Damit mehr Zeit zum Sonne tanken bleibt: superschnelles Huhn mit Salsalat! :-)

Man glaubt es kaum: die Sonne scheint! 😀

Nicht, dass wir schon Mitte Mai hätten und eigentlich jammern sollten, dass es so heiß ist. Nein, 2017 wird gejammert, dass es noch nicht heiß genug ist!

Aber nichtsdestotrotz lassen wir uns die Laune nicht vermiesen und genießen unseren Spritzer/unser Bier am Abend draußen, sei es Garten/Terrasse oder Balkon! Und weil man zu einem sommerlichen Getränk im Sonnenschein auch ein sommerliches Gericht braucht, zeige ich euch heute mein superschnelles Salsa Chicken!

 

Ihr braucht (für 2 Personen):

  • 2 Hühnerbrustfilets
  • mexikanische Gewürze (geräucherter Paprika, Cayenne Pfeffer, Koriander, …)
  • 2 Avocados
  • 200g Tomaten
  • rote Zwiebel
  • 1/2 Limette

 

  1. Zuerst schneidet ihr die Hühnerbrustfilets im Schmetterlingsschnitt auf (=der Länge nach, aber nicht durchschneiden, so dass ihr sie aufklappen könnt, hier ein kleines Video zur Erklärung)
  2. Die Hühnerbrust würzt ihr dann mit den mexikanischen Gewürzen und stellt sie kurz beiseite.
  3. Die Avocado wird geschält und in kleine Stücke geschnitten (wer keine Ahnung von Avocados hat, bitte hier entlang!), ebenso die rote Zwiebel. Die Tomaten werden auch in kleine Stücke geschnitten und alles zusammen in eine Schüssel gegeben.
  4. Tomaten und Avocado brauchen viel Salz, also könnt ihr hier ordentlich reinsalsen (hihi 😉 ) und schlussendlich auch noch den Saft der Limette drübergeben.
  5. Die Hühnerbrust wird auf dem Grill schön durchgegrillt (alternativ tut’s natürlich auch eine Grillpfanne) und danach neben dem Salat angerichtet. Fertig!

 

Das Gericht ist damit sehr kohlenhydratarm (aka low-carb). Wer möchte, kann natürlich noch Mais und Bohnen in den Salat geben und sich Süßkartoffel-Pommes dazu machen. (Dazu passen würde dann auch ein Dip aus Sauerrahm, Joghurt, Zitrone, ein Schuss Essig und Koriander!).

 

Lasst es euch schmecken und genießt die Sonne, so lange sie noch da ist! 🙂

Eure Claudschi <3

Holt euch mit meinem Rezept für Bruschetta ein erfrischendes Gericht auf den Teller!

Es ist heiß. Unglaublich heiß.

Ich hatte heuer seit langem wieder mal das „Glück“, meinen Urlaub auf die (bislang) heißeste Woche des Jahres zu legen (sonst war mein Urlaub eigentlich immer verregnet…). Doch teilweise habe ich mich an meinen Schreibtisch im Büro gewünscht, weil es in einer Dachgeschoßwohnung ohne Klimaanlage doch sehr heiß wird. Doch, der Hitze zum Trotz, haben wir uns einfach ein Plantschbecken auf die Terrasse gestellt und schon war für Abkühlung gesorgt (das Eis im Tiefkühlfach wurde natürlich auch nicht vergessen! 😉 ).

Aber was will man essen, wenn die Hitze sich doch auch auf den Magen schlägt. Man hat Hunger, will aber etwas leichtes (und nicht schon wieder den 08/15-Salat…

B R U S C H E T T A ! 

