Herz, was willst du mehr? Steak, Ribs, Wings und Burger im KOCHWERK

Am Freitag habe ich endlich meinen Gutschein eingelöst und war im Kochwerk bei einem Kochkurs zum Thema „Steak, Ribs and Wings“. (Den Gutschein habe ich hier  beim Look-Magazin gewonnen.)

Lange habe ich hin- und herüberlegt, welchen Kurs ich denn schlussendlich machen soll, weil mich einige interessiert hätten, die angeboten werden. Momentan gibt es zum Beispiel noch „Die KREATIVE Wiener Küche“ (das klingt doch superinteressant, oder?), „Raffinierte Wildküche“ (Herbst ist Wildzeit!) oder aber auch einen dreiteiligen Anfängerkurs (brunois what?). Und das gibt es noch einige mehr! 

© Nurten Walcher, das Kochwerk

So habe ich mich also bereits im Sommer angemeldet und wartete ungeduldig auf den 6.10. – meine Gutscheine, die wochenlang an der gleichen Stelle hingen (genau hinter meinem PC-Bildschirm an der Wand) habe ich vorsorglich wo hingelegt, „wo ich sie bestimmt finde“. Naja, und wer kennt das nicht…UNAUFFINDBAR…drei Tage lang habe ich gesucht und gesucht und gesucht und leider nichts gefunden…da ich jedoch vorher schon meine Gutscheincodes bekannt gegeben hatte, konnte ich trotzdem teilnehmen – pfuh – Glück gehabt! 😀 

(EDIT: Die Gutscheine sind bis jetzt nicht aufgetaucht…)

Und der nächste Fauxpas folgte sogleich: 10 Minuten zu spät kamen wir dort an, natürlich als Letztes (ich mag‘ Zu-Spät-Sein ja ÜBERHAUPT nicht, aber trotz Sprint-Gassirunde und Taxi zum Kochwerk ging es sich nicht früher aus…sorry!).

Das Kochwerk ist easy peasy zu finden am Esteplatz 5 im dritten Bezirk. Öffentlich kommt man leicht mit der U3, oder aber auch mit der U4 hin (jeweils Station Wien Mitte). Auch von außen erkennt man das Kochwerk schon an seinem pinken Schild.

Rein und Stufen hinunter wurden wir auch schon von der lieben Nurten begrüßt, die uns auch sofort ein Glas Sekt und einen kleinen Snack anbot. Die große Tafel war bereits wunderschön gedeckt – -ebenfalls im unverkennbaren pink, aber auch mit Grau, sehr schön!

Kurz aklimatisiert ging’s auch schon los mit der Vorstellrunde in der Küche. Wir kochten mit Christof und Simon und Beata war unsere flotte Küchenhilfe, die uns die unbeliebteste Arbeit in der Küche abnahm, das Abwaschen und Wegräumen, danke Beata!

Das Menü

Unser Schlachtplan für den Abend sah so aus: 

Steak in feinen Tranchen auf Blattsalat mit House-Dressing
Cheeseburger mit Rinderfleischpattie und selbstgebackenem Bun
Barbecue Ribs & Asian Wings
Feines Überraschungsdessert
(und hier sind bitte die leckeren Saucen, Dips & Co. gar nicht aufgelistet!!!)

WOW – na wenn das nicht schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, dann weiß ich auch nicht! Besonders auf die Burger-Buns und Patties war ich gespannt, ich habe ja selbst schon welche ausprobiert, die leider ein wenig sehr hart geworden sind… (ich muss ehrlich zugeben, das beste an meinem Burger-Post war das GIF… 😉 Allgemein müsste ich nach diesem Kochkurs meinen gesamten Burger-Post überarbeiten dank Christof Walcher! 😉 )

Und schon ging es los mit dem gemeinsamen Kochen! Die Zutaten waren alle schon auf die Anzahl der Teilnehmer hochgerechnet abgewogen, so dass wir uns alle wirklich aufs Kochen konzentrieren konnten. Christof und Simon erklärten uns die Arbeitsschritte, zeigten uns einiges vor und wir durften nachmachen, schließlich sollen wir ja was lernen. Die Gruppe war gut durchgemischt: von jung bis alt erwachsen war alles dabei und hatte Spaß. Meiner Meinung nach eine sehr harmonische Truppe und kamen wir alle schnell ins Plaudern und Lachen (was natürlich auch an der offenen und lustigen Art der beiden Köche lag!) – und was verbindet mehr, als ein gemeinsames Hobby? Und noch ein großes Plus: die liebe Nurten versorgte alle Teilnehmer auf Wunsch mit Getränken, damit ja keiner Durst leiden muss! 😉

