Ein perfekter Männer-Abend: Fußball, Bier und Chili con Carne!

Wie oft wird man wohl von sich behaupten können, dass man Österreich gegen Brasilien Fußball spielen hat sehen? Wohl leider nicht sehr oft, auch wenn die österreichische Nationalmannschaft derzeit richtig gut spielt. Das war natürlich auch der Grund, weshalb wir uns gleich am ersten Verkaufstag die Karten für dieses legendäre Match gesichert haben. Gleich noch zwei zusätzliche Karten, denn es gab auch ein Geburtstagskind, das zu beschenken war. Und wieder stand ich vor der gleichen Situation, drei Männer in der Wohnung die ich natürlich nur zu gerne verköstigen wollte!

 

match aut bra

 

ein knappes 1:2! Besser ausgegangen, als manche von uns gedacht hätten 😉

Aber da Aussa Mit Die Tepf! kein Fußball-Blog ist und ich nicht wirklich ernsthaft über Fußball diskutieren kann (dafür kenn ich mich viel zu wenig aus), gehen wir gleich zum kulinarischen Part über: Chili con Carne! 🙂

Ich habe bereits am Vortag einen riesigen Topf davon gekocht und es wurde einfach wunderbar!

 

Ihr braucht dazu (für ca. 6 Personen):

  • 500g Rinderfaschiertes
  • 2 kleine Dosen Mais
  • 2 kleine Dosen Kidney-Bohnen (oder eine große Dose 🙂 )
  • 2-3 Dosen Tomaten (stückig)
  • 3-4 Zwiebel (es gibt nie zuviel Zwiebeln!!! 🙂 )
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Tomatenmark
  • ca. 500ml Wasser (einfach die Menge Wasser mit einem Suppenwürfel aufkochen)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Majoran
  • Cayennepfeffer
  • Chilischoten (wenn ihr es sehr scharf mögt)
  • ein wenig Olivenöl (zum Anbraten)

 

Alternativ könnt ihr natürlich noch roten, gelben und grünen Paprika in euer Chili geben. Einfach mit dem Zwiebel kurz mitrösten lassen!

  1. Zur Vorbereitung schneidet den Zwiebel in kleine Würfel. Sie müssen nicht klitzeklein geschnitten sein, ich schneide sie meistens in 5mm-1cm Würfel. Schält den Knoblauch und lasst die Bohnen und den Mais in einem Sieb abtropfen.
  2. Dann erhitzt ihr ein wenig Olivenöl und gebt die klein geschnittenen Zwiebel ins Öl und röstet diese an, bis sie glasig sind, auch den Knoblauch presst ihr hier schon hinein, damit er mitröstet (wenn ihr frische Paprika in euer Chili gebt, röstet ihn mit den Zwiebeln mit). Nebenbei könnt ihr schon mal Wasser in eurem Wasserkocher aufkochen (spart eine Menge Zeit).
  3. Ich gebe die angerösteten Zwiebeln (und den Knoblauch) danach aus dem Topf in eine Schüssel, bevor ich das Faschierte anbrate, da dieses viel Wasser lässt und ich „Platz“ im Topf brauche. Das Faschierte röstet ihr an, bis es schön „krümelig“ ist. Habt ihr das geschafft gebt ihr die Zwiebeln wieder dazu und zusätzlich noch das Tomatenmark. Gut durchrühren, bis alles schön rot ist und danach mit ca. 1/2 Liter heißem Wasser (welches ihr vorher im Wasserkocher aufgekocht habt) aufgießen. Sobald dies leicht aufkocht, gebe ich den Suppenwürfel dazu. (Ihr könnt stattdessen NATÜRLICH Rinderfonds verwenden, wenn ihr welchen habt (ob selbstgekocht oder gekauft ist egal), je frischer, desto besser, aber seien wir mal ehrlich, wer hat den schon immer zu Hause bzw. kauft diesen immer im Geschäft? Ist nämlich nicht gerade günstig).
  4. Sobald alles einmal aufkocht, gebe ich die Tomaten aus der Dose, den Mais und die Bohnen dazu. Ich lasse alles dann noch einmal kurz aufkochen und drehe dann den Herd aber auf eine kleine Stufe, damit das Chili nur ganz leicht köchelt (Ich habe bei meinem Herd 10 Stufen und drehe dann meistens auf Stufe 4-5).
  5. Gewürze gebe ich natürlich Salz und Pfeffer dazu. Ein wenig Cayennepfeffer verleiht dem ganzen eine angenehme Schärfe (ACHTUNG, lieber weniger Cayennepfeffer verwenden und ggf. nachwürzen!), ein EL Majoran und ein bisschen Petersilie kommt dann auch noch hinein.
  6. Hin und wieder natürlich abschmecken und ggf. nachwürzen. Bei mir hat das Chili ziemlich lange gekocht, da ich es schon am Tag zuvor vorbereitet habe. Länger und auf niedriger Stufe kochen ist natürlich super – wenn ihr so viel Zeit habt. Ich denke aber, dass Chili, wenn es gut gewürzt und brav gekocht wird – auch nach einer Stunde einfach super schmecken kann (nicht wie bei meiner Bolognese, bei der ich UNBEDINGT empfehle, dass ihr sie lange kochen lasst! 🙂 ).

