Linsen & Partner – Angriff auf die Geschmacksknospen ;-) [Linsensuppe]

Draußen ist es kalt und stürmisch, da möchte man sich – ist man endlich zuhause angekommen – aufwärmen und eigentlich nicht mehr viel tun (so geht es mir zumindest…).

Zum Aufwärmen nach dem durchfrorenen Hundespaziergang habe ich uns gestern das erste Mal Linsensuppe gekocht: schon oft in diversen Restaurants gegessen und auch von einer ehemaligen Krankenhaus-Zimmerkollegin (Hi Zeynep! 🙂 ) empfohlen bekommen, habe ich sie nun gestern endlich ausprobiert und ja, es hat gemundet – sehr sogar! 🙂

 

Für 3-4 Teller Suppe braucht ihr:

  • 1 Kartoffel (ca. faustgroß – damit die Suppe schön cremig wird)
  • 2 Karotten und ein kleines Stück Sellerie (ich habe hier einfach eine Packung „Suppengemüse“ gekauft)
  • 250g Linsen
  • 2 Zwiebeln (ca. gleiche Menge wie Kartoffel)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1,5l Gemüsefonds (alternativ 1,5l Wasser und Suppenwürfel)
  • Petersilie, Olivenöl, Salz, Pfeffer

 

Und so wirds gemacht: 

  1. Zwiebel, Karotten, Kartoffel und Sellerie schälen und klein schneiden (grob reicht – und mit grob meine ich 1cm-Würfelchen 😉 )
  2. Danach habe ich alles in einem Topf mit Olivenöl angeröstet und brav umgerührt, bis alles schön Farbe angenommen hat.
  3. Nun gebt ihr die Linsen dazu und röstet sie ein paar Minuten mit an (evtl. noch einen Schuß Olivenöl zum Braten dazugeben)
  4. Danach habe ich das Tomatenmark dazu und alles schön durchgerührt.
  5. Ist alles gut vermengt, gießt ihr es mit eurem Fonds (aka Wasser inkl. Suppenwürfel) auf und lasst es mindestens eine Viertelstunde kochen (je nach Angabe auf eurer Linsenpackung).
  6. Auch Salzen und Pfeffern könnt ihr es jetzt schon großzügig.
  7. Schaut immer wieder nach den Linsen – da diese das Wasser aufsaugen, kann es sein, dass ihr ein wenig nachgießen müsst, damit die Suppe nicht zu dickflüssig wird
  8. Sind die Linsen weichgekocht könnt ihr alles mit eurem Stabmixer durchmixen und fertig ist das leckere Süppchen 🙂

Am besten dazu passt frisches Fladenbrot von der türkischen Bäckerei, ein frisches Baguette tuts zur Not aber auch! 🙂

 

TIPP: Wer es gerne scharf mag, kann die Suppe natürlich mit ordentlich Chili würzen – schmeckt hervorragend!

TIPP No. 2: Ein Löffelchen Sauerrahm am Ende dazu macht das Ganze noch cremiger 🙂

Probiert diese Suppe doch mal aus, wenn es schnell gehen muss und gut schmecken soll! Man kann wirklich nicht viel falsch machen! 🙂

Was ist euer liebstes Aufwärm-Rezept?

 

Und hier die Story zum „Linsen & Partner“:

Beim Überlegen nach einem einfallsreichen, catchy (klickmotivierenden) Titel für meinen Linsensuppe-Post ist mir nichts eingefallen, hin- und herüberlegt…nix. Dem bereits auf Urlaub befindlichen Herren daheim geschrieben, ob er denn eine Idee hat für einen Titel…und prompt 2 Sekunden später „Linsen & Partner!“ – wie aus der Pistole geschossen…und kurz danach kam auch schon dieses Bild dazu:

😉

 

 

Habt noch schöne Vorweihnachtstage! 🙂 Und stresst euch nicht zu viel 🙂

 

Liebe Grüße,

 

Claudia

 

Mikrowellen-Tassenkuchen 2.0

Ich muss sagen, der Mikrowellen-Tassenkuchen, den ich euch letztes Jahr im November hier gezeigt hab, der war schon echt gut… oder, was meint ihr?

Aber irgendwie war es immer umständlich, ich selber hab mir nie die Mengen gemerkt, wieviele Löffel davon und wieviel Kakao wars nochmal?

Aber…ich habe das Rezept überarbeitet! Viel einfacher zu merken und zusätzlich auch noch viel saftiger! Oh mein Gott, den müsst ihr heut gleich ausprobieren und eure Liebste/euren Liebsten damit überraschen! Oder einfach selber löffeln 😉

Die Zutaten bleiben gleich, nur die Mengen haben sich ein wenig verändert/vereinfacht:

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Ihr braucht für ein großes Häferl:

  • 4 EL Mehl
  • 4 EL Kakaopulver
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Pflanzenöl (hier wieder am besten neutrales Öl wie Rapsöl)
  • 4 EL Milch
  • 1 Ei

Na, das ist doch leicht zu merken, oder? Von allem vier Esslöffel und 1 Ei, rein ins Häferl, fest umrühren (bis keine Mehlklümpchen mehr zu sehen sind) und ab damit drei Minuten in die Mikrowelle.

Mikrowellen-Tassenkuchen reloaded! 🙂

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Genießt ihn!

Eure Claudschi

 

PS: Abwandlungen jeglicher Art möglich: zum Beispiel Schokodrops dazu oder vlt. ein paar Kürbiskerndln? Und das Nutella auch ganz super reinpassen würde, das muss ich wohl nicht erwähnen…wegen dem Kalorien sparen wär’s… 😉