Sláinte! Oder Prost? Oder Mahlzeit? Mahlzeit! Guinness-Schoko-Kuchen!

Wer mich nicht kennt, der weiß höchstwahrscheinlich nicht, dass ich gerne Bier trinke. Angefangen hat alles damit, dass ich (eh klar) Bier unheimlich grauslich fand. Doch ein ehemaliger Schulkollege meinte: „Claudschi, wenn du dich einmal mit Bier betrinkst, dann schmeckts dir immer.“ – Und ich probierte es aus.

Es war die Abschlussfeier der dritten Klasse (ich war also sechzehn oder so, auf jeden Fall im trinkfähigen Alter). Und wie Recht hatte mein (fast) Sitznachbar (Danke Flo!): Die ersten zwei oder drei Bier waren unheimlich grauslich. Nach jedem Schluck fragte ich mich, wie man so etwas nur gerne trinken kann. Irgendwann fiel mir der Geschmack dann aber nicht mehr auf und ich trank in gemütlicher Runde weiter. Am nächsten Tag ging es mir nicht schlechter, als wenn ich statt Bier irgendwelche anderen Longdrinks getrunken hätte (wäh, aber haben wir nicht alle mit diesen Getränken begonnen?). Und wirklich: seit diesem Wochenende trinke ich gerne Bier. Die Jahre des gesitteten Biergenußes haben mich natürlich auch schon viele Sorten durchprobieren lassen. (Wen es interessiert: damals war es glaub ich Ottakringer, heute trinke ich am liebsten Wieselburger).

Dass ich seit diesem Abend nun mein Bier genießen kann, war auch ein großer Vorteil bei meiner Reise nach Dublin. Natüüürlich will ich Guinness probieren und natüüürlich war es grauslich. Das erste. Das zweite dann nicht mehr so. Und das dritte war dann schon super. Eh klar! 🙂

Und weil Guinness so toll schmeckt und Kuchen auch, gibt es heute das Rezept zu Guinness-Schoko-Kuchen. Hört sich vielleicht nach einer komischen Kombination an, schmeckt aber hervorragend! Und ihr müsst ja kein Bier dazu trinken, Kaffee tut’s auch! 🙂

Ihr braucht dazu:

  • 110 g Butter
  • 75 g dunkle Schokolade (70%, klein geschnitten)
  • 200 ml Guinness (bitte nicht direkt aus dem Kühlschrank)
  • 200 g Mehl
  • 20 g Kakaopulver
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 3 EL Creme fraiche
  • 200g Staubzucker

 

1. Zuerst gebt ihr die Butter in einer Schüssel in die Mikrowelle (ich habe sie ca. eine halbe Minute reingegeben, dann kurz nachgesehen, ob sich schon alles aufgelöst hat, passt bitte auf, dass sie nicht zu lange drin ist). In diese flüssige Butter habe ich dann die kleingeschnittene Schokolade gegeben und durchgerührt, bis sich diese schön aufgelöst hat. Dann wegstellen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen (soll heißen: einfach mal die anderen Sachen erledigen 🙂 )

2.  Fettet eure Form ein und schaltet den Ofen auf Ober- und Unterhitze auf 180° ein. Danach mischt ihr das Mehl, den Kakao und das Backpulver zusammen.

3. Jetzt rührt ihr das Guinness in eure Butter-Schokolade Masse. Bei mir war das Guinness warm, weshalb die Masse nicht bröckelig wurde.

4. Nun mixt ihr die Eier mit dem Zucker ein paar Minuten mit dem Handmixer, bis es schön schaumig ist (nach 1, 2 Minuten). Nehmt hierfür am besten gleich eine große Schüssel, weil in diese dann der restliche Teig gerührt wird.

5. Ist die Masse schön schaumig gebt ihr die Hälfte der Mehl-Mischung hinzu, dann die Hälfte der Butter-Schokolade-Mischung, dann das restliche Mehl und dann, ganz unlogisch :), die restliche Schoko-Butter-Masse. Alles brav verühren.

6. Fast fertig! Die gesamte Masse in die eingefettete Form geben, ca. 40 Minuten ins Rohr und ungeduldig werden. Während der Ofen im Rohr ist, vermischt ihr 2-3 Löffel Sauerrahm mit Staubzucker (für die Glasur!). Die Menge an Staubzucker könnt ihr variieren, ich habe einfach so lange Staubzucker dazugegeben, bis es eine „schlatzige“ Masse wurde.

