Seite (leider gibt es keine Homepage) und der Bewertungen auf Tripadvisor sollte das Brot selbstgebacken, die Nudeln selbstgemacht und die Meeresfrüchte einfach nur fantastisch sein!

Im Aqua2 angekommen wurden wir zuerst freundlich begrüßt und unserem Tisch zugewiesen, der uns einen tollen Blick aufs Meer bot.

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Die freundliche Kellnerin erklärte uns anfangs, dass sie ein neues Restaurant seien und betonte auch, das Brot und Nudeln selbst im Restaurant hergestellt werden.

Auch Bini war willkommen und bekam schnell eine Schüssel mit frischem kalten Wasser:

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Ein Blick auf die Karte geworfen hatte ich mich sehr schnell entschieden: als Vorspeise wollte ich Miesmuscheln in Weißweinsauce essen und als Hauptgang die Fischplatte, die auch von einigen meiner Freunde gewählt wurde. Und es war einfach alles, jeder einzelne Gang, ein Genuß! Aber bitte – lassen wir doch die Bilder sprechen…

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Wir haben für acht Personen – das waren sieben Vorspeisen und acht Hauptspeisen – inkl. Wasser und Wein (und Trinkgeld!) 2000 Kuna bezahlt, was ca. € 265,00 entspricht. Umgerechnet auf acht Personen also um die € 33,00 pro Nase, was in Anbetracht der Qualität (Wow! Superfrisch), des Service (unheimlich schnell!), des Ambientes (wunderschöner Blick aufs Meer) und des kostenlosen Likörs als Digestif (man konnte zwischen vier verschiedenen auswählen!) einfach unschlagbar ist! 🙂

Aufgrund unseres Verlangens nach Meeresfrüchten konnten wir die selbstgemachten Nudeln leider nicht mehr probieren, was ich aber bestimmt bei meinem nächsten Besuch im Aqua2 tun werde! Oder ihr könnt mir vielleicht davon berichten? 😉

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Und als Nachspeise natürlich noch ein Eis… (Eis geht immer!)

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Ich hoffe, ihr habt euren Urlaub auch so schön verbracht, wie ich – oder er steht euch noch bevor? Wo wart ihr?

Entspannte Grüße, eure Claudschi

 

PS: Rechts oben in der Sidebar könnt ihr für Aussa Mit Die Tepf! beim AMA Food Blog Award voten, damit ich der Publikumsliebling werde! 🙂 Ich würde mich freuen, wenn ihr für mich abstimmt! 🙂

 

PPS: Wer ist diese unheimlich herzige, wunderschöne, lächelnde Bini? Dazu gibt’s bald mehr! 😉

Holt euch mit meinem Rezept für Bruschetta ein erfrischendes Gericht auf den Teller!

Es ist heiß. Unglaublich heiß.

Ich hatte heuer seit langem wieder mal das „Glück“, meinen Urlaub auf die (bislang) heißeste Woche des Jahres zu legen (sonst war mein Urlaub eigentlich immer verregnet…). Doch teilweise habe ich mich an meinen Schreibtisch im Büro gewünscht, weil es in einer Dachgeschoßwohnung ohne Klimaanlage doch sehr heiß wird. Doch, der Hitze zum Trotz, haben wir uns einfach ein Plantschbecken auf die Terrasse gestellt und schon war für Abkühlung gesorgt (das Eis im Tiefkühlfach wurde natürlich auch nicht vergessen! 😉 ).

Aber was will man essen, wenn die Hitze sich doch auch auf den Magen schlägt. Man hat Hunger, will aber etwas leichtes (und nicht schon wieder den 08/15-Salat…

B R U S C H E T T A ! 

