Lieblingsgericht: Mexikanisches Ofengemüse! So einfach und so unglaublich gut!

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich liebe mexikanisches Essen! Egal, ob Fajitas, Burritos, oder Enchiladas – sooo gut! Oder Guacamole und Salsa – ui, da läuft mir das Wasser im Mund zusammen! Salsa ist im Übrigen auch sehr leicht selbst zu machen – meine Anleitung dazu folgt noch! 🙂

Heute möchte ich euch mein – supereinfaches – Rezept für mexikanisches Ofengemüse zeigen! Es ist schnell vorbereitet und nach ein wenig Schnippelei auch schon im Ofen.

Ich habe dazu die Taco-Gewürzmischung von Santa Maria verwendet, bin aber momentan dabei, mir diese Gewürzmischung selbst herzustellen – eine große Tüftelei, aber sobald ich die perfekte Gewürzkombi herausgefunden habe, erfahrt ihr es natürlich zuerst 😉

Taco Gewürzmischung
Bild von: www.santamariasworld.com

 

Ich habe verwendet (für ca. 4 Personen):

 

  • 3 Paprika (gelb, grün und rot)
  • 5 Tomaten
  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • 5 kleine Zwiebeln
  • 2 Hühnerbrüste (in Streifen geschnitten)
  • 1 Pkg. Santa Maria Gewürzmischung
  • etwas Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • ein wenig Sauerrahm
  • 1 Limette
  • 1 Auflaufform

 

  1. Zuerst ein Tipp: Die in Streifen geschnittene Hühnerbrust habe ich am Tag zuvor schon in ein wenig Olivenöl und der halben Packung der Gewürzmischung eingelegt (einfach zusammenrühren, damit das gesamte Fleisch schön mariniert ist und ab in den Kühlschrank!). Ich finde, dass das Fleisch dann den Geschmack noch mehr annimmt. Wundert euch nicht, am nächsten Tag, wenn ihr das Fleisch herausnehmt, ist es von der Gewürzmischung ganz schön dunkel geworden!)
  2. Ofen vorheizen auf 180° Ober- und Unterhitze
  3. Danach habe ich die Zwiebel geschält und geviertelt (da ich nur kleine Zwiebeln hatte, reichte es diese zu vierteln, habt ihr größere ist es besser, wenn ihr sie kleiner schneidet, aber am besten so, wie ihr es am liebsten mögt!)
  4. Auch das restliche Gemüse schneidet ihr grob auf (ich habe die Paprikas in Streifen geschnitten, die Tomaten gesechstelt ( 🙂 ) und die Kartoffeln je nach Größe: habt ihr große Kartoffeln öfters aufschneiden, bei kleinen reicht es, sie zu vierteln. Hier müsst ihr nur bedenken, dass größere Stücke Kartoffeln auch länger brauchen, bis sie durch sind, also möglichst „gleich groß“ schneiden.)
  5. Das gesamte Gemüse gebe ich dann in eine große Schüssel mit Deckel. Darüber geben ich dann einige Spritzer Olivenöl (3-4 EL) und die restliche Gewürzmischung. Deckel drauf und schütteln! (So verteilen sich die Gewürze am besten und es ist einfacher, als alles in einer (ziemlich vollen) Auflaufform durchzurühren. Habt ihr alles brav durchgeschüttelt, leert ihr das Gemüse in eure Auflaufform. Ihr merkt jetzt schon, dass sich die Flüssigkeit der Tomaten, das Olivenöl und die Gewürzmischung sehr gut vermengt hat. Auf diese Gemüsemischung gebt ihr dann eure Hühnerbruststreifen.
  6. Und ab in den Ofen! Bei 180° und nach 40-50 Minuten sollte alles durch sein! Schnappt euch einfach das größte Stück Kartoffel und schneidet es auf, ist es schon schön weich, ist es durch und essfertig!

 

Gemüse und Fleisch roh

 

Alles auf einen Teller geben, einen Spritzer Limettensaft drüber (nicht vergessen, schmeckt dann noch besser!) und einen kleinen Löffel Sauerrahm drauf und genießen!!!

 

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Mexikanisches Gemüse fertig

Esst ihr auch gerne mexikanisch? Was ist euer liebstes Gericht?
Auf welche Gewürze könntet ihr nicht verzichten?

Habt noch einen schönen Sonntag, eure Claudschi

 

PS: Wetter- und lichtbedingt sind die Fotos leider oft ein wenig gelbstichig oder mit Schatten, bin dabei, eine Lösung zu finden! Aber auch wenn die Fotos nicht sooo toll sind – schmecken tut’s ja trotzdem ;-).

Da ham wa den (Kartoffel-) Salat!

Kommt es nur mir so vor, oder ist das Wiener Schnitzel ein typisches Sonntagsessen? Zumindest war es so, als ich noch klein war. Und was passt besser zum Wiener Schnitzel als Kartoffelsalat? Meiner Meinung nach nichts! Nicht umsonst serviert man in den typischen Wiener Schnitzelrestaurants meist den Kartoffel-Vogerlsalat als Beilage dazu.
Er schmeckt einfach super, ist sättigend und leicht gemacht!

Genau deswegen möchte ich euch mein Rezept nicht vorenthalten! 🙂

Ihr braucht für eine große Schüssel:

– 1,5 kg festkochende Kartoffeln
– 3-4 Schalotten
– 1/4l Rindsuppe
– frischen Schnittlauch
– Sonnenblumenöl
– Hesperidenessig
– 1 TL Estragonsenf

1. Zuallererst – wer hätte das gedacht – kocht ihr die Kartoffeln. Währenddessen könnt ihr die Zwiebeln klein schneiden und den Schnittlauch fein hacken.

2. Sobald die Kartoffeln fertig  sind (einfach mit einer Gabel anstechen, wenn die Gabel leicht rein und raussticht, sind sie fertig!) werden sie geschält und in Scheiben geschnitten. Ich nehme dazu die noch warmen Kartoffeln, schmeckt einfach besser :-).

3. Und nun wird alles zusammengemischt: Kartoffelscheiben, Zwiebeln, die Rindsuppe, ein wenig Öl, ein Schuss Essig, ein bisschen Senf und der Schnittlauch (Achtung mit dem Senf! Lieber zuerst weniger Senf verwenden und gegebenenfalls „nachsenfen“, sehr geschmacksintensiv!). Je nachdem, ob ihr lieber sauren Salat esst, könnt ihr mit der Menge an Essig variieren. Dann noch ein halbes Stündchen in den Kühlschrank, damit alles gut durchzieht und fertig ist eure Schnitzelbeilage!

War doch ganz einfach, oder? 🙂

1

 

2

 

Kartoffelsalat

 

 

Was war in eurer Kindheit das typische Sonntagsessen?

Und was esst ihr üblicherweise zum Schnitzel?

Habt noch einen schönen Sonntag!

Eure Claudschi