7. Ist der Kuchen fertig (einfach mit Nadel oder Holzstäbchen (Zahnstocher zB) reinstechen, bleibt nichts kleben ist er fertig) lasst ihr in auskühlen. Danach die Glasur draufstreichen und eventuell in den Kühlschrank (damit die Glasur ein wenig fester wird). Wenn ihr ungeduldig seid, könnt ihr natürlich auch gleich reinhaun 🙂 .

 

Bei mir wurde der Kuchen richtig schön saftig (sogar nach einer Nacht im Kühlschrank). Er schmeckte meiner Meinung nach auch nicht wirklich nach Guinness, meine Testesser meinten aber, dass er einen leichten, angenehmen Guinness-Geschmack hatte. Lecker war er auf jeden Fall…

 

 

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Schoko-Guinnesskuchen

 

Welches Bier trinkt ihr am liebsten?

Wie habt ihr mit dem Bier-Trinken begonnen?

 

Habt noch einen schönen Sonntag! Eure Claudschi

Mhmmmmmohnkuchen mit Topfen…

Meine Oma hat mir schon desöfteren erzählt, dass man früher, wenn man zur Feldarbeit ging, den Kindern Mohn zu essen gab, damit diese schlafen bzw. „ruhig“ sind.

Das ermüdende und süchtigmachende Opium-ALkaloid Morphin wurde bei uns aber längst aus dem Milchsaft des Mohns herausgezüchtet. Es gibt also keinen Grund den Mohn aus gesundheitlichen Gründen zu meiden! 🙂

Bei uns ist besonders das Waldviertel für den Mohnanbau bekannt: sandige durchlässige Böden, warme Tage und kalte Nächte sind dort der Grund für das prächtige Gedeihen des Mohns. Ich sage nur: Waldviertler Mohnzelten! Wer, der Mohn mag, liebt sie nicht?! 🙂

Und da ich Mohn mag und auch Topfen (ich LIEBE Topfenstrudel!) habe ich mich an einem Topfenkuchen mit Mohn versucht. Er ist nicht so süß und schmeckt am besten gekühlt. Und er hat sogar zwei Testern geschmeckt, die eigentlich gar nicht solche Kuchentiger, vorallem wenn diese mit Topfen gebacken werden, sind. Und los geht’s:

Ihr braucht dazu (für eine Form von 20cm, ca. 6 cm hoch):

 

  • 40 ml Milch,
  • 40 g gemahlener Mohn,
  • etwas geriebene Schale einer Zitrone,
  • 3 Eier,
  • 1 Stk. Vanilleschote,
  • 80 Zucker,
  • 700 g Magertopfen
  • 1 Pkg. Vanillepuddingpulver

 

1. Backrohr auf 160° vorheizen.

2. Zuallererst habe ich die Milch in der Mikrowelle kurz erhitzt. In diese gebt ihr dann den Mohn und die Zitronenschale und dann ca. 10 Minuten aufquellen lassen.

3. In der Zwischenzeit trennt ihr die 3 Eier. Den Dotter verrührt ihr mit dem Zucker und der Vanilleschote, bis es eine cremige Konsistenz erreicht. Sobald ihr diese erreicht habt, rührt ihr den Topfen und das Vanillepuddingpulver ein.

4. Das Eiklar schlagt ihr zu steifem Schnee und hebt ihr dann vorsichtig unter die Ei-Topfenmasse (Achtung: unterheben ist nicht einfach nur „reinrühren“, sondern ein vorsichtiges Rühren. Die Masse soll „mehr“ werden, luftigter. Am besten macht ihr das mit einem Schneebesen oder einem Kochlöffen mit einem Loch drin). Ca. fünf Esslöffel dieser Masse verrührt ihr dann mit dem Mohn.

5. Die gesamte Masse (die ohne Mohn) füllt ihr dann in eure Form (ausfetten nicht vergessen!). Die Mohnmasse verteilt ihr dann darauf. (Ihr könnt hier auch mit einer Gabel oÄ ein Muster ziehen, wie ihr wollt).

6. Im vorgeheizten Backrohr sollte der Kuchen dann nach ca. 45 Min. fertig sein. Ich steche zur Sicherheit mit einem Stäbchen rein (Spieß, chinesische Essstäbchen oder eine Stricknadel tut’s auch), klebt noch viel Teig dran lasse ich ihn noch ein paar Minuten länger im Rohr.

