AUSSA MIT DIE TEPF!

Selbstgekauftes – Selbstgekochtes – Selbstprobiertes – Selbstgenossenes

Grill and Chill (GUSTOs „Grillen im Winter“ mit Franz Karner) +Gewinnspiel!

Lange habe ich nachgedacht: ich kenne wirklich niemanden, der nicht gerne grillt. Egal ob Vegetarier, Veganer oder Fleischtiger – beim Grillen findet sich jeder etwas (und sei es nur das knusprige Knoblauchbaguette in irgend eine der unzähligen Saucen zu tunken! :-) ).

Als das Gusto Magazin auf Facebook dann 2×2 Plätze für den Kochkurs „Grillen im Winter“ mit Franz Karner verloste, habe ich natürlich sofort mitgemacht (ein Klick hat genügt!). Und siehe da! Am Freitag habe ich dann erfahren, dass ich mit einer Begleitung meiner Wahl am Kurs teilnehmen durfte! Juhuuuu! :-) Was hab ich mich gefreut! :)

Der Kochkurs fand im Restaurant Cafe Augarten statt und als wir ankamen fielen uns sofort die Griller auf und wir wurden freundlich begrüßt.

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Uns wurde mitgeteilt, dass im Kurs-Paket zwei Getränke enthalten sind, die wir gerne an der Bar einnehmen können. Gesagt getan – im Restaurant war bereits eingedeckt und wir durften uns einen Platz (samt Schürze!) aussuchen.

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Und dann ging es auch schon los! Der Koch Franz Karner begrüßte uns und zeigte uns zuerst, wie man die Griller anheizt (je nachdem, ob man direkt oder indirekt grillen möchte).

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Während die Kohlen also dahinschmorten bereiteten wir die ersten Gänge vor. Das Menü lautete wie folgt:

Pulled Lachs-Bagel

Schweinsfilet mit süßsauerem Zwiebelgemüse

Lammschulter mit Fenchel-Couscous

Cuba-Libre Chicken

Kokos- Toffee- Bananen

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Na wenn sich das nicht toll anhört? Die Beilagen wurden von Franz bereits vorbereitet, da der Kurs sich auf das Grillen fokussierte. Das fand ich persönlich ein wenig schade, weil mich gerade das süß-saure Zwiebelgemüse interessierte. Doch während wir beim Essen zusammen saßen unterhielten wir uns natürlich und sprachen auch über die Zubereitung der Beilagen. Und im Kurs-Paket ist natürlich auch eine Mappe mit den gesamten Rezepten enthalten! 😉

 

So grillten wir also zu Neunt bei schönstem Wetter (ein wenig kalt, aber sonnig!) im Garten des Cafe Restaurant Augarten vor uns hin, unterhielten uns über Gott und die Welt und verbrachten einfach einen lustigen, kulinarischen Nachmittag bei dem ein oder anderen Glas Wein bzw. Krügerl Bier miteinander! 😉

 

Ach ja, und gekocht haben wir natürlich auch! Ich will euch gar nicht zu viel verraten, sondern euch einfach über meine Bilder einen kleinen Einblick verschaffen :-)

 

 

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Na wenn euch das nicht Lust auf Grillen macht, oder? :-) Und auf den Fotos konnte ich ja noch nicht mal alles festhalten (das Dessert hat es, wie ihr es vielleicht gemerkt habt, gar nicht mehr vor die Linse geschafft! :-) ) Zusammen haben wir nach der „anstrengenden“ Grillerei (die meiste Arbeit hatte sicher Franz 😉 ) noch ein (oder zwei?) Verdauungs-Schnäppschen getrunken und uns dann mit vollem Magen (und GUSTO-Goodie Bag!) voneinander verabschiedet. Ein wirklich gelungener und sehr leckerer Kochkurs!

Mehr Infos zu den Kochkursen von Gusto findet ihr hier. Und ich verrate euch noch was: der Kurs „Grillen im Winter“ findet diesen Samstag wieder statt und GUSTO verlost wieder 2×2 Plätze dafür auf ihrer Facebook-Seite!!! Also schnell rüberhüpfen, mitmachen und genau so einen tollen und lustigen Nachmittag erleben wie wir! :-) Vielen Dank natürlich auch an GUSTO, dass ich gewonnen habe und mitgrillen durfte! :-)

So, ich such mir gleich mal meinen nächsten Kochkurs aus! :-)

Habt einen feinen Abend und ein tolles Wochenende (vlt. beim GUSTO-Grillkurs? :-) )

 

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

Long Time No See! :-)

Schande über mein Haupt!

Aber ja, ich bin zurück! :) Ich muss zugeben: die letzten Monate habe ich ein wenig meine Motivation zu Bloggen verloren. Neben der Umgewöhnung an einen neuen Tagesablauf (nun ja mit Hund!), unerwarteten medizinischen Diagnosen (nichts Schlimmes!), großen beruflichen Veränderungen und dem Fokus auf anderen Hobbys als Kochen (ja, das gibt’s!) ist es mir doch schwer gefallen, nebenbei noch Rezepte auszuarbeiten, zu Kochen (aber so, dass es schön aussieht!), Hintergründe für Fotos zu arrangieren, Fotos davon zu machen, diese Fotos  zu bearbeiten, damit sie halbwegs gut aussehen, einen Text dazu zu schreiben (und diesen ca. 10 Mal umzuschreiben) und in diversen Medien zu teilen (ihr seht, es steckt schon sehr viel mehr Arbeit dahinter, als Kochen -> Foto -> Posten).

