Wie ihr die beste Bolognese kocht…

Letzte Woche habe ich mich mit einer guten Freundin im Pub getroffen und habe ich ihr alle Details meiner Kroatienreise erzählt (findet ihr hier!). Sie fragte mich, ob wir auch selber etwas gekocht haben (außer dem Grillen) und erzählte ich ihr von unserem sehr sättigenden Grenadiermarsch (ihr wisst nicht was das ist? Hier entlang!), den Omeletts zum Frühstück und von meiner Bolognese. Sofort fing sie an zu schwärmen, dass ich sie doch mal wieder zum Bolognese essen einladen soll, da ihr meine Bolognese so gut schmeckt!

Ein paar Tage später war die Schwester meines Freundes in Wien und kamen wir beim gemeinsamen Abendessen (diesmal nicht selbst gekocht, sondern bekochen lassen) auf meinen geplanten Food-Blog zu sprechen (das ständige Essen-Fotografieren im Restaurant fällt ja doch auf 😉 ). Ich erzählte ihr, was ich denn schon gekocht bzw. gebacken habe und was ich noch geplant hatte. Sofort fing auch mein Freund an, von meiner Bolognese (und meinem Chili!) zu schwärmen… das war dann Grund genug (Schwärmerei genug 😉 ) und ich will euch mein Bolognese-Rezept auch nicht vorenthalten.

Bolognese isst doch jeder gerne, von groß bis klein. Nicht umsonst findet man unter der Auswahl der Kinderteller in Restaurants neben dem Schnitzel mit Pommes auch immer Spaghetti Bolognese!

Doch bevor ihr jetzt losrennt um alle Zutaten einzukaufen möchte ich euch noch mitteilen, was meiner Meinung nach das Wichtigste beim Kochen einer Bolognese ist:

ZEIT.

Mal „schnell“ eine Bolognese kochen geht meiner Meinung nach nicht. Eine Bolognese die 30 Minuten kocht ist nicht annähernd vergleichbar, mit einer, die 2, 3 Stunden langsam vor sich hin geköchelt hat. Nicht nur die Konsistenz ist besser, sondern natürlich auch der Geschmack! Bitte, wenn ihr mein Rezept nachkocht, nehmt euch Zeit. Kocht sie am Nachmittag, damit ihr sie am Abend essen könnt. Nur nichts überstürzen, je länger gekocht, desto besser! So, aber jetzt gehts los!

Ihr braucht dazu (ca. 6 Personen sollten satt werden):

 

  • 500 gr Rinderfaschiertes
  • 2-3 frische große Paradeiser
  • 2-3 Dosen Tomaten
  • 1 Flasche Polpa
  • Italienische Kräuter
  • einen Schuss Rotwein
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 3, 4 Stk. Zwiebel
  • 1-2 Stk. Karotten
  • Sellerie
  • frischer Basilikum
  • Parmesan

 

Zu den Zutaten möchte ich euch noch dazusagen, dass ich immer Dosentomaten und Polpa nehme, damit ich Tomatenstücke drin habe aber auch Flüssigkeit. Die frischen Tomaten hatte ich zufällig zu Hause und schaden diese natürlich nicht! Für dieses Rezept habe ich 4 mittelgroße Zwiebeln verwendet (ich liebe Zwiebeln!!!) – hier könnt ihr natürlich auch variieren.

 

TIPP: Bei den Karotten und dem Sellerie kaufe ich oft das abgepackte „Suppengemüse“, da ich kein ganzes Kilogramm Karotten verbrauche und ein ganzer Sellerie meist auch viel zu viel ist. Da ich in den nächsten Tagen nicht vor habe, etwas mit Karotten zu kochen, war diese Menge genau richtig. Ihr müsst nur aufpassen, dass das abgepackte Suppengemüse auch frisch ist, oft ist der aufgeschnittene Sellerie darin schon ein paar Tage alt. Hier also unbedingt aufpassen!

 

1. Die Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Sellerie klein hacken und in etwas Olivenöl glasig andünsten. Danach, während ich das Faschierte anbrate, gebe ich das Gemüse in eine Schüssel. Das Faschierte braten und mit einem Küchenhelfer zerdrücken.

Bolognese kochen
Bolognese kochen

 

2. Sobald das Fleisch „krümelig gebraten“ ist, lösche ich es mit einem guten Schuss Rotwein ab und lasse es ein wenig kochen (ihr könnt alternativ auch Fonds nehmen).

Bolognese kochen

3. Wenn das Fleisch und der Wein ein wenig eingekocht ist (der Alkohol verdunstet!) gebe ich das Gemüse zusammen mit einem Löffel Tomatenmark dazu und rühre kräftig um.

 

4. Danach gebe ich die Polpa und die Dosentomaten dazu. Salzen, Pfeffern und ein paar italienische Kräuter dazugeben (ich habe getrocknete verwendet) und kurz auf hoher Stufe kochen lassen (ein paar Minuten). Dann könnt ihr euch auf die Couch setzen und die Bolognese auf kleinster Stufe 2 Stunden kochen lassen, dabei immer wieder umrühren (und natürlich zwischendurch kosten 😉 ).

Bolognese kochen

 

5. Nach 2 Stunden dahinköcheln seht ihr, dass die Sauce sich gut eingekocht hat (eh klar), aber auch die Farbe hat sich verändert und ist nun schön dunkelrot. Ich hacke dann noch frischen Basilikum und mische es kurz vor dem Servieren noch unter die Sauce.

 

6. Nun mit Spaghetti oder anderen Nudeln die ihr mögt und frisch geriebenem Parmesan anrichten und genießen! (Und wenn möglich kein weißes Shirt anhaben 🙂 …).

 

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Bolognese

Was ist eure Lieblingsnudel? Und vorallem eure Lieblingssauce?

Habt ihr noch Verbesserungstipps für meine Sauce?

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2 Gedanken zu „Wie ihr die beste Bolognese kocht…“

  1. bin ganz deiner meinung über die dauer des kochens! chili zum beispiel schmeckt auch erst aufgewärmt am besten 🙂
    ich finde auch dass eine gute bolognese noch immer die beste soße ist. vor allem mit fussili <3 hehe..

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