Running Sushi BUT à la carte – saywhat?!

***EDIT: Leider gibt es das Koi Asia mittlerweile nicht mehr 🙁 Der Beitrag bleibt aber noch hier. ***

 

Nachdem wir lange hin- und herüberlegt haben, wo wir am besten Running Sushi essen gehen könnten, kam meine Freundin Julia auf die glorreiche Idee, dass wir ins Koi Asia im 1. Bezirk gehen könnten.  „Ich weiß, dass es dir 100%ig schmeckt“ und „Running Sushi but a la carte“ hat natürlich mein Interesse (und auch meinen Hunger!) geweckt. Also los!

Vom Karlsplatz in ein paar Gehminuten erreichbar findet man schnell ins Koi Asia und wird dort auch zur Mittagszeit freundlich von der Kellnerin empfangen, die uns an unseren Tisch führt. Wir waren um 13 Uhr dort und es war (zu meinem Erstaunen!) nicht total überfüllt. Das Lokal hat eine nette und angenehme Atmosphäre und die Getränke waren schnell aufgenommen (die meisten Leute bestellen beim Running Sushi ja irgendwie sowieso Leitungswasser oder Soda, oder irre ich mich? Was trinkt ihr?).

Running Sushi – aber nicht vom Laufband

Dann ging’s auch schon los und ich klappte die Karte auf: WOW! Über 100 verschiedene Speisen warteten darauf, von uns verzehrt zu werden. Und sie sahen auf den Bildern auch alle sehr gut aus, natürlich keine professionellen Food-Styling-Bilder, aber für den Gusto reichten sie allemal!

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Nun sucht man sich die Gerichte für seine „1. Runde“ aus: neben der Speisekarte bekommt man auch eine Karte, auf der man mit Stricherl kennzeichnet, welches Gericht man gerne hätte. Die Portionen sind natürlich kleiner – zum Beispiel bekommt man beim Gurken Maki drei Stück (die Portionsgröße geht aber auch aus den Bildern in der Speisekarte hervor). Wir haben uns zur 1. Runde natürlich eine Suppe, einige Maki (mhm….California Maki) und eine California Roll bestellt. Ach ja – und einen Salat haben wir uns vom Salatbuffet dazu geholt, nicht sehr groß, aber ausreichend…da kann man beim Salat holen auch gleich das Dessertbuffet begutachten (uA TIRAMISU!).

Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass es sowohl kalte, aus auch warme Speisen zur Auswahl gab: einige verschiedene Suppen (nicht nur die Miso und die Pikant-Säuerliche), Dim Sum, Ente, Nudeln, Huhn süß-sauer und natürlich die Klassiker, eh klar.

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Die Speisen trudelten dann nach der Reihe ein, da sie frisch zubereitet werden (!!!), alles in allem ging es aber jedes Mal sehr flott!

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Die Qualität war – soweit ich das beurteilen kann – sehr gut. Es schmeckte jeder einzelne Gang vorzüglich und – da die Portionsgrößen nicht so groß sind – traut man sich auch das ein oder andere Unbekannte zu probieren und entdeckt so vlt. wieder eine neue Lieblingsspeise?

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Was sich ein wenig schwierig gestaltete war,  sich zu merken, was man denn eigentlich für sich bestellt hat. Ordert man ähnliche Speisen muss man vlt. nachsehen, was einem selbst gehört und was der Begleitung. Bestellt man Sushi/Maki wird nämlich alles zusammen auf einem Teller gebracht. Wird sowieso alles geteilt, ist das natürlich kein Problem mehr! 🙂

Aber, das Beste kommt ja erst noch… der Preis: das Running Sushi a la Carte für zwei Personen, ein Soda, ein Soda Zitron und einen Apfelsaft haben wir unschlagbare 25,60 Euro bezahlt… Als die Rechnung kam, dachte ich zuerst, dass sie was vergessen hat oder die Rechnung doch gesplittet hat (nicht wie gewünscht „alles zusammen“). Aber nein!

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Die Preise sind – wie bei Running Sushi meiner Meinung nach üblich – zeitlich gesplittet. Am Abend zahlt man natürlich mehr, aber € 15,90 am Abend und Wochenende ist in Anbetracht der Qualität immer noch sehr preiswert!

 

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Wie oben auf dem Bild ersichtlich, wird – wenn man zuviel übrig lässt – ein Pauschalpreis pro übrig gelassenem Teller (ab dem 2. Teller) berechnet, was einige vielleicht stört, wenn man aber genauer drüber nachdenkt, eine gute Lösung ist. Natürlich will man viele verschiedene Speisen ausprobieren, Unmengen zu bestellen und dann nicht aufzuessen, weil man sich maßlos überschätzt hat, sieht kein Restaurant gern. Verschwendung von Lebensmitteln ist einfach nicht ok und gesunder Menschenverstand beim Bestellen von den Speisen vorausgesetzt. Aber der geübte Running Sushi-Esser ist sicherlich Profi beim Einschätzen, wie viel noch reinpasst 🙂 (Und bestellt deswegen wahrscheinlich in weiser Voraussicht Leitungwasser, weil man dann nicht so schnell voll ist… 🙂 )

 

Mit diesem Restaurant hat meine Freundin Julia ins Schwarze getroffen – ich werde bestimmt wieder hier essen – Qualität, Preis, Atmosphäre und die Freundlichkeit des Personals haben mich überzeugt. 100% Weiterempfehlung!

Wart ihr schon Mal im Koi Asia? Was gehört nicht zu den Klassikern und muss man unbedingt probieren?

Wenn nicht im Koi Asia, welches ist euer Lieblings-Running Sushi-Lokal?

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

***EDIT: Leider gibt es das Koi Asia mittlerweile nicht mehr 🙁 Der Beitrag bleibt aber noch hier. ***

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