 

Aber ganz faul bin ich auch nicht gewesen! Ich habe nämlich bei einem Gewinnspiel des Look! Magazins mitgemacht und sogar gewonnen! 😀 Also ich bin zumindest eine der GewinnerInnen! Ihr fragt euch sicher, was ich denn gewonnen habe? Einen Kochkurs (bei DAS KOCHWERK)! Und das Beste: Ich bin am 04.03. eingeladen in die Miele Galerie und darf dort mein Gewinnerrezept kochen. Ihr kennt es natürlich schon: die One-Pot-Pasta! Bei all meinen eingereichten Rezepten (inkl. Fotos) habe ich mir bei diesem zwar die wenigsten Chancen ausgerechnet, aber es kommt ja bekanntlichermaßen immer anders, als erwartet! :) (Und gerade fällt mir auf, dass ich vielleicht gerade wegen diesem „einfachen“ Rezept den Kochkurs gewonnen haben könnte?! 😀 Wer weiß, wer weiß!) Ich freue mich auf jeden Fall unheimlich und hat mir dieser Gewinn wieder ein wenig Motivation zurückgebracht! Ich werde euch natürlich ausführlichst von diesem Event berichten! :) (Habe mir auch schon neue Visitenkarten bestellt da die ersten 50 schon fleißig an Freunde und Familie ausgegeben wurden 😀 )

Und damit ihr nicht ganz ohne Foto-Content auskommen müsst, zeig ich euch zumindest ein paar kulinarische Sachen, die ich die letzten Monate fotografisch festgehalten habe 😉

Salat mit Kürbis

Im Herbst stand der Kürbis oft auf dem Speiseplan – hier auf Salat mit einem Vollkorn-Weckerl. Sehr zu empfehlen! :)

 

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Für unseren Bastelabend haben meine Freundin Julia und ich uns einen Gemüse-Schafkäse-Schinken-Strudel gemacht und – wie ihr seht – zuviel Füllung vorbereitet. Aber geschmeckt hat er trotzdem super!

 

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In der kalten Jahreszeit wärmt eine kräftige Rindsuppe wohl am allerbesten…

 

Gansldinner

Gansl-Dinner

Im November gab es dann – ganz traditionell – ein Gansl-Dinner mit einigen Freunden. Ich habe das erste Mal Gans gemacht – und sie schmeckte sehr gut (lt. den Gästen auch 😉 ). Dieses Event wird nächstes Jahr bestimmt wiederholt! :)

 

Burgerista SCS

Wenn man sich am Wochenende schon in die SCS traut, dann aber bitte einen Burger von Burgerista als Belohnung! Das tolle an Burgerista: es stehen die Saucen zur freien Entnahme am Tisch! Und auch das Getränk kann immer wieder nachgefüllt werden!

 

Joghurt mit Früchten

 

Nach Burger und Gansl muss auch mal etwas mit niedrigerem Fettgehalt auf den Teller – supernoms! :)

Cozze Muscheln

Im trüben Herbstwetter holten wir uns dann auch den Kroatien-Urlaub mit Miesmuscheln in Weißweinsauce zurück auf den Tisch.

 

Kürbis Karotten Kokos Suppe
Salat mit Schafkäse, Orangen, Maroni, ...

 

Rehfilet auf knusprigem Kartoffellaibchen mit Mangold

 

Schokomousse mit Orangen

 

Unser Weihnachtsdinner! Als Vorspeise gabs Kürbis-Karotten-Kokos Suppe mit Ingwer, danach einen (SUPERLECKEREN!!!) Salat mit karamellisierten Maroni, Orangen Schafkäse und Rotkraut (umwerfende Kombi!), Hauptgang war Rehfilet auf knusprigem Kartoffellaibchen mit Mangold und Schokosauce und als Nachspeise die volle Schokodröhnung mit Brownie und Schokomousse auf Honigorangen. Wahrlich ein Festschmaus! :)

 

Und wer mich kennt, der weiß, dass bei so einem Dinner, vor allem, wenn auch eine Nachspeise enthalten ist, die mit Backen zu tun hat, sicher etwas schief gelaufen sein muss…und ja, hier das Beweisfoto:

"Nusskissen"

Sollten wunderbar leckere Nuss-Kissen werden…doch leider habe ich vergessen den Timer am Herd zu stellen… 😀

Melange Ströck

 

Am ersten Arbeitstag im neuen Job gab es davor noch gemütlich einen Kaffee beim Ströck um die Ecke. Das hat bezüglich der Nervosität zwar nicht geholfen, aber wach war ich danach auf jeden Fall! :)

 

Krapfen

Ganz passend gab’s von meiner neuen Chefin dann auch gleich noch Krapfen!  :-)

 

So, das waren die kulinarischen Highlights der letzten Monate, die ich auf meinem Handy ausgraben konnte! Für’s neue Jahr habe ich mir vorgenommen wieder regelmäßig zu posten. Ich habe da schon einige Ideen, würde mich aber auch freuen, wenn ihr mir eine Mail, einen Kommentar, ein Telegram, eine Brieftaube oder Ähnliches zukommen lasst, mit Wünschen, Ideen, Anregungen, was ich vorgekocht haben wollt! :) Gerne setze ich dann so viel wie möglich in die Tat um :).

 

Und nun genießt euren restlichen Sonntag-Abend, damit ihr morgen frisch in die neue Arbeitswoche starten könnt! :)

Ganz liebe Grüße,

 

eure Claudschi

Das war unser kulinarisches Kroatien 2015! Besucht: Aqua2 in Rovinj

Auch dieses Jahr wollten wir unseren Urlaub wieder im wunderschönen Kroatien verbringen. Da unser Haus vom letzten Jahr, von welchem wir total begeistert waren, leider nicht mehr verfügbar war, mussten wir uns eine Alternative suchen und wurden auf Airbnb fündig.

Es wurde wieder gegrillt, geplantscht, geschnorchelt und vorallem relaxed. Da wir heuer in der Nähe von Rovinj wohnten, wollten wir uns natürlich auch diese Stadt ansehen und dort essen gehen. Und weil wir alle durch die Bank Meeresfrüchte-Fans sind, suchten wir auf Tripadvisor nach den besten Restaurants und wurden fündig:

Das Aqua2 sollte es werden – und wir wurden definitiv nicht enttäuscht!

