Mhmmmmmohnkuchen mit Topfen…

Meine Oma hat mir schon desöfteren erzählt, dass man früher, wenn man zur Feldarbeit ging, den Kindern Mohn zu essen gab, damit diese schlafen bzw. „ruhig“ sind.

Das ermüdende und süchtigmachende Opium-ALkaloid Morphin wurde bei uns aber längst aus dem Milchsaft des Mohns herausgezüchtet. Es gibt also keinen Grund den Mohn aus gesundheitlichen Gründen zu meiden! 🙂

Bei uns ist besonders das Waldviertel für den Mohnanbau bekannt: sandige durchlässige Böden, warme Tage und kalte Nächte sind dort der Grund für das prächtige Gedeihen des Mohns. Ich sage nur: Waldviertler Mohnzelten! Wer, der Mohn mag, liebt sie nicht?! 🙂

Und da ich Mohn mag und auch Topfen (ich LIEBE Topfenstrudel!) habe ich mich an einem Topfenkuchen mit Mohn versucht. Er ist nicht so süß und schmeckt am besten gekühlt. Und er hat sogar zwei Testern geschmeckt, die eigentlich gar nicht solche Kuchentiger, vorallem wenn diese mit Topfen gebacken werden, sind. Und los geht’s:

Ihr braucht dazu (für eine Form von 20cm, ca. 6 cm hoch):

 

  • 40 ml Milch,
  • 40 g gemahlener Mohn,
  • etwas geriebene Schale einer Zitrone,
  • 3 Eier,
  • 1 Stk. Vanilleschote,
  • 80 Zucker,
  • 700 g Magertopfen
  • 1 Pkg. Vanillepuddingpulver

 

1. Backrohr auf 160° vorheizen.

2. Zuallererst habe ich die Milch in der Mikrowelle kurz erhitzt. In diese gebt ihr dann den Mohn und die Zitronenschale und dann ca. 10 Minuten aufquellen lassen.

3. In der Zwischenzeit trennt ihr die 3 Eier. Den Dotter verrührt ihr mit dem Zucker und der Vanilleschote, bis es eine cremige Konsistenz erreicht. Sobald ihr diese erreicht habt, rührt ihr den Topfen und das Vanillepuddingpulver ein.

4. Das Eiklar schlagt ihr zu steifem Schnee und hebt ihr dann vorsichtig unter die Ei-Topfenmasse (Achtung: unterheben ist nicht einfach nur „reinrühren“, sondern ein vorsichtiges Rühren. Die Masse soll „mehr“ werden, luftigter. Am besten macht ihr das mit einem Schneebesen oder einem Kochlöffen mit einem Loch drin). Ca. fünf Esslöffel dieser Masse verrührt ihr dann mit dem Mohn.

5. Die gesamte Masse (die ohne Mohn) füllt ihr dann in eure Form (ausfetten nicht vergessen!). Die Mohnmasse verteilt ihr dann darauf. (Ihr könnt hier auch mit einer Gabel oÄ ein Muster ziehen, wie ihr wollt).

6. Im vorgeheizten Backrohr sollte der Kuchen dann nach ca. 45 Min. fertig sein. Ich steche zur Sicherheit mit einem Stäbchen rein (Spieß, chinesische Essstäbchen oder eine Stricknadel tut’s auch), klebt noch viel Teig dran lasse ich ihn noch ein paar Minuten länger im Rohr.

 

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Topfen-Mohnkuchen

 

Wie gesagt, gekühlt schmeckt er am besten, ihr könnt ihn aber auch warm genießen.

Was ist euer Lieblingsgericht mit Mohn?
Kennt ihr auch von euren Großeltern ähnliche Geschichten über Mohn, wie ich?

 

Liebe Grüße, Claudia

Da ham wa den (Kartoffel-) Salat!

Kommt es nur mir so vor, oder ist das Wiener Schnitzel ein typisches Sonntagsessen? Zumindest war es so, als ich noch klein war. Und was passt besser zum Wiener Schnitzel als Kartoffelsalat? Meiner Meinung nach nichts! Nicht umsonst serviert man in den typischen Wiener Schnitzelrestaurants meist den Kartoffel-Vogerlsalat als Beilage dazu.
Er schmeckt einfach super, ist sättigend und leicht gemacht!

