Himmmlischer Himmmbeerkuchen und ein lachendes Baby – ein perfekter Sonntag!

Was gehört zu einem typischen Sonntags-Besuch bei Freunden dazu? Natürlich Kuchen!

Und der schmeckt in Anwesenheit von frisch gebackenen Eltern samt des vor freudig glucksenden Babys natürlich noch besser! 🙂

Der Kuchen ist innerhalb kurzer Zeit fertig und schmeckt einfach wunderbar (überhaupt wenn man auf saftige Himbeer-Masse steht… 😉 ).

 

Ihr braucht dazu:

  • flüssige Butter und Mehl zum Ausstäuben eurer Form
  • 250g (1 Becher) Schlagobers,
  • 250g weißer Kristallzucker
  • 100g Mandelblättchen
  • 380g Mehl
  • 300g gefrorene Himbeeren
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • eine Prise Salz
  • 6 Eier
  • 50g braunen Zucker
  • 30g Butterflöcken (einfach mit einem Löffel „abziehen“)
  • 1 rechteckige Kuchenform (meine war ca. 35x40cm)

 

Und so geht’s:

 

  1. Ich habe zuerst meine Form mit flüssiger Butter ausgestrichen und danach sorgfältig Mehl darauf gestreut, damit die Form schön leicht bedeckt ist und der Kuchen danach nicht daran kleben bleibt. Euren Backofen könnt ihr schon mal auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Dann gebt ihr den Schlagobers, Zucker (den weißen Kristallzucker, nicht den braunen!), das Päckchen Vanillezucker und eine Prise Salz in eine Schüssel und rührt alles mit dem Handmixer halbsteif (dh. für mich: cremig). Habt ihr das erledigt gebt ihr nach und nach die Eier, das Mehl und das Backpulver dazu.
  3. Wenn sich alles gut vermengt hat, gebt ihr den Teig in eure Form und verteilt die tiefgekühlten Himbeeren darauf. HIer könnt ihr ruhig großzügig sein, da die Himbeeren beim Backen in den Teig „absinken“ und dann von oben nicht mehr sichtbar sind.
  4. Nun gebt ihr alles für zehn Minuten ins Rohr. Ist die Zeit um  nehmt ihr den Kuchen heraus, verteilt einige Butterflöckchen darauf und streut danach den braunen Zucker und die Mandelblättchen drauf. (Der Zucker karamellisiert leicht und das schmeckt danach einfach herrlich!)
  5. Alles noch einmal für 25 Minuten in den Ofen und fertig ist euer himmmmlischer Himmmbeerkuchen!

 

Der Kuchen schmeckt leicht, fruchtig und da ihr tiefgekühlte Himbeeren das ganze Jahr über kaufen könnt, natürlich saisonal unabhängig. Holt euch ein wenig Sommer auf den Teller und probiert ihn doch aus! 🙂

himbeerkuchen

 

himbeerkuchen

 

himbeerkuchen

 

Was ist euer liebster Obstkuchen? Freut ihr euch auch schon so sehr auf den Sommer wie ich? 🙂

Habt eine wundervolle Woche!

Liebe Grüße, eure Claudschi

Plötzlich Lust auf Schokokuchen? Fünf Minuten Zeit? Das haut hin! ;-)

Es ist Sonntag Abend. Ihr habt Lust auf Kuchen aber natürlich – in weiser Voraussicht und auf die Figur achtend – natürlich beim Wochenendeinkauf keinen aus dem Geschäft mitgenommen.

Oder: Überraschend hat sich Eure Mutter/Oma/Schwiegermutter (noch stressiger: alle drei zugleich! 😉 ) zu Kaffee und Kuchen eingeladen?

Kein Problem! Ihr braucht nur wenige Zutaten und ca. 5 Minuten Zeit und könnt einen superflaumigen Schokokuchen genießen!

 

Ihr braucht dazu (für eine Person):

  • 1 größeres Kaffeehäferl (sicher ist sicher, soll ja nicht überquellen)
  • 4 EL Mehl
  • 4 EL Kristallzucker
  • 2 EL Kakao
  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • 3 EL (neutrales) Öl (nicht unbedingt Olivenöl – geht zur Not aber auch 🙂 )

 

Und jetzt ganz einfach: Ihr gebt alle Zutaten in ein Häferl, rührt brav um bis sich alles schön vermischt hat, Mikrowelle auf, drei Minuten auf höchster Stufe rein und beim Pieps ist euer Kuchen fertig. Warm, flaumig und superlecker!

 

Das überzeugt jede Mutti/Oma/Schwiegermutter… 😉

Tassenkuchen

Was macht ihr gegen plötzlichen Kuchen-Gusto?

Und was trinkt ihr am liebsten zum Kuchen? Kaffee oder Milch?

 

Liebe Grüße und habt noch einen schönen Sonntag! Eure Claudschi

Sláinte! Oder Prost? Oder Mahlzeit? Mahlzeit! Guinness-Schoko-Kuchen!