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Wir reservierten telefonisch und die Vorfreude war groß! Laut ihrer Facebook-Seite (leider gibt es keine Homepage) und der Bewertungen auf Tripadvisor sollte das Brot selbstgebacken, die Nudeln selbstgemacht und die Meeresfrüchte einfach nur fantastisch sein!

Im Aqua2 angekommen wurden wir zuerst freundlich begrüßt und unserem Tisch zugewiesen, der uns einen tollen Blick aufs Meer bot.

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Die freundliche Kellnerin erklärte uns anfangs, dass sie ein neues Restaurant seien und betonte auch, das Brot und Nudeln selbst im Restaurant hergestellt werden.

Auch Bini war willkommen und bekam schnell eine Schüssel mit frischem kalten Wasser:

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Ein Blick auf die Karte geworfen hatte ich mich sehr schnell entschieden: als Vorspeise wollte ich Miesmuscheln in Weißweinsauce essen und als Hauptgang die Fischplatte, die auch von einigen meiner Freunde gewählt wurde. Und es war einfach alles, jeder einzelne Gang, ein Genuß! Aber bitte – lassen wir doch die Bilder sprechen…

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Wir haben für acht Personen – das waren sieben Vorspeisen und acht Hauptspeisen – inkl. Wasser und Wein (und Trinkgeld!) 2000 Kuna bezahlt, was ca. € 265,00 entspricht. Umgerechnet auf acht Personen also um die € 33,00 pro Nase, was in Anbetracht der Qualität (Wow! Superfrisch), des Service (unheimlich schnell!), des Ambientes (wunderschöner Blick aufs Meer) und des kostenlosen Likörs als Digestif (man konnte zwischen vier verschiedenen auswählen!) einfach unschlagbar ist! :)

Aufgrund unseres Verlangens nach Meeresfrüchten konnten wir die selbstgemachten Nudeln leider nicht mehr probieren, was ich aber bestimmt bei meinem nächsten Besuch im Aqua2 tun werde! Oder ihr könnt mir vielleicht davon berichten? 😉

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Und als Nachspeise natürlich noch ein Eis… (Eis geht immer!)

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Ich hoffe, ihr habt euren Urlaub auch so schön verbracht, wie ich – oder er steht euch noch bevor? Wo wart ihr?

Entspannte Grüße, eure Claudschi

 

PS: Rechts oben in der Sidebar könnt ihr für Aussa Mit Die Tepf! beim AMA Food Blog Award voten, damit ich der Publikumsliebling werde! :) Ich würde mich freuen, wenn ihr für mich abstimmt! :)

 

PPS: Wer ist diese unheimlich herzige, wunderschöne, lächelnde Bini? Dazu gibt’s bald mehr! 😉

Holt euch mit meinem Rezept für Bruschetta ein erfrischendes Gericht auf den Teller!

Es ist heiß. Unglaublich heiß.

Ich hatte heuer seit langem wieder mal das „Glück“, meinen Urlaub auf die (bislang) heißeste Woche des Jahres zu legen (sonst war mein Urlaub eigentlich immer verregnet…). Doch teilweise habe ich mich an meinen Schreibtisch im Büro gewünscht, weil es in einer Dachgeschoßwohnung ohne Klimaanlage doch sehr heiß wird. Doch, der Hitze zum Trotz, haben wir uns einfach ein Plantschbecken auf die Terrasse gestellt und schon war für Abkühlung gesorgt (das Eis im Tiefkühlfach wurde natürlich auch nicht vergessen! 😉 ).

Aber was will man essen, wenn die Hitze sich doch auch auf den Magen schlägt. Man hat Hunger, will aber etwas leichtes (und nicht schon wieder den 08/15-Salat…

B R U S C H E T T A ! 

Dass Tomaten (Paradeiser 😉 ) und Basilikum einfach zusammengehören weiß man schon lang. Aber die reifen roten Früchte gemischt mit Olivenöl, einem Schuß Essig, frischen roten Zwiebeln auf knusprigen, nach Knoblauch riechendem Ciabatta ist einfach unbeschreiblich gut… Und das Beste daran: auch unglaublich einfach zu machen! 😉

Bei mir hat die Menge, die ich hier angebe, für ein großes Ciabatta gereicht. Vergesst nicht, dass durch das Entfernen der Kerne viel Gewicht verloren geht, also lieber etwas zu viel einkaufen, es wird bestimmt nichts übrig bleiben :)

Ich habe verwendet:

 

  • 1 kg reife dunkelrote Paradeiser
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • einen Schuss Olivenöl
  • einen Schuss Balsamicoessig
  • italienische Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano, Basilikum)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen für das Ciabatta
  • 1 Ciabatta in Scheiben geschnitten

 

Und so bereitet ihr es zu:

  1. Nachdem ihr die Paradeiser gewaschen habt, halbiert ihr sie und kratzt mit einem Löffel die Kerne und das flüssige Innere heraus, auch den Strunk entfernt ihr.
  2. Danach schneidet ihr die Tomaten in mittelgroße Würfel  (wie es euch am liebsten ist) und gebt alles in eine Schüssel. Dazu kommt dann die kleingehackte rote Zwiebel und ca. 2 kleingehackte Knoblauchzehen.
  3. Mit einem Schuss Olivenöl und ebenfalls einem Schuss Balsamicoessig verrührt ihr dann eure Masse, salzen und pfeffern bitte nicht vergessen!
  4. Die kleingehackten Kräuter gebt ihr ebenfalls nun hinzu.
  5. Ich gebe dann alles in den Kühlschrank, damit es noch durchzieht.
  6. Währenddessen heizt ihr euer Backrohr auf 160° Ober- und Unterhitze vor und schneidet euer Ciabatta in fingerdicke Scheiben.
  7. Gebt in einen flachen Teller so viel Olivenöl, dass er ganz bedeckt ist. In dieses Olivenöl tunkt ihr dann jede einzelne Scheibe eures Ciabatta (bitte nur ganz kurz, damit es sich nicht vollsaugt!).
  8. Schlichtet eure ölgetunkten Scheiben danach mit der beölten Seite nach oben auf ein Backblech und gebt es für einige Minuten ins Backrohr, bis die Oberfläche hellbraun und knusprig ist.
  9. Habt ihr das erledigt, nehmt ihr eure geschälten Knoblauchzehen und reibt sie auf die Ciabattascheiben. Da diese nun knusprig und rauh sind, reibt sich der Knoblauch schön darauf ab und nimmt den Geschmack auf.