Genau deswegen möchte ich euch mein Rezept nicht vorenthalten! 🙂

Ihr braucht für eine große Schüssel:

– 1,5 kg festkochende Kartoffeln
– 3-4 Schalotten
– 1/4l Rindsuppe
– frischen Schnittlauch
– Sonnenblumenöl
– Hesperidenessig
– 1 TL Estragonsenf

1. Zuallererst – wer hätte das gedacht – kocht ihr die Kartoffeln. Währenddessen könnt ihr die Zwiebeln klein schneiden und den Schnittlauch fein hacken.

2. Sobald die Kartoffeln fertig  sind (einfach mit einer Gabel anstechen, wenn die Gabel leicht rein und raussticht, sind sie fertig!) werden sie geschält und in Scheiben geschnitten. Ich nehme dazu die noch warmen Kartoffeln, schmeckt einfach besser :-).

3. Und nun wird alles zusammengemischt: Kartoffelscheiben, Zwiebeln, die Rindsuppe, ein wenig Öl, ein Schuss Essig, ein bisschen Senf und der Schnittlauch (Achtung mit dem Senf! Lieber zuerst weniger Senf verwenden und gegebenenfalls „nachsenfen“, sehr geschmacksintensiv!). Je nachdem, ob ihr lieber sauren Salat esst, könnt ihr mit der Menge an Essig variieren. Dann noch ein halbes Stündchen in den Kühlschrank, damit alles gut durchzieht und fertig ist eure Schnitzelbeilage!

War doch ganz einfach, oder? 🙂

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Kartoffelsalat

 

 

Was war in eurer Kindheit das typische Sonntagsessen?

Und was esst ihr üblicherweise zum Schnitzel?

Habt noch einen schönen Sonntag!

Eure Claudschi

Leicht scharfes Hühner-Speck-Sandwich

Sandwiches! Wer mag sie nicht?

Der vierte Earl of Sandwich (eine Stadt in der Grafschaft Kent in England), John Montagu, der leidenschaftlicher (wenn nicht sogar süchtiger) Kartenspieler war, fand es nicht gerade praktisch, während einer Partie Cribbage aufstehen zu müssen, um einen Snack zu sich zu nehmen. Genau deswegen orderte er sich während seiner fast tagelangen Spiele Rindfleisch zwischen zwei Scheiben geröstetem Weißbrot. Da seine Mitspieler von dieser Mahlzeit wohl sehr angetan waren, verlangten sie ebenfalls nach einem „Brot wie Sandwich“. Und der wohl berühmteste Snack der Welt entstand!

Und um Herrn Montagu Tribut zu zollen, möchte ich Euch heute ein Sandwich mit Hühnerbrust, Avocado und Speck zeigen. Es hat dank der Mayonaise-Sriracha-Sauce eine nicht zu aufdringliche angenehme Schärfe, schmeckt aber aufgrund der nur gedünsteten Hühnerbrust und des frischen Blattspinats erfrischend und leicht zugleich. Und der Speck? Der Speck muss einfach dazu, um noch ein wenig die Anzahl der Kalorien zu erhöhen ;).

Ihr braucht dazu:

– Weißbrot (oder alternativ Ciabatta oÄ)
– frischen Blattspinat
– gekochte Hühnerbrust, welche ich mit einer Gabel „abgezogen“ habe
– einige Scheiben Speck (je nachdem, wie „specklastig“ ihr es haben wollt)
– reife Avocados
– Mayonnaise
– Sriracha
– Salz, Pfeffer, Olivenöl

 

 

Zubereitung:

Als erstes habe ich die Hühnerbrust im Salzwasser gekocht und danach mit einer Gabel „abgezogen“, damit ich keine Scheiben habe, sondern kleine leichte Streifen davon.

 

Hühnerfleisch abziehen

 

Diese abgezogenen Streifen habe ich danach mit Mayonnaise und Sriracha vermischt. Je nachdem, wie scharf ihr es wollt, könnt ihr hier mit der Menge an Sriracha variieren. Natürlich könnt ihr auch eine einfache Joghurtsauce, oder Knoblauchsauce verwenden, was Euch am besten schmeckt! Ich esse aber gerne scharf und habe aus diesem Grund Sriracha verwendet.

