Hochstapeln erwünscht: Cheeseburger mit selbstgemachten Buns!

Seien wir mal ehrlich: ein richtig guter Burger schmeckt doch auch nur in einem richtig guten Weckerl. Die im Geschäft angebotenen „Burgerbrötchen“ sind weich, zerfallen beim Reinbeißen und haben nicht wirklich viel Geschmack. Eine Semmel als Alternative – okay, aber halt auch nicht typisch.

Schon länger wollte ich deswegen meine eigenen Burger Buns machen und habe fleißig im Internet recherchiert. Es sollten keine Laugenbuns werden, sondern richtig gute, knusprige, Saucen-aufsaugende und natürlich mit Sesam bestreute Buns!

Ich muss ehrlich zugeben, am Rezept muss ich noch feilen, da sie sowohl innen, als auch außen, sehr knusprig waren… 😀 Irgendwo muss sich ein Fehler eingeschlichen haben…ich werde eruieren wo und euch natürlich Bescheid geben… 🙂

Burgerbun

 

Und so könnt ihr die Buns auch selber machen, ihr braucht dazu (für 4 Stück):

  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Ei
  • 1 EL flüssige Butter (einfach kurz in die Mikrowelle)
  • 1 EL Zucker
  • eine ordentliche Prise Salz (ca. 1 TL)
  • 1 Pkg. Trockengerm
  • 250 g Mehl (ich habe W700 verwendet)
  • Sesam zum Bestreuen

 

1. Als erstes verquirlt ihr mit einer Gabel das Ei und vermischt es anschließend mit der flüssigen Butter, dem Zucker, dem Salz, und dem Germ. Nach und nach gebt ihr das Mehl dazu und verrührt alles zu einem glatten Teig, gegen Ende könnt ihr auch gerne mit der Hand kneten, geht einfacher!

 

2. Nun dauert es ein wenig: Der Teig wird mit einem Geschirrtuch zugedeckt (gebt ihn am besten in eine geölte Schüssel) und stellt euren Wecker auf ca. 90 Minuten. Der Teig sollte nach dieser Zeit ca. doppelt so groß sein, wie hier schön abgebildet:

 

 

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Teig

 

3. Nachdem der Teig nun gerastet und sich verdoppelt hat, teilt in in 4 gleichmäßige Stücke und formt daraus Kugeln. Diese Kugeln werden dann aber noch plattgedrückt: ich habe sie auf ca. 10 cm breit gedrückt und sie waren ca. 2 cm hoch. Lasst den Teig auch dieses Mal ca. eine Stunde rasten. Bevor es dann weitergeht Ofen vorheizen nicht vergessen!

 

4. Verquirlt wieder ein Ei und streicht eure Buns an der Oberseite damit ein. Sesam drüberstreuen und weiter gehts!

 

5. Ab ins Rohr! Bei 180° habe  ich die Buns ca. 20 Minuten schön bräunen lassen. Sobald sie eure gewünschte Bräune erreicht haben, raus aus dem Ofen und in einem trockenen Geschirrtuch auskühlen lassen (sonst werden sie zu hart noch härter) .

 

Und spannend gehts weiter: die Fleischlaibchen! Hier könnt ihr natürlich variieren, wie ihr es am liebsten habt, vielleicht ein wenig schärfer mit Chilis drin, oder indisch angehaucht mit ein wenig Currypulver? Oder ihr macht euch gleich einen Chickenburger? Ich habe mein Fleisch auf jeden Fall so gemacht:

 

  • 500g Rinderfaschiertes (bitte achtet beim Fleisch darauf, dass es frisch und bio ist. Bei faschiertem Fleisch muss man unbedingt hygienisch arbeiten!)
  • 1 Zwiebel fein gehackt
  • 2-3 Knoblauchzehen, ebenfalls fein gehackt
  • 1 Ei (ich binde damit das Fleisch, damit es schön zusammenklebt und mir in der Pfanne nicht auseinanderfällt)
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken

 

Laibchen formen und ab in die Pfanne! Ich habe die Pattys von allen Seiten ca. 2-3 Minuten angebraten, da sie ziemlich „dick“ geworden sind. Je nachdem, wie dick eure Laibchen sind, wie durch ihr es wollt ändert sich die Dauer des Anbratens. Ich habe – da ich nicht sicher war, ob sie innen schon durch sind – kurz mit einem Messer in die Mitte gestochen und das Laibchen auseinandergezogen, um zu sehen, ob schon alles gebraten ist.

 

Nun geht es an die Zutaten für euren Burger! Auch hier gilt wieder: Gut ist, was schmeckt! Ich habe ganz klassisch Cheddar Cheese verwendet, frische Tomatenscheiben, rote Zwiebelringe (ihr könnt diese, nachdem ihr das Fleisch angebraten hat, auch kurz in die Pfanne geben, falls ihr keine rohen Zwiebeln mögt), Essiggurken, knackigen Salat und ein wenig Senf und Ketchup.Cheeseburger GIF

 

Ein Traum! So ein Burger kann sich sehen lassen, würde ich meinen ;-).

Ein wenig flach drücken, damit er auch essbar ist und genießen!

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Cheeseburger

 

Was darf in eurem Burger auf keinen Fall fehlen? Und im welchem Lokal esst ihr am liebsten Burger? Irgendwelche Tipps?

 

Habt eine schöne Woche! Eure Claudschi

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