Dass Tomaten (Paradeiser 😉 ) und Basilikum einfach zusammengehören weiß man schon lang. Aber die reifen roten Früchte gemischt mit Olivenöl, einem Schuß Essig, frischen roten Zwiebeln auf knusprigen, nach Knoblauch riechendem Ciabatta ist einfach unbeschreiblich gut… Und das Beste daran: auch unglaublich einfach zu machen! 😉

Bei mir hat die Menge, die ich hier angebe, für ein großes Ciabatta gereicht. Vergesst nicht, dass durch das Entfernen der Kerne viel Gewicht verloren geht, also lieber etwas zu viel einkaufen, es wird bestimmt nichts übrig bleiben 🙂

Ich habe verwendet:

 

  • 1 kg reife dunkelrote Paradeiser
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • einen Schuss Olivenöl
  • einen Schuss Balsamicoessig
  • italienische Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano, Basilikum)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen für das Ciabatta
  • 1 Ciabatta in Scheiben geschnitten

 

Und so bereitet ihr es zu:

  1. Nachdem ihr die Paradeiser gewaschen habt, halbiert ihr sie und kratzt mit einem Löffel die Kerne und das flüssige Innere heraus, auch den Strunk entfernt ihr.
  2. Danach schneidet ihr die Tomaten in mittelgroße Würfel  (wie es euch am liebsten ist) und gebt alles in eine Schüssel. Dazu kommt dann die kleingehackte rote Zwiebel und ca. 2 kleingehackte Knoblauchzehen.
  3. Mit einem Schuss Olivenöl und ebenfalls einem Schuss Balsamicoessig verrührt ihr dann eure Masse, salzen und pfeffern bitte nicht vergessen!
  4. Die kleingehackten Kräuter gebt ihr ebenfalls nun hinzu.
  5. Ich gebe dann alles in den Kühlschrank, damit es noch durchzieht.
  6. Währenddessen heizt ihr euer Backrohr auf 160° Ober- und Unterhitze vor und schneidet euer Ciabatta in fingerdicke Scheiben.
  7. Gebt in einen flachen Teller so viel Olivenöl, dass er ganz bedeckt ist. In dieses Olivenöl tunkt ihr dann jede einzelne Scheibe eures Ciabatta (bitte nur ganz kurz, damit es sich nicht vollsaugt!).
  8. Schlichtet eure ölgetunkten Scheiben danach mit der beölten Seite nach oben auf ein Backblech und gebt es für einige Minuten ins Backrohr, bis die Oberfläche hellbraun und knusprig ist.
  9. Habt ihr das erledigt, nehmt ihr eure geschälten Knoblauchzehen und reibt sie auf die Ciabattascheiben. Da diese nun knusprig und rauh sind, reibt sich der Knoblauch schön darauf ab und nimmt den Geschmack auf.

 

Ihr seid fertig. Nun einfach mit einem Löffel die Tomatenmasse auf eurer Brot geben oder einfach in die Schüssel dippen – wie ihr es am liebsten habt. So gut, erfrischend und es macht süchtig! 🙂

bruschetta wein

 

bruschetta makro

 

bruschetta makro 2

 

Was esst ihr am liebsten, wenn es so heiß ist?

Liebe Grüße und habt ein wunderschönes Wochenende!

 

Eure Claudschi

 

Aussa mit nur einem Topf! One Pot Pasta!

Für das heutige Rezept wird der Geschirrspüler bzw. der/die Abwäscher/in nicht sehr beansprucht… Wir brauchen nämlich nur einen einzigen Topf! Es gibt One Pot Pasta!

Zufällig bin ich beim Rezepte stöbern im Internet auf dieses Ein-Topf-Rezept (nicht Eintopf-Rezept! 🙂 ) gestoßen. Martha Stewart, „Amerikas beste Hausfrau“ (lt. Internet) hat diesen Trend gestartet. Das Prinzip ist einfach: Man gibt alle Zutaten, die man in der Sauce haben will mit ein wenig Wasser (hier ist Fingerspitzengefühl gefragt) in einen Topf und lässt es kochen. Fertig. Ja, auch die noch ungekochten Nudeln, das wirkt anfangs ein wenig komisch, schmeckt schlussendlich aber super, weil die Nudeln sich mit den Tomaten aus der Dose vollsaugen…die Stärke die die Nudeln dabei abgeben und das Kochen macht das Ganze schön dickflüssig…superlecker kann ich nur sagen und auf jeden Fall schnell fertig! Perfekt für ein Abendessen nach einem langen Arbeitstag!