Danach habe ich die Avocados geschält, entkernt und mit einer Gabel zu einer streichfähigen Masse zerdrückt. Während ich danach den Speck in der Pfanne knusprig angebraten habe, habe ich ebenfalls die Weißbrotscheiben im Backrohr leicht getoastet. Sobald ihr diesen Schritt erledigt habt, könnt ihr die Avocadomasse auf eine Scheibe Brot streichen, danach 2-3 Scheiben knusprigen Speck darauf und dann die Hühnerbrust-Mayo-Sriracha-Masse gleichmäßig darauf verteilen. Einige Blätter Blattspinat darüber, Deckel drauf und genießen!

Lasst es euch schmecken! Ich würde mich über Bilder, Kommentare und Berichte, ob es Euch genauso gut geschmeckt hat wie mir, freuen!

Was ist euer Lieblingssandwich? Und habt ihr Sriracha auch schon probiert?

Liebe Grüße, Eure Claudschi

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Scharfes Hühnersandwich mit Sriracha-Mayonnaise

Mein Name ist Claudia und ich bin lachssüchtig!

Ich liebe Lachs! Und wie man vielleicht auch schon bemerkt hat, esse ich gerne Zwiebel – die perfekte Kombination für Lachstatar! 🙂

Meistens mache ich Lachstatar zu Weihnachten als Vorspeise auf frisch gebackenem Baguette. Da wir zu Weihnachten als Hauptspeise eigentlich immer Fleisch essen und Lachs doch irgendwie zu diesem Fest dazugehört, kommt es eben vor dem Hauptgang auf den Teller! Falls ihr es heuer auch ausprobieren wollt, überlasse ich euch hier mein ultimatives Rezept! 🙂

Ihr braucht (für ca. 8-10 Scheiben Baguette):

  • 200gr Räucherlachs,
  • 2-3 Schalotten (ich habe größere verwendet), alternativ könnt ihr vlt. Frühlingszwiebeln verwenden?
  • frisch gehackte Dille (je nach Belieben),
  • einen Schuß Olivenöl,
  • Saft einer halben Zitrone (bitte Bio!),
  • Pfeffer.

Da die Zubereitung des Tatars so einfach ist, sparen wir uns auch gleich die Aufzählung für die Arbeitsschritte! 😉

Zu Beginn schneidet ihr den Lachs und die Schalotten in kleine Würfel und gebt alles in eine Schüssel. Dazu gebt ihr dann den Schuss Olivenöl, den Saft der Zitrone und die gehackte Dille. Gewürzt wird noch mit Pfeffer und ACHTUNG: KEIN SALZ! Der Räucherlachs selbst ist schon sehr salzig, weswegen ihr hier nicht damit würzen solltet! Umrühren, ein wenig zum Durchziehen in den Kühlschrank geben und danach auf frischem Baguette genießen!

Dazu schmeckt natürlich auch Honig-Senf-Sauce!

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Lachsbrötchen

 

Wenn das nicht einfach ist, dann weiß ich auch nicht… 😉

Esst ihr auch gerne Lachs? Was ist euer Lieblingsfisch bzw. euer Lieblingsfischgericht?

Es ist Strudelzeit! Apfelstrudel mit Himbeeren

Ja, ich habe schon wieder etwas mit Himbeeren gebacken! 🙂 Eigentlich sollte es ein Apfel-Brombeer-Strudel werden, doch leider scheiterte dies wieder an der Verfügbarkeit im Geschäft, in dem ich einkaufen gehe (was sich aber bald ändern wird, weil ich umziehe und dort ein riesen Geschäft mit noch riesigerererer Auswahl vorhanden sein wird! #diehoffnungstirbtzuletzt). Jedenfalls habe ich mich dann für Himbeeren entschieden und statt der üblichen Biskotten habe ich halt einfach Vollkorn-Butterkekse verwendet und ich kann euch sagen: es war vorzüglich!

 

Mit diesen Mengen habe ich zwei Strudel gebacken, da ich nicht so viel Fülle hineingegeben habe!

 

So, los geht’s! Ihr braucht:

  • 500gr Äpfel,
  • 1 TL Zimt,
  • 50gr Kristallzucker,
  • 100gr Vollkornbutterkekse,
  • Schlagobers (ganz wenig…),
  • Staubzucker (zum Bestreuen),
  • 1 Pkg. Blätterteig

 

1. Zuerst hackt, schneidet oder gebt ihr die Butterkekse in den Mixer, damit sie ganz fein gemahlen bzw. gehackt sind. Dazu gebt ihr den Zucker und den Zimt. Backofen nebenbei noch vorheizen auf 180°.