Dass Tomaten (Paradeiser 😉 ) und Basilikum einfach zusammengehören weiß man schon lang. Aber die reifen roten Früchte gemischt mit Olivenöl, einem Schuß Essig, frischen roten Zwiebeln auf knusprigen, nach Knoblauch riechendem Ciabatta ist einfach unbeschreiblich gut… Und das Beste daran: auch unglaublich einfach zu machen! 😉

Bei mir hat die Menge, die ich hier angebe, für ein großes Ciabatta gereicht. Vergesst nicht, dass durch das Entfernen der Kerne viel Gewicht verloren geht, also lieber etwas zu viel einkaufen, es wird bestimmt nichts übrig bleiben 🙂

Ich habe verwendet:

 

  • 1 kg reife dunkelrote Paradeiser
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • einen Schuss Olivenöl
  • einen Schuss Balsamicoessig
  • italienische Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano, Basilikum)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen für das Ciabatta
  • 1 Ciabatta in Scheiben geschnitten

 

Und so bereitet ihr es zu:

  1. Nachdem ihr die Paradeiser gewaschen habt, halbiert ihr sie und kratzt mit einem Löffel die Kerne und das flüssige Innere heraus, auch den Strunk entfernt ihr.
  2. Danach schneidet ihr die Tomaten in mittelgroße Würfel  (wie es euch am liebsten ist) und gebt alles in eine Schüssel. Dazu kommt dann die kleingehackte rote Zwiebel und ca. 2 kleingehackte Knoblauchzehen.
  3. Mit einem Schuss Olivenöl und ebenfalls einem Schuss Balsamicoessig verrührt ihr dann eure Masse, salzen und pfeffern bitte nicht vergessen!
  4. Die kleingehackten Kräuter gebt ihr ebenfalls nun hinzu.
  5. Ich gebe dann alles in den Kühlschrank, damit es noch durchzieht.
  6. Währenddessen heizt ihr euer Backrohr auf 160° Ober- und Unterhitze vor und schneidet euer Ciabatta in fingerdicke Scheiben.
  7. Gebt in einen flachen Teller so viel Olivenöl, dass er ganz bedeckt ist. In dieses Olivenöl tunkt ihr dann jede einzelne Scheibe eures Ciabatta (bitte nur ganz kurz, damit es sich nicht vollsaugt!).
  8. Schlichtet eure ölgetunkten Scheiben danach mit der beölten Seite nach oben auf ein Backblech und gebt es für einige Minuten ins Backrohr, bis die Oberfläche hellbraun und knusprig ist.
  9. Habt ihr das erledigt, nehmt ihr eure geschälten Knoblauchzehen und reibt sie auf die Ciabattascheiben. Da diese nun knusprig und rauh sind, reibt sich der Knoblauch schön darauf ab und nimmt den Geschmack auf.

 

Ihr seid fertig. Nun einfach mit einem Löffel die Tomatenmasse auf eurer Brot geben oder einfach in die Schüssel dippen – wie ihr es am liebsten habt. So gut, erfrischend und es macht süchtig! 🙂

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Was esst ihr am liebsten, wenn es so heiß ist?

Liebe Grüße und habt ein wunderschönes Wochenende!

 

Eure Claudschi

 

Ein Rezept für einen Regentag im Sommer – gefüllte Zucchini

Beim Einkauf von Lebensmitteln – egal ob Obst oder Gemüse – sollte man immer darauf achten, dass man saisonale Produkte kauft. Sei es nun der leuchtend orange Hokkaido-Kürbis im Herbst oder die fleischig-fruchtigen Tomaten (Paradeiser!)  im Sommer.

Zusätzlich sollte man darauf achten, dass man nicht nur saisonal, sondern auch regional einkauft. Das klingt jetzt alles ein wenig langweilig, bringt auf Dauer aber viel. Wieso sollte man die heimischen Bauern nicht unterstützen, in dem man ihre Waren kauft? Ist es wirklich notwendig, dass man im Dezember Erdbeeren aus Spanien kauft, nur um sie dann püriert in einen Shake zu werfen?

Unserer Gesellschaft geht es so gut, dass wir das ganze Jahr über alle möglichen Obst- und Gemüsesorten verfügen können, weshalb viele Menschen gar nicht mehr wissen, wann Paprika, Gurken, Äpfel oder Spinat geerntet werden.