 

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Topfen-Mohnkuchen

 

Wie gesagt, gekühlt schmeckt er am besten, ihr könnt ihn aber auch warm genießen.

Was ist euer Lieblingsgericht mit Mohn?
Kennt ihr auch von euren Großeltern ähnliche Geschichten über Mohn, wie ich?

 

Liebe Grüße, Claudia

Es ist Strudelzeit! Apfelstrudel mit Himbeeren

Ja, ich habe schon wieder etwas mit Himbeeren gebacken! 🙂 Eigentlich sollte es ein Apfel-Brombeer-Strudel werden, doch leider scheiterte dies wieder an der Verfügbarkeit im Geschäft, in dem ich einkaufen gehe (was sich aber bald ändern wird, weil ich umziehe und dort ein riesen Geschäft mit noch riesigerererer Auswahl vorhanden sein wird! #diehoffnungstirbtzuletzt). Jedenfalls habe ich mich dann für Himbeeren entschieden und statt der üblichen Biskotten habe ich halt einfach Vollkorn-Butterkekse verwendet und ich kann euch sagen: es war vorzüglich!

 

Mit diesen Mengen habe ich zwei Strudel gebacken, da ich nicht so viel Fülle hineingegeben habe!

 

So, los geht’s! Ihr braucht:

  • 500gr Äpfel,
  • 1 TL Zimt,
  • 50gr Kristallzucker,
  • 100gr Vollkornbutterkekse,
  • Schlagobers (ganz wenig…),
  • Staubzucker (zum Bestreuen),
  • 1 Pkg. Blätterteig

 

1. Zuerst hackt, schneidet oder gebt ihr die Butterkekse in den Mixer, damit sie ganz fein gemahlen bzw. gehackt sind. Dazu gebt ihr den Zucker und den Zimt. Backofen nebenbei noch vorheizen auf 180°.

2. Dann schält ihr die Äpfel und viertelt sie (ich lege die Äpfel nachdem ich sie geschält habe immer in kaltes Wasser, damit sie nicht gleich so braun werden). Habt ihr alles fertig geschält schneidet ihr die Äpfel klein oder reibt sie fein mit einer Reibe (geht viiiel schneller, ist aber auch gefährlicher! (ich spreche da aus Erfahrung, AU!) ).

3. Die Äpfel vermischt ihr mit der Keks-Zucker-Zimt-Mischung und lasst alles kurz durchziehen.

TIPP: Wer Rosinen mag, jetzt ist der Zeitpunkt, an dem ihr sie reingeben müsst! 😉 Auch ein Schuß Rum kann natürlich nicht schaden…

4. Den Teig ausrollen, die Apfelmischung auf die Mitte streichen und eine Seite einklappen (von unten nach oben). Den eingeklappten Teil streicht ihr dann mit ein wenig Schlagobers ein. Danach die obere Seite herunterklappen und die beiden Seiten fest zusammendrücken, damit nachher nichts herausläuft. Nun „dreht“ ihr den Strudel mit Hilfe des Backpapiers so, dass die Seite, an der die Öffnung ist, unten liegt (wegen dem Herauslaufen der Masse wär’s!). In den Ofen und ca. 30 min. backen, fertig!

Ich steche den Teig dann eigentlich nicht mehr ein, weil er dann schön aufgeht und beim Aufschneiden fluffliger ausschaut.

 

 

Apfelstrude

 

Apfelstrudel mit Himbeeren

Schaut doch super aus, oder? Und geht sooo schnell! Ausprobieren und berichten! 😉

Wie macht ihr euren Apfelstrudel? Nach Familienrezept von Oma oder doch Eigenkreation?
Was gibt es bei euch nie zu kaufen und ärgert euch immer wieder? 🙂

 

Süßes Swirl-Bread mit Erdbeeren und Himbeeren

Leider ist die Beerenzeit nun auch wieder vorbei! Trotzdem möchte ich euch noch mein Swirl Bread zeigen, welches ich bei Mirela von Coral And Mauve gefunden habe! Zimt hatte ich leider keinen zu Hause, was mich aber nicht störte, da dieses Gewürz für mich nur zur Weihnachtszeit in Frage kommt (fragt mich nicht warum, aber ich verbinde Zimt immer automatisch mit Weihnachten! 🙂 ). Stattdessen habe ich einfach ein wenig Zucker mit Vanillezucker verrührt und auf die Teigmasse gestrichen. Auch mit der Trockenhefe bzw. dem bei mir verwendeten Hefewürfel habe ich mich ordentlich vertan, doch trotzdem sah mein geflochtener Kuchen unheimlich lecker aus – und glaubt mir – das war er auch! Innerhalb einer Stunde war das ganze Teil verputzt! 🙂