2. Dann schält ihr die Äpfel und viertelt sie (ich lege die Äpfel nachdem ich sie geschält habe immer in kaltes Wasser, damit sie nicht gleich so braun werden). Habt ihr alles fertig geschält schneidet ihr die Äpfel klein oder reibt sie fein mit einer Reibe (geht viiiel schneller, ist aber auch gefährlicher! (ich spreche da aus Erfahrung, AU!) ).

3. Die Äpfel vermischt ihr mit der Keks-Zucker-Zimt-Mischung und lasst alles kurz durchziehen.

TIPP: Wer Rosinen mag, jetzt ist der Zeitpunkt, an dem ihr sie reingeben müsst! 😉 Auch ein Schuß Rum kann natürlich nicht schaden…

4. Den Teig ausrollen, die Apfelmischung auf die Mitte streichen und eine Seite einklappen (von unten nach oben). Den eingeklappten Teil streicht ihr dann mit ein wenig Schlagobers ein. Danach die obere Seite herunterklappen und die beiden Seiten fest zusammendrücken, damit nachher nichts herausläuft. Nun „dreht“ ihr den Strudel mit Hilfe des Backpapiers so, dass die Seite, an der die Öffnung ist, unten liegt (wegen dem Herauslaufen der Masse wär’s!). In den Ofen und ca. 30 min. backen, fertig!

Ich steche den Teig dann eigentlich nicht mehr ein, weil er dann schön aufgeht und beim Aufschneiden fluffliger ausschaut.

 

 

Apfelstrude

 

Apfelstrudel mit Himbeeren

Schaut doch super aus, oder? Und geht sooo schnell! Ausprobieren und berichten! 😉

Wie macht ihr euren Apfelstrudel? Nach Familienrezept von Oma oder doch Eigenkreation?
Was gibt es bei euch nie zu kaufen und ärgert euch immer wieder? 🙂

 

Besucht: Flatschers Bistrot

Über das Flatschers gibt es bereits Restaurantbeiträge wie Sand am Meer (oder sagen wir, Steaks auf dem Grill in den Sommermonaten? 🙂 ), deswegen spare ich euch eine ausgiebige Rezension des Lokals ;-). Jeder der in Wien wohnt und gerne Burger oder Steaks isst, war wahrscheinlich schon mindestens ein Mal im Flatschers und hat dort seiner Fleischeslust gefröhnt. Auch ich gehe natürlich (regelmäßig…) ins Steakhouse von Andreas Flatscher oder nun auch ins (nicht mehr so neue)  Bistrot. Der Unterschied zwischen den beiden Lokalen liegt darin, dass im Bistrot auch Fisch und Meeresfrüchte angeboten werden.

Ich empfehle euch, dass ihr vor eurem Besuch anruft und reserviert (meiner Erfahrung nach am besten bereits ein paar Tage zuvor!). Wir hatten zuerst im Steakhouse reserviert, da wir dann aber doch ein kleines Baby dabei hatten, hat uns die freundliche Dame am Flatschers-Telefon problemlos ins Bistrot umreserviert (das Bistrot ist ein reines Nichtraucherlokal!).

Bei meinem letzten Besuch haben wir erstaunlicherweise kein Steak gegessen! Doch es kam genug Fleisch auf unsere Teller, nämlich ein köstliches Beef Tatar mit Zwiebeln (ich habe mir extra viel Zwiebeln bestellt! 😉 ), ein Gainesburger, der neu ist auf der Speisekarte im Bistrot, ein Beilagensalat (sieht der nicht super aus?) und als Vorspeise eine Tomatensuppe.

So, jetzt möchte ich euch nicht noch länger auf die Folter spannen: Was ist besser als über’s Essen zu reden? Natürlich, es anzuschaun! (Noch besser natürlich: es selber essen…aber das Widget gibt’s bei WordPress noch nicht! 🙂 ).

Flatschers Bistrot

 

Flatschers Bistrot

 

Flatschers Bistrot

 

Flatschers Bistrot

 

Flatschers Bistrot

 

Flatschers Bistrot

 

 

Es war wie immer superlecker im Flatschers Bistrot! Wir mussten – wie immer – nicht lange auf unser Essen warten und waren alle mehr als zufrieden (und taten es dem Kinderwagen gleich und „rollten“ nach Hause).

Übrigens, ich habe gestern auf der Facebook-Seite vom Flatschers gesehen, dass es bald wieder eine neue Speisekarte gibt! Ich bin auf jeden Fall gespannt (wieder ein Grund hinzugehen! 😉 ).