 

Ihr seid fertig. Nun einfach mit einem Löffel die Tomatenmasse auf eurer Brot geben oder einfach in die Schüssel dippen – wie ihr es am liebsten habt. So gut, erfrischend und es macht süchtig! :)

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Was esst ihr am liebsten, wenn es so heiß ist?

Liebe Grüße und habt ein wunderschönes Wochenende!

 

Eure Claudschi

 

Ein Rezept für einen Regentag im Sommer – gefüllte Zucchini

Beim Einkauf von Lebensmitteln – egal ob Obst oder Gemüse – sollte man immer darauf achten, dass man saisonale Produkte kauft. Sei es nun der leuchtend orange Hokkaido-Kürbis im Herbst oder die fleischig-fruchtigen Tomaten (Paradeiser!)  im Sommer.

Zusätzlich sollte man darauf achten, dass man nicht nur saisonal, sondern auch regional einkauft. Das klingt jetzt alles ein wenig langweilig, bringt auf Dauer aber viel. Wieso sollte man die heimischen Bauern nicht unterstützen, in dem man ihre Waren kauft? Ist es wirklich notwendig, dass man im Dezember Erdbeeren aus Spanien kauft, nur um sie dann püriert in einen Shake zu werfen?

Unserer Gesellschaft geht es so gut, dass wir das ganze Jahr über alle möglichen Obst- und Gemüsesorten verfügen können, weshalb viele Menschen gar nicht mehr wissen, wann Paprika, Gurken, Äpfel oder Spinat geerntet werden.

Natürlich kann und will man nicht auf alles verzichten, was einem täglich so schön drapiert und poliert im Geschäft angeboten wird, aber sollten wir uns doch bewusst werden, dass sich der Import von Obst und Gemüse nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Umwelt, unsere heimischen Bauern und auch auf den Geschmack auswirkt.

Informiert euch doch mal im Internet – es gibt unzählige Webseiten, die euch einen (kostenlosen) Saisonkalender anbieten. Und überlegt bitte beim nächsten Einkauf, ob ihr das Obst/Gemüse kaufen wollt, welches bereits Stunden im LKW verbracht hat, oder ob ihr nicht lieber das nehmt, das Stunden zuvor noch auf dem Feld/Baum/Strauch/… war.

Und außerdem: regional und saisonal zu kochen ist natürlich auch eine neue Inspirationsquelle für eure Rezepte!

 

Deswegen möchte ich euch heute mein Schlechtwetter-Rezept zeigen! Der Wetterbericht hat es schon vorausgesagt: REGEN! Nach einem angenehm heißen Wochenende nun die Abkühlung und grauer Himmel. Wir haben am Wochenende natürlich wieder gegrillt und es wurde fleißig Steak, Hühnerbrust und natürlich auch Gemüse geschlemmt. Genau deswegen hatte ich noch zwei riesige Zucchinis im Kühlschrank – die für Gemüsespieße einfach viel zu groß waren. Da kam mir sofort die Idee, dass ich sie füllen könnte – und womit? Natürlich mit Fleisch! Und Tomaten. Und Zwiebel. Und Käse.

Echt lecker, kohlenhydratarm und genau das Richtige, bei diesem Wetter!

 

Ihr braucht dazu:

  • 2 große Zucchinis
  • ca. 250g Faschiertes (ich habe Rind verwendet)
  • 2-3 Gemüsezwiebeln (klein geschnitten)
  • 2 Knollen Knoblauch (kleingehackt)
  • 2-3 Dosen Tomaten
  • Streukäse oder Schafkäse (welcher euch besser schmeckt)
  • Salz, Pfeffer, Öl zum Anbraten
  • italienische Kräuter nach Belieben

 

Und so bereitet ihr sie zu:

  1. Zuerst halbiert ihr die Zucchinis der Länge nach und höhlt sie aus (am besten funktioniert dies mit einem Löffel, indem ihr einfach dass Innere „Fruchtfleisch“ herauskratzt – gebt dies in eine Schüssel).
  2. Da Zucchinis auch sehr viel Wasser enthalten, salze ich die Zucchini-Schiffchen danach, damit das enthaltene Wasser heraustritt. (Wir tupfen dies später ab). Gebt euer ausgehöhltes Gemüse nun in eine Auflaufform.
  3. Nun geht es an die Füllung! Hierfür schneidet ihr eure Zwiebeln klein und röstet sie in ein wenig Öl an. Sind sie glasig gebt ihr das Zucchini-Innere und den kleingehackten Knoblauch dazu und lasst es ein paar Minuten unter ständigem Rühren mitbraten. (Der Knoblauch wird erst nachher dazugegeben, weil er wenn er länger brät und braun wird, leider auch bitter wird!).
  4. Ist alles gut angebraten gebt ihr es in eine Schüssel, damit ihr wieder Platz in eurem Topf habt, denn jetzt wird das Faschierte angebraten, bis es schön krümelig ist. Habt ihr das geschafft mischt ihr die Zucchini-Zwiebel-Masse dazu. Dosentomaten draufgeben, damit eine Bolognese-ähnliche Sauce entsteht und auf mittlerer Stufe weiter einkochen lassen (ca. 30 Min.).  Nun wäre auch der richtige Zeitpunkt euer Backrohr vorzuheizen: 180° Ober- und Unterhitze bitteschön! :-)
  5. Salzen, pfeffern und die Kräuter nicht vergessen!
  6. Habt ihr eure Sauce abgeschmeckt und ist diese ein wenig eingekocht, könnt ihr eure Zucchini-Schiffchen trockentupfen. Ihr werdet staunen, wie viel Flüssigkeit ihr abtupft:
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  7. Danach füllt ihr eure Masse in die Zucchinis, streut Käse oder kleingehackten Schafkäse darauf (ich finde, dass Schafkäse viel besser passt!) und ab ins Rohr!
  8. Nach ca. 20 Minuten im Rohr sollten eure Zucchinis weich, der Käse geschmolzen und euer Hunger groß genug sein! 😉 Verbrennt euch aber nicht den Mund! (Ist mir natürlich passiert! 😀 )

