Lieblingsgericht: Mexikanisches Ofengemüse! So einfach und so unglaublich gut!

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich liebe mexikanisches Essen! Egal, ob Fajitas, Burritos, oder Enchiladas – sooo gut! Oder Guacamole und Salsa – ui, da läuft mir das Wasser im Mund zusammen! Salsa ist im Übrigen auch sehr leicht selbst zu machen – meine Anleitung dazu folgt noch! 🙂

Heute möchte ich euch mein – supereinfaches – Rezept für mexikanisches Ofengemüse zeigen! Es ist schnell vorbereitet und nach ein wenig Schnippelei auch schon im Ofen.

Ich habe dazu die Taco-Gewürzmischung von Santa Maria verwendet, bin aber momentan dabei, mir diese Gewürzmischung selbst herzustellen – eine große Tüftelei, aber sobald ich die perfekte Gewürzkombi herausgefunden habe, erfahrt ihr es natürlich zuerst 😉

Taco Gewürzmischung
Bild von: www.santamariasworld.com

 

Ich habe verwendet (für ca. 4 Personen):

 

  • 3 Paprika (gelb, grün und rot)
  • 5 Tomaten
  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • 5 kleine Zwiebeln
  • 2 Hühnerbrüste (in Streifen geschnitten)
  • 1 Pkg. Santa Maria Gewürzmischung
  • etwas Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • ein wenig Sauerrahm
  • 1 Limette
  • 1 Auflaufform

 

  1. Zuerst ein Tipp: Die in Streifen geschnittene Hühnerbrust habe ich am Tag zuvor schon in ein wenig Olivenöl und der halben Packung der Gewürzmischung eingelegt (einfach zusammenrühren, damit das gesamte Fleisch schön mariniert ist und ab in den Kühlschrank!). Ich finde, dass das Fleisch dann den Geschmack noch mehr annimmt. Wundert euch nicht, am nächsten Tag, wenn ihr das Fleisch herausnehmt, ist es von der Gewürzmischung ganz schön dunkel geworden!)
  2. Ofen vorheizen auf 180° Ober- und Unterhitze
  3. Danach habe ich die Zwiebel geschält und geviertelt (da ich nur kleine Zwiebeln hatte, reichte es diese zu vierteln, habt ihr größere ist es besser, wenn ihr sie kleiner schneidet, aber am besten so, wie ihr es am liebsten mögt!)
  4. Auch das restliche Gemüse schneidet ihr grob auf (ich habe die Paprikas in Streifen geschnitten, die Tomaten gesechstelt ( 🙂 ) und die Kartoffeln je nach Größe: habt ihr große Kartoffeln öfters aufschneiden, bei kleinen reicht es, sie zu vierteln. Hier müsst ihr nur bedenken, dass größere Stücke Kartoffeln auch länger brauchen, bis sie durch sind, also möglichst „gleich groß“ schneiden.)
  5. Das gesamte Gemüse gebe ich dann in eine große Schüssel mit Deckel. Darüber geben ich dann einige Spritzer Olivenöl (3-4 EL) und die restliche Gewürzmischung. Deckel drauf und schütteln! (So verteilen sich die Gewürze am besten und es ist einfacher, als alles in einer (ziemlich vollen) Auflaufform durchzurühren. Habt ihr alles brav durchgeschüttelt, leert ihr das Gemüse in eure Auflaufform. Ihr merkt jetzt schon, dass sich die Flüssigkeit der Tomaten, das Olivenöl und die Gewürzmischung sehr gut vermengt hat. Auf diese Gemüsemischung gebt ihr dann eure Hühnerbruststreifen.
  6. Und ab in den Ofen! Bei 180° und nach 40-50 Minuten sollte alles durch sein! Schnappt euch einfach das größte Stück Kartoffel und schneidet es auf, ist es schon schön weich, ist es durch und essfertig!

 

Gemüse und Fleisch roh

 

Alles auf einen Teller geben, einen Spritzer Limettensaft drüber (nicht vergessen, schmeckt dann noch besser!) und einen kleinen Löffel Sauerrahm drauf und genießen!!!

 

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Mexikanisches Gemüse fertig

Esst ihr auch gerne mexikanisch? Was ist euer liebstes Gericht?
Auf welche Gewürze könntet ihr nicht verzichten?

Habt noch einen schönen Sonntag, eure Claudschi

 

PS: Wetter- und lichtbedingt sind die Fotos leider oft ein wenig gelbstichig oder mit Schatten, bin dabei, eine Lösung zu finden! Aber auch wenn die Fotos nicht sooo toll sind – schmecken tut’s ja trotzdem ;-).

Resteverwertung oder perfektes Party-Food? Beides!