Wart ihr schon im Flatschers? Was ist eurer Lieblingsgericht dort?
Was mich am meisten interessiert: Welche Burger/Steaklokale besucht ihr regelmäßig?

Hier bekommt ihr nähere Infos zum Flatschers:

http://www.flatschers.at/

Restaurant und Bar:
Kaiserstraße 113-115, 1070 Wien
Mo-So: 17:00 – 01:00
01/523 48 68

Bistrot und Bar
Kaiserstraße 121, 1070 Wien
Mo-Sa: 17:00 – 01:00
So: Ruhetag
01/522 31 23

Wie ihr die beste Bolognese kocht…

Letzte Woche habe ich mich mit einer guten Freundin im Pub getroffen und habe ich ihr alle Details meiner Kroatienreise erzählt (findet ihr hier!). Sie fragte mich, ob wir auch selber etwas gekocht haben (außer dem Grillen) und erzählte ich ihr von unserem sehr sättigenden Grenadiermarsch (ihr wisst nicht was das ist? Hier entlang!), den Omeletts zum Frühstück und von meiner Bolognese. Sofort fing sie an zu schwärmen, dass ich sie doch mal wieder zum Bolognese essen einladen soll, da ihr meine Bolognese so gut schmeckt!

Ein paar Tage später war die Schwester meines Freundes in Wien und kamen wir beim gemeinsamen Abendessen (diesmal nicht selbst gekocht, sondern bekochen lassen) auf meinen geplanten Food-Blog zu sprechen (das ständige Essen-Fotografieren im Restaurant fällt ja doch auf 😉 ). Ich erzählte ihr, was ich denn schon gekocht bzw. gebacken habe und was ich noch geplant hatte. Sofort fing auch mein Freund an, von meiner Bolognese (und meinem Chili!) zu schwärmen… das war dann Grund genug (Schwärmerei genug 😉 ) und ich will euch mein Bolognese-Rezept auch nicht vorenthalten.

Bolognese isst doch jeder gerne, von groß bis klein. Nicht umsonst findet man unter der Auswahl der Kinderteller in Restaurants neben dem Schnitzel mit Pommes auch immer Spaghetti Bolognese!

Doch bevor ihr jetzt losrennt um alle Zutaten einzukaufen möchte ich euch noch mitteilen, was meiner Meinung nach das Wichtigste beim Kochen einer Bolognese ist:

ZEIT.

Mal „schnell“ eine Bolognese kochen geht meiner Meinung nach nicht. Eine Bolognese die 30 Minuten kocht ist nicht annähernd vergleichbar, mit einer, die 2, 3 Stunden langsam vor sich hin geköchelt hat. Nicht nur die Konsistenz ist besser, sondern natürlich auch der Geschmack! Bitte, wenn ihr mein Rezept nachkocht, nehmt euch Zeit. Kocht sie am Nachmittag, damit ihr sie am Abend essen könnt. Nur nichts überstürzen, je länger gekocht, desto besser! So, aber jetzt gehts los!

Ihr braucht dazu (ca. 6 Personen sollten satt werden):

 

  • 500 gr Rinderfaschiertes
  • 2-3 frische große Paradeiser
  • 2-3 Dosen Tomaten
  • 1 Flasche Polpa
  • Italienische Kräuter
  • einen Schuss Rotwein
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 3, 4 Stk. Zwiebel
  • 1-2 Stk. Karotten
  • Sellerie
  • frischer Basilikum
  • Parmesan

 

Zu den Zutaten möchte ich euch noch dazusagen, dass ich immer Dosentomaten und Polpa nehme, damit ich Tomatenstücke drin habe aber auch Flüssigkeit. Die frischen Tomaten hatte ich zufällig zu Hause und schaden diese natürlich nicht! Für dieses Rezept habe ich 4 mittelgroße Zwiebeln verwendet (ich liebe Zwiebeln!!!) – hier könnt ihr natürlich auch variieren.

 

TIPP: Bei den Karotten und dem Sellerie kaufe ich oft das abgepackte „Suppengemüse“, da ich kein ganzes Kilogramm Karotten verbrauche und ein ganzer Sellerie meist auch viel zu viel ist. Da ich in den nächsten Tagen nicht vor habe, etwas mit Karotten zu kochen, war diese Menge genau richtig. Ihr müsst nur aufpassen, dass das abgepackte Suppengemüse auch frisch ist, oft ist der aufgeschnittene Sellerie darin schon ein paar Tage alt. Hier also unbedingt aufpassen!