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Was esst ihr im Sommer, wenn plötzlich eine paar Tage Abkühlung angesagt ist?

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

Low Carb Tacos – viel Genuss mit wenig Kohlenhydraten

Ich esse unheimlich gerne Mexikanisch…

Egal ob Tortillas, Tacos, Chili – es schmeckt einfach supergut.

Da ich mich nun schon seit Jahresanfang sehr kohlenhydratarm ernähre (summer is coming 😉 – ja, ich sehe gerade Game of Thrones) überlege ich mir oft, wie ich meine Lieblingsspeisen low carb (=kohlenhydratarm) zubereiten kann.

Wer mehr zur Low Carb-Ernährung erfahren möchte, kann dies grob bei Eatsmarter oder Chefkoch nachlesen!

 

Das klingt vielleicht alles sehr kompliziert und anstrengend, aber es ist ganz einfach: Ich verzichte hauptsächlich auf Nudeln, Brot, Reis, Kartoffeln, … und natürlich Süßes. Ich esse kein weißes Mehl, keinen weißen Zucker (ja, da gibt es außer braunem und weißen Zucker noch was!) und versuche natürlich, diese ganzen „Regeln“ gesund umzusetzen. Isst man gerne Fleisch ist die kohlenhydratarme Ernährung noch einmal viel leichter umzusetzen, da Fleisch keine Kohlenhydrate hat. Ebenso Fisch! Hier kann man also zuschlagen! :)

Natürlich muss man beachten, dass ein Wiener Schnitzel natürlich nicht kohlenhydratlos ist (die Panier…und dann auch noch im Öl herausgebacken…). Ebenso würde ich niemals Fischstäbchen essen (auch paniert!). Dies ist natürlich ein Grund selbst zu kochen, da man so genau weiß, was „drin ist“. „Ich mag mich aber nach der Arbeit nicht hinstellen und kochen“ – mag so mancher denken, weswegen ich hier kurz den Arbeitsaufwand eines kohlenhydratarmens Abendessen skizzieren möchte:

Es gibt Rindersteak mit Brokkoli und Salat.

 

  • Pfanne auf den Herd, ein wenig Öl hinzu, Herd einschalten
  • Backofen vorheizen auf ca. 180°
  • Topf mit Wasser auf den Herd stellen, salzen

Das sollte so ca. 1 Minute dauern.

  • Steak in die heiße Pfanne geben, von jeder Seite 1-2 Minuten anbraten
  • wenn das Wasser kocht, Brokkoli (ich nehme tiefgekühlten) ins Wasser geben
  • Steak nach dem Anbraten in eine hitzebeständige Form geben und ins Backrohr

So, dafür rechnen wir ca. 5 Minuten.

Während der Brokkoli langsam kocht und das Steak im Rohr kurz nachzieht:

  • Cocktailtomaten klein schneiden
  • Salat in die Schüssel geben (ich nehme oft fertige Salatmischungen (Chef Menü Venezia ist mein Liebling! :) ), ich hasse nämlich Salat putzen)
  • Essig, Öl, Salz und Pfeffer draufgeben, durchrühren.

Hierfür rechnen wir wieder, sagen wir, 3 Minuten.

Nun ist höchstwahrscheinlich auch der Brokkoli fertig, welchen wir abseihen und auf einen Teller geben. Ebenso das Steak und den Salat.

1 Minute. 

 

In 10 Minuten hat man also ein gutes kohlenhydratarmes Abendessen. Die Ausrede, dass man nicht mehr viel kochen will am Abend, weil es zu lange dauert oder zu anstrengend ist (holen wir uns lieber einen Kebap oder eine Wurstsemmel), ist damit wohl entkräftet ;-). (Aber natürlich ist es ok, wenn man sich so etwas ab und zu gönnt, es sollte nur nicht zur Gewohnheit werden. :-) )

 

So, das ist jetzt ein wenig ausgeartet :) Zurück zum Rezept!

Ich hatte also Lust auf mexikanisch. Ab ins Geschäft und folgende Zutaten eingekauft:

  • Hühnerbrust
  • Romana-Salat (oder auch Römersalat)
  • Avocado
  • 2 Tomaten
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • Zwiebeln
  • Fasten Sauerrahm
  • 1 Limette

Und so funktionierts:

  1. Zuerst habe ich die Avocado halbiert, den Kern entfernt und das Innere mit einem Löffel herausgeschält. Dieses habe ich dann mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrückt und sofort eine Limette darüber ausgedrückt, da die Avocado ansonsten schnell braun wird (braucht immer Säure!)
  2. Danach habe ich die Tomaten halbiert, das Fruchtfleisch herausgelöst und den Rest in kleine Würfel geschnitten. Ein Drittel dieser Würfel habe ich zur Avocado-Masse gegeben. Diese Avocado-Tomaten-Masse habe ich noch mit Salz, Pfeffer und gegrilltem Paprikapulver gewürzt. Und ab damit in den Kühlschrank.
  3. Die anderen kleingeschnittenen Tomaten habe ich mit kleingeschnittenen Schalotten vermengt und mit Salz, Pfeffer und ein wenig weißem Balsamico vermischt – und ebenfalls ab in den Kühlschrank zum Durchziehen.
  4. Die Hühnerbrust habe ich gedünstet und danach kleingeschnitten. Mit einer weiteren kleingeschnittenen Zwiebel habe ich das Fleisch danach in einer Pfanne leicht angebraten und die Dosentomate darüber gegeben. Wieder mit Salz, Pfeffer und geräuchertem Paprikapulver gewürzt (das geräucherte Paprikapulver gibt einen rauchigen Geschmack!). Das Ganze habe ich dann ein wenig einkochen lassen.
  5. Nun zum Sauerrahm: diesen habe ich lediglich mit einer Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer und ein wenig vom Limettensaft gewürzt.
  6. Danach schneidet ihr den Strunk vom Romana-Salat ab, so dass ihr einzelne große Blätter habt, welche ihr waschen solltet (Sand schmeckt nicht so gut… 😉 ).

Nun geht es ans Anrichten! Ich habe ein großes Salatblatt genommen, darauf die Hühnerbrust-Tomatenmasse gegeben, ein wenig Avocadocreme daraufgegeben (ich nenne es Avocadocreme, da für eine Guacamole noch einige Zutaten fehlen), ein wenig Sauerrahm drauf und die Tomaten-Zwiebeln darübergestreut… WOAH! Unheimlich gut, erfrischend und so wenig Kohlenhydrate (die meisten Kohlenhydrate haben bei diesem Gericht die Zwiebeln). Low Carb Mexikanisch at its best! Probiert es aus!

 

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low carb tacos

 

Dank meiner Low Carb Ernährung und auch ein wenig Sport konnte ich so in den letzten Monaten bereits 21kg abnehmen. Ein paar sollen natürlich noch folgen! :) Und wer im McFit angemeldet ist und mich begleiten möchte (oder eher dazu motivieren möchte, hinzugehen) kann sich gerne melden! 😀

Habt noch einen schönen Feiertag! Für mich ist schon Wochenende, weil ich morgen frei habe! :)

 

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

[Grillaxen 2015] Supereinfaches Baguette selber backen!

Grillaxen – Grillen und Relaxen. Mein Lieblingshobby!

Vor einigen Wochen ist ein Griller bei uns eingezogen. Aus Rücksicht auf unsere Nachbarn ein Gasgrill, als städtischer Grillmeister sollte man da ja aufpassen, da das Grillvergnügen sonst unschön enden kann.

Natürlich gleich angegrillt, geschwärmt, genossen, geschlemmt und sich klarerweise geschworen, beim nächsten Mal weniger zu essen (haha, natürlich…). Ich frage mich, ob ich diesen Sommer abnehmen werde, weil wir viel grillen (es ist ja auch viel Gemüse dabei), oder ob ich eher zunehmen werde, weil ich nun für’s Grillen nicht mehr mit dem Rad zu Freunden düsen muss. (Ich werde Ende des Sommers Bericht erstatten :-) ).

Jetzt fehlen auf unserer Terrasse nur mehr die Terrassenmöbel (die auch schon auf dem Weg sind) und dann kann so richtig „grillaxed“ werden :-). Dieses Wochenende habe ich mich, trotz mangelndem Wissens aber voll Vorfreude, schon am Gärtnern versucht… Petunien, Lavendel, Rosmarin, Basilikum und Co. genießen die Sonne auf der Terrasse. Ich habe überhaupt keine Ahnung, ob ich das alles richtig gemacht habe (da gibt es ja so einiges zu beachten, habe ich mir sagen lassen: Abstand zwischen den Pflanzen, was darf man überhaupt zusammen anpflanzen, ist es den Pflänzchen eh nicht zu windig, ist die Erde eh nicht zu feucht oder zu trocken, …), aber das werden die nächsten Wochen zeigen…und auch diesbezüglich werde ich berichten…

 

Sobald alles fertig ist, gibt’s natürlich einen eigenen Beitrag dafür! :-) (Außer meine Pflanzen sind bis dahin alle eingegangen, die Scham wäre einfach zu groß! 😀 ).

 

Aber, das soll hier kein Gärtner-Beitrag werden! Ich habe nämlich ein Baguette gebacken! :) Supereinfach, knusprig und die perfekte Beilage beim Grillen!

 

Ihr braucht dazu:

 

  • 400g Mehl (glatt)
  • 1 Pkg. Trockengerm
  • 250ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz

 

Und so funktioniert’s:

  1. Vermengt das Mehl, die Hefe und das Salz in einer Schüssel und gebt langsam das lauwarme Wasser dazu, bis ein Teig entsteht, der sich leicht von der Schüssel löst. Ich lasse meine Küchenmaschine alles zusammenkneten und geben den Teig dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche, auf der ich händisch noch ein wenig weiterknete.
  2. Euren Teig formt ihr dann zu einer langen Wurst (aka Baguette) und gebt ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. An einem warmen Ort lasst ihr den Teig dann eine Stunde gehen.
  3. Nach diesen 60 Minuten sollte euer Baguette dann ca. doppelt so groß sein. Ritzt es mit einem scharfen Messer mehrmals ein und bestreicht es mit Wasser.
  4. In euren Backofen (der noch nicht vorgeheizt ist), stellt ihr eine Schüssel (oder Auflaufform) mit kochendem Wasser (außer ihr habt schon so einen super High-Tech-Backofen, der das Dampfen bzw. Befeuchten von alleine kann). In die Mitte eures Backofens gebt ihr euer Baguette. Ober- und Unterhitze auf 200° eingestellt dauert es dann ca. 40 Minuten, bis euer Baguette schön braun und superknusprig ist. (Wenn ihr draufklopft, sollte es „hohl“ klingen, dann ist es fertig!).

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baguette

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Und es war so lecker…mit Kräuterbutter oder zum Schafkäse-Salat. Aber auch einfach zum Dippen der Schnittlauch- oder Knoblauchsauce. Ein Traum, kann ich euch sagen!