Ihr braucht dazu (für ca. 4 große Teller):

  • 250g Spaghetti,
  • 2 Dosen Tomaten (in Stücke)
  • 1 große Zwiebel (ich habe eine rote Zwiebel verwendet),
  • 2 Knoblauchzehen (ich habe sie hineingepresst),
  • einige Blätter Basilikum (je nach Belieben),
  • 250g Cocktailtomaten (halbiert).
  • Salz, Pfeffer, italienische Gewürze, die ihr mögt,
  • Parmesan.

 

Ihr gebt alles in einen Topf, lasst es kochen, rührt es hin und wieder um – fertig.

 

Ja, so einfach ist das wirklich… hier ein Bild vor dem Kochen:

One Pot Pasta

 

Ja, es wirkt wirklich ein wenig komisch, die Nudeln so in den Topf zu geben und dann einfach alles drüber zu gießen, aber es klappt!

Worauf ihr wirklich aufpassen müsst ist lediglich, dass ihr öfters umrührt. Die Nudeln verkleben aufgrund der geringen Menge Wasser leicht oder legen sich am Boden des Topfes an. „Dann gebe ich einfach mehr Wasser rein“, denkt jetzt bestimmt jemand. Leider falsch. ist zuviel Wasser drin, kochen die Nudeln zu lange und werden nicht al dente sondern zu weich.

 

Ich habe einfach etwas weniger Wasser verwendet. Gegebenenfalls könnt ihr immer noch nachgießen. Die Nudeln kochen nur zehn Minuten, deshalb kann man in dieser kurzen Zeit auch brav umrühren. Dann klappt alles wunderbar und ihr könnt eurer Ein-Topf-Gericht genießen!

 

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One Pot Pasta

Mahlzeit!

Habt ihr schon von der One Pot Pasta gehört?

Was sind eure einfachsten Rezepte?

 

Eure Claudschi

Wie ihr die beste Bolognese kocht…

Letzte Woche habe ich mich mit einer guten Freundin im Pub getroffen und habe ich ihr alle Details meiner Kroatienreise erzählt (findet ihr hier!). Sie fragte mich, ob wir auch selber etwas gekocht haben (außer dem Grillen) und erzählte ich ihr von unserem sehr sättigenden Grenadiermarsch (ihr wisst nicht was das ist? Hier entlang!), den Omeletts zum Frühstück und von meiner Bolognese. Sofort fing sie an zu schwärmen, dass ich sie doch mal wieder zum Bolognese essen einladen soll, da ihr meine Bolognese so gut schmeckt!

Ein paar Tage später war die Schwester meines Freundes in Wien und kamen wir beim gemeinsamen Abendessen (diesmal nicht selbst gekocht, sondern bekochen lassen) auf meinen geplanten Food-Blog zu sprechen (das ständige Essen-Fotografieren im Restaurant fällt ja doch auf 😉 ). Ich erzählte ihr, was ich denn schon gekocht bzw. gebacken habe und was ich noch geplant hatte. Sofort fing auch mein Freund an, von meiner Bolognese (und meinem Chili!) zu schwärmen… das war dann Grund genug (Schwärmerei genug 😉 ) und ich will euch mein Bolognese-Rezept auch nicht vorenthalten.

Bolognese isst doch jeder gerne, von groß bis klein. Nicht umsonst findet man unter der Auswahl der Kinderteller in Restaurants neben dem Schnitzel mit Pommes auch immer Spaghetti Bolognese!

Doch bevor ihr jetzt losrennt um alle Zutaten einzukaufen möchte ich euch noch mitteilen, was meiner Meinung nach das Wichtigste beim Kochen einer Bolognese ist:

ZEIT.