Natürlich kann und will man nicht auf alles verzichten, was einem täglich so schön drapiert und poliert im Geschäft angeboten wird, aber sollten wir uns doch bewusst werden, dass sich der Import von Obst und Gemüse nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Umwelt, unsere heimischen Bauern und auch auf den Geschmack auswirkt.

Informiert euch doch mal im Internet – es gibt unzählige Webseiten, die euch einen (kostenlosen) Saisonkalender anbieten. Und überlegt bitte beim nächsten Einkauf, ob ihr das Obst/Gemüse kaufen wollt, welches bereits Stunden im LKW verbracht hat, oder ob ihr nicht lieber das nehmt, das Stunden zuvor noch auf dem Feld/Baum/Strauch/… war.

Und außerdem: regional und saisonal zu kochen ist natürlich auch eine neue Inspirationsquelle für eure Rezepte!

 

Deswegen möchte ich euch heute mein Schlechtwetter-Rezept zeigen! Der Wetterbericht hat es schon vorausgesagt: REGEN! Nach einem angenehm heißen Wochenende nun die Abkühlung und grauer Himmel. Wir haben am Wochenende natürlich wieder gegrillt und es wurde fleißig Steak, Hühnerbrust und natürlich auch Gemüse geschlemmt. Genau deswegen hatte ich noch zwei riesige Zucchinis im Kühlschrank – die für Gemüsespieße einfach viel zu groß waren. Da kam mir sofort die Idee, dass ich sie füllen könnte – und womit? Natürlich mit Fleisch! Und Tomaten. Und Zwiebel. Und Käse.

Echt lecker, kohlenhydratarm und genau das Richtige, bei diesem Wetter!

 

Ihr braucht dazu:

  • 2 große Zucchinis
  • ca. 250g Faschiertes (ich habe Rind verwendet)
  • 2-3 Gemüsezwiebeln (klein geschnitten)
  • 2 Knollen Knoblauch (kleingehackt)
  • 2-3 Dosen Tomaten
  • Streukäse oder Schafkäse (welcher euch besser schmeckt)
  • Salz, Pfeffer, Öl zum Anbraten
  • italienische Kräuter nach Belieben

 

Und so bereitet ihr sie zu:

  1. Zuerst halbiert ihr die Zucchinis der Länge nach und höhlt sie aus (am besten funktioniert dies mit einem Löffel, indem ihr einfach dass Innere „Fruchtfleisch“ herauskratzt – gebt dies in eine Schüssel).
  2. Da Zucchinis auch sehr viel Wasser enthalten, salze ich die Zucchini-Schiffchen danach, damit das enthaltene Wasser heraustritt. (Wir tupfen dies später ab). Gebt euer ausgehöhltes Gemüse nun in eine Auflaufform.
  3. Nun geht es an die Füllung! Hierfür schneidet ihr eure Zwiebeln klein und röstet sie in ein wenig Öl an. Sind sie glasig gebt ihr das Zucchini-Innere und den kleingehackten Knoblauch dazu und lasst es ein paar Minuten unter ständigem Rühren mitbraten. (Der Knoblauch wird erst nachher dazugegeben, weil er wenn er länger brät und braun wird, leider auch bitter wird!).
  4. Ist alles gut angebraten gebt ihr es in eine Schüssel, damit ihr wieder Platz in eurem Topf habt, denn jetzt wird das Faschierte angebraten, bis es schön krümelig ist. Habt ihr das geschafft mischt ihr die Zucchini-Zwiebel-Masse dazu. Dosentomaten draufgeben, damit eine Bolognese-ähnliche Sauce entsteht und auf mittlerer Stufe weiter einkochen lassen (ca. 30 Min.).  Nun wäre auch der richtige Zeitpunkt euer Backrohr vorzuheizen: 180° Ober- und Unterhitze bitteschön! 🙂
  5. Salzen, pfeffern und die Kräuter nicht vergessen!
  6. Habt ihr eure Sauce abgeschmeckt und ist diese ein wenig eingekocht, könnt ihr eure Zucchini-Schiffchen trockentupfen. Ihr werdet staunen, wie viel Flüssigkeit ihr abtupft:
    zucchini wasser
  7. Danach füllt ihr eure Masse in die Zucchinis, streut Käse oder kleingehackten Schafkäse darauf (ich finde, dass Schafkäse viel besser passt!) und ab ins Rohr!
  8. Nach ca. 20 Minuten im Rohr sollten eure Zucchinis weich, der Käse geschmolzen und euer Hunger groß genug sein! 😉 Verbrennt euch aber nicht den Mund! (Ist mir natürlich passiert! 😀 )