Kennt ihr es nicht auch: Man lädt Freunde ein zum Spieleabend, Singstar-Abend (ich singe am liebsten „LSF“ von Kasabian, wer es nicht kennt, hier lang und ich empfehle die Schlager-CD, wirklich, seeehr lustig! Auch wenn’s für den Nachbar weniger lustig sein wird, wenn er mit „Ein bisschen Spaß muss sein“ beschallt wird, aber ich liebe es!). Aber zurück zum Thema: Man sollte halt außer den Chips und Soletti auch etwas „gscheites“ auftischen…Aufstriche? Das Warten auf die Gäste sieht man denen halt auch schnell an und man hat schnell eine riesige Einkaufsliste zusammen (wenn der eine zum Beispiel keinen Thunfisch mag, der andere keine Zwiebeln, wieder ein anderer keine Eier…). Schnell steht man dann in der Küche und bereitet sechs, sieben verschiedene Aufstriche vor. Und seien wir mal ehrlich: Wer bitte – der kein/e Tupperware-Berater/in ist – hat soviele Schüsseln oder Schalen daheim?! Ich nicht…

 

Deswegen habe ich vor ein paar Wochen einen gefüllten Brotkranz gebacken! Und er schmeckte super, ist einfach zu machen und von der Füllung her natürlich variabel!

 

Für den Grundteig benötigt ihr folgende Zutaten:

 

  • 500g Mehl glatt
  • 1 Pkg. Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 5 EL Olivenöl
  • 1/4l lauwarmes Wasser

 

Das ist euer Ausgangsteig und Achtung, jetzt wird’s kompliziert: Ihr mischt einfach alle Zutaten mit euren Händen oder den Knethaken eures Mixers zusammen, bis ein glatter Teig entsteht. Ist er zu klebrig, einfach ein wenig Mehl dazu, ist er zu trocken und wird nicht richtig glatt, ein wenig Wasser dazugeben. Und nun ist der schwierige Teil auch schon vorbei ;-). Ich knete den Teig dann gerne noch ein paar Minuten mit der Hand weiter und forme ihn zu einer Kugel. In einer Schüssel lasst ihr ihn dann an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Nach diesen 60 Minuten sollte er ca. doppelt so groß sein.

 

Nach diesem Stündchen, in der ihr eure Füllung zusammenschneiden könnt, rollt ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig aus. Eure Füllung gebt ihr dann auf die untere Hälfte, so wie hier:

Brotkranz

Ich habe meinen Brotkranz mit Schinken, halbierten Cocktailtomaten, Paprikastreifen, kleingeschnittenen (gekochten) Eiern (die war’n noch übrig) und Mozzarellascheiben belegt. Reingeben könnt ihr, was euch schmeckt. Ich empfehle euch nur, dass ich auch etwas „Flüssiges“ reingebt, wie zum Beispiel den Mozzarella, der beim Backen schmilzt (und dadurch „flüssiger“ wird – wenn ihr wisst, was ich meine, damit die ganze Sache nicht zu trocken wird. Sollte es euch trotzdem zu trocken geraten sein, könnt ihr Joghurt- oder Knoblauchsauce dazugeben, aber auch scharfe Salsa, wenn sie zu eurer Füllung passt (Ketchup tut’s zur Not auch 😉 ). Alternativ könnt ihr ein wenig Tomatensauce hinzufügen oder natürlich auch jeden anderen Käse, der euch schmeckt. Eurer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt!

 

Habt ihr eure Füllung verteilt, rollt ihr den Teig von unten nach oben ein. So habt ihr dann eine lange „Wurst„, die ihr an den Enden zusammensteckt, so dass ein Kranz entsteht. Bitte drückt die Stellen, an denen ihr euren Kranz zusammensteckt auch fest, damit eure Füllung beim Backen nicht herausquillt! Danach habe ich das Brot noch mit Rosmarin und Majoran bestreut, schmeckte auch super!

Brotkranz vor dem Backen

Habt ihr alles fertig bestreicht ihr die Oberfläche noch mit ein wenig Olivenöl und gebt den Brotkranz bei 200° ca. 40 Minuten ins Backrohr (Ober- und Unterhitze).

 

Was ihr rausbekommt ist ein dampfendes Brot, welches warm und kalt schmeckt.

 

 

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Brotkranz nach dem Backen

Einfach Scheiben abschneiden und euren Gästen servieren!

 

 

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Brotkranz essfertig

Wie gesagt, ihr könnt hineingeben was ihr wollt. Wie wäre es mit Schafkäse und Spinat? Oder Salami, Mais und Emmentaler? Oder auch Mozzarella, getrocknete Tomaten und Parmaschinken?

 

Wie würdet ihr den Brotkranz füllen? Was sind eure liebsten Party-Snacks?

 

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

PS: Ich weiß, der Conchita Wurst-Schmäh ist schon ein wenig abgedroschen (falls ihr ihn bemerkt habt), aber ich konnte es nicht lassen 🙂

Ein perfekter Männer-Abend: Fußball, Bier und Chili con Carne!

Wie oft wird man wohl von sich behaupten können, dass man Österreich gegen Brasilien Fußball spielen hat sehen? Wohl leider nicht sehr oft, auch wenn die österreichische Nationalmannschaft derzeit richtig gut spielt. Das war natürlich auch der Grund, weshalb wir uns gleich am ersten Verkaufstag die Karten für dieses legendäre Match gesichert haben. Gleich noch zwei zusätzliche Karten, denn es gab auch ein Geburtstagskind, das zu beschenken war. Und wieder stand ich vor der gleichen Situation, drei Männer in der Wohnung die ich natürlich nur zu gerne verköstigen wollte!

