Herz, was willst du mehr? Steak, Ribs, Wings und Burger im KOCHWERK

Am Freitag habe ich endlich meinen Gutschein eingelöst und war im Kochwerk bei einem Kochkurs zum Thema „Steak, Ribs and Wings“. (Den Gutschein habe ich hier  beim Look-Magazin gewonnen.)

Lange habe ich hin- und herüberlegt, welchen Kurs ich denn schlussendlich machen soll, weil mich einige interessiert hätten, die angeboten werden. Momentan gibt es zum Beispiel noch „Die KREATIVE Wiener Küche“ (das klingt doch superinteressant, oder?), „Raffinierte Wildküche“ (Herbst ist Wildzeit!) oder aber auch einen dreiteiligen Anfängerkurs (brunois what?). Und das gibt es noch einige mehr! 

© Nurten Walcher, das Kochwerk

So habe ich mich also bereits im Sommer angemeldet und wartete ungeduldig auf den 6.10. – meine Gutscheine, die wochenlang an der gleichen Stelle hingen (genau hinter meinem PC-Bildschirm an der Wand) habe ich vorsorglich wo hingelegt, „wo ich sie bestimmt finde“. Naja, und wer kennt das nicht…UNAUFFINDBAR…drei Tage lang habe ich gesucht und gesucht und gesucht und leider nichts gefunden…da ich jedoch vorher schon meine Gutscheincodes bekannt gegeben hatte, konnte ich trotzdem teilnehmen – pfuh – Glück gehabt! 😀 

(EDIT: Die Gutscheine sind bis jetzt nicht aufgetaucht…)

Und der nächste Fauxpas folgte sogleich: 10 Minuten zu spät kamen wir dort an, natürlich als Letztes (ich mag‘ Zu-Spät-Sein ja ÜBERHAUPT nicht, aber trotz Sprint-Gassirunde und Taxi zum Kochwerk ging es sich nicht früher aus…sorry!).

Das Kochwerk ist easy peasy zu finden am Esteplatz 5 im dritten Bezirk. Öffentlich kommt man leicht mit der U3, oder aber auch mit der U4 hin (jeweils Station Wien Mitte). Auch von außen erkennt man das Kochwerk schon an seinem pinken Schild.

Rein und Stufen hinunter wurden wir auch schon von der lieben Nurten begrüßt, die uns auch sofort ein Glas Sekt und einen kleinen Snack anbot. Die große Tafel war bereits wunderschön gedeckt – -ebenfalls im unverkennbaren pink, aber auch mit Grau, sehr schön!

Kurz aklimatisiert ging’s auch schon los mit der Vorstellrunde in der Küche. Wir kochten mit Christof und Simon und Beata war unsere flotte Küchenhilfe, die uns die unbeliebteste Arbeit in der Küche abnahm, das Abwaschen und Wegräumen, danke Beata!

Das Menü

Unser Schlachtplan für den Abend sah so aus: 

Steak in feinen Tranchen auf Blattsalat mit House-Dressing
Cheeseburger mit Rinderfleischpattie und selbstgebackenem Bun
Barbecue Ribs & Asian Wings
Feines Überraschungsdessert
(und hier sind bitte die leckeren Saucen, Dips & Co. gar nicht aufgelistet!!!)

WOW – na wenn das nicht schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, dann weiß ich auch nicht! Besonders auf die Burger-Buns und Patties war ich gespannt, ich habe ja selbst schon welche ausprobiert, die leider ein wenig sehr hart geworden sind… (ich muss ehrlich zugeben, das beste an meinem Burger-Post war das GIF… 😉 Allgemein müsste ich nach diesem Kochkurs meinen gesamten Burger-Post überarbeiten dank Christof Walcher! 😉 )

Und schon ging es los mit dem gemeinsamen Kochen! Die Zutaten waren alle schon auf die Anzahl der Teilnehmer hochgerechnet abgewogen, so dass wir uns alle wirklich aufs Kochen konzentrieren konnten. Christof und Simon erklärten uns die Arbeitsschritte, zeigten uns einiges vor und wir durften nachmachen, schließlich sollen wir ja was lernen. Die Gruppe war gut durchgemischt: von jung bis alt erwachsen war alles dabei und hatte Spaß. Meiner Meinung nach eine sehr harmonische Truppe und kamen wir alle schnell ins Plaudern und Lachen (was natürlich auch an der offenen und lustigen Art der beiden Köche lag!) – und was verbindet mehr, als ein gemeinsames Hobby? Und noch ein großes Plus: die liebe Nurten versorgte alle Teilnehmer auf Wunsch mit Getränken, damit ja keiner Durst leiden muss! 😉

So kochten wir also dahin, bepinselten unsere Ribs, rührten unsere Saucen, lachten, tranken, haben Steaks gebraten, Käse auf Patties geschlichtet und richteten unsere Teller gemeinsam an, aßen miteinander, tranken noch einen Kaffee und schon waren die 5 (oder gar 6?) Stunden wie verflogen…wow…

Fazit: ein supersupersupernetter und lustiger Abend, unheimlich tolle Rezepte, die ich sowas von fix nachkochen werde (Termin für Burger-Abend ist bereits fixiert!), tolle Tipps direkt vom Profi und bin ich wirklich mit dem Gefühl gegangen, perfekt betreut worden zu sein, von der ersten Minute an, bis zum Schluss. Mir fällt wirklich nichts negatives ein, außer, dass ich mir nicht noch was eingepackt habe für den nächsten Tag 🙂 

Danke, liebes Kochwerk-Team, für den supertollen Abend!

Und jetzt kommt leider die große Enttäuschung:

Das Rezept für den Burger Bun, der außen knusprig und innen so unglaublich weich war, oder für die Blitz-Mayo, die Tomatenmarmelade (ooooh….so gut!) oder aber auch die Anleitung für Ribs, die sich fast von alleine vom Knochen lösen gibt’s hier heute leider nicht…ich kann euch nur wärmstens ans Herz legen, einen Kochkurs im Kochwerk zu besuchen, um in Besitz dieser tollen Rezepte zu kommen (ich hüte mein Mäppchen mit den Rezepten . (ACHTUNG: ein neuer „Steak, Ribs und Wings“-Kurs für Jänner ist sogar schon zum Buchen verfügbar!) Aber was ich euch noch zeigen kann, sind einige Impressionen von Freitag Abend (falls ihr nicht schon überzeugt genug seid…)

Weitere Fotos (auch zu anderen Kochkursen!) findet ihr natürlich auch auf der Kochwerk-Homepage oder ihr ihr klickt hier.

© Nurten Walcher, das Kochwerk
© Nurten Walcher, das Kochwerk

Und, schon gebucht? 😉 Worauf wartet ihr noch?

 

 

Liebe Grüße,

eure Claudschi <3

 

PS: Am Wochenende steigt bei mir daheim ein Dinner-Abend, wenn’s gut läuft gibt’s natürlich Fotos und Rezepte bald hier am Blog 🙂

 

Titel/Beitragsbild: © Nurten Walcher, das Kochwerk

 

Damit mehr Zeit zum Sonne tanken bleibt: superschnelles Huhn mit Salsalat! :-)

Man glaubt es kaum: die Sonne scheint! 😀

Nicht, dass wir schon Mitte Mai hätten und eigentlich jammern sollten, dass es so heiß ist. Nein, 2017 wird gejammert, dass es noch nicht heiß genug ist!

Aber nichtsdestotrotz lassen wir uns die Laune nicht vermiesen und genießen unseren Spritzer/unser Bier am Abend draußen, sei es Garten/Terrasse oder Balkon! Und weil man zu einem sommerlichen Getränk im Sonnenschein auch ein sommerliches Gericht braucht, zeige ich euch heute mein superschnelles Salsa Chicken!

 

Ihr braucht (für 2 Personen):

  • 2 Hühnerbrustfilets
  • mexikanische Gewürze (geräucherter Paprika, Cayenne Pfeffer, Koriander, …)
  • 2 Avocados
  • 200g Tomaten
  • rote Zwiebel
  • 1/2 Limette

 

  1. Zuerst schneidet ihr die Hühnerbrustfilets im Schmetterlingsschnitt auf (=der Länge nach, aber nicht durchschneiden, so dass ihr sie aufklappen könnt, hier ein kleines Video zur Erklärung)
  2. Die Hühnerbrust würzt ihr dann mit den mexikanischen Gewürzen und stellt sie kurz beiseite.
  3. Die Avocado wird geschält und in kleine Stücke geschnitten (wer keine Ahnung von Avocados hat, bitte hier entlang!), ebenso die rote Zwiebel. Die Tomaten werden auch in kleine Stücke geschnitten und alles zusammen in eine Schüssel gegeben.
  4. Tomaten und Avocado brauchen viel Salz, also könnt ihr hier ordentlich reinsalsen (hihi 😉 ) und schlussendlich auch noch den Saft der Limette drübergeben.
  5. Die Hühnerbrust wird auf dem Grill schön durchgegrillt (alternativ tut’s natürlich auch eine Grillpfanne) und danach neben dem Salat angerichtet. Fertig!

 

Das Gericht ist damit sehr kohlenhydratarm (aka low-carb). Wer möchte, kann natürlich noch Mais und Bohnen in den Salat geben und sich Süßkartoffel-Pommes dazu machen. (Dazu passen würde dann auch ein Dip aus Sauerrahm, Joghurt, Zitrone, ein Schuss Essig und Koriander!).

 

Lasst es euch schmecken und genießt die Sonne, so lange sie noch da ist! 🙂

Eure Claudschi <3

Linsen & Partner – Angriff auf die Geschmacksknospen ;-) [Linsensuppe]

Draußen ist es kalt und stürmisch, da möchte man sich – ist man endlich zuhause angekommen – aufwärmen und eigentlich nicht mehr viel tun (so geht es mir zumindest…).

Zum Aufwärmen nach dem durchfrorenen Hundespaziergang habe ich uns gestern das erste Mal Linsensuppe gekocht: schon oft in diversen Restaurants gegessen und auch von einer ehemaligen Krankenhaus-Zimmerkollegin (Hi Zeynep! 🙂 ) empfohlen bekommen, habe ich sie nun gestern endlich ausprobiert und ja, es hat gemundet – sehr sogar! 🙂

 

Für 3-4 Teller Suppe braucht ihr:

  • 1 Kartoffel (ca. faustgroß – damit die Suppe schön cremig wird)
  • 2 Karotten und ein kleines Stück Sellerie (ich habe hier einfach eine Packung „Suppengemüse“ gekauft)
  • 250g Linsen
  • 2 Zwiebeln (ca. gleiche Menge wie Kartoffel)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1,5l Gemüsefonds (alternativ 1,5l Wasser und Suppenwürfel)
  • Petersilie, Olivenöl, Salz, Pfeffer

 

Und so wirds gemacht: 

  1. Zwiebel, Karotten, Kartoffel und Sellerie schälen und klein schneiden (grob reicht – und mit grob meine ich 1cm-Würfelchen 😉 )
  2. Danach habe ich alles in einem Topf mit Olivenöl angeröstet und brav umgerührt, bis alles schön Farbe angenommen hat.
  3. Nun gebt ihr die Linsen dazu und röstet sie ein paar Minuten mit an (evtl. noch einen Schuß Olivenöl zum Braten dazugeben)
  4. Danach habe ich das Tomatenmark dazu und alles schön durchgerührt.
  5. Ist alles gut vermengt, gießt ihr es mit eurem Fonds (aka Wasser inkl. Suppenwürfel) auf und lasst es mindestens eine Viertelstunde kochen (je nach Angabe auf eurer Linsenpackung).
  6. Auch Salzen und Pfeffern könnt ihr es jetzt schon großzügig.
  7. Schaut immer wieder nach den Linsen – da diese das Wasser aufsaugen, kann es sein, dass ihr ein wenig nachgießen müsst, damit die Suppe nicht zu dickflüssig wird
  8. Sind die Linsen weichgekocht könnt ihr alles mit eurem Stabmixer durchmixen und fertig ist das leckere Süppchen 🙂

Am besten dazu passt frisches Fladenbrot von der türkischen Bäckerei, ein frisches Baguette tuts zur Not aber auch! 🙂

 

TIPP: Wer es gerne scharf mag, kann die Suppe natürlich mit ordentlich Chili würzen – schmeckt hervorragend!

TIPP No. 2: Ein Löffelchen Sauerrahm am Ende dazu macht das Ganze noch cremiger 🙂

Probiert diese Suppe doch mal aus, wenn es schnell gehen muss und gut schmecken soll! Man kann wirklich nicht viel falsch machen! 🙂

Was ist euer liebstes Aufwärm-Rezept?

 

Und hier die Story zum „Linsen & Partner“:

Beim Überlegen nach einem einfallsreichen, catchy (klickmotivierenden) Titel für meinen Linsensuppe-Post ist mir nichts eingefallen, hin- und herüberlegt…nix. Dem bereits auf Urlaub befindlichen Herren daheim geschrieben, ob er denn eine Idee hat für einen Titel…und prompt 2 Sekunden später „Linsen & Partner!“ – wie aus der Pistole geschossen…und kurz danach kam auch schon dieses Bild dazu:

😉

 

 

Habt noch schöne Vorweihnachtstage! 🙂 Und stresst euch nicht zu viel 🙂

 

Liebe Grüße,

 

Claudia

 

Holt euch mit meinem Rezept für Bruschetta ein erfrischendes Gericht auf den Teller!

Es ist heiß. Unglaublich heiß.

Ich hatte heuer seit langem wieder mal das „Glück“, meinen Urlaub auf die (bislang) heißeste Woche des Jahres zu legen (sonst war mein Urlaub eigentlich immer verregnet…). Doch teilweise habe ich mich an meinen Schreibtisch im Büro gewünscht, weil es in einer Dachgeschoßwohnung ohne Klimaanlage doch sehr heiß wird. Doch, der Hitze zum Trotz, haben wir uns einfach ein Plantschbecken auf die Terrasse gestellt und schon war für Abkühlung gesorgt (das Eis im Tiefkühlfach wurde natürlich auch nicht vergessen! 😉 ).

Aber was will man essen, wenn die Hitze sich doch auch auf den Magen schlägt. Man hat Hunger, will aber etwas leichtes (und nicht schon wieder den 08/15-Salat…

B R U S C H E T T A ! 

Dass Tomaten (Paradeiser 😉 ) und Basilikum einfach zusammengehören weiß man schon lang. Aber die reifen roten Früchte gemischt mit Olivenöl, einem Schuß Essig, frischen roten Zwiebeln auf knusprigen, nach Knoblauch riechendem Ciabatta ist einfach unbeschreiblich gut… Und das Beste daran: auch unglaublich einfach zu machen! 😉

Bei mir hat die Menge, die ich hier angebe, für ein großes Ciabatta gereicht. Vergesst nicht, dass durch das Entfernen der Kerne viel Gewicht verloren geht, also lieber etwas zu viel einkaufen, es wird bestimmt nichts übrig bleiben 🙂

Ich habe verwendet:

 

  • 1 kg reife dunkelrote Paradeiser
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • einen Schuss Olivenöl
  • einen Schuss Balsamicoessig
  • italienische Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano, Basilikum)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen für das Ciabatta
  • 1 Ciabatta in Scheiben geschnitten

 

Und so bereitet ihr es zu:

  1. Nachdem ihr die Paradeiser gewaschen habt, halbiert ihr sie und kratzt mit einem Löffel die Kerne und das flüssige Innere heraus, auch den Strunk entfernt ihr.
  2. Danach schneidet ihr die Tomaten in mittelgroße Würfel  (wie es euch am liebsten ist) und gebt alles in eine Schüssel. Dazu kommt dann die kleingehackte rote Zwiebel und ca. 2 kleingehackte Knoblauchzehen.
  3. Mit einem Schuss Olivenöl und ebenfalls einem Schuss Balsamicoessig verrührt ihr dann eure Masse, salzen und pfeffern bitte nicht vergessen!
  4. Die kleingehackten Kräuter gebt ihr ebenfalls nun hinzu.
  5. Ich gebe dann alles in den Kühlschrank, damit es noch durchzieht.
  6. Währenddessen heizt ihr euer Backrohr auf 160° Ober- und Unterhitze vor und schneidet euer Ciabatta in fingerdicke Scheiben.
  7. Gebt in einen flachen Teller so viel Olivenöl, dass er ganz bedeckt ist. In dieses Olivenöl tunkt ihr dann jede einzelne Scheibe eures Ciabatta (bitte nur ganz kurz, damit es sich nicht vollsaugt!).
  8. Schlichtet eure ölgetunkten Scheiben danach mit der beölten Seite nach oben auf ein Backblech und gebt es für einige Minuten ins Backrohr, bis die Oberfläche hellbraun und knusprig ist.
  9. Habt ihr das erledigt, nehmt ihr eure geschälten Knoblauchzehen und reibt sie auf die Ciabattascheiben. Da diese nun knusprig und rauh sind, reibt sich der Knoblauch schön darauf ab und nimmt den Geschmack auf.

 

Ihr seid fertig. Nun einfach mit einem Löffel die Tomatenmasse auf eurer Brot geben oder einfach in die Schüssel dippen – wie ihr es am liebsten habt. So gut, erfrischend und es macht süchtig! 🙂

bruschetta wein

 

bruschetta makro

 

bruschetta makro 2

 

Was esst ihr am liebsten, wenn es so heiß ist?

Liebe Grüße und habt ein wunderschönes Wochenende!

 

Eure Claudschi

 

Ein Rezept für einen Regentag im Sommer – gefüllte Zucchini

Beim Einkauf von Lebensmitteln – egal ob Obst oder Gemüse – sollte man immer darauf achten, dass man saisonale Produkte kauft. Sei es nun der leuchtend orange Hokkaido-Kürbis im Herbst oder die fleischig-fruchtigen Tomaten (Paradeiser!)  im Sommer.

Zusätzlich sollte man darauf achten, dass man nicht nur saisonal, sondern auch regional einkauft. Das klingt jetzt alles ein wenig langweilig, bringt auf Dauer aber viel. Wieso sollte man die heimischen Bauern nicht unterstützen, in dem man ihre Waren kauft? Ist es wirklich notwendig, dass man im Dezember Erdbeeren aus Spanien kauft, nur um sie dann püriert in einen Shake zu werfen?

Unserer Gesellschaft geht es so gut, dass wir das ganze Jahr über alle möglichen Obst- und Gemüsesorten verfügen können, weshalb viele Menschen gar nicht mehr wissen, wann Paprika, Gurken, Äpfel oder Spinat geerntet werden.

Natürlich kann und will man nicht auf alles verzichten, was einem täglich so schön drapiert und poliert im Geschäft angeboten wird, aber sollten wir uns doch bewusst werden, dass sich der Import von Obst und Gemüse nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Umwelt, unsere heimischen Bauern und auch auf den Geschmack auswirkt.

Informiert euch doch mal im Internet – es gibt unzählige Webseiten, die euch einen (kostenlosen) Saisonkalender anbieten. Und überlegt bitte beim nächsten Einkauf, ob ihr das Obst/Gemüse kaufen wollt, welches bereits Stunden im LKW verbracht hat, oder ob ihr nicht lieber das nehmt, das Stunden zuvor noch auf dem Feld/Baum/Strauch/… war.

Und außerdem: regional und saisonal zu kochen ist natürlich auch eine neue Inspirationsquelle für eure Rezepte!

 

Deswegen möchte ich euch heute mein Schlechtwetter-Rezept zeigen! Der Wetterbericht hat es schon vorausgesagt: REGEN! Nach einem angenehm heißen Wochenende nun die Abkühlung und grauer Himmel. Wir haben am Wochenende natürlich wieder gegrillt und es wurde fleißig Steak, Hühnerbrust und natürlich auch Gemüse geschlemmt. Genau deswegen hatte ich noch zwei riesige Zucchinis im Kühlschrank – die für Gemüsespieße einfach viel zu groß waren. Da kam mir sofort die Idee, dass ich sie füllen könnte – und womit? Natürlich mit Fleisch! Und Tomaten. Und Zwiebel. Und Käse.

Echt lecker, kohlenhydratarm und genau das Richtige, bei diesem Wetter!

 

Ihr braucht dazu:

  • 2 große Zucchinis
  • ca. 250g Faschiertes (ich habe Rind verwendet)
  • 2-3 Gemüsezwiebeln (klein geschnitten)
  • 2 Knollen Knoblauch (kleingehackt)
  • 2-3 Dosen Tomaten
  • Streukäse oder Schafkäse (welcher euch besser schmeckt)
  • Salz, Pfeffer, Öl zum Anbraten
  • italienische Kräuter nach Belieben

 

Und so bereitet ihr sie zu:

  1. Zuerst halbiert ihr die Zucchinis der Länge nach und höhlt sie aus (am besten funktioniert dies mit einem Löffel, indem ihr einfach dass Innere „Fruchtfleisch“ herauskratzt – gebt dies in eine Schüssel).
  2. Da Zucchinis auch sehr viel Wasser enthalten, salze ich die Zucchini-Schiffchen danach, damit das enthaltene Wasser heraustritt. (Wir tupfen dies später ab). Gebt euer ausgehöhltes Gemüse nun in eine Auflaufform.
  3. Nun geht es an die Füllung! Hierfür schneidet ihr eure Zwiebeln klein und röstet sie in ein wenig Öl an. Sind sie glasig gebt ihr das Zucchini-Innere und den kleingehackten Knoblauch dazu und lasst es ein paar Minuten unter ständigem Rühren mitbraten. (Der Knoblauch wird erst nachher dazugegeben, weil er wenn er länger brät und braun wird, leider auch bitter wird!).
  4. Ist alles gut angebraten gebt ihr es in eine Schüssel, damit ihr wieder Platz in eurem Topf habt, denn jetzt wird das Faschierte angebraten, bis es schön krümelig ist. Habt ihr das geschafft mischt ihr die Zucchini-Zwiebel-Masse dazu. Dosentomaten draufgeben, damit eine Bolognese-ähnliche Sauce entsteht und auf mittlerer Stufe weiter einkochen lassen (ca. 30 Min.).  Nun wäre auch der richtige Zeitpunkt euer Backrohr vorzuheizen: 180° Ober- und Unterhitze bitteschön! 🙂
  5. Salzen, pfeffern und die Kräuter nicht vergessen!
  6. Habt ihr eure Sauce abgeschmeckt und ist diese ein wenig eingekocht, könnt ihr eure Zucchini-Schiffchen trockentupfen. Ihr werdet staunen, wie viel Flüssigkeit ihr abtupft:
    zucchini wasser
  7. Danach füllt ihr eure Masse in die Zucchinis, streut Käse oder kleingehackten Schafkäse darauf (ich finde, dass Schafkäse viel besser passt!) und ab ins Rohr!
  8. Nach ca. 20 Minuten im Rohr sollten eure Zucchinis weich, der Käse geschmolzen und euer Hunger groß genug sein! 😉 Verbrennt euch aber nicht den Mund! (Ist mir natürlich passiert! 😀 )

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zuchini vor und danach

Was esst ihr im Sommer, wenn plötzlich eine paar Tage Abkühlung angesagt ist?

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

Low Carb Tacos – viel Genuss mit wenig Kohlenhydraten

Ich esse unheimlich gerne Mexikanisch…

Egal ob Tortillas, Tacos, Chili – es schmeckt einfach supergut.

Da ich mich nun schon seit Jahresanfang sehr kohlenhydratarm ernähre (summer is coming 😉 – ja, ich sehe gerade Game of Thrones) überlege ich mir oft, wie ich meine Lieblingsspeisen low carb (=kohlenhydratarm) zubereiten kann.

Wer mehr zur Low Carb-Ernährung erfahren möchte, kann dies grob bei Eatsmarter oder Chefkoch nachlesen!

 

Das klingt vielleicht alles sehr kompliziert und anstrengend, aber es ist ganz einfach: Ich verzichte hauptsächlich auf Nudeln, Brot, Reis, Kartoffeln, … und natürlich Süßes. Ich esse kein weißes Mehl, keinen weißen Zucker (ja, da gibt es außer braunem und weißen Zucker noch was!) und versuche natürlich, diese ganzen „Regeln“ gesund umzusetzen. Isst man gerne Fleisch ist die kohlenhydratarme Ernährung noch einmal viel leichter umzusetzen, da Fleisch keine Kohlenhydrate hat. Ebenso Fisch! Hier kann man also zuschlagen! 🙂

Natürlich muss man beachten, dass ein Wiener Schnitzel natürlich nicht kohlenhydratlos ist (die Panier…und dann auch noch im Öl herausgebacken…). Ebenso würde ich niemals Fischstäbchen essen (auch paniert!). Dies ist natürlich ein Grund selbst zu kochen, da man so genau weiß, was „drin ist“. „Ich mag mich aber nach der Arbeit nicht hinstellen und kochen“ – mag so mancher denken, weswegen ich hier kurz den Arbeitsaufwand eines kohlenhydratarmens Abendessen skizzieren möchte:

Es gibt Rindersteak mit Brokkoli und Salat.

 

  • Pfanne auf den Herd, ein wenig Öl hinzu, Herd einschalten
  • Backofen vorheizen auf ca. 180°
  • Topf mit Wasser auf den Herd stellen, salzen

Das sollte so ca. 1 Minute dauern.

  • Steak in die heiße Pfanne geben, von jeder Seite 1-2 Minuten anbraten
  • wenn das Wasser kocht, Brokkoli (ich nehme tiefgekühlten) ins Wasser geben
  • Steak nach dem Anbraten in eine hitzebeständige Form geben und ins Backrohr

So, dafür rechnen wir ca. 5 Minuten.

Während der Brokkoli langsam kocht und das Steak im Rohr kurz nachzieht:

  • Cocktailtomaten klein schneiden
  • Salat in die Schüssel geben (ich nehme oft fertige Salatmischungen (Chef Menü Venezia ist mein Liebling! 🙂 ), ich hasse nämlich Salat putzen)
  • Essig, Öl, Salz und Pfeffer draufgeben, durchrühren.

Hierfür rechnen wir wieder, sagen wir, 3 Minuten.

Nun ist höchstwahrscheinlich auch der Brokkoli fertig, welchen wir abseihen und auf einen Teller geben. Ebenso das Steak und den Salat.

1 Minute. 

 

In 10 Minuten hat man also ein gutes kohlenhydratarmes Abendessen. Die Ausrede, dass man nicht mehr viel kochen will am Abend, weil es zu lange dauert oder zu anstrengend ist (holen wir uns lieber einen Kebap oder eine Wurstsemmel), ist damit wohl entkräftet ;-). (Aber natürlich ist es ok, wenn man sich so etwas ab und zu gönnt, es sollte nur nicht zur Gewohnheit werden. 🙂 )

 

So, das ist jetzt ein wenig ausgeartet 🙂 Zurück zum Rezept!

Ich hatte also Lust auf mexikanisch. Ab ins Geschäft und folgende Zutaten eingekauft:

  • Hühnerbrust
  • Romana-Salat (oder auch Römersalat)
  • Avocado
  • 2 Tomaten
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • Zwiebeln
  • Fasten Sauerrahm
  • 1 Limette

Und so funktionierts:

  1. Zuerst habe ich die Avocado halbiert, den Kern entfernt und das Innere mit einem Löffel herausgeschält. Dieses habe ich dann mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrückt und sofort eine Limette darüber ausgedrückt, da die Avocado ansonsten schnell braun wird (braucht immer Säure!)
  2. Danach habe ich die Tomaten halbiert, das Fruchtfleisch herausgelöst und den Rest in kleine Würfel geschnitten. Ein Drittel dieser Würfel habe ich zur Avocado-Masse gegeben. Diese Avocado-Tomaten-Masse habe ich noch mit Salz, Pfeffer und gegrilltem Paprikapulver gewürzt. Und ab damit in den Kühlschrank.
  3. Die anderen kleingeschnittenen Tomaten habe ich mit kleingeschnittenen Schalotten vermengt und mit Salz, Pfeffer und ein wenig weißem Balsamico vermischt – und ebenfalls ab in den Kühlschrank zum Durchziehen.
  4. Die Hühnerbrust habe ich gedünstet und danach kleingeschnitten. Mit einer weiteren kleingeschnittenen Zwiebel habe ich das Fleisch danach in einer Pfanne leicht angebraten und die Dosentomate darüber gegeben. Wieder mit Salz, Pfeffer und geräuchertem Paprikapulver gewürzt (das geräucherte Paprikapulver gibt einen rauchigen Geschmack!). Das Ganze habe ich dann ein wenig einkochen lassen.
  5. Nun zum Sauerrahm: diesen habe ich lediglich mit einer Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer und ein wenig vom Limettensaft gewürzt.
  6. Danach schneidet ihr den Strunk vom Romana-Salat ab, so dass ihr einzelne große Blätter habt, welche ihr waschen solltet (Sand schmeckt nicht so gut… 😉 ).

Nun geht es ans Anrichten! Ich habe ein großes Salatblatt genommen, darauf die Hühnerbrust-Tomatenmasse gegeben, ein wenig Avocadocreme daraufgegeben (ich nenne es Avocadocreme, da für eine Guacamole noch einige Zutaten fehlen), ein wenig Sauerrahm drauf und die Tomaten-Zwiebeln darübergestreut… WOAH! Unheimlich gut, erfrischend und so wenig Kohlenhydrate (die meisten Kohlenhydrate haben bei diesem Gericht die Zwiebeln). Low Carb Mexikanisch at its best! Probiert es aus!

 

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low carb tacos

 

Dank meiner Low Carb Ernährung und auch ein wenig Sport konnte ich so in den letzten Monaten bereits 21kg abnehmen. Ein paar sollen natürlich noch folgen! 🙂 Und wer im McFit angemeldet ist und mich begleiten möchte (oder eher dazu motivieren möchte, hinzugehen) kann sich gerne melden! 😀

Habt noch einen schönen Feiertag! Für mich ist schon Wochenende, weil ich morgen frei habe! 🙂

 

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

Holt euch den Sommer auf den Teller mit dieser Shrimp-Paprika-Pasta!

Draussen wird es allmählich wärmer…langsam, aber doch.

Nach einem langen Arbeitstag ist es nicht dunkel, sondern noch angenehm hell.

Die Motivation, am Abend noch etwas zu unternehmen, steigt mit der Länge des (hellen) Tages und die Frühjahrsmüdigkeit scheint auch nach und nach besser zu werden (ist ja auch viel angenehmer, sanft von Sonnenstrahlen geweckt zu werden, als von einem schrillen Wecker aus dem Land der Träume gerissen zu werden 😉 ).

Die heurige Urlaubsplanung ist im Gange und ich schwelgte diese Woche bereits in großartigen Erinnerungen an den letzten Urlaub.  Beim Fotos durchklicken blieb ich – neben den unheimlich vielen lustigen Fotos – natürlich auch an den Fotos unserer Schlemmereien hängen…und es war klar! ICH MUSS ETWAS MIT MEERESFRÜCHTEN KOCHEN!!!

Gesagt, getan! Das Ergebnis seht ihr hier:

 

shrimp paprika pasta

 

shrimp paprika pasta

 

Ihr braucht dazu: 

  • Nudeln eurer Wahl (ich habe hier Dinkelnudeln verwendet)
  • Cocktailtomaten (nach Belieben)
  • Shrimps nach Belieben (ich habe gefrorene verwendet)
  • Tomatenpolpa
  • 1 grüne Paprika (in Streifen geschnitten)
  • 1 rote Paprika (in Streifen geschnitten)
  • italienische Kräuter
  • Salz, Pfeffer
  • Knoblauch fein gehackt
  • Olivenöl

 

  1. Als ersten Schritt stellt ihr einen Topf mit Wasser für eure Nudeln auf den Herd, salzen nicht vergessen! 🙂
  2. Danach werden die Shrimps mit dem Knoblauch in der Pfanne angebraten, bis sie eine schöne rote Farbe haben.
  3. Danach habe ich die Shrimps aus der Pfanne genommen und die Paprikastreifen angebraten. Diese bratet ihr ein paar Minuten, bis sie halbwegs weich sind, und gebt dann die Cocktailtomaten dazu (da ich nur sehr kleine Cocktailtomaten hatte, habe ich sie als ganzes dazugegeben). Auch diese werden ein wenig angebraten.
  4. Nun könnt ihr nebenbei schon mal eure Nuden ins (hoffentlich schon) kochende Wasser geben.
  5. Während eure Nudeln kochen, könnt ihr euer Gemüse mit den Shrimps vermischen und die Tomatenpolpa dazugeben. Die Menge variiert je nachdem, wie „tomatig“ ihr eure Nudeln haben wollt. Gebt ihr bei diesem Schritt zuwenig hinzu, ist das kein Problem: ihr könnt, nachdem ihr die Nudeln dazugegeben habt, immer auch noch Polpa dazugeben! 🙂 Salzen, Pfeffern und eure italienischen Gewürze bitte nicht vergessen! Diese könnt ihr jetzt dazumischen!
  6. Lasst die Sauce ein wenig auf mittlerer Stufe kochen und vermengt diese dann mit euren gekochten Nudeln.
  7. Durchschwenken, bis alle Nudeln gut mit der Sauce bedeckt sind, servieren, fertig!

 

Sofort fühlt man sich (zumindest kurz) wieder in den Urlaub zurückversetzt…und freut sich schon auf die nächste Shrimps-Pasta, die hoffentlich braun gebrannt, entspannt, mit Freunden und am Meer verspeist wird! 🙂

 

Wo verbringt ihr heuer euren Urlaub?  Habt ihr schon alles gebucht?
Meeresfrüchte: Yay – oder Nay?

 

Träumerische Grüße, eure Claudia 🙂

Pizza ohne Mehl – dafür mit Thunfisch. [Low Carb Thunfischbodenpizza]

Kennt irgendjemand irgendjemanden irgendwo der Pizza nicht mag?

Also ich definitiv nicht. Pizza ist so variabel, dass sich jeder einfach den Belag bestellt, der ihm am liebsten ist. Egal ob vegetarisch, mit Fisch, mit viel Fleisch, mit viel Zwiebeln, mit viel Käse – da ist doch für jeden etwas dabei?

Nicht so bei meinem heutigen Gericht: Wenn man Thunfisch nicht mag, sollte man meine heutige Pizza vielleicht lieber nicht probieren (oder alternativ den Boden aus Karfiol (Blumenkohl) machen…siehe hier!).

[Low Carb] Pizza mit Thunfischboden – also komplett ohne Mehl!

 

Ja, ein Pizzaboden aus Thunfisch. Klingt komisch, ist es auch! Schmeckt aber meiner Meinung nach gar nicht so extrem nach Fisch, wie man meinen möchte (oder bin ich dagegen schon immun? 🙂 ).

Wer sich kohlenhydratarm (also low carb) ernährt, hat oft einen Überdruß an Fleisch… (ja, das gibt es tatsächlich…) und anfangs ist man vielleicht noch sehr einfallslos, was man essen soll, weil man nicht weiß, ob man darf und so weiter. Aber diese Pizza kommt garantiert ohne viele Kohlenhydrate aus und schmeckt einfach wunderbar…

 

Ihr braucht für den Teig (hier ca. die Größe eines Backblechs):

  • 3 Dosen Thunfisch (in eigenem Saft)
  • 2 Eier
  • italienische Gewürze

 

Zubereitung:

  1. Das Wichtigste am Teig ist, dass er nicht zu feucht ist, weswegen ihr den Thunfisch „entsaften“ müsst. Die (für mich) einfachste Methode ist, dass ich den Thunfisch auf ein sauberes Geschirrtuch gebe, dieses Geschirrtuch denn einschlage und fest ausdrücke/auswringe… So kriegt ihr wirklich die meiste Flüssigkeit weg! Das Geschirrtuch danach bitte gleich waschen ;-).
  2. Den Thunfisch zerkleinert ihr mit einer Gabel, vermischt ihn dann sorgfältig mit den Eiern und den Gewürzen und streicht die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Sollte euch der Teig noch sehr feucht vorkommen, tupft ihr ihn mit Küchenrolle ab.
  3. Diese Masse gebt ihr dann für ca. 10-15 Minuten bei 180° in den Ofen, damit er halbwegs „knusprig“ wird. (Er wird nicht wirklich knusprig, aber auf jeden Fall „fester“ und trockener).

 

Wenn ihr das erledigt habt, geht es ans Belegen! Zuallererst natürlich Tomatensauce auf den Boden und danach könnt ihr euch ausleben: Paprika, Mozzarella, Schwammerl, Paradeiser, Zwiebel, Oliven, Schinken, Salami, Artischocken, Ei – alles was euch schmeckt!

 

thunfischbodenpizza

 

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Natürlich schmeckt diese Art von Pizza ein wenig gewöhnungsbedürftig. Wenn ihr aber Thunfisch mögt und weniger Kohlenhydrate essen wollt, ist dieses Gericht eine super Alternative! Probiert es doch mal aus! 🙂

 

Achtet ihr auf eure Ernährung?

Was darf auf eurer Pizza nie fehlen?

 

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

Da wird niemand meckern: würzig-frische Ziegenkäse-Pies!

Ihr braucht eine kleine, leckere Vorspeise, die schnell gemacht ist?

Vielleicht auch ohne Fleisch, weil im Hauptgang sowieso Fleisch enthalten ist?

 

Dann habe ich den perfekten Appetizer für euch! Ziegenkäse-Pies!

Sie schmecken würzig, leicht und frisch und können sowohl warm, als auch kalt genossen werden.

Ich  habe diese schmackhaften Pies zu Weihnachten mit einem kleinen Salat serviert und sie schmeckten einfach wunderbar. Die übrig gebliebenen habe ich am nächsten Tag zum Frühstücken zu meiner Schwester mitgenommen und auch da schmeckten sie noch sehr gut (und es wurde sogar nach dem Rezept gefragt ;)! Was will man mehr?)

 

Ihr braucht für ca. 8 Stück:

 

  • 200g Sauerrahm
  • 2 Eier
  • 200g Ziegenkäse
  • 300 g Frühlingszwiebeln
  • 2–3 EL Öl
  • 6 EL Honig
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Pkg. Strudelteigblätter (Filo- oder Yufkateig)
  • Salz, Pfeffer

 

1. Euren Teig schneidet ihr in kleine Quadrate (ich habe sie ca. 10x10cm geschnitten). Ihr braucht diese, um eure Muffinform damit „auszulegen“. Ihr bepinselt dafür einfach das erste Quadrat mit ein wenig Olivenöl (damit sie zusammenkleben), legt das zweite drauf und so weiter (je nachdem, wie viel „Teig“ ihr verwenden wollt).  Ich habe ca. 4 Blätter verwendet, da mir das erste eingerissen ist und ich diese Lücke mit dem nächsten Teigblatt abgedeckt habe. Den Backofen könnt ihr auch schon auf 200° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

2. Die Frühlingszwiebeln putzt ihr und schneidet ihr in feine Ringe. Habt ihr das erledigt, röstet ihr diese in etwas Olivenöl an, bis sie leicht glasig werden. Dann könnt ihr sie beiseite stellen.

3. Nun verrührt ihr den Sauerrahm, die Eier, die angerösteten Frühlingszwiebeln und pfeffert die Masse ein wenig. Den Ziegenkäse brecht ihr in kleine Stücke und rührt ihr auch in die Masse hinein (können ruhig kleine Ziegenkäse-Stücke zu sehen sein, es muss keine glatte Masse werden!).

4. Diese füllt ihr nun in eure mit dem Yufkateig bestückte Muffinform. Ich habe dann auf jeden kleinen Muffin ein wenig Honig geträufelt und noch kleingehackten Rosmarin draufgestreut.

5. Nun könnt ihr sie in den Backofen geben: bei mir dauerte es ca. 25 Minuten, bis sie oben leicht bräunlich waren. Ich habe sie noch kurz abkühlen lassen und dann mit einem kleinen Salat serviert… Superlecker!

ziegenkäsepie

 

ziegenkäsetörtchen

 

Was sind eure liebsten Rezepte mit Ziegenkäse? Esst ihr als Vorspeise auch lieber Salat, als Suppe?

 

Habt noch einen schönen Sonntag! Eure Claudschi

Steak it easy! Steak-Sandwich mit Paprika-Petersilie nach Jamie Oliver

Ich muss schon sagen, Jamie Oliver war mir ehrlich gesagt nie wirklich sympathisch. Ich weiß nicht warum, aber seine Art zu kochen gefiel mir irgendwie nie…Doch im Fernsehen, egal wo man hinzappt, überall sieht man ihn: Jamies 30 Minute Menus, The Naked Chef, Jamies Kitchen und so weiter. Man kommt um ihn einfach nicht herum.

 

Und gestern passierte es: Ich kam nach Hause und Jamie Oliver lief im Fernsehen. Aber ich schaltete, wie sonst üblich, nicht gleich um,  sondern fand das, was ich sah, eigentlich ziemlich ansprechend…Er verrührte gerade Paprika mit Petersilie und gab es auf wunderschön aufgeschnittene Steak-Scheiben…und es sah unheimlich lecker aus…

 

„Das müssen wir mal ausprobieren“ hörte ich noch und 10 Minuten später stand ich schon vor dem Kühlregal und suchte die besten Rumpsteaks aus. Und es war herrlich! Unheimlich einfach, schnell gemacht und so gut!

 

Ihr braucht dazu:

  • 2 Rumpsteaks
  • 1 Ciabatta (ich hatte eines zum selber Aufbacken!)
  • 1 Glas eingelegte gegrillte Paprika
  • ein Bund Petersilie
  • Saft einer halben Zitrone
  • Senf mit Kren
  • Rucola
  • ein paar Zweige Thymian
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

 

1. Zuerst backt ihr euer Ciabatta (falls ihr es nicht schon fertig gekauft habt).

 

2. Danach würzt ihr eure Steaks mit Salz, Pfeffer und reibt sie mit dem Olivenöl und dem Thymian ein. Ich lasse alles noch ein paar Minuten einziehen.

 

3. Währenddessen könnt ihr die eingelegten Paprika abgießen und klein schneiden, dasselbe macht ihr mit der Petersilie. Mit einem Schuss Zitronensaft, Salz und Pfeffer schmeckt ihr das Ganze ab (und die eingelegten gegrillten Paprika schmecken schon sooo gut!).

4. Nun gebt ihr das Fleisch in die Pfanne und bratet es je nach Dicke und Garwunsch (MEDIUM! 😉 ) 2-3 Minuten von beiden Seiten scharf an. Wenn ich das erledigt habe, decke ich das Fleisch meistens noch kurz mit einem Topfdeckel ab und lasse es ein wenig ruhen.

 

WICHTIG: Wenn ihr Steaks oder Fleisch anbrät, bitte nicht mit einer Fleischgabel einstechen, da ansonsten der gesamte Fleischsaft austritt und euer Steak trocken wird. Am besten immer mit einer Fleischzange wenden!

 

5. Während euer Fleisch ruht könnt ihr das Ciabatta aufschneiden und die Unterseite mit Kren-Senf bestreichen. Auf diese Schicht gebt ihr dann den Rucola, so viel ihr wollt.

 

6. Nun wird das Fleisch in feine Streifen geschnitten…der wichtigste Zeitpunkt! Nun seht ihr, ob ihr es richtig, nach eurem Garwunsch angebraten habt…fein aufschneiden und auf den Rucola schlichten. Den austretenden Fleischsaft habe ich zur Paprika-Petersilien-Mischung gegeben und noch einmal fein durchgerührt.

 

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Steak-Sandwich

 

7. Auf diese Steak-Streifen gebt ihr nun eure Paprika-Petersilien-Mischung und verteilt es gleichmäßig. Deckel drauf und reinbeißen… und schwärmen…

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Steak-Sandwich

 

Wie esst ihr euer Steak am liebsten? Was sind eure liebsten Beilagen zum Steak?

 

Habt eine wunderschöne Woche! Eure Claudschi