 

1. Die Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Sellerie klein hacken und in etwas Olivenöl glasig andünsten. Danach, während ich das Faschierte anbrate, gebe ich das Gemüse in eine Schüssel. Das Faschierte braten und mit einem Küchenhelfer zerdrücken.

Bolognese kochen
Bolognese kochen

 

2. Sobald das Fleisch „krümelig gebraten“ ist, lösche ich es mit einem guten Schuss Rotwein ab und lasse es ein wenig kochen (ihr könnt alternativ auch Fonds nehmen).

Bolognese kochen

3. Wenn das Fleisch und der Wein ein wenig eingekocht ist (der Alkohol verdunstet!) gebe ich das Gemüse zusammen mit einem Löffel Tomatenmark dazu und rühre kräftig um.

 

4. Danach gebe ich die Polpa und die Dosentomaten dazu. Salzen, Pfeffern und ein paar italienische Kräuter dazugeben (ich habe getrocknete verwendet) und kurz auf hoher Stufe kochen lassen (ein paar Minuten). Dann könnt ihr euch auf die Couch setzen und die Bolognese auf kleinster Stufe 2 Stunden kochen lassen, dabei immer wieder umrühren (und natürlich zwischendurch kosten 😉 ).

Bolognese kochen

 

5. Nach 2 Stunden dahinköcheln seht ihr, dass die Sauce sich gut eingekocht hat (eh klar), aber auch die Farbe hat sich verändert und ist nun schön dunkelrot. Ich hacke dann noch frischen Basilikum und mische es kurz vor dem Servieren noch unter die Sauce.

 

6. Nun mit Spaghetti oder anderen Nudeln die ihr mögt und frisch geriebenem Parmesan anrichten und genießen! (Und wenn möglich kein weißes Shirt anhaben 🙂 …).

 

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Bolognese

Was ist eure Lieblingsnudel? Und vorallem eure Lieblingssauce?

Habt ihr noch Verbesserungstipps für meine Sauce?

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Süßes Swirl-Bread mit Erdbeeren und Himbeeren

Leider ist die Beerenzeit nun auch wieder vorbei! Trotzdem möchte ich euch noch mein Swirl Bread zeigen, welches ich bei Mirela von Coral And Mauve gefunden habe! Zimt hatte ich leider keinen zu Hause, was mich aber nicht störte, da dieses Gewürz für mich nur zur Weihnachtszeit in Frage kommt (fragt mich nicht warum, aber ich verbinde Zimt immer automatisch mit Weihnachten! 🙂 ). Stattdessen habe ich einfach ein wenig Zucker mit Vanillezucker verrührt und auf die Teigmasse gestrichen. Auch mit der Trockenhefe bzw. dem bei mir verwendeten Hefewürfel habe ich mich ordentlich vertan, doch trotzdem sah mein geflochtener Kuchen unheimlich lecker aus – und glaubt mir – das war er auch! Innerhalb einer Stunde war das ganze Teil verputzt! 🙂

Haltet schon mal die Servietten bereit, euch wird das Wasser im Mund zusammenlaufen… mir geht es zumindest beim Anblick dieser Bilder so… 😉

 

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Swirl-Bread mit Beeren

 

Wie das Swirl-Bread gemacht wird? So geht’s:

 

Ihr braucht für den Teig:

  • 175ml Milch (warm, aber nicht heiß – aufpassen!)
  • 1 Packung Trockengerm
  • 1 EL Zucker
  • 1 Eigelb (bitte das Eiklar aufheben zum Bestreichen später)
  • 40 g geschmolzene Butter (kurz in die Mikrowelle 😉 )
  • 270 g Mehl
  • eine Prise Salz

Zum Bestreichen bzw. für die Füllung:

  • 50 g geschmolzene Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 TL Zimt (oder alternativ 1 Packung Vanillezucker!)
  • 1 Fläschchen Vanillekonzentrat (diese kleinen, ca. 1 EL)
  • ca. 300-400 g Beeren (bitte frisch – nicht tiefgefroren!)

Als erstes stellt ihr euren Germteig her! Dafür verührt ihr die warme Milch mit dem Trockengerm und dem Zucker und lasst es ein wenig stehen, damit sich die Hefe auflöst.