Mal „schnell“ eine Bolognese kochen geht meiner Meinung nach nicht. Eine Bolognese die 30 Minuten kocht ist nicht annähernd vergleichbar, mit einer, die 2, 3 Stunden langsam vor sich hin geköchelt hat. Nicht nur die Konsistenz ist besser, sondern natürlich auch der Geschmack! Bitte, wenn ihr mein Rezept nachkocht, nehmt euch Zeit. Kocht sie am Nachmittag, damit ihr sie am Abend essen könnt. Nur nichts überstürzen, je länger gekocht, desto besser! So, aber jetzt gehts los!

Ihr braucht dazu (ca. 6 Personen sollten satt werden):

 

  • 500 gr Rinderfaschiertes
  • 2-3 frische große Paradeiser
  • 2-3 Dosen Tomaten
  • 1 Flasche Polpa
  • Italienische Kräuter
  • einen Schuss Rotwein
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 3, 4 Stk. Zwiebel
  • 1-2 Stk. Karotten
  • Sellerie
  • frischer Basilikum
  • Parmesan

 

Zu den Zutaten möchte ich euch noch dazusagen, dass ich immer Dosentomaten und Polpa nehme, damit ich Tomatenstücke drin habe aber auch Flüssigkeit. Die frischen Tomaten hatte ich zufällig zu Hause und schaden diese natürlich nicht! Für dieses Rezept habe ich 4 mittelgroße Zwiebeln verwendet (ich liebe Zwiebeln!!!) – hier könnt ihr natürlich auch variieren.

 

TIPP: Bei den Karotten und dem Sellerie kaufe ich oft das abgepackte „Suppengemüse“, da ich kein ganzes Kilogramm Karotten verbrauche und ein ganzer Sellerie meist auch viel zu viel ist. Da ich in den nächsten Tagen nicht vor habe, etwas mit Karotten zu kochen, war diese Menge genau richtig. Ihr müsst nur aufpassen, dass das abgepackte Suppengemüse auch frisch ist, oft ist der aufgeschnittene Sellerie darin schon ein paar Tage alt. Hier also unbedingt aufpassen!

 

1. Die Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Sellerie klein hacken und in etwas Olivenöl glasig andünsten. Danach, während ich das Faschierte anbrate, gebe ich das Gemüse in eine Schüssel. Das Faschierte braten und mit einem Küchenhelfer zerdrücken.

Bolognese kochen
Bolognese kochen

 

2. Sobald das Fleisch „krümelig gebraten“ ist, lösche ich es mit einem guten Schuss Rotwein ab und lasse es ein wenig kochen (ihr könnt alternativ auch Fonds nehmen).

Bolognese kochen

3. Wenn das Fleisch und der Wein ein wenig eingekocht ist (der Alkohol verdunstet!) gebe ich das Gemüse zusammen mit einem Löffel Tomatenmark dazu und rühre kräftig um.

 

4. Danach gebe ich die Polpa und die Dosentomaten dazu. Salzen, Pfeffern und ein paar italienische Kräuter dazugeben (ich habe getrocknete verwendet) und kurz auf hoher Stufe kochen lassen (ein paar Minuten). Dann könnt ihr euch auf die Couch setzen und die Bolognese auf kleinster Stufe 2 Stunden kochen lassen, dabei immer wieder umrühren (und natürlich zwischendurch kosten 😉 ).

Bolognese kochen

 

5. Nach 2 Stunden dahinköcheln seht ihr, dass die Sauce sich gut eingekocht hat (eh klar), aber auch die Farbe hat sich verändert und ist nun schön dunkelrot. Ich hacke dann noch frischen Basilikum und mische es kurz vor dem Servieren noch unter die Sauce.

 

6. Nun mit Spaghetti oder anderen Nudeln die ihr mögt und frisch geriebenem Parmesan anrichten und genießen! (Und wenn möglich kein weißes Shirt anhaben 🙂 …).

 

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Bolognese

Was ist eure Lieblingsnudel? Und vorallem eure Lieblingssauce?

Habt ihr noch Verbesserungstipps für meine Sauce?

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