Dazu könnt ihr frische Semmeln oder frisches knuspriges Brot servieren, ein kaltes Bier löscht das Feuer im Mund gut ab 😉 (ist es wirklich zu scharf am besten ein Glas Milch trinken!). Solltet ihr zuviel Cayennepfeffer erwischt haben und ihr wollt euer Chili entschärfen, könnt ihr das Chili evtl. „strecken“, also noch eine Dose Tomaten oder Fonds dazugeben, vergesst aber nicht, dass ihr es dann auch länger kochen lassen müsst. Am besten eignet sich laut meiner Recherche, dass man einfach rohe Kartoffeln hineingibt und mitkocht, diese sollen die Schärfe angeblich beim Mitkochen „aufnehmen“. Erfahrung hierzu habe ich aber leider nicht (sollte mein Chili zu scharf gewürzt sein, liegt das natürlich nicht an mir, sondern wollte ich dadurch naaatüüürlich nur die Männer und ihre Fähigkeiten scharf zu essen testen 😉 Eh klar, oder? 😀 ).

 

 

chili-1 (1)

 

Chili Con Carne

Wie rettet ihr zu scharf gewürztes Essen? Was esst ihr üblicherweise zu Chili?

Und zurück zum Fußball: Was wäre denn euer Tipp gewesen, wie das Match gegen Brasilien ausgeht (ehrlich!)? 🙂

 

Habt noch einen schönen Adventsonntag und natürlich eine schöne Vorweihnachtszeit!

 

Eure Claudschi

2 Gedanken zu „Ein perfekter Männer-Abend: Fußball, Bier und Chili con Carne!“

  1. Also… Tipps über Fußball… keine Chance! *g*
    Was zu scharfes Essen angeht, so kann ich von einer Hilfe berichten, die fast immer hilft:
    Erdäpfel schälen und längs viertel… mitkochen. Danach entweder für eine andere feurige Speise verwenden oder *räusper* entsorgen.
    Die Erdäpfel binden Schärfe perfekt und das Ergebnis lässt sich sofort schmecken…

    P.S.: ich/wir *lieben* auch Männerabende… *hehe*

    Wärmste Grüße!

    Wolfi

    1. Hi Wolfi!

      Na dann werde ich das mit den Erdäpfeln das nächste Mal gleich probieren! Ich behaupte ja von mir selbst, sehr scharf essen zu können, aber oft übertreib ich’s leider auch ein bisserl 🙂

      Liebe Grüße und danke für den Tipp! 🙂

      Claudia

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