Danach gebt ihr das Eigelb und die geschmolzene Butter dazu und rührt es so lange, bis es schaumig ist (mit dem Schneebesen reicht!)

Habt ihr das erledigt, rüht ihr nach und nach das Mehl dazu, bis der Teig nicht mehr klebrig ist. Habt ihr die richtige Konsistenz erreicht knetet ihr noch ein paar Minuten mit der Hand (soll angeblich helfen… 🙂 )

Jetzt kommt die Wartezeit: stellt den Teig abgedeckt für ca. 1 Stunde an einen warmen Ort -> this is where the magic happens: der Teig soll jetzt aufgehen.

Ist die Stunde fast um, könnt ihr euer Backrohr auf 190° Umfluft vorheizen lassen und schon mal die Butter für die Füllung in die Mikrowelle stellen zum Schmelzen.

In diese geschmolzene Butter gebt ihr dann euren Zimt (alternativ Vanillezucker) und eure Vanillekonzentrat und rührt es, bis es cremig ist.

Nun holt ihr euren Teig wieder und gebt ihn auf eine große bemehlte Arbeitsfläche und rollt ihn aus (mit einem Teigroller, habt ihr keinen daheim tut es auch eine Flasche Wein oÄ). Passt nur auf, dass ihr genug Mehl auf die Arbeitsfläche gebt, so dass euer Teig nicht daran anklebt.

Habt ihr den Teig ausgerollt streicht ihr eure Zimt (Vanillezucker)/Zucker/Vanille-Masse so groß wie möglich drauf und streut zusätzlich noch eure Beeren drauf.

Ist alles schön verteilt, rollt ihr den Teig von einer Seite zu einer großen Wurst zusammen.

Achtung, jetzt wirds tricky: diese Wurst schneidet ihr dann in der Mitte durch, so dass ihr zwei Würste bekommt. Ihr könnt jetzt schön die Masse innen sehen.

Jetzt wird geswirlt: Dreht die zwei Teig-Würste ineinander, so dass die aufgeschnittene Fläche schön nach oben schaut (sieht schöner aus).

Nun kommt aber erst das Schwierige: Dieses schöne Teil soll jetzt unversehrt auf euer Backblech bzw. eure Form. Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass hier zwei Hände mehr sehr hilfreich sind…  😉

Im Rohr bleibt das schöne Swirl-Bread dann für ca. 20 Minuten und kann danach am besten noch lauwarm verspeist werden (yes! Kein langes Warten!)

Eine schöne bebilderte Anleitung (und das ursprüngliche Rezept) findet ihr hier.

Ich hoffe ich habe nicht zuviel versprochen? 🙂

Habt ihr schon einmal ein Swirlbread gebacken? Vielleicht auch ein wenig abgewandelt?

Muscheln, Scampi und Koteletts

Fast ein bisschen peinlich war es mir, als mich meine Arbeitskollegin fragte, ob ich denn noch nie in Kroatien war. Nein, das war ich noch nicht. In 25 Jahren meines Lebens war ich noch nie dort.

Doch 2014 war es endlich soweit: Mit 9 anderen Freunden haben wir uns in Poreč ein Ferienhaus gemietet und eine Woche an der Westküste Istriens verbracht. Ich war eigentlich kein großer Meeresfrüchte-Freund (alles mal in der Schule gekocht und probiert, das meiste jedoch aufgrund der Konsistenz und des Geschmacks vehement abgelehnt) – doch diese sieben Tage in der kroatischen Küstenstadt haben meine Meinung schlagartig geändert! Deswegen möchte ich euch ein paar Impressionen des Speisens in den kroatischen “Konobas”, aber auch in unserem eigenen Heim in Poreč zeigen – zumindest das, was ich mit der Kamera noch einfangen konnte, bevor es verschlungen wurde 🙂

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Kroatien 2014 - Muscheln, Scampi und Koteletts

 

Kroatien 2014

 

Kroatien ist definitiv eine Reise wert und ich bin mir sicher, dass ich nicht das letzte Mal dort war. Das Essen war einfach fantastisch, die Stadt wunderschön und es gibt noch viel zu entdecken.

Wart ihr schon einmal in Kroatien? Und schmecken euch Meeresfrüchte?

Weiß jemand, wo man in Wien am besten Muscheln essen gehen kann?

Käsekuchen-Muffins mit Himbeeren

Ich liebe Käsekuchen! Was hab ich mich gefreut, als ich beim Merkur um die Ecke die fertigen Exquisa Käsekuchen wieder entdeckt habe! Als kleines Kind in der burgenländischen Einöde schon genossen, waren diese aber plötzlich weg vom Markt. Doch vor einigen Monaten hab ich sie wiederentdeckt…und geschmeckt haben sie wie damals! 🙂 (Ich weiß nicht, ob sie wirklich „vom Markt“ waren, oder ich sie einfach immer übersehen habe…).

Schon lange habe ich mir vorgenommen, dass ich selber einen Käsekuchen backe, doch aufgrund verschiedenster Umstände kam ich noch nie dazu (beim Shoppen ist die neu gekaufte Springform verloren gegangen oder eine Diät kam dazwischen). Doch nun habe ich es endlich geschafft! Es ist zwar kein Käsekuchen geworden, aber Käsekuchen-Muffins (die verloren gegangene Springform wurde bis dato nicht nachgekauft 🙂 ). So, starten wir los!

Ihr braucht für den Boden (für 6 Stück):

  • 150 gr. Butterkekse (ich habe Vollkornkekse genommen, man achtet ja auf die Linie 😉 )
  • 80 gr. Butter
  • 40 gr. Zucker
  • eine Prise Salz

Für den Käsekuchen-Belag:

  • 400 gr. Frischkäse (üblicherweise 2 Packungen)
  • 80 gr. Zucker
  • 3 Eigelb
  • 200 gr. Sauerrahm
  • 3 EL Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Obst eurer Wahl

EDIT Käsekuchen in 22er Springform:
Solltet ihr keine Muffins, sondern einen „normalen“ Käsekuchen machen wollen, verdoppelt einfach die Menge der Zutaten. Außer bei den Keksen für den Boden, da reichen auch 250g. Temperatur und Backzeit bleibt natürlich gleich, macht einfach eine Stichprobe (reinstechen und wenn nix kleben bleibt, ist er durch) und verlängert eventuell um ein paar Minuten 🙂

 

1. Als ersten Schritt bitte den Backofen auf 170°  (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ihr zerbröselt dann die Butterkese (ich habe sie in den Mixer gegeben, in ein Sackerl und mit einer Flasche oÄ drüberrollen tut’s aber auch) und mischt sie mit der flüssigen Butter (kurz in die Mikrowelle), dem Zucker und der Prise Salz. Diese Masse gebt ihr dann als Boden in eure Muffinform (ein paar Millimeter reichen aus). Bitte verwendet keine Muffinförmchen, da die Käsekuchen-Masse sich nur daran anklebt. Wenn ihr das fertig habt einfach 10 Minuten in den Backofen.

 

TIPP: Verwendet am besten – wie ich – eine Silikonform, diese müsst ihr nicht einfetten und die Muffins lassen sich trotzdem nach dem Auskühlen leicht herauslösen!

 

2. Während die Muffinböden „runterkühlen“ , könnt ihr den Frischkäse, den Zucker, die Eigelb, den Sauerrahm, das Mehl, die Prise Salz und den Vanillezucker miteinander verrühren (ich habe das mit einem Stabmixer erledigt).

 

3. Auf die ausgekühlten Keksböden gebt ihr nun die Masse bis die Förmchen ca. dreiviertel voll sind. Habt ihr das erledigt könnt ihr sie 50 min. in den Ofen und euch in der Zwischenzeit ein, zwei Folgen eurer Lieblingsserie ansehen. Mir waren die Käsekuchen-Muffins nach 50 Minuten noch zu „flüssig“ und hell und habe ich die  Muffins weitere 20 Minuten im Rohr gelassen. Danach sind sie richtig schön aufgegangen, was schön aussieht, aber nach 1, 2 Minuten an der frischen Luft wieder hinfällig ist, da sie wieder „zusammenfallen“.

 

4. Als letzten Schritt die Muffins bitte unbedingt auskühlen lassen! Im Kühlschrank wird die Käsekuchen-Masse ein wenig fester als beim Auskühlen an der frischen Luft, wie ihr es lieber habt! Ich habe danach noch ein paar Himbeeren draufgegeben und die kleinen Küchlein dann mit einer Tasse Kaffee genossen.

 

Käsekuchen-Muffins

 

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Käsekuchen-Muffins

 

Kennt ihr diese fertigen Käsekuchen von Exquisa? Macht ihr euren Käsekuchen auch mit Boden, oder ohne?