[Grillaxen 2015] Supereinfaches Baguette selber backen!

Grillaxen – Grillen und Relaxen. Mein Lieblingshobby!

Vor einigen Wochen ist ein Griller bei uns eingezogen. Aus Rücksicht auf unsere Nachbarn ein Gasgrill, als städtischer Grillmeister sollte man da ja aufpassen, da das Grillvergnügen sonst unschön enden kann.

Natürlich gleich angegrillt, geschwärmt, genossen, geschlemmt und sich klarerweise geschworen, beim nächsten Mal weniger zu essen (haha, natürlich…). Ich frage mich, ob ich diesen Sommer abnehmen werde, weil wir viel grillen (es ist ja auch viel Gemüse dabei), oder ob ich eher zunehmen werde, weil ich nun für’s Grillen nicht mehr mit dem Rad zu Freunden düsen muss. (Ich werde Ende des Sommers Bericht erstatten 🙂 ).

Jetzt fehlen auf unserer Terrasse nur mehr die Terrassenmöbel (die auch schon auf dem Weg sind) und dann kann so richtig „grillaxed“ werden :-). Dieses Wochenende habe ich mich, trotz mangelndem Wissens aber voll Vorfreude, schon am Gärtnern versucht… Petunien, Lavendel, Rosmarin, Basilikum und Co. genießen die Sonne auf der Terrasse. Ich habe überhaupt keine Ahnung, ob ich das alles richtig gemacht habe (da gibt es ja so einiges zu beachten, habe ich mir sagen lassen: Abstand zwischen den Pflanzen, was darf man überhaupt zusammen anpflanzen, ist es den Pflänzchen eh nicht zu windig, ist die Erde eh nicht zu feucht oder zu trocken, …), aber das werden die nächsten Wochen zeigen…und auch diesbezüglich werde ich berichten…

 

Sobald alles fertig ist, gibt’s natürlich einen eigenen Beitrag dafür! 🙂 (Außer meine Pflanzen sind bis dahin alle eingegangen, die Scham wäre einfach zu groß! 😀 ).

 

Aber, das soll hier kein Gärtner-Beitrag werden! Ich habe nämlich ein Baguette gebacken! 🙂 Supereinfach, knusprig und die perfekte Beilage beim Grillen!

 

Ihr braucht dazu:

 

  • 400g Mehl (glatt)
  • 1 Pkg. Trockengerm
  • 250ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz

 

Und so funktioniert’s:

  1. Vermengt das Mehl, die Hefe und das Salz in einer Schüssel und gebt langsam das lauwarme Wasser dazu, bis ein Teig entsteht, der sich leicht von der Schüssel löst. Ich lasse meine Küchenmaschine alles zusammenkneten und geben den Teig dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche, auf der ich händisch noch ein wenig weiterknete.
  2. Euren Teig formt ihr dann zu einer langen Wurst (aka Baguette) und gebt ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. An einem warmen Ort lasst ihr den Teig dann eine Stunde gehen.
  3. Nach diesen 60 Minuten sollte euer Baguette dann ca. doppelt so groß sein. Ritzt es mit einem scharfen Messer mehrmals ein und bestreicht es mit Wasser.
  4. In euren Backofen (der noch nicht vorgeheizt ist), stellt ihr eine Schüssel (oder Auflaufform) mit kochendem Wasser (außer ihr habt schon so einen super High-Tech-Backofen, der das Dampfen bzw. Befeuchten von alleine kann). In die Mitte eures Backofens gebt ihr euer Baguette. Ober- und Unterhitze auf 200° eingestellt dauert es dann ca. 40 Minuten, bis euer Baguette schön braun und superknusprig ist. (Wenn ihr draufklopft, sollte es „hohl“ klingen, dann ist es fertig!).

baguette

baguette 2

baguette

baguette

Und es war so lecker…mit Kräuterbutter oder zum Schafkäse-Salat. Aber auch einfach zum Dippen der Schnittlauch- oder Knoblauchsauce. Ein Traum, kann ich euch sagen!

 

Und wenn ihr noch mehr Rezepte zum Grillen haben wollt, dann lest weiterhin fleißig bei Aussa mit die Tepf! mit. In den nächsten Wochen werde ich einiges zum Grillen ausprobieren und euch natürlich daran teilhaben lassen! Seien es Beilagen, Saucen, Salate, Fleischmarinaden – stay tuned! 😉

Und, ich kann es euch nicht vorenthalten…ein paar Bilder meiner Blümchen… für ein wenig Sommerstimmung 🙂

 

blumen

blumen

blumen

blumen

 

Habt ihr einen grünen Daumen bzw. Tipps für’s Terrasse bepflanzen?

Grillt ihr auch so gerne wie ich? Was grillt ihr am liebsten?

 

Habt noch ein schönes Wochenende! 🙂

 

Eure Claudschi

Beerenmüsli-Busserl und „Wie man auf keinen Fall backen darf“

Weihnachten 2014 wird wohl als Weihnachten in Erinnerung bleiben, an welchem wir wahrscheinlich auch Grillen hätten können.

Es ist so warm, sonnig und wunderschönes nicht-weihnachtliches Wetter draußen, dass ich heute mit Sonnenbrille Weihnachtskekse gebacken habe. (Wirklich!)

„Ja Natürlich“ hat auf Twitter wieder Freiwillige gesucht, die sich zum #biobacken zur Verfügung stellen! Da sage ich nicht Nein! (Jeder kann sich über die Twitter-Seite von Ja Natürlich anmelden! Also gleich Follower werden und beim nächsten Mal selber mitmachen!).

