Holt euch mit meinem Rezept für Bruschetta ein erfrischendes Gericht auf den Teller!

Es ist heiß. Unglaublich heiß.

Ich hatte heuer seit langem wieder mal das „Glück“, meinen Urlaub auf die (bislang) heißeste Woche des Jahres zu legen (sonst war mein Urlaub eigentlich immer verregnet…). Doch teilweise habe ich mich an meinen Schreibtisch im Büro gewünscht, weil es in einer Dachgeschoßwohnung ohne Klimaanlage doch sehr heiß wird. Doch, der Hitze zum Trotz, haben wir uns einfach ein Plantschbecken auf die Terrasse gestellt und schon war für Abkühlung gesorgt (das Eis im Tiefkühlfach wurde natürlich auch nicht vergessen! 😉 ).

Aber was will man essen, wenn die Hitze sich doch auch auf den Magen schlägt. Man hat Hunger, will aber etwas leichtes (und nicht schon wieder den 08/15-Salat…

B R U S C H E T T A ! 

Dass Tomaten (Paradeiser 😉 ) und Basilikum einfach zusammengehören weiß man schon lang. Aber die reifen roten Früchte gemischt mit Olivenöl, einem Schuß Essig, frischen roten Zwiebeln auf knusprigen, nach Knoblauch riechendem Ciabatta ist einfach unbeschreiblich gut… Und das Beste daran: auch unglaublich einfach zu machen! 😉

Bei mir hat die Menge, die ich hier angebe, für ein großes Ciabatta gereicht. Vergesst nicht, dass durch das Entfernen der Kerne viel Gewicht verloren geht, also lieber etwas zu viel einkaufen, es wird bestimmt nichts übrig bleiben 🙂

Ich habe verwendet:

 

  • 1 kg reife dunkelrote Paradeiser
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • einen Schuss Olivenöl
  • einen Schuss Balsamicoessig
  • italienische Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano, Basilikum)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen für das Ciabatta
  • 1 Ciabatta in Scheiben geschnitten

 

Und so bereitet ihr es zu:

  1. Nachdem ihr die Paradeiser gewaschen habt, halbiert ihr sie und kratzt mit einem Löffel die Kerne und das flüssige Innere heraus, auch den Strunk entfernt ihr.
  2. Danach schneidet ihr die Tomaten in mittelgroße Würfel  (wie es euch am liebsten ist) und gebt alles in eine Schüssel. Dazu kommt dann die kleingehackte rote Zwiebel und ca. 2 kleingehackte Knoblauchzehen.
  3. Mit einem Schuss Olivenöl und ebenfalls einem Schuss Balsamicoessig verrührt ihr dann eure Masse, salzen und pfeffern bitte nicht vergessen!
  4. Die kleingehackten Kräuter gebt ihr ebenfalls nun hinzu.
  5. Ich gebe dann alles in den Kühlschrank, damit es noch durchzieht.
  6. Währenddessen heizt ihr euer Backrohr auf 160° Ober- und Unterhitze vor und schneidet euer Ciabatta in fingerdicke Scheiben.
  7. Gebt in einen flachen Teller so viel Olivenöl, dass er ganz bedeckt ist. In dieses Olivenöl tunkt ihr dann jede einzelne Scheibe eures Ciabatta (bitte nur ganz kurz, damit es sich nicht vollsaugt!).
  8. Schlichtet eure ölgetunkten Scheiben danach mit der beölten Seite nach oben auf ein Backblech und gebt es für einige Minuten ins Backrohr, bis die Oberfläche hellbraun und knusprig ist.
  9. Habt ihr das erledigt, nehmt ihr eure geschälten Knoblauchzehen und reibt sie auf die Ciabattascheiben. Da diese nun knusprig und rauh sind, reibt sich der Knoblauch schön darauf ab und nimmt den Geschmack auf.

 

Ihr seid fertig. Nun einfach mit einem Löffel die Tomatenmasse auf eurer Brot geben oder einfach in die Schüssel dippen – wie ihr es am liebsten habt. So gut, erfrischend und es macht süchtig! 🙂

bruschetta wein

 

bruschetta makro

 

bruschetta makro 2

 

Was esst ihr am liebsten, wenn es so heiß ist?

Liebe Grüße und habt ein wunderschönes Wochenende!

 

Eure Claudschi

 

Besucht: Flatschers Bistrot

Über das Flatschers gibt es bereits Restaurantbeiträge wie Sand am Meer (oder sagen wir, Steaks auf dem Grill in den Sommermonaten? 🙂 ), deswegen spare ich euch eine ausgiebige Rezension des Lokals ;-). Jeder der in Wien wohnt und gerne Burger oder Steaks isst, war wahrscheinlich schon mindestens ein Mal im Flatschers und hat dort seiner Fleischeslust gefröhnt. Auch ich gehe natürlich (regelmäßig…) ins Steakhouse von Andreas Flatscher oder nun auch ins (nicht mehr so neue)  Bistrot. Der Unterschied zwischen den beiden Lokalen liegt darin, dass im Bistrot auch Fisch und Meeresfrüchte angeboten werden.

Ich empfehle euch, dass ihr vor eurem Besuch anruft und reserviert (meiner Erfahrung nach am besten bereits ein paar Tage zuvor!). Wir hatten zuerst im Steakhouse reserviert, da wir dann aber doch ein kleines Baby dabei hatten, hat uns die freundliche Dame am Flatschers-Telefon problemlos ins Bistrot umreserviert (das Bistrot ist ein reines Nichtraucherlokal!).

Bei meinem letzten Besuch haben wir erstaunlicherweise kein Steak gegessen! Doch es kam genug Fleisch auf unsere Teller, nämlich ein köstliches Beef Tatar mit Zwiebeln (ich habe mir extra viel Zwiebeln bestellt! 😉 ), ein Gainesburger, der neu ist auf der Speisekarte im Bistrot, ein Beilagensalat (sieht der nicht super aus?) und als Vorspeise eine Tomatensuppe.

So, jetzt möchte ich euch nicht noch länger auf die Folter spannen: Was ist besser als über’s Essen zu reden? Natürlich, es anzuschaun! (Noch besser natürlich: es selber essen…aber das Widget gibt’s bei WordPress noch nicht! 🙂 ).

Flatschers Bistrot

 

Flatschers Bistrot

 

Flatschers Bistrot

 

Flatschers Bistrot

 

Flatschers Bistrot

 

Flatschers Bistrot

 

 

Es war wie immer superlecker im Flatschers Bistrot! Wir mussten – wie immer – nicht lange auf unser Essen warten und waren alle mehr als zufrieden (und taten es dem Kinderwagen gleich und „rollten“ nach Hause).

Übrigens, ich habe gestern auf der Facebook-Seite vom Flatschers gesehen, dass es bald wieder eine neue Speisekarte gibt! Ich bin auf jeden Fall gespannt (wieder ein Grund hinzugehen! 😉 ).

Wart ihr schon im Flatschers? Was ist eurer Lieblingsgericht dort?
Was mich am meisten interessiert: Welche Burger/Steaklokale besucht ihr regelmäßig?

Hier bekommt ihr nähere Infos zum Flatschers:

http://www.flatschers.at/

Restaurant und Bar:
Kaiserstraße 113-115, 1070 Wien
Mo-So: 17:00 – 01:00
01/523 48 68

Bistrot und Bar
Kaiserstraße 121, 1070 Wien
Mo-Sa: 17:00 – 01:00
So: Ruhetag
01/522 31 23