 

Und wenn ihr noch mehr Rezepte zum Grillen haben wollt, dann lest weiterhin fleißig bei Aussa mit die Tepf! mit. In den nächsten Wochen werde ich einiges zum Grillen ausprobieren und euch natürlich daran teilhaben lassen! Seien es Beilagen, Saucen, Salate, Fleischmarinaden – stay tuned! 😉

Und, ich kann es euch nicht vorenthalten…ein paar Bilder meiner Blümchen… für ein wenig Sommerstimmung :-)

 

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Habt ihr einen grünen Daumen bzw. Tipps für’s Terrasse bepflanzen?

Grillt ihr auch so gerne wie ich? Was grillt ihr am liebsten?

 

Habt noch ein schönes Wochenende! :)

 

Eure Claudschi

Ihr liebt Kokos? Dann habe ich genau das Richtige…

Wer Kokos und Raffaello liebt, ist heute hier genau richtig!

Wollt ihr zu Ostern auch noch schnell etwas backen, dann weiterlesen! Es gibt nämlich Raffaello-Cupcakes! Supereinfach zu machen und hervorragend im Geschmack!

 

Ihr braucht für den „Boden“ bzw. die „Muffins“ (bei mir wurden es so 10 Stück):

  • 150g Butter
  • 150g weiße Kuvertüre
  • 2 Eier
  • 150g Mehl
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 100g Kristallzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker

 

Und damit es Cupcakes werden, brauchen wir natürlich ein Topping! Dazu benötigt ihr:

  • 200g Frischkäse
  • 100g Kokosraspeln
  • 2 EL Rum
  • 130g Staubzucker

 

  • Zusätzlich noch ca. 100g Kokosflocken zur Deko!

 

Und so geht ihr vor:

  1. Zuerst heizt ihr den Backofen auf 180° vor und gebt schon mal eure Papierförmchen ins Muffinblech.
  2. Habt ihr das erledigt schmelzt ihr die weiße Kuvertüre zusammen mit der Butter (dies macht ihr am besten über Wasserdampf – ich stelle immer einen kleinen Topf Wasser auf den Herd und stelle eine robuste Keramikschüssel darauf, in welche ich die Schokolade und die Butter gebe. Sobald das Wasser kocht, reduziere ich die Hitze ein wenig und rühre immer wieder durch – so schmilzt eure Schoko und die Butter schön gleichmäßig).
  3. Während dies also langsam passiert, verrührt ihr die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker. Sobald diese drei Zutaten sich schön verbunden haben, gebt ihr Löffelweise das Mehl und das Backpulver dazu.
  4. Nun sollte auch eure Schoko-Butter-Masse schon flüssig sein. Auch diese gebt ihr zu eurer Eier-Zucker-Masse und rührt es gut durch.
  5. Diese Masse füllt ihr dann in eure Muffinförmchen und backt sie ca. 20 Minuten.
  6. Sind sie fertig, lasst ihr sie gut auskühlen (WICHTIG!) und bereitet schon mal das Topping vor. (Ich habe die Muffins auf die Terrasse gestellt zum Auskühlen, nur ein Tipp, falls eurer Kühlschrank auch nicht genug Platz bietet 😉 ).
  7. Für das Topping verrührt ihr alle Zutaten (also Frischkäse, Staubzucker, Rum und Kokosflocken).
  8. Diese Masse streicht ihr nun auf eure (ausgekühlten) kleinen Muffins, sodass sie zu Cupcakes werden :-) . Die Kokosflocken, die ihr euch zur Deko beiseite gestellt habt, gebt ihr in eine kleine Schüssel, und stülpt die mit Topping verzierten Muffins hinein, so dass die Kokosflocken zusätzlich noch auf den Muffins (bzw. halt dem Topping) haften bleiben.

Wenn ihr wollt, könnt ihr eure Muffins noch mit Raffaello-Kugeln dekorieren, so wie ich. Ich habe auf die Raffaellos einen kleinen Klecks der Topping-Masse gegeben (da ich noch welche übrig hatte) und sie dann so mittig auf die Cupcakes gesetzt.

 

Reinbeißen ist ab jetzt erlaubt, aber leicht gekühlt schmecken die Muffins noch viel besser (sagt dann nicht, ich hätte es euch nicht gesagt 😉 ).

kokos muffins

 

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Was backt ihr üblicherweise zu Ostern?

Ich wünsche euch ein schönes Osterfest und hoffe, dass ihr alle eure Osternester findet 😉 .

 

Liebe Grüße.

eure Claudschi :)

Holt euch den Sommer auf den Teller mit dieser Shrimp-Paprika-Pasta!

Draussen wird es allmählich wärmer…langsam, aber doch.

Nach einem langen Arbeitstag ist es nicht dunkel, sondern noch angenehm hell.

Die Motivation, am Abend noch etwas zu unternehmen, steigt mit der Länge des (hellen) Tages und die Frühjahrsmüdigkeit scheint auch nach und nach besser zu werden (ist ja auch viel angenehmer, sanft von Sonnenstrahlen geweckt zu werden, als von einem schrillen Wecker aus dem Land der Träume gerissen zu werden 😉 ).

Die heurige Urlaubsplanung ist im Gange und ich schwelgte diese Woche bereits in großartigen Erinnerungen an den letzten Urlaub.  Beim Fotos durchklicken blieb ich – neben den unheimlich vielen lustigen Fotos – natürlich auch an den Fotos unserer Schlemmereien hängen…und es war klar! ICH MUSS ETWAS MIT MEERESFRÜCHTEN KOCHEN!!!

