Beerenmüsli-Busserl und „Wie man auf keinen Fall backen darf“

Weihnachten 2014 wird wohl als Weihnachten in Erinnerung bleiben, an welchem wir wahrscheinlich auch Grillen hätten können.

Es ist so warm, sonnig und wunderschönes nicht-weihnachtliches Wetter draußen, dass ich heute mit Sonnenbrille Weihnachtskekse gebacken habe. (Wirklich!)

„Ja Natürlich“ hat auf Twitter wieder Freiwillige gesucht, die sich zum #biobacken zur Verfügung stellen! Da sage ich nicht Nein! (Jeder kann sich über die Twitter-Seite von Ja Natürlich anmelden! Also gleich Follower werden und beim nächsten Mal selber mitmachen!).

Ich habe mich also angemeldet, wurde auch ausgewählt und einige Tage später hatte ich das kleine Rezeptheft und einen Warengutschein in Höhe von € 10 im Briefkasten! Durchgeblättert, Gusto geholt und entschieden, dass es bei mir die Beerenmüsli-Busserl werden sollten (die sahen ganz einfach aus, ich bin ja nicht wirklich gut im Backen 😉 ) und als „komplizierteres“ Rezept die Kakaokipferl auserwählt (kompliziert sind sie ja nicht wirklich, aber für mich war es ein Reinfall…aber das kommt noch! 🙂 ).

 

Für die Beerenmüsli-Busserl benötigt ihr nur 300g „Ja Natürlich“ Beerenmüsli (in einer Packung sind 375g drin, also entweder ihr macht mehr Busserl oder genießt das superleckere Müsli ganz typisch mit Milch, supernoms!), 150g weiße Kuvertüre, 50g dunkle Kuvertüre, 50g Sultaninen und Nüsse, zum Drüberstreuen, wenn ihr möchtet. Ich habe diese weggelassen.

Ihr schmelzt die weiße Kuvertüre über Wasserdampf (nehmt einen kleinen Topf mit Wasser und stellt ihn auf den Herd, darauf stellt ihr dann eine Schüssel (am besten auch aus Metall, da ihr bei Plastikschüsseln aufpassen müsst, dass sie euch auf dem doch heißen Topf nicht schmilzt! Der Dampf von unten lässt die Schokolade in eurer langsam schmelzen, immer ein wenig umrühren!). In die geschmolzene Schokolade gebt ihr dann euer Müsli und eure Sultaninen und rührt es durch, so dass das gesamte Müsli mit Schokolade zumindest in Berührung kommt. Aus dieser Masse setzt ihr dann kleine Häufchen auf ein Blatt Backpapier. Das ist eine ziemlich klebrige Sache, ich habe aber einen guten Tipp: Setzt die Häufchen mit einem Löffel drauf und taucht eure Finger danach in kaltes Wasser, eure feuchten Finger könnten dann die Häufchen schön zusammendrücken, ohne dass alles an den Finger kleben bleibt!). Über diese Häufchen tropft ihr dann eure dunkle Kuvertüre und setzt ein, zwei Kürbiskerne drauf und ab in den Kühlschrank! Dort werden die Busserl dann schön fest, macht euch also keine Sorgen, wenn euch eure Busserl beim aufs Backpapier setzen etwas „lose“ vorkommen. Die Schokolade, die im Kühlschrank wieder hart wird, klebt alles supergut zusammen!

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Beerenmüsli-Busserl

Und nun zu den Kakaokipferl und den Tipps, wie man auf keinen Fall backen sollte. Ich zeige euch erstmal ein Foto, wie meine Kipferl geworden sind (Lachen erlaubt!):

 

Kipferl...