 

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ein knappes 1:2! Besser ausgegangen, als manche von uns gedacht hätten 😉

Aber da Aussa Mit Die Tepf! kein Fußball-Blog ist und ich nicht wirklich ernsthaft über Fußball diskutieren kann (dafür kenn ich mich viel zu wenig aus), gehen wir gleich zum kulinarischen Part über: Chili con Carne! 🙂

Ich habe bereits am Vortag einen riesigen Topf davon gekocht und es wurde einfach wunderbar!

 

Ihr braucht dazu (für ca. 6 Personen):

  • 500g Rinderfaschiertes
  • 2 kleine Dosen Mais
  • 2 kleine Dosen Kidney-Bohnen (oder eine große Dose 🙂 )
  • 2-3 Dosen Tomaten (stückig)
  • 3-4 Zwiebel (es gibt nie zuviel Zwiebeln!!! 🙂 )
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Tomatenmark
  • ca. 500ml Wasser (einfach die Menge Wasser mit einem Suppenwürfel aufkochen)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Majoran
  • Cayennepfeffer
  • Chilischoten (wenn ihr es sehr scharf mögt)
  • ein wenig Olivenöl (zum Anbraten)

 

Alternativ könnt ihr natürlich noch roten, gelben und grünen Paprika in euer Chili geben. Einfach mit dem Zwiebel kurz mitrösten lassen!

  1. Zur Vorbereitung schneidet den Zwiebel in kleine Würfel. Sie müssen nicht klitzeklein geschnitten sein, ich schneide sie meistens in 5mm-1cm Würfel. Schält den Knoblauch und lasst die Bohnen und den Mais in einem Sieb abtropfen.
  2. Dann erhitzt ihr ein wenig Olivenöl und gebt die klein geschnittenen Zwiebel ins Öl und röstet diese an, bis sie glasig sind, auch den Knoblauch presst ihr hier schon hinein, damit er mitröstet (wenn ihr frische Paprika in euer Chili gebt, röstet ihn mit den Zwiebeln mit). Nebenbei könnt ihr schon mal Wasser in eurem Wasserkocher aufkochen (spart eine Menge Zeit).
  3. Ich gebe die angerösteten Zwiebeln (und den Knoblauch) danach aus dem Topf in eine Schüssel, bevor ich das Faschierte anbrate, da dieses viel Wasser lässt und ich „Platz“ im Topf brauche. Das Faschierte röstet ihr an, bis es schön „krümelig“ ist. Habt ihr das geschafft gebt ihr die Zwiebeln wieder dazu und zusätzlich noch das Tomatenmark. Gut durchrühren, bis alles schön rot ist und danach mit ca. 1/2 Liter heißem Wasser (welches ihr vorher im Wasserkocher aufgekocht habt) aufgießen. Sobald dies leicht aufkocht, gebe ich den Suppenwürfel dazu. (Ihr könnt stattdessen NATÜRLICH Rinderfonds verwenden, wenn ihr welchen habt (ob selbstgekocht oder gekauft ist egal), je frischer, desto besser, aber seien wir mal ehrlich, wer hat den schon immer zu Hause bzw. kauft diesen immer im Geschäft? Ist nämlich nicht gerade günstig).
  4. Sobald alles einmal aufkocht, gebe ich die Tomaten aus der Dose, den Mais und die Bohnen dazu. Ich lasse alles dann noch einmal kurz aufkochen und drehe dann den Herd aber auf eine kleine Stufe, damit das Chili nur ganz leicht köchelt (Ich habe bei meinem Herd 10 Stufen und drehe dann meistens auf Stufe 4-5).
  5. Gewürze gebe ich natürlich Salz und Pfeffer dazu. Ein wenig Cayennepfeffer verleiht dem ganzen eine angenehme Schärfe (ACHTUNG, lieber weniger Cayennepfeffer verwenden und ggf. nachwürzen!), ein EL Majoran und ein bisschen Petersilie kommt dann auch noch hinein.
  6. Hin und wieder natürlich abschmecken und ggf. nachwürzen. Bei mir hat das Chili ziemlich lange gekocht, da ich es schon am Tag zuvor vorbereitet habe. Länger und auf niedriger Stufe kochen ist natürlich super – wenn ihr so viel Zeit habt. Ich denke aber, dass Chili, wenn es gut gewürzt und brav gekocht wird – auch nach einer Stunde einfach super schmecken kann (nicht wie bei meiner Bolognese, bei der ich UNBEDINGT empfehle, dass ihr sie lange kochen lasst! 🙂 ).

Dazu könnt ihr frische Semmeln oder frisches knuspriges Brot servieren, ein kaltes Bier löscht das Feuer im Mund gut ab 😉 (ist es wirklich zu scharf am besten ein Glas Milch trinken!). Solltet ihr zuviel Cayennepfeffer erwischt haben und ihr wollt euer Chili entschärfen, könnt ihr das Chili evtl. „strecken“, also noch eine Dose Tomaten oder Fonds dazugeben, vergesst aber nicht, dass ihr es dann auch länger kochen lassen müsst. Am besten eignet sich laut meiner Recherche, dass man einfach rohe Kartoffeln hineingibt und mitkocht, diese sollen die Schärfe angeblich beim Mitkochen „aufnehmen“. Erfahrung hierzu habe ich aber leider nicht (sollte mein Chili zu scharf gewürzt sein, liegt das natürlich nicht an mir, sondern wollte ich dadurch naaatüüürlich nur die Männer und ihre Fähigkeiten scharf zu essen testen 😉 Eh klar, oder? 😀 ).