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zuchini vor und danach

Was esst ihr im Sommer, wenn plötzlich eine paar Tage Abkühlung angesagt ist?

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

Low Carb Tacos – viel Genuss mit wenig Kohlenhydraten

Ich esse unheimlich gerne Mexikanisch…

Egal ob Tortillas, Tacos, Chili – es schmeckt einfach supergut.

Da ich mich nun schon seit Jahresanfang sehr kohlenhydratarm ernähre (summer is coming 😉 – ja, ich sehe gerade Game of Thrones) überlege ich mir oft, wie ich meine Lieblingsspeisen low carb (=kohlenhydratarm) zubereiten kann.

Wer mehr zur Low Carb-Ernährung erfahren möchte, kann dies grob bei Eatsmarter oder Chefkoch nachlesen!

 

Das klingt vielleicht alles sehr kompliziert und anstrengend, aber es ist ganz einfach: Ich verzichte hauptsächlich auf Nudeln, Brot, Reis, Kartoffeln, … und natürlich Süßes. Ich esse kein weißes Mehl, keinen weißen Zucker (ja, da gibt es außer braunem und weißen Zucker noch was!) und versuche natürlich, diese ganzen „Regeln“ gesund umzusetzen. Isst man gerne Fleisch ist die kohlenhydratarme Ernährung noch einmal viel leichter umzusetzen, da Fleisch keine Kohlenhydrate hat. Ebenso Fisch! Hier kann man also zuschlagen! 🙂

Natürlich muss man beachten, dass ein Wiener Schnitzel natürlich nicht kohlenhydratlos ist (die Panier…und dann auch noch im Öl herausgebacken…). Ebenso würde ich niemals Fischstäbchen essen (auch paniert!). Dies ist natürlich ein Grund selbst zu kochen, da man so genau weiß, was „drin ist“. „Ich mag mich aber nach der Arbeit nicht hinstellen und kochen“ – mag so mancher denken, weswegen ich hier kurz den Arbeitsaufwand eines kohlenhydratarmens Abendessen skizzieren möchte:

Es gibt Rindersteak mit Brokkoli und Salat.

 

  • Pfanne auf den Herd, ein wenig Öl hinzu, Herd einschalten
  • Backofen vorheizen auf ca. 180°
  • Topf mit Wasser auf den Herd stellen, salzen

Das sollte so ca. 1 Minute dauern.

  • Steak in die heiße Pfanne geben, von jeder Seite 1-2 Minuten anbraten
  • wenn das Wasser kocht, Brokkoli (ich nehme tiefgekühlten) ins Wasser geben
  • Steak nach dem Anbraten in eine hitzebeständige Form geben und ins Backrohr

So, dafür rechnen wir ca. 5 Minuten.

Während der Brokkoli langsam kocht und das Steak im Rohr kurz nachzieht:

  • Cocktailtomaten klein schneiden
  • Salat in die Schüssel geben (ich nehme oft fertige Salatmischungen (Chef Menü Venezia ist mein Liebling! 🙂 ), ich hasse nämlich Salat putzen)
  • Essig, Öl, Salz und Pfeffer draufgeben, durchrühren.

Hierfür rechnen wir wieder, sagen wir, 3 Minuten.

