Low Carb Tacos – viel Genuss mit wenig Kohlenhydraten

Ich esse unheimlich gerne Mexikanisch…

Egal ob Tortillas, Tacos, Chili – es schmeckt einfach supergut.

Da ich mich nun schon seit Jahresanfang sehr kohlenhydratarm ernähre (summer is coming 😉 – ja, ich sehe gerade Game of Thrones) überlege ich mir oft, wie ich meine Lieblingsspeisen low carb (=kohlenhydratarm) zubereiten kann.

Wer mehr zur Low Carb-Ernährung erfahren möchte, kann dies grob bei Eatsmarter oder Chefkoch nachlesen!

 

Das klingt vielleicht alles sehr kompliziert und anstrengend, aber es ist ganz einfach: Ich verzichte hauptsächlich auf Nudeln, Brot, Reis, Kartoffeln, … und natürlich Süßes. Ich esse kein weißes Mehl, keinen weißen Zucker (ja, da gibt es außer braunem und weißen Zucker noch was!) und versuche natürlich, diese ganzen „Regeln“ gesund umzusetzen. Isst man gerne Fleisch ist die kohlenhydratarme Ernährung noch einmal viel leichter umzusetzen, da Fleisch keine Kohlenhydrate hat. Ebenso Fisch! Hier kann man also zuschlagen! 🙂

Natürlich muss man beachten, dass ein Wiener Schnitzel natürlich nicht kohlenhydratlos ist (die Panier…und dann auch noch im Öl herausgebacken…). Ebenso würde ich niemals Fischstäbchen essen (auch paniert!). Dies ist natürlich ein Grund selbst zu kochen, da man so genau weiß, was „drin ist“. „Ich mag mich aber nach der Arbeit nicht hinstellen und kochen“ – mag so mancher denken, weswegen ich hier kurz den Arbeitsaufwand eines kohlenhydratarmens Abendessen skizzieren möchte:

Es gibt Rindersteak mit Brokkoli und Salat.

 

  • Pfanne auf den Herd, ein wenig Öl hinzu, Herd einschalten
  • Backofen vorheizen auf ca. 180°
  • Topf mit Wasser auf den Herd stellen, salzen

Das sollte so ca. 1 Minute dauern.

  • Steak in die heiße Pfanne geben, von jeder Seite 1-2 Minuten anbraten
  • wenn das Wasser kocht, Brokkoli (ich nehme tiefgekühlten) ins Wasser geben
  • Steak nach dem Anbraten in eine hitzebeständige Form geben und ins Backrohr

So, dafür rechnen wir ca. 5 Minuten.

Während der Brokkoli langsam kocht und das Steak im Rohr kurz nachzieht:

  • Cocktailtomaten klein schneiden
  • Salat in die Schüssel geben (ich nehme oft fertige Salatmischungen (Chef Menü Venezia ist mein Liebling! 🙂 ), ich hasse nämlich Salat putzen)
  • Essig, Öl, Salz und Pfeffer draufgeben, durchrühren.

Hierfür rechnen wir wieder, sagen wir, 3 Minuten.

Nun ist höchstwahrscheinlich auch der Brokkoli fertig, welchen wir abseihen und auf einen Teller geben. Ebenso das Steak und den Salat.

1 Minute. 

 

In 10 Minuten hat man also ein gutes kohlenhydratarmes Abendessen. Die Ausrede, dass man nicht mehr viel kochen will am Abend, weil es zu lange dauert oder zu anstrengend ist (holen wir uns lieber einen Kebap oder eine Wurstsemmel), ist damit wohl entkräftet ;-). (Aber natürlich ist es ok, wenn man sich so etwas ab und zu gönnt, es sollte nur nicht zur Gewohnheit werden. 🙂 )

 

So, das ist jetzt ein wenig ausgeartet 🙂 Zurück zum Rezept!

Ich hatte also Lust auf mexikanisch. Ab ins Geschäft und folgende Zutaten eingekauft:

  • Hühnerbrust
  • Romana-Salat (oder auch Römersalat)
  • Avocado
  • 2 Tomaten
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • Zwiebeln
  • Fasten Sauerrahm
  • 1 Limette

Und so funktionierts:

  1. Zuerst habe ich die Avocado halbiert, den Kern entfernt und das Innere mit einem Löffel herausgeschält. Dieses habe ich dann mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrückt und sofort eine Limette darüber ausgedrückt, da die Avocado ansonsten schnell braun wird (braucht immer Säure!)
  2. Danach habe ich die Tomaten halbiert, das Fruchtfleisch herausgelöst und den Rest in kleine Würfel geschnitten. Ein Drittel dieser Würfel habe ich zur Avocado-Masse gegeben. Diese Avocado-Tomaten-Masse habe ich noch mit Salz, Pfeffer und gegrilltem Paprikapulver gewürzt. Und ab damit in den Kühlschrank.
  3. Die anderen kleingeschnittenen Tomaten habe ich mit kleingeschnittenen Schalotten vermengt und mit Salz, Pfeffer und ein wenig weißem Balsamico vermischt – und ebenfalls ab in den Kühlschrank zum Durchziehen.
  4. Die Hühnerbrust habe ich gedünstet und danach kleingeschnitten. Mit einer weiteren kleingeschnittenen Zwiebel habe ich das Fleisch danach in einer Pfanne leicht angebraten und die Dosentomate darüber gegeben. Wieder mit Salz, Pfeffer und geräuchertem Paprikapulver gewürzt (das geräucherte Paprikapulver gibt einen rauchigen Geschmack!). Das Ganze habe ich dann ein wenig einkochen lassen.
  5. Nun zum Sauerrahm: diesen habe ich lediglich mit einer Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer und ein wenig vom Limettensaft gewürzt.
  6. Danach schneidet ihr den Strunk vom Romana-Salat ab, so dass ihr einzelne große Blätter habt, welche ihr waschen solltet (Sand schmeckt nicht so gut… 😉 ).

Nun geht es ans Anrichten! Ich habe ein großes Salatblatt genommen, darauf die Hühnerbrust-Tomatenmasse gegeben, ein wenig Avocadocreme daraufgegeben (ich nenne es Avocadocreme, da für eine Guacamole noch einige Zutaten fehlen), ein wenig Sauerrahm drauf und die Tomaten-Zwiebeln darübergestreut… WOAH! Unheimlich gut, erfrischend und so wenig Kohlenhydrate (die meisten Kohlenhydrate haben bei diesem Gericht die Zwiebeln). Low Carb Mexikanisch at its best! Probiert es aus!

 

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low carb tacos

 

Dank meiner Low Carb Ernährung und auch ein wenig Sport konnte ich so in den letzten Monaten bereits 21kg abnehmen. Ein paar sollen natürlich noch folgen! 🙂 Und wer im McFit angemeldet ist und mich begleiten möchte (oder eher dazu motivieren möchte, hinzugehen) kann sich gerne melden! 😀

Habt noch einen schönen Feiertag! Für mich ist schon Wochenende, weil ich morgen frei habe! 🙂

 

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

Da ham wa den (Kartoffel-) Salat!

Kommt es nur mir so vor, oder ist das Wiener Schnitzel ein typisches Sonntagsessen? Zumindest war es so, als ich noch klein war. Und was passt besser zum Wiener Schnitzel als Kartoffelsalat? Meiner Meinung nach nichts! Nicht umsonst serviert man in den typischen Wiener Schnitzelrestaurants meist den Kartoffel-Vogerlsalat als Beilage dazu.
Er schmeckt einfach super, ist sättigend und leicht gemacht!

Genau deswegen möchte ich euch mein Rezept nicht vorenthalten! 🙂

Ihr braucht für eine große Schüssel:

– 1,5 kg festkochende Kartoffeln
– 3-4 Schalotten
– 1/4l Rindsuppe
– frischen Schnittlauch
– Sonnenblumenöl
– Hesperidenessig
– 1 TL Estragonsenf

1. Zuallererst – wer hätte das gedacht – kocht ihr die Kartoffeln. Währenddessen könnt ihr die Zwiebeln klein schneiden und den Schnittlauch fein hacken.

2. Sobald die Kartoffeln fertig  sind (einfach mit einer Gabel anstechen, wenn die Gabel leicht rein und raussticht, sind sie fertig!) werden sie geschält und in Scheiben geschnitten. Ich nehme dazu die noch warmen Kartoffeln, schmeckt einfach besser :-).

3. Und nun wird alles zusammengemischt: Kartoffelscheiben, Zwiebeln, die Rindsuppe, ein wenig Öl, ein Schuss Essig, ein bisschen Senf und der Schnittlauch (Achtung mit dem Senf! Lieber zuerst weniger Senf verwenden und gegebenenfalls „nachsenfen“, sehr geschmacksintensiv!). Je nachdem, ob ihr lieber sauren Salat esst, könnt ihr mit der Menge an Essig variieren. Dann noch ein halbes Stündchen in den Kühlschrank, damit alles gut durchzieht und fertig ist eure Schnitzelbeilage!

War doch ganz einfach, oder? 🙂

1

 

2

 

Kartoffelsalat

 

 

Was war in eurer Kindheit das typische Sonntagsessen?

Und was esst ihr üblicherweise zum Schnitzel?

Habt noch einen schönen Sonntag!

Eure Claudschi