Tja, rückblickend sind mir da einige fatale Fehler passiert, welche ich euch schön nach der Reihe auflisten möchte…

 

1. Ich habe statt fertig geriebenen Haselnüssen, ganze Haselnüsse gekauft. Ich habe zwar einen guten Zerkleinerer daheim, doch so fein wie gekaufte gehackte Haselnüsse sind sie leider nicht geworden. Und grobe Haselnussstücke saugen Feuchtigkeit natürlich auch nicht so gut auf. Das war Fehler Nummer 1.

 

2. Die Schokolade, die mit den Haselnüssen, dem Staubzucker, den Sultaninen und vermischt wird, habe ich nicht wirklich ordentlich gewogen. Ich hatte dunkle Kuvertüre geschmolzen (100g), diese dann aber versehentlich zum Beträufeln der Busserl verwendet. Damit ich dann genug Schokolade für die Kipferl hatte, habe ich einfach den Rest der Kuvertüre zur restlichen geschmolzenen Schokolade gegeben (was dann wahrscheinlich um 30-50g zuviel war…)

 

3. Den Herd habe ich nicht – nicht wie im Rezept vorgeschlagen – einen Spalt offen gelassen. Dies ist mir dann erst nach der eigentlichen Backzeit von 8 Minuten aufgefallen. Beim Backofen-Check sahen die Kipferl dann noch ziemlich speckig aus, weshalb ich sie einfach noch einmal ein paar Minuten (bei leicht offenem Backofen) backen wollte. Fehler Nummer 3: Ich habe die Kipferl natürlich im Backrohr vergessen und als es mir dann wieder einfiel, waren sie bereits „dahingeschmolzen“….

 

Sofort fiel mir mein Kochlehrer aus meiner Schulzeit ein, welcher IMMER predigte, dass man beim Backen abwiegen sollte, wie ein Apotheker (also ganz, ganz, ganz genau!). Er hatte ja sowas von Recht (ich hoffe er liest diesen Blog nie!)

 

Das gute an der Geschichte: Es wurden zwar keine Kipferl, aber der fertige ausgekühlte Teig schmeckte trotzdem hervorragend! Und da sie äußerlich leider nicht in Ordnung waren, um sie herzuschenken (weil ja keine „Kipferl“, sondern ein knuspriges Haselnussbrett), mussten sie wohl oder übel noch zu Hause genossen werden, auf der Terrasse – mit Sonnenbrille.

 

terrasse

 

 

FROHE WEIHNACHTEN! 😉

 

Vielen Dank an „Ja Natürlich“, dass ich wieder Mitmachen durfte! Ich gelobe Besserung :-)!

 

PS: Was esst ihr zu Weihnachten? Habt ihr schon alle Geschenke? Wie verbringt ihr euren Weihnachtsabend üblicherweise?

Getestet: Bio-Joghurt von Ja! Natürlich

Ich weiß ja nicht, ob ihr einen Twitter-Account habt, aber Aussa Mit Die Tepf! hat einen! Juhuuu! Zwar – ehrlich gesagt – noch nicht viel los dort, aber nach und nach werde ich zwitschern 🙂

Und, was ihr wahrscheinlich auch nicht wusstet, ich euch aber jetzt verrate, ist, dass man sich auf dem Bio-Blog von „Ja! Natürlich“ zu Verkostungen anmelden kann! Das habe ich selbstverständlich gleich probiert!

Die Verkostungen werden auf dem Blog bekannt gegeben und man kann sich via Tweet mit dem dazugehörigen Hashtag anmelden. Wird man dann als Verkoster ausgewählt, retweetet „Ja! Natürlich“ einem dies und man schickt seine Adressdaten ab. Gesagt, getan. Schon zwei Tage später konnte ich die Wertgutscheine in meinem Postkasten finden und löste sie auch gleich ein.

 

Dieses Mal war es die Aufgabe, die neuen Bio-Joghurts von „Ja! Natürlich“ zu testen. Die neuen Sorten sind Mohn, Zwetschke-Zimt und Cafe Latte. Na wenn einem da nicht schon das Wasser im Mund zusammenläuft…

 

Bedauerlicherweise konnte ich kein Zwetschke-Zimt-Joghurt auftreiben (in allen drei Filialen, in denen ich war, war es bereits ausverkauft! Das kann doch nur ein gutes Zeichen sein, oder? 🙂 ). Deshalb habe ich mir statt diesem Biojoghurt einfach ein Waldfrüchtebecherl gekauft.