 

 

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Chili Con Carne

Wie rettet ihr zu scharf gewürztes Essen? Was esst ihr üblicherweise zu Chili?

Und zurück zum Fußball: Was wäre denn euer Tipp gewesen, wie das Match gegen Brasilien ausgeht (ehrlich!)? 🙂

 

Habt noch einen schönen Adventsonntag und natürlich eine schöne Vorweihnachtszeit!

 

Eure Claudschi

Plötzlich Lust auf Schokokuchen? Fünf Minuten Zeit? Das haut hin! ;-)

Es ist Sonntag Abend. Ihr habt Lust auf Kuchen aber natürlich – in weiser Voraussicht und auf die Figur achtend – natürlich beim Wochenendeinkauf keinen aus dem Geschäft mitgenommen.

Oder: Überraschend hat sich Eure Mutter/Oma/Schwiegermutter (noch stressiger: alle drei zugleich! 😉 ) zu Kaffee und Kuchen eingeladen?

Kein Problem! Ihr braucht nur wenige Zutaten und ca. 5 Minuten Zeit und könnt einen superflaumigen Schokokuchen genießen!

 

Ihr braucht dazu (für eine Person):

  • 1 größeres Kaffeehäferl (sicher ist sicher, soll ja nicht überquellen)
  • 4 EL Mehl
  • 4 EL Kristallzucker
  • 2 EL Kakao
  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • 3 EL (neutrales) Öl (nicht unbedingt Olivenöl – geht zur Not aber auch 🙂 )

 

Und jetzt ganz einfach: Ihr gebt alle Zutaten in ein Häferl, rührt brav um bis sich alles schön vermischt hat, Mikrowelle auf, drei Minuten auf höchster Stufe rein und beim Pieps ist euer Kuchen fertig. Warm, flaumig und superlecker!

 

Das überzeugt jede Mutti/Oma/Schwiegermutter… 😉

Tassenkuchen

Was macht ihr gegen plötzlichen Kuchen-Gusto?

Und was trinkt ihr am liebsten zum Kuchen? Kaffee oder Milch?

 

Liebe Grüße und habt noch einen schönen Sonntag! Eure Claudschi

Hochstapeln erwünscht: Cheeseburger mit selbstgemachten Buns!

Seien wir mal ehrlich: ein richtig guter Burger schmeckt doch auch nur in einem richtig guten Weckerl. Die im Geschäft angebotenen „Burgerbrötchen“ sind weich, zerfallen beim Reinbeißen und haben nicht wirklich viel Geschmack. Eine Semmel als Alternative – okay, aber halt auch nicht typisch.

Schon länger wollte ich deswegen meine eigenen Burger Buns machen und habe fleißig im Internet recherchiert. Es sollten keine Laugenbuns werden, sondern richtig gute, knusprige, Saucen-aufsaugende und natürlich mit Sesam bestreute Buns!

Ich muss ehrlich zugeben, am Rezept muss ich noch feilen, da sie sowohl innen, als auch außen, sehr knusprig waren… 😀 Irgendwo muss sich ein Fehler eingeschlichen haben…ich werde eruieren wo und euch natürlich Bescheid geben… 🙂

Burgerbun

 

Und so könnt ihr die Buns auch selber machen, ihr braucht dazu (für 4 Stück):

  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Ei
  • 1 EL flüssige Butter (einfach kurz in die Mikrowelle)
  • 1 EL Zucker
  • eine ordentliche Prise Salz (ca. 1 TL)
  • 1 Pkg. Trockengerm
  • 250 g Mehl (ich habe W700 verwendet)
  • Sesam zum Bestreuen

 

1. Als erstes verquirlt ihr mit einer Gabel das Ei und vermischt es anschließend mit der flüssigen Butter, dem Zucker, dem Salz, und dem Germ. Nach und nach gebt ihr das Mehl dazu und verrührt alles zu einem glatten Teig, gegen Ende könnt ihr auch gerne mit der Hand kneten, geht einfacher!

 

2. Nun dauert es ein wenig: Der Teig wird mit einem Geschirrtuch zugedeckt (gebt ihn am besten in eine geölte Schüssel) und stellt euren Wecker auf ca. 90 Minuten. Der Teig sollte nach dieser Zeit ca. doppelt so groß sein, wie hier schön abgebildet:

 

 

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Teig

 

3. Nachdem der Teig nun gerastet und sich verdoppelt hat, teilt in in 4 gleichmäßige Stücke und formt daraus Kugeln. Diese Kugeln werden dann aber noch plattgedrückt: ich habe sie auf ca. 10 cm breit gedrückt und sie waren ca. 2 cm hoch. Lasst den Teig auch dieses Mal ca. eine Stunde rasten. Bevor es dann weitergeht Ofen vorheizen nicht vergessen!