Ich habe mich also angemeldet, wurde auch ausgewählt und einige Tage später hatte ich das kleine Rezeptheft und einen Warengutschein in Höhe von € 10 im Briefkasten! Durchgeblättert, Gusto geholt und entschieden, dass es bei mir die Beerenmüsli-Busserl werden sollten (die sahen ganz einfach aus, ich bin ja nicht wirklich gut im Backen 😉 ) und als „komplizierteres“ Rezept die Kakaokipferl auserwählt (kompliziert sind sie ja nicht wirklich, aber für mich war es ein Reinfall…aber das kommt noch! 🙂 ).

 

Für die Beerenmüsli-Busserl benötigt ihr nur 300g „Ja Natürlich“ Beerenmüsli (in einer Packung sind 375g drin, also entweder ihr macht mehr Busserl oder genießt das superleckere Müsli ganz typisch mit Milch, supernoms!), 150g weiße Kuvertüre, 50g dunkle Kuvertüre, 50g Sultaninen und Nüsse, zum Drüberstreuen, wenn ihr möchtet. Ich habe diese weggelassen.

Ihr schmelzt die weiße Kuvertüre über Wasserdampf (nehmt einen kleinen Topf mit Wasser und stellt ihn auf den Herd, darauf stellt ihr dann eine Schüssel (am besten auch aus Metall, da ihr bei Plastikschüsseln aufpassen müsst, dass sie euch auf dem doch heißen Topf nicht schmilzt! Der Dampf von unten lässt die Schokolade in eurer langsam schmelzen, immer ein wenig umrühren!). In die geschmolzene Schokolade gebt ihr dann euer Müsli und eure Sultaninen und rührt es durch, so dass das gesamte Müsli mit Schokolade zumindest in Berührung kommt. Aus dieser Masse setzt ihr dann kleine Häufchen auf ein Blatt Backpapier. Das ist eine ziemlich klebrige Sache, ich habe aber einen guten Tipp: Setzt die Häufchen mit einem Löffel drauf und taucht eure Finger danach in kaltes Wasser, eure feuchten Finger könnten dann die Häufchen schön zusammendrücken, ohne dass alles an den Finger kleben bleibt!). Über diese Häufchen tropft ihr dann eure dunkle Kuvertüre und setzt ein, zwei Kürbiskerne drauf und ab in den Kühlschrank! Dort werden die Busserl dann schön fest, macht euch also keine Sorgen, wenn euch eure Busserl beim aufs Backpapier setzen etwas „lose“ vorkommen. Die Schokolade, die im Kühlschrank wieder hart wird, klebt alles supergut zusammen!

img_4069 (1)

 

Beerenmüsli-Busserl

Und nun zu den Kakaokipferl und den Tipps, wie man auf keinen Fall backen sollte. Ich zeige euch erstmal ein Foto, wie meine Kipferl geworden sind (Lachen erlaubt!):

 

Kipferl...

Tja, rückblickend sind mir da einige fatale Fehler passiert, welche ich euch schön nach der Reihe auflisten möchte…

 

1. Ich habe statt fertig geriebenen Haselnüssen, ganze Haselnüsse gekauft. Ich habe zwar einen guten Zerkleinerer daheim, doch so fein wie gekaufte gehackte Haselnüsse sind sie leider nicht geworden. Und grobe Haselnussstücke saugen Feuchtigkeit natürlich auch nicht so gut auf. Das war Fehler Nummer 1.

 

2. Die Schokolade, die mit den Haselnüssen, dem Staubzucker, den Sultaninen und vermischt wird, habe ich nicht wirklich ordentlich gewogen. Ich hatte dunkle Kuvertüre geschmolzen (100g), diese dann aber versehentlich zum Beträufeln der Busserl verwendet. Damit ich dann genug Schokolade für die Kipferl hatte, habe ich einfach den Rest der Kuvertüre zur restlichen geschmolzenen Schokolade gegeben (was dann wahrscheinlich um 30-50g zuviel war…)

 

3. Den Herd habe ich nicht – nicht wie im Rezept vorgeschlagen – einen Spalt offen gelassen. Dies ist mir dann erst nach der eigentlichen Backzeit von 8 Minuten aufgefallen. Beim Backofen-Check sahen die Kipferl dann noch ziemlich speckig aus, weshalb ich sie einfach noch einmal ein paar Minuten (bei leicht offenem Backofen) backen wollte. Fehler Nummer 3: Ich habe die Kipferl natürlich im Backrohr vergessen und als es mir dann wieder einfiel, waren sie bereits „dahingeschmolzen“….

 

Sofort fiel mir mein Kochlehrer aus meiner Schulzeit ein, welcher IMMER predigte, dass man beim Backen abwiegen sollte, wie ein Apotheker (also ganz, ganz, ganz genau!). Er hatte ja sowas von Recht (ich hoffe er liest diesen Blog nie!)

 

Das gute an der Geschichte: Es wurden zwar keine Kipferl, aber der fertige ausgekühlte Teig schmeckte trotzdem hervorragend! Und da sie äußerlich leider nicht in Ordnung waren, um sie herzuschenken (weil ja keine „Kipferl“, sondern ein knuspriges Haselnussbrett), mussten sie wohl oder übel noch zu Hause genossen werden, auf der Terrasse – mit Sonnenbrille.

 

terrasse

 

 

FROHE WEIHNACHTEN! 😉

 

Vielen Dank an „Ja Natürlich“, dass ich wieder Mitmachen durfte! Ich gelobe Besserung :-)!

 

PS: Was esst ihr zu Weihnachten? Habt ihr schon alle Geschenke? Wie verbringt ihr euren Weihnachtsabend üblicherweise?