Nun ist höchstwahrscheinlich auch der Brokkoli fertig, welchen wir abseihen und auf einen Teller geben. Ebenso das Steak und den Salat.

1 Minute. 

 

In 10 Minuten hat man also ein gutes kohlenhydratarmes Abendessen. Die Ausrede, dass man nicht mehr viel kochen will am Abend, weil es zu lange dauert oder zu anstrengend ist (holen wir uns lieber einen Kebap oder eine Wurstsemmel), ist damit wohl entkräftet ;-). (Aber natürlich ist es ok, wenn man sich so etwas ab und zu gönnt, es sollte nur nicht zur Gewohnheit werden. 🙂 )

 

So, das ist jetzt ein wenig ausgeartet 🙂 Zurück zum Rezept!

Ich hatte also Lust auf mexikanisch. Ab ins Geschäft und folgende Zutaten eingekauft:

  • Hühnerbrust
  • Romana-Salat (oder auch Römersalat)
  • Avocado
  • 2 Tomaten
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • Zwiebeln
  • Fasten Sauerrahm
  • 1 Limette

Und so funktionierts:

  1. Zuerst habe ich die Avocado halbiert, den Kern entfernt und das Innere mit einem Löffel herausgeschält. Dieses habe ich dann mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrückt und sofort eine Limette darüber ausgedrückt, da die Avocado ansonsten schnell braun wird (braucht immer Säure!)
  2. Danach habe ich die Tomaten halbiert, das Fruchtfleisch herausgelöst und den Rest in kleine Würfel geschnitten. Ein Drittel dieser Würfel habe ich zur Avocado-Masse gegeben. Diese Avocado-Tomaten-Masse habe ich noch mit Salz, Pfeffer und gegrilltem Paprikapulver gewürzt. Und ab damit in den Kühlschrank.
  3. Die anderen kleingeschnittenen Tomaten habe ich mit kleingeschnittenen Schalotten vermengt und mit Salz, Pfeffer und ein wenig weißem Balsamico vermischt – und ebenfalls ab in den Kühlschrank zum Durchziehen.
  4. Die Hühnerbrust habe ich gedünstet und danach kleingeschnitten. Mit einer weiteren kleingeschnittenen Zwiebel habe ich das Fleisch danach in einer Pfanne leicht angebraten und die Dosentomate darüber gegeben. Wieder mit Salz, Pfeffer und geräuchertem Paprikapulver gewürzt (das geräucherte Paprikapulver gibt einen rauchigen Geschmack!). Das Ganze habe ich dann ein wenig einkochen lassen.
  5. Nun zum Sauerrahm: diesen habe ich lediglich mit einer Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer und ein wenig vom Limettensaft gewürzt.
  6. Danach schneidet ihr den Strunk vom Romana-Salat ab, so dass ihr einzelne große Blätter habt, welche ihr waschen solltet (Sand schmeckt nicht so gut… 😉 ).

Nun geht es ans Anrichten! Ich habe ein großes Salatblatt genommen, darauf die Hühnerbrust-Tomatenmasse gegeben, ein wenig Avocadocreme daraufgegeben (ich nenne es Avocadocreme, da für eine Guacamole noch einige Zutaten fehlen), ein wenig Sauerrahm drauf und die Tomaten-Zwiebeln darübergestreut… WOAH! Unheimlich gut, erfrischend und so wenig Kohlenhydrate (die meisten Kohlenhydrate haben bei diesem Gericht die Zwiebeln). Low Carb Mexikanisch at its best! Probiert es aus!

 

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low carb tacos

 

Dank meiner Low Carb Ernährung und auch ein wenig Sport konnte ich so in den letzten Monaten bereits 21kg abnehmen. Ein paar sollen natürlich noch folgen! 🙂 Und wer im McFit angemeldet ist und mich begleiten möchte (oder eher dazu motivieren möchte, hinzugehen) kann sich gerne melden! 😀

Habt noch einen schönen Feiertag! Für mich ist schon Wochenende, weil ich morgen frei habe! 🙂

 

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

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