Haltet schon mal die Servietten bereit, euch wird das Wasser im Mund zusammenlaufen… mir geht es zumindest beim Anblick dieser Bilder so… 😉

 

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Swirl-Bread mit Beeren

 

Wie das Swirl-Bread gemacht wird? So geht’s:

 

Ihr braucht für den Teig:

  • 175ml Milch (warm, aber nicht heiß – aufpassen!)
  • 1 Packung Trockengerm
  • 1 EL Zucker
  • 1 Eigelb (bitte das Eiklar aufheben zum Bestreichen später)
  • 40 g geschmolzene Butter (kurz in die Mikrowelle 😉 )
  • 270 g Mehl
  • eine Prise Salz

Zum Bestreichen bzw. für die Füllung:

  • 50 g geschmolzene Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 TL Zimt (oder alternativ 1 Packung Vanillezucker!)
  • 1 Fläschchen Vanillekonzentrat (diese kleinen, ca. 1 EL)
  • ca. 300-400 g Beeren (bitte frisch – nicht tiefgefroren!)

Als erstes stellt ihr euren Germteig her! Dafür verührt ihr die warme Milch mit dem Trockengerm und dem Zucker und lasst es ein wenig stehen, damit sich die Hefe auflöst.

Danach gebt ihr das Eigelb und die geschmolzene Butter dazu und rührt es so lange, bis es schaumig ist (mit dem Schneebesen reicht!)

Habt ihr das erledigt, rüht ihr nach und nach das Mehl dazu, bis der Teig nicht mehr klebrig ist. Habt ihr die richtige Konsistenz erreicht knetet ihr noch ein paar Minuten mit der Hand (soll angeblich helfen… 🙂 )

Jetzt kommt die Wartezeit: stellt den Teig abgedeckt für ca. 1 Stunde an einen warmen Ort -> this is where the magic happens: der Teig soll jetzt aufgehen.

Ist die Stunde fast um, könnt ihr euer Backrohr auf 190° Umfluft vorheizen lassen und schon mal die Butter für die Füllung in die Mikrowelle stellen zum Schmelzen.

In diese geschmolzene Butter gebt ihr dann euren Zimt (alternativ Vanillezucker) und eure Vanillekonzentrat und rührt es, bis es cremig ist.

Nun holt ihr euren Teig wieder und gebt ihn auf eine große bemehlte Arbeitsfläche und rollt ihn aus (mit einem Teigroller, habt ihr keinen daheim tut es auch eine Flasche Wein oÄ). Passt nur auf, dass ihr genug Mehl auf die Arbeitsfläche gebt, so dass euer Teig nicht daran anklebt.

Habt ihr den Teig ausgerollt streicht ihr eure Zimt (Vanillezucker)/Zucker/Vanille-Masse so groß wie möglich drauf und streut zusätzlich noch eure Beeren drauf.

Ist alles schön verteilt, rollt ihr den Teig von einer Seite zu einer großen Wurst zusammen.

Achtung, jetzt wirds tricky: diese Wurst schneidet ihr dann in der Mitte durch, so dass ihr zwei Würste bekommt. Ihr könnt jetzt schön die Masse innen sehen.

Jetzt wird geswirlt: Dreht die zwei Teig-Würste ineinander, so dass die aufgeschnittene Fläche schön nach oben schaut (sieht schöner aus).

Nun kommt aber erst das Schwierige: Dieses schöne Teil soll jetzt unversehrt auf euer Backblech bzw. eure Form. Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass hier zwei Hände mehr sehr hilfreich sind…  😉

Im Rohr bleibt das schöne Swirl-Bread dann für ca. 20 Minuten und kann danach am besten noch lauwarm verspeist werden (yes! Kein langes Warten!)

Eine schöne bebilderte Anleitung (und das ursprüngliche Rezept) findet ihr hier.

Ich hoffe ich habe nicht zuviel versprochen? 🙂

Habt ihr schon einmal ein Swirlbread gebacken? Vielleicht auch ein wenig abgewandelt?