Wer mich nicht kennt, der weiß höchstwahrscheinlich nicht, dass ich gerne Bier trinke. Angefangen hat alles damit, dass ich (eh klar) Bier unheimlich grauslich fand. Doch ein ehemaliger Schulkollege meinte: „Claudschi, wenn du dich einmal mit Bier betrinkst, dann schmeckts dir immer.“ – Und ich probierte es aus.

Es war die Abschlussfeier der dritten Klasse (ich war also sechzehn oder so, auf jeden Fall im trinkfähigen Alter). Und wie Recht hatte mein (fast) Sitznachbar (Danke Flo!): Die ersten zwei oder drei Bier waren unheimlich grauslich. Nach jedem Schluck fragte ich mich, wie man so etwas nur gerne trinken kann. Irgendwann fiel mir der Geschmack dann aber nicht mehr auf und ich trank in gemütlicher Runde weiter. Am nächsten Tag ging es mir nicht schlechter, als wenn ich statt Bier irgendwelche anderen Longdrinks getrunken hätte (wäh, aber haben wir nicht alle mit diesen Getränken begonnen?). Und wirklich: seit diesem Wochenende trinke ich gerne Bier. Die Jahre des gesitteten Biergenußes haben mich natürlich auch schon viele Sorten durchprobieren lassen. (Wen es interessiert: damals war es glaub ich Ottakringer, heute trinke ich am liebsten Wieselburger).

Dass ich seit diesem Abend nun mein Bier genießen kann, war auch ein großer Vorteil bei meiner Reise nach Dublin. Natüüürlich will ich Guinness probieren und natüüürlich war es grauslich. Das erste. Das zweite dann nicht mehr so. Und das dritte war dann schon super. Eh klar! 🙂

Und weil Guinness so toll schmeckt und Kuchen auch, gibt es heute das Rezept zu Guinness-Schoko-Kuchen. Hört sich vielleicht nach einer komischen Kombination an, schmeckt aber hervorragend! Und ihr müsst ja kein Bier dazu trinken, Kaffee tut’s auch! 🙂

Ihr braucht dazu:

  • 110 g Butter
  • 75 g dunkle Schokolade (70%, klein geschnitten)
  • 200 ml Guinness (bitte nicht direkt aus dem Kühlschrank)
  • 200 g Mehl
  • 20 g Kakaopulver
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 3 EL Creme fraiche
  • 200g Staubzucker

 

1. Zuerst gebt ihr die Butter in einer Schüssel in die Mikrowelle (ich habe sie ca. eine halbe Minute reingegeben, dann kurz nachgesehen, ob sich schon alles aufgelöst hat, passt bitte auf, dass sie nicht zu lange drin ist). In diese flüssige Butter habe ich dann die kleingeschnittene Schokolade gegeben und durchgerührt, bis sich diese schön aufgelöst hat. Dann wegstellen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen (soll heißen: einfach mal die anderen Sachen erledigen 🙂 )

2.  Fettet eure Form ein und schaltet den Ofen auf Ober- und Unterhitze auf 180° ein. Danach mischt ihr das Mehl, den Kakao und das Backpulver zusammen.

3. Jetzt rührt ihr das Guinness in eure Butter-Schokolade Masse. Bei mir war das Guinness warm, weshalb die Masse nicht bröckelig wurde.

4. Nun mixt ihr die Eier mit dem Zucker ein paar Minuten mit dem Handmixer, bis es schön schaumig ist (nach 1, 2 Minuten). Nehmt hierfür am besten gleich eine große Schüssel, weil in diese dann der restliche Teig gerührt wird.

5. Ist die Masse schön schaumig gebt ihr die Hälfte der Mehl-Mischung hinzu, dann die Hälfte der Butter-Schokolade-Mischung, dann das restliche Mehl und dann, ganz unlogisch :), die restliche Schoko-Butter-Masse. Alles brav verühren.

6. Fast fertig! Die gesamte Masse in die eingefettete Form geben, ca. 40 Minuten ins Rohr und ungeduldig werden. Während der Ofen im Rohr ist, vermischt ihr 2-3 Löffel Sauerrahm mit Staubzucker (für die Glasur!). Die Menge an Staubzucker könnt ihr variieren, ich habe einfach so lange Staubzucker dazugegeben, bis es eine „schlatzige“ Masse wurde.

7. Ist der Kuchen fertig (einfach mit Nadel oder Holzstäbchen (Zahnstocher zB) reinstechen, bleibt nichts kleben ist er fertig) lasst ihr in auskühlen. Danach die Glasur draufstreichen und eventuell in den Kühlschrank (damit die Glasur ein wenig fester wird). Wenn ihr ungeduldig seid, könnt ihr natürlich auch gleich reinhaun 🙂 .

 

Bei mir wurde der Kuchen richtig schön saftig (sogar nach einer Nacht im Kühlschrank). Er schmeckte meiner Meinung nach auch nicht wirklich nach Guinness, meine Testesser meinten aber, dass er einen leichten, angenehmen Guinness-Geschmack hatte. Lecker war er auf jeden Fall…

 

 

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Schoko-Guinnesskuchen

 

Welches Bier trinkt ihr am liebsten?

Wie habt ihr mit dem Bier-Trinken begonnen?

 

Habt noch einen schönen Sonntag! Eure Claudschi