So kochten wir also dahin, bepinselten unsere Ribs, rührten unsere Saucen, lachten, tranken, haben Steaks gebraten, Käse auf Patties geschlichtet und richteten unsere Teller gemeinsam an, aßen miteinander, tranken noch einen Kaffee und schon waren die 5 (oder gar 6?) Stunden wie verflogen…wow…

Fazit: ein supersupersupernetter und lustiger Abend, unheimlich tolle Rezepte, die ich sowas von fix nachkochen werde (Termin für Burger-Abend ist bereits fixiert!), tolle Tipps direkt vom Profi und bin ich wirklich mit dem Gefühl gegangen, perfekt betreut worden zu sein, von der ersten Minute an, bis zum Schluss. Mir fällt wirklich nichts negatives ein, außer, dass ich mir nicht noch was eingepackt habe für den nächsten Tag 🙂 

Danke, liebes Kochwerk-Team, für den supertollen Abend!

Und jetzt kommt leider die große Enttäuschung:

Das Rezept für den Burger Bun, der außen knusprig und innen so unglaublich weich war, oder für die Blitz-Mayo, die Tomatenmarmelade (ooooh….so gut!) oder aber auch die Anleitung für Ribs, die sich fast von alleine vom Knochen lösen gibt’s hier heute leider nicht…ich kann euch nur wärmstens ans Herz legen, einen Kochkurs im Kochwerk zu besuchen, um in Besitz dieser tollen Rezepte zu kommen (ich hüte mein Mäppchen mit den Rezepten . (ACHTUNG: ein neuer „Steak, Ribs und Wings“-Kurs für Jänner ist sogar schon zum Buchen verfügbar!) Aber was ich euch noch zeigen kann, sind einige Impressionen von Freitag Abend (falls ihr nicht schon überzeugt genug seid…)

Weitere Fotos (auch zu anderen Kochkursen!) findet ihr natürlich auch auf der Kochwerk-Homepage oder ihr ihr klickt hier.

© Nurten Walcher, das Kochwerk
© Nurten Walcher, das Kochwerk

Und, schon gebucht? 😉 Worauf wartet ihr noch?

 

 

Liebe Grüße,

eure Claudschi <3

 

PS: Am Wochenende steigt bei mir daheim ein Dinner-Abend, wenn’s gut läuft gibt’s natürlich Fotos und Rezepte bald hier am Blog 🙂

 

Titel/Beitragsbild: © Nurten Walcher, das Kochwerk

 

Running Sushi BUT à la carte – saywhat?!

Nachdem wir lange hin- und herüberlegt haben, wo wir am besten Running Sushi essen gehen könnten, kam meine Freundin Julia auf die glorreiche Idee, dass wir ins Koi Asia im 1. Bezirk gehen könnten.  „Ich weiß, dass es dir 100%ig schmeckt“ und „Running Sushi but a la carte“ hat natürlich mein Interesse (und auch meinen Hunger!) geweckt. Also los!

Vom Karlsplatz in ein paar Gehminuten erreichbar findet man schnell ins Koi Asia und wird dort auch zur Mittagszeit freundlich von der Kellnerin empfangen, die uns an unseren Tisch führt. Wir waren um 13 Uhr dort und es war (zu meinem Erstaunen!) nicht total überfüllt. Das Lokal hat eine nette und angenehme Atmosphäre und die Getränke waren schnell aufgenommen (die meisten Leute bestellen beim Running Sushi ja irgendwie sowieso Leitungswasser oder Soda, oder irre ich mich? Was trinkt ihr?).

Running Sushi – aber nicht vom Laufband

Dann ging’s auch schon los und ich klappte die Karte auf: WOW! Über 100 verschiedene Speisen warteten darauf, von uns verzehrt zu werden. Und sie sahen auf den Bildern auch alle sehr gut aus, natürlich keine professionellen Food-Styling-Bilder, aber für den Gusto reichten sie allemal!

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Nun sucht man sich die Gerichte für seine „1. Runde“ aus: neben der Speisekarte bekommt man auch eine Karte, auf der man mit Stricherl kennzeichnet, welches Gericht man gerne hätte. Die Portionen sind natürlich kleiner – zum Beispiel bekommt man beim Gurken Maki drei Stück (die Portionsgröße geht aber auch aus den Bildern in der Speisekarte hervor). Wir haben uns zur 1. Runde natürlich eine Suppe, einige Maki (mhm….California Maki) und eine California Roll bestellt. Ach ja – und einen Salat haben wir uns vom Salatbuffet dazu geholt, nicht sehr groß, aber ausreichend…da kann man beim Salat holen auch gleich das Dessertbuffet begutachten (uA TIRAMISU!).

Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass es sowohl kalte, aus auch warme Speisen zur Auswahl gab: einige verschiedene Suppen (nicht nur die Miso und die Pikant-Säuerliche), Dim Sum, Ente, Nudeln, Huhn süß-sauer und natürlich die Klassiker, eh klar.

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Die Speisen trudelten dann nach der Reihe ein, da sie frisch zubereitet werden (!!!), alles in allem ging es aber jedes Mal sehr flott!

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Die Qualität war – soweit ich das beurteilen kann – sehr gut. Es schmeckte jeder einzelne Gang vorzüglich und – da die Portionsgrößen nicht so groß sind – traut man sich auch das ein oder andere Unbekannte zu probieren und entdeckt so vlt. wieder eine neue Lieblingsspeise?

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Was sich ein wenig schwierig gestaltete war,  sich zu merken, was man denn eigentlich für sich bestellt hat. Ordert man ähnliche Speisen muss man vlt. nachsehen, was einem selbst gehört und was der Begleitung. Bestellt man Sushi/Maki wird nämlich alles zusammen auf einem Teller gebracht. Wird sowieso alles geteilt, ist das natürlich kein Problem mehr! 🙂

Aber, das Beste kommt ja erst noch… der Preis: das Running Sushi a la Carte für zwei Personen, ein Soda, ein Soda Zitron und einen Apfelsaft haben wir unschlagbare 25,60 Euro bezahlt… Als die Rechnung kam, dachte ich zuerst, dass sie was vergessen hat oder die Rechnung doch gesplittet hat (nicht wie gewünscht „alles zusammen“). Aber nein!

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Die Preise sind – wie bei Running Sushi meiner Meinung nach üblich – zeitlich gesplittet. Am Abend zahlt man natürlich mehr, aber € 15,90 am Abend und Wochenende ist in Anbetracht der Qualität immer noch sehr preiswert!

 

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Wie oben auf dem Bild ersichtlich, wird – wenn man zuviel übrig lässt – ein Pauschalpreis pro übrig gelassenem Teller (ab dem 2. Teller) berechnet, was einige vielleicht stört, wenn man aber genauer drüber nachdenkt, eine gute Lösung ist. Natürlich will man viele verschiedene Speisen ausprobieren, Unmengen zu bestellen und dann nicht aufzuessen, weil man sich maßlos überschätzt hat, sieht kein Restaurant gern. Verschwendung von Lebensmitteln ist einfach nicht ok und gesunder Menschenverstand beim Bestellen von den Speisen vorausgesetzt. Aber der geübte Running Sushi-Esser ist sicherlich Profi beim Einschätzen, wie viel noch reinpasst 🙂 (Und bestellt deswegen wahrscheinlich in weiser Voraussicht Leitungwasser, weil man dann nicht so schnell voll ist… 🙂 )

 

Mit diesem Restaurant hat meine Freundin Julia ins Schwarze getroffen – ich werde bestimmt wieder hier essen – Qualität, Preis, Atmosphäre und die Freundlichkeit des Personals haben mich überzeugt. 100% Weiterempfehlung!

Wart ihr schon Mal im Koi Asia? Was gehört nicht zu den Klassikern und muss man unbedingt probieren?

Wenn nicht im Koi Asia, welches ist euer Lieblings-Running Sushi-Lokal?

Liebe Grüße, eure Claudschi

Das war unser kulinarisches Kroatien 2015! Besucht: Aqua2 in Rovinj

Auch dieses Jahr wollten wir unseren Urlaub wieder im wunderschönen Kroatien verbringen. Da unser Haus vom letzten Jahr, von welchem wir total begeistert waren, leider nicht mehr verfügbar war, mussten wir uns eine Alternative suchen und wurden auf Airbnb fündig.

Es wurde wieder gegrillt, geplantscht, geschnorchelt und vorallem relaxed. Da wir heuer in der Nähe von Rovinj wohnten, wollten wir uns natürlich auch diese Stadt ansehen und dort essen gehen. Und weil wir alle durch die Bank Meeresfrüchte-Fans sind, suchten wir auf Tripadvisor nach den besten Restaurants und wurden fündig:

Das Aqua2 sollte es werden – und wir wurden definitiv nicht enttäuscht!

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Wir reservierten telefonisch und die Vorfreude war groß! Laut ihrer Facebook-Seite (leider gibt es keine Homepage) und der