Gesagt, getan! Das Ergebnis seht ihr hier:

 

shrimp paprika pasta

 

shrimp paprika pasta

 

Ihr braucht dazu: 

  • Nudeln eurer Wahl (ich habe hier Dinkelnudeln verwendet)
  • Cocktailtomaten (nach Belieben)
  • Shrimps nach Belieben (ich habe gefrorene verwendet)
  • Tomatenpolpa
  • 1 grüne Paprika (in Streifen geschnitten)
  • 1 rote Paprika (in Streifen geschnitten)
  • italienische Kräuter
  • Salz, Pfeffer
  • Knoblauch fein gehackt
  • Olivenöl

 

  1. Als ersten Schritt stellt ihr einen Topf mit Wasser für eure Nudeln auf den Herd, salzen nicht vergessen! :)
  2. Danach werden die Shrimps mit dem Knoblauch in der Pfanne angebraten, bis sie eine schöne rote Farbe haben.
  3. Danach habe ich die Shrimps aus der Pfanne genommen und die Paprikastreifen angebraten. Diese bratet ihr ein paar Minuten, bis sie halbwegs weich sind, und gebt dann die Cocktailtomaten dazu (da ich nur sehr kleine Cocktailtomaten hatte, habe ich sie als ganzes dazugegeben). Auch diese werden ein wenig angebraten.
  4. Nun könnt ihr nebenbei schon mal eure Nuden ins (hoffentlich schon) kochende Wasser geben.
  5. Während eure Nudeln kochen, könnt ihr euer Gemüse mit den Shrimps vermischen und die Tomatenpolpa dazugeben. Die Menge variiert je nachdem, wie „tomatig“ ihr eure Nudeln haben wollt. Gebt ihr bei diesem Schritt zuwenig hinzu, ist das kein Problem: ihr könnt, nachdem ihr die Nudeln dazugegeben habt, immer auch noch Polpa dazugeben! :) Salzen, Pfeffern und eure italienischen Gewürze bitte nicht vergessen! Diese könnt ihr jetzt dazumischen!
  6. Lasst die Sauce ein wenig auf mittlerer Stufe kochen und vermengt diese dann mit euren gekochten Nudeln.
  7. Durchschwenken, bis alle Nudeln gut mit der Sauce bedeckt sind, servieren, fertig!

 

Sofort fühlt man sich (zumindest kurz) wieder in den Urlaub zurückversetzt…und freut sich schon auf die nächste Shrimps-Pasta, die hoffentlich braun gebrannt, entspannt, mit Freunden und am Meer verspeist wird! :)

 

Wo verbringt ihr heuer euren Urlaub?  Habt ihr schon alles gebucht?
Meeresfrüchte: Yay – oder Nay?

 

Träumerische Grüße, eure Claudia :)

Pizza ohne Mehl – dafür mit Thunfisch. [Low Carb Thunfischbodenpizza]

Kennt irgendjemand irgendjemanden irgendwo der Pizza nicht mag?

Also ich definitiv nicht. Pizza ist so variabel, dass sich jeder einfach den Belag bestellt, der ihm am liebsten ist. Egal ob vegetarisch, mit Fisch, mit viel Fleisch, mit viel Zwiebeln, mit viel Käse – da ist doch für jeden etwas dabei?

Nicht so bei meinem heutigen Gericht: Wenn man Thunfisch nicht mag, sollte man meine heutige Pizza vielleicht lieber nicht probieren (oder alternativ den Boden aus Karfiol (Blumenkohl) machen…siehe hier!).

[Low Carb] Pizza mit Thunfischboden – also komplett ohne Mehl!

 

Ja, ein Pizzaboden aus Thunfisch. Klingt komisch, ist es auch! Schmeckt aber meiner Meinung nach gar nicht so extrem nach Fisch, wie man meinen möchte (oder bin ich dagegen schon immun? :) ).

Wer sich kohlenhydratarm (also low carb) ernährt, hat oft einen Überdruß an Fleisch… (ja, das gibt es tatsächlich…) und anfangs ist man vielleicht noch sehr einfallslos, was man essen soll, weil man nicht weiß, ob man darf und so weiter. Aber diese Pizza kommt garantiert ohne viele Kohlenhydrate aus und schmeckt einfach wunderbar…

 

Ihr braucht für den Teig (hier ca. die Größe eines Backblechs):

  • 3 Dosen Thunfisch (in eigenem Saft)
  • 2 Eier
  • italienische Gewürze

 

Zubereitung:

  1. Das Wichtigste am Teig ist, dass er nicht zu feucht ist, weswegen ihr den Thunfisch „entsaften“ müsst. Die (für mich) einfachste Methode ist, dass ich den Thunfisch auf ein sauberes Geschirrtuch gebe, dieses Geschirrtuch denn einschlage und fest ausdrücke/auswringe… So kriegt ihr wirklich die meiste Flüssigkeit weg! Das Geschirrtuch danach bitte gleich waschen ;-).
  2. Den Thunfisch zerkleinert ihr mit einer Gabel, vermischt ihn dann sorgfältig mit den Eiern und den Gewürzen und streicht die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Sollte euch der Teig noch sehr feucht vorkommen, tupft ihr ihn mit Küchenrolle ab.
  3. Diese Masse gebt ihr dann für ca. 10-15 Minuten bei 180° in den Ofen, damit er halbwegs „knusprig“ wird. (Er wird nicht wirklich knusprig, aber auf jeden Fall „fester“ und trockener).

 

Wenn ihr das erledigt habt, geht es ans Belegen! Zuallererst natürlich Tomatensauce auf den Boden und danach könnt ihr euch ausleben: Paprika, Mozzarella, Schwammerl, Paradeiser, Zwiebel, Oliven, Schinken, Salami, Artischocken, Ei – alles was euch schmeckt!

 

thunfischbodenpizza

 

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Natürlich schmeckt diese Art von Pizza ein wenig gewöhnungsbedürftig. Wenn ihr aber Thunfisch mögt und weniger Kohlenhydrate essen wollt, ist dieses Gericht eine super Alternative! Probiert es doch mal aus! :)

 

Achtet ihr auf eure Ernährung?

Was darf auf eurer Pizza nie fehlen?

 

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

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