Und so hier sehen die neuen Joghurts aus (Bild vom „Ja! Natürlich“ Blog):

Joghurts Ja Natürlich

 

„Ja! Natürlich“ zum Biojoghurt:

In unsere Bio-Joghurts kommen kein Magermilchpulver, keine Magermilchkonzentrate, keine Konservierungsstoffe, keine künstlichen Aromen. Und dort, wo andere Bio-Marken vielleicht natürliche Aromen zusetzen, verzichtet Ja! Natürlich auch auf diese. Frische Bio-Milch ist die Basis für das beliebte Joghurt, das es in vielen Sorten gibt.

 

1. Mohn:

Das Mohn-Joghurt schmeckte anfangs ein wenig ungewohnt, ich hatte noch nie zuvor ein Joghurt mit dieser Geschmacksrichtung gegessen, aber mit jedem Löffel wurde es besser…und ich konnte nicht aufhören…was auch der Grund dafür ist, dass ich euch von diesem kein Bild zeigen kann (so schnell weg war es!).

Es hatte eine angenehme Mohn-Note, genau richtig fand ich, nicht zuviel und nicht zuwenig. Es schmeckte auch ein wenig süßer, als die Joghurts, die ich sonst esse, wobei ich – wie schon erwähnt – noch nie zuvor eines mit Mohn-Geschmack gegessen habe.

Die Konsistenz kam mir doch ein wenig flüssiger vor. Meiner Meinung nach, könnte das Joghurt ein wenig cremiger sein.

 

2. Zwetschke-Zimt bzw. Waldfrüchte 

Leider habe ich nirgends das Zwetschke-Zimt Joghurt kaufen können, deshalb habe ich mich spontan für das Waldfrüchte-Joghurt entschieden und es nicht bereut…

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Waldfruch

Sieht das nicht gut aus?

 

Auch hier könnte man noch ein wenig an der Cremigkeit machen – aber der Geschmack? PERFEKT! Wieder ein wenig süßer, aber unheimlich fruchtig!

Ich habe mir dazu ein paar Erdbeeren klein geschnitten und Himbeeren dazu gegeben, ich sags euch, ein perfekt fruchtiges Dessert!

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Waldfrucht-Dessert

3. Latte Macchiato:

Latte Macchiato Joghurt

 

Bei diesem Joghurt war ich am skeptischsten. Ich esse normalerweise nur Frucht-Joghurts oder Naturjoghurts. Für mich passte der Kaffee-Geschmack eher zu einem Pudding, als zu einem Joghurt. Doch ich wurde eines besseren belehrt… Anfangs noch ein wenig gewöhnungsbedürftig (für mich, als Fruchtjoghurt-Fanatikerin 😉 ) – doch wirklich sehr gut. Der Kaffeegeschmack kommt richtig gut zur Geltung und ist nicht zu aufdringlich. Die Konsistenz in Ordnung. Besonders hier dachte ich sofort daran, dass dies ein super Dessert wäre. Deshalb habe ich Cantuccini im Mörser ein wenig zerstoßen und mit dem Joghurt in ein Weinglas geschichtet. Sah super aus und schmeckte einfach vorzüglich!

KaffeJoghurt Dessert

 

Mein Fazit: An der Konsistenz kann man noch arbeiten, der Geschmack ist super. Ein wenig süßer, aber mir haben alle drei geschmeckt! Werde ich mir bestimmt wieder kaufen!

 

Was sind eure liebsten Sorten? Habt ihr schon ein Biojoghurt von Ja! Natürlich gekostet?

Liebe Grüße, eure Claudschi