 

4. Verquirlt wieder ein Ei und streicht eure Buns an der Oberseite damit ein. Sesam drüberstreuen und weiter gehts!

 

5. Ab ins Rohr! Bei 180° habe  ich die Buns ca. 20 Minuten schön bräunen lassen. Sobald sie eure gewünschte Bräune erreicht haben, raus aus dem Ofen und in einem trockenen Geschirrtuch auskühlen lassen (sonst werden sie zu hart noch härter) .

 

Und spannend gehts weiter: die Fleischlaibchen! Hier könnt ihr natürlich variieren, wie ihr es am liebsten habt, vielleicht ein wenig schärfer mit Chilis drin, oder indisch angehaucht mit ein wenig Currypulver? Oder ihr macht euch gleich einen Chickenburger? Ich habe mein Fleisch auf jeden Fall so gemacht:

 

  • 500g Rinderfaschiertes (bitte achtet beim Fleisch darauf, dass es frisch und bio ist. Bei faschiertem Fleisch muss man unbedingt hygienisch arbeiten!)
  • 1 Zwiebel fein gehackt
  • 2-3 Knoblauchzehen, ebenfalls fein gehackt
  • 1 Ei (ich binde damit das Fleisch, damit es schön zusammenklebt und mir in der Pfanne nicht auseinanderfällt)
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken

 

Laibchen formen und ab in die Pfanne! Ich habe die Pattys von allen Seiten ca. 2-3 Minuten angebraten, da sie ziemlich „dick“ geworden sind. Je nachdem, wie dick eure Laibchen sind, wie durch ihr es wollt ändert sich die Dauer des Anbratens. Ich habe – da ich nicht sicher war, ob sie innen schon durch sind – kurz mit einem Messer in die Mitte gestochen und das Laibchen auseinandergezogen, um zu sehen, ob schon alles gebraten ist.

 

Nun geht es an die Zutaten für euren Burger! Auch hier gilt wieder: Gut ist, was schmeckt! Ich habe ganz klassisch Cheddar Cheese verwendet, frische Tomatenscheiben, rote Zwiebelringe (ihr könnt diese, nachdem ihr das Fleisch angebraten hat, auch kurz in die Pfanne geben, falls ihr keine rohen Zwiebeln mögt), Essiggurken, knackigen Salat und ein wenig Senf und Ketchup.Cheeseburger GIF

 

Ein Traum! So ein Burger kann sich sehen lassen, würde ich meinen ;-).

Ein wenig flach drücken, damit er auch essbar ist und genießen!

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Cheeseburger

 

Was darf in eurem Burger auf keinen Fall fehlen? Und im welchem Lokal esst ihr am liebsten Burger? Irgendwelche Tipps?

 

Habt eine schöne Woche! Eure Claudschi

Aufgwamt schmeckt nur Gulasch guid.

Diesen Spruch hat doch jeder schon einmal gehört 🙂

Zu Besuch waren also drei Männer. Plus dem Meinen waren also vier Vertreter des männlichen Geschlechts zu verköstigen. Nach getaner Arbeit (es waren Lampen zu montieren, eine Duschwand anzubringen und einige FIFA 2015 Matches zu zocken 😉 ) wollte auch ihr Hunger gestillt werden und es musste etwas Fleischiges, Leckeres und Sättigendes her. Da mir Chili con Carne mit jeder Menge Bohnen bei vier Männern doch zu gefährlich war (wenn ihr wisst was ich meine 😉 ) gab es Rindsgulasch! Und das natürlich – wie die Bolognese – ganz lang und auf niedriger Stufe gekocht. Und es war herrlich! Ohne Zugabe jeglicher Chilischoten wurde es richtig angenehm scharf (vielleicht habe ich aber doch das Paprikapulver mit dem Cayennepfeffer verwechselt 🙂 ). Dazu gab es selbstgemachte Nudeln oder, wer wollte, eine frische Semmel. Köstlich!

Ihr braucht dazu (für ca. 2-3 Personen):

  • 600g Gulaschfleisch (Wadschinken vom RInd)
  • 600g Zwiebel (fein geschnitten)
  • Tomatenmark
  • Paprikapulver (edelsüß)
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 Flasche Tomatenpolpa (nicht üblich, ich gebe es aber gern dazu)
  • 1l Wasser
  • Salz, Pfeffer, Kümmel, Majoran

1. Zuerst röstet ihr die Zwiebel mit etwas Olivenöl an. Sind die Zwiebeln schön glasig gebt ihr das Tomatenmark drauf (ich habe ca. eine halbe Tube draufgegeben). Alles brav umrühren und dann jede Menge Paprikapulver drauf (ca. 2-3 EL). Das alles gießt ihr dann mit Wasser auf (ich bereite mir immer einen Liter heißes Wasser im Wasserkocher vor).

2. Danach – und das mache ich anders als viele – gebt ihr das würfelig geschnittene Fleisch hinein. Das Gulasch soll nicht kochen, sondern lediglich langsam vor sich hin schmoren (ich hatte es auf Stufe 4 von 10). Ihr wundert euch vielleicht, dass ich das Fleisch nicht anbrate, aber ich hatte oft das Problem ,dass es mir dann zu zäh geworden ist. Zufällig stieß ich dann im Internet auf diese Zubereitungsart (das Fleisch nicht anbraten, sondern einfach reingeben). Und da wir unser Gulasch auf niedriger Stufe vor sich hin schmoren lassen, wird das Rindfleisch butterweich….ich sags euch!

3. Jetzt könnt ihr die Gewürze hinzugeben, evtl. auch noch etwas Paprika. Hat sich das Gulasch ein wenig eingekocht, könnt ihr – wenn ihr wollt – noch eine Flasche Tomatenpolpa dazugeben. Ist zwar nicht üblich, mir schmeckt es aber so richtig gut! Von der Schärfe her könnt ihr auch variieren und vlt. noch Chilischoten reingeben.

4. Ich lasse das Gulasch dann ca. 2-3 Stunden langsam vor sich hin schmoren. Immer wieder umrühren und abschmecken nicht vergessen. Aber das Wichtigste: wirklich nicht kochen lassen!!! Alles mit der Ruhe 😉

Am Ende sollten sich dann auch alle Zwiebeln verkocht haben und das Rindsgulasch eine schöne sämige Konsistenz haben.

 

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Gulasch

Was esst ihr üblicherweise zum Gulasch dazu?

Esst ihr auch gerne scharf? Was ist euer liebstes scharfes Gericht?

Eure Claudschi

Sláinte! Oder Prost? Oder Mahlzeit? Mahlzeit! Guinness-Schoko-Kuchen!

Wer mich nicht kennt, der weiß höchstwahrscheinlich nicht, dass ich gerne Bier trinke. Angefangen hat alles damit, dass ich (eh klar) Bier unheimlich grauslich fand. Doch ein ehemaliger Schulkollege meinte: „Claudschi, wenn du dich einmal mit Bier betrinkst, dann schmeckts dir immer.“ – Und ich probierte es aus.

Es war die Abschlussfeier der dritten Klasse (ich war also sechzehn oder so, auf jeden Fall im trinkfähigen Alter). Und wie Recht hatte mein (fast) Sitznachbar (Danke Flo!): Die ersten zwei oder drei Bier waren unheimlich grauslich. Nach jedem Schluck fragte ich mich, wie man so etwas nur gerne trinken kann. Irgendwann fiel mir der Geschmack dann aber nicht mehr auf und ich trank in gemütlicher Runde weiter. Am nächsten Tag ging es mir nicht schlechter, als wenn ich statt Bier irgendwelche anderen Longdrinks getrunken hätte (wäh, aber haben wir nicht alle mit diesen Getränken begonnen?). Und wirklich: seit diesem Wochenende trinke ich gerne Bier. Die Jahre des gesitteten Biergenußes haben mich natürlich auch schon viele Sorten durchprobieren lassen. (Wen es interessiert: damals war es glaub ich Ottakringer, heute trinke ich am liebsten Wieselburger).

Dass ich seit diesem Abend nun mein Bier genießen kann, war auch ein großer Vorteil bei meiner Reise nach Dublin. Natüüürlich will ich Guinness probieren und natüüürlich war es grauslich. Das erste. Das zweite dann nicht mehr so. Und das dritte war dann schon super. Eh klar! 🙂

Und weil Guinness so toll schmeckt und Kuchen auch, gibt es heute das Rezept zu Guinness-Schoko-Kuchen. Hört sich vielleicht nach einer komischen Kombination an, schmeckt aber hervorragend! Und ihr müsst ja kein Bier dazu trinken, Kaffee tut’s auch! 🙂

Ihr braucht dazu:

  • 110 g Butter
  • 75 g dunkle Schokolade (70%, klein geschnitten)
  • 200 ml Guinness (bitte nicht direkt aus dem Kühlschrank)
  • 200 g Mehl
  • 20 g Kakaopulver
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 3 EL Creme fraiche
  • 200g Staubzucker

 

1. Zuerst gebt ihr die Butter in einer Schüssel in die Mikrowelle (ich habe sie ca. eine halbe Minute reingegeben, dann kurz nachgesehen, ob sich schon alles aufgelöst hat, passt bitte auf, dass sie nicht zu lange drin ist). In diese flüssige Butter habe ich dann die kleingeschnittene Schokolade gegeben und durchgerührt, bis sich diese schön aufgelöst hat. Dann wegstellen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen (soll heißen: einfach mal die anderen Sachen erledigen 🙂 )

2.  Fettet eure Form ein und schaltet den Ofen auf Ober- und Unterhitze auf 180° ein. Danach mischt ihr das Mehl, den Kakao und das Backpulver zusammen.

3. Jetzt rührt ihr das Guinness in eure Butter-Schokolade Masse. Bei mir war das Guinness warm, weshalb die Masse nicht bröckelig wurde.

4. Nun mixt ihr die Eier mit dem Zucker ein paar Minuten mit dem Handmixer, bis es schön schaumig ist (nach 1, 2 Minuten). Nehmt hierfür am besten gleich eine große Schüssel, weil in diese dann der restliche Teig gerührt wird.

5. Ist die Masse schön schaumig gebt ihr die Hälfte der Mehl-Mischung hinzu, dann die Hälfte der Butter-Schokolade-Mischung, dann das restliche Mehl und dann, ganz unlogisch :), die restliche Schoko-Butter-Masse. Alles brav verühren.

6. Fast fertig! Die gesamte Masse in die eingefettete Form geben, ca. 40 Minuten ins Rohr und ungeduldig werden. Während der Ofen im Rohr ist, vermischt ihr 2-3 Löffel Sauerrahm mit Staubzucker (für die Glasur!). Die Menge an Staubzucker könnt ihr variieren, ich habe einfach so lange Staubzucker dazugegeben, bis es eine „schlatzige“ Masse wurde.

7. Ist der Kuchen fertig (einfach mit Nadel oder Holzstäbchen (Zahnstocher zB) reinstechen, bleibt nichts kleben ist er fertig) lasst ihr in auskühlen. Danach die Glasur draufstreichen und eventuell in den Kühlschrank (damit die Glasur ein wenig fester wird). Wenn ihr ungeduldig seid, könnt ihr natürlich auch gleich reinhaun 🙂 .

 

Bei mir wurde der Kuchen richtig schön saftig (sogar nach einer Nacht im Kühlschrank). Er schmeckte meiner Meinung nach auch nicht wirklich nach Guinness, meine Testesser meinten aber, dass er einen leichten, angenehmen Guinness-Geschmack hatte. Lecker war er auf jeden Fall…

 

 

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Schoko-Guinnesskuchen

 

Welches Bier trinkt ihr am liebsten?

Wie habt ihr mit dem Bier-Trinken begonnen?

 

Habt noch einen schönen Sonntag! Eure Claudschi

Aussa mit nur einem Topf! One Pot Pasta!

Für das heutige Rezept wird der Geschirrspüler bzw. der/die Abwäscher/in nicht sehr beansprucht… Wir brauchen nämlich nur einen einzigen Topf! Es gibt One Pot Pasta!

Zufällig bin ich beim Rezepte stöbern im Internet auf dieses Ein-Topf-Rezept (nicht Eintopf-Rezept! 🙂 ) gestoßen. Martha Stewart, „Amerikas beste Hausfrau“ (lt. Internet) hat diesen Trend gestartet. Das Prinzip ist einfach: Man gibt alle Zutaten, die man in der Sauce haben will mit ein wenig Wasser (hier ist Fingerspitzengefühl gefragt) in einen Topf und lässt es kochen. Fertig. Ja, auch die noch ungekochten Nudeln, das wirkt anfangs ein wenig komisch, schmeckt schlussendlich aber super, weil die Nudeln sich mit den Tomaten aus der Dose vollsaugen…die Stärke die die Nudeln dabei abgeben und das Kochen macht das Ganze schön dickflüssig…superlecker kann ich nur sagen und auf jeden Fall schnell fertig! Perfekt für ein Abendessen nach einem langen Arbeitstag!

Ihr braucht dazu (für ca. 4 große Teller):

  • 250g Spaghetti,
  • 2 Dosen Tomaten (in Stücke)
  • 1 große Zwiebel (ich habe eine rote Zwiebel verwendet),
  • 2 Knoblauchzehen (ich habe sie hineingepresst),
  • einige Blätter Basilikum (je nach Belieben),
  • 250g Cocktailtomaten (halbiert).
  • Salz, Pfeffer, italienische Gewürze, die ihr mögt,
  • Parmesan.

 

Ihr gebt alles in einen Topf, lasst es kochen, rührt es hin und wieder um – fertig.

 

Ja, so einfach ist das wirklich… hier ein Bild vor dem Kochen:

One Pot Pasta

 

Ja, es wirkt wirklich ein wenig komisch, die Nudeln so in den Topf zu geben und dann einfach alles drüber zu gießen, aber es klappt!

Worauf ihr wirklich aufpassen müsst ist lediglich, dass ihr öfters umrührt. Die Nudeln verkleben aufgrund der geringen Menge Wasser leicht oder legen sich am Boden des Topfes an. „Dann gebe ich einfach mehr Wasser rein“, denkt jetzt bestimmt jemand. Leider falsch. ist zuviel Wasser drin, kochen die Nudeln zu lange und werden nicht al dente sondern zu weich.

 

Ich habe einfach etwas weniger Wasser verwendet. Gegebenenfalls könnt ihr immer noch nachgießen. Die Nudeln kochen nur zehn Minuten, deshalb kann man in dieser kurzen Zeit auch brav umrühren. Dann klappt alles wunderbar und ihr könnt eurer Ein-Topf-Gericht genießen!

 

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One Pot Pasta

Mahlzeit!

Habt ihr schon von der One Pot Pasta gehört?

Was sind eure einfachsten Rezepte?

 

Eure Claudschi

Mhmmmmmohnkuchen mit Topfen…

Meine Oma hat mir schon desöfteren erzählt, dass man früher, wenn man zur Feldarbeit ging, den Kindern Mohn zu essen gab, damit diese schlafen bzw. „ruhig“ sind.

Das ermüdende und süchtigmachende Opium-ALkaloid Morphin wurde bei uns aber längst aus dem Milchsaft des Mohns herausgezüchtet. Es gibt also keinen Grund den Mohn aus gesundheitlichen Gründen zu meiden! 🙂

Bei uns ist besonders das Waldviertel für den Mohnanbau bekannt: sandige durchlässige Böden, warme Tage und kalte Nächte sind dort der Grund für das prächtige Gedeihen des Mohns. Ich sage nur: Waldviertler Mohnzelten! Wer, der Mohn mag, liebt sie nicht?! 🙂

Und da ich Mohn mag und auch Topfen (ich LIEBE Topfenstrudel!) habe ich mich an einem Topfenkuchen mit Mohn versucht. Er ist nicht so süß und schmeckt am besten gekühlt. Und er hat sogar zwei Testern geschmeckt, die eigentlich gar nicht solche Kuchentiger, vorallem wenn diese mit Topfen gebacken werden, sind. Und los geht’s:

Ihr braucht dazu (für eine Form von 20cm, ca. 6 cm hoch):

 

  • 40 ml Milch,
  • 40 g gemahlener Mohn,
  • etwas geriebene Schale einer Zitrone,
  • 3 Eier,
  • 1 Stk. Vanilleschote,
  • 80 Zucker,
  • 700 g Magertopfen
  • 1 Pkg. Vanillepuddingpulver

 

1. Backrohr auf 160° vorheizen.

2. Zuallererst habe ich die Milch in der Mikrowelle kurz erhitzt. In diese gebt ihr dann den Mohn und die Zitronenschale und dann ca. 10 Minuten aufquellen lassen.

3. In der Zwischenzeit trennt ihr die 3 Eier. Den Dotter verrührt ihr mit dem Zucker und der Vanilleschote, bis es eine cremige Konsistenz erreicht. Sobald ihr diese erreicht habt, rührt ihr den Topfen und das Vanillepuddingpulver ein.

4. Das Eiklar schlagt ihr zu steifem Schnee und hebt ihr dann vorsichtig unter die Ei-Topfenmasse (Achtung: unterheben ist nicht einfach nur „reinrühren“, sondern ein vorsichtiges Rühren. Die Masse soll „mehr“ werden, luftigter. Am besten macht ihr das mit einem Schneebesen oder einem Kochlöffen mit einem Loch drin). Ca. fünf Esslöffel dieser Masse verrührt ihr dann mit dem Mohn.

5. Die gesamte Masse (die ohne Mohn) füllt ihr dann in eure Form (ausfetten nicht vergessen!). Die Mohnmasse verteilt ihr dann darauf. (Ihr könnt hier auch mit einer Gabel oÄ ein Muster ziehen, wie ihr wollt).

6. Im vorgeheizten Backrohr sollte der Kuchen dann nach ca. 45 Min. fertig sein. Ich steche zur Sicherheit mit einem Stäbchen rein (Spieß, chinesische Essstäbchen oder eine Stricknadel tut’s auch), klebt noch viel Teig dran lasse ich ihn noch ein paar Minuten länger im Rohr.

 

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Topfen-Mohnkuchen

 

Wie gesagt, gekühlt schmeckt er am besten, ihr könnt ihn aber auch warm genießen.

Was ist euer Lieblingsgericht mit Mohn?
Kennt ihr auch von euren Großeltern ähnliche Geschichten über Mohn, wie ich?

 

Liebe Grüße, Claudia

Da ham wa den (Kartoffel-) Salat!

Kommt es nur mir so vor, oder ist das Wiener Schnitzel ein typisches Sonntagsessen? Zumindest war es so, als ich noch klein war. Und was passt besser zum Wiener Schnitzel als Kartoffelsalat? Meiner Meinung nach nichts! Nicht umsonst serviert man in den typischen Wiener Schnitzelrestaurants meist den Kartoffel-Vogerlsalat als Beilage dazu.
Er schmeckt einfach super, ist sättigend und leicht gemacht!

Genau deswegen möchte ich euch mein Rezept nicht vorenthalten! 🙂

Ihr braucht für eine große Schüssel:

– 1,5 kg festkochende Kartoffeln
– 3-4 Schalotten
– 1/4l Rindsuppe
– frischen Schnittlauch
– Sonnenblumenöl
– Hesperidenessig
– 1 TL Estragonsenf

1. Zuallererst – wer hätte das gedacht – kocht ihr die Kartoffeln. Währenddessen könnt ihr die Zwiebeln klein schneiden und den Schnittlauch fein hacken.

2. Sobald die Kartoffeln fertig  sind (einfach mit einer Gabel anstechen, wenn die Gabel leicht rein und raussticht, sind sie fertig!) werden sie geschält und in Scheiben geschnitten. Ich nehme dazu die noch warmen Kartoffeln, schmeckt einfach besser :-).

3. Und nun wird alles zusammengemischt: Kartoffelscheiben, Zwiebeln, die Rindsuppe, ein wenig Öl, ein Schuss Essig, ein bisschen Senf und der Schnittlauch (Achtung mit dem Senf! Lieber zuerst weniger Senf verwenden und gegebenenfalls „nachsenfen“, sehr geschmacksintensiv!). Je nachdem, ob ihr lieber sauren Salat esst, könnt ihr mit der Menge an Essig variieren. Dann noch ein halbes Stündchen in den Kühlschrank, damit alles gut durchzieht und fertig ist eure Schnitzelbeilage!

War doch ganz einfach, oder? 🙂

1

 

2

 

Kartoffelsalat

 

 

Was war in eurer Kindheit das typische Sonntagsessen?

Und was esst ihr üblicherweise zum Schnitzel?

Habt noch einen schönen Sonntag!

Eure Claudschi