Käsekuchen-Muffins mit Himbeeren

Ich liebe Käsekuchen! Was hab ich mich gefreut, als ich beim Merkur um die Ecke die fertigen Exquisa Käsekuchen wieder entdeckt habe! Als kleines Kind in der burgenländischen Einöde schon genossen, waren diese aber plötzlich weg vom Markt. Doch vor einigen Monaten hab ich sie wiederentdeckt…und geschmeckt haben sie wie damals! 🙂 (Ich weiß nicht, ob sie wirklich „vom Markt“ waren, oder ich sie einfach immer übersehen habe…).

Schon lange habe ich mir vorgenommen, dass ich selber einen Käsekuchen backe, doch aufgrund verschiedenster Umstände kam ich noch nie dazu (beim Shoppen ist die neu gekaufte Springform verloren gegangen oder eine Diät kam dazwischen). Doch nun habe ich es endlich geschafft! Es ist zwar kein Käsekuchen geworden, aber Käsekuchen-Muffins (die verloren gegangene Springform wurde bis dato nicht nachgekauft 🙂 ). So, starten wir los!

Ihr braucht für den Boden (für 6 Stück):

  • 150 gr. Butterkekse (ich habe Vollkornkekse genommen, man achtet ja auf die Linie 😉 )
  • 80 gr. Butter
  • 40 gr. Zucker
  • eine Prise Salz

Für den Käsekuchen-Belag:

  • 400 gr. Frischkäse (üblicherweise 2 Packungen)
  • 80 gr. Zucker
  • 3 Eigelb
  • 200 gr. Sauerrahm
  • 3 EL Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Obst eurer Wahl

EDIT Käsekuchen in 22er Springform:
Solltet ihr keine Muffins, sondern einen „normalen“ Käsekuchen machen wollen, verdoppelt einfach die Menge der Zutaten. Außer bei den Keksen für den Boden, da reichen auch 250g. Temperatur und Backzeit bleibt natürlich gleich, macht einfach eine Stichprobe (reinstechen und wenn nix kleben bleibt, ist er durch) und verlängert eventuell um ein paar Minuten 🙂

 

1. Als ersten Schritt bitte den Backofen auf 170°  (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ihr zerbröselt dann die Butterkese (ich habe sie in den Mixer gegeben, in ein Sackerl und mit einer Flasche oÄ drüberrollen tut’s aber auch) und mischt sie mit der flüssigen Butter (kurz in die Mikrowelle), dem Zucker und der Prise Salz. Diese Masse gebt ihr dann als Boden in eure Muffinform (ein paar Millimeter reichen aus). Bitte verwendet keine Muffinförmchen, da die Käsekuchen-Masse sich nur daran anklebt. Wenn ihr das fertig habt einfach 10 Minuten in den Backofen.

 

TIPP: Verwendet am besten – wie ich – eine Silikonform, diese müsst ihr nicht einfetten und die Muffins lassen sich trotzdem nach dem Auskühlen leicht herauslösen!

 

2. Während die Muffinböden „runterkühlen“ , könnt ihr den Frischkäse, den Zucker, die Eigelb, den Sauerrahm, das Mehl, die Prise Salz und den Vanillezucker miteinander verrühren (ich habe das mit einem Stabmixer erledigt).

 

3. Auf die ausgekühlten Keksböden gebt ihr nun die Masse bis die Förmchen ca. dreiviertel voll sind. Habt ihr das erledigt könnt ihr sie 50 min. in den Ofen und euch in der Zwischenzeit ein, zwei Folgen eurer Lieblingsserie ansehen. Mir waren die Käsekuchen-Muffins nach 50 Minuten noch zu „flüssig“ und hell und habe ich die  Muffins weitere 20 Minuten im Rohr gelassen. Danach sind sie richtig schön aufgegangen, was schön aussieht, aber nach 1, 2 Minuten an der frischen Luft wieder hinfällig ist, da sie wieder „zusammenfallen“.

 

4. Als letzten Schritt die Muffins bitte unbedingt auskühlen lassen! Im Kühlschrank wird die Käsekuchen-Masse ein wenig fester als beim Auskühlen an der frischen Luft, wie ihr es lieber habt! Ich habe danach noch ein paar Himbeeren draufgegeben und die kleinen Küchlein dann mit einer Tasse Kaffee genossen.

 

Käsekuchen-Muffins

 

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Käsekuchen-Muffins

 

Kennt ihr diese fertigen Käsekuchen von Exquisa? Macht ihr euren Käsekuchen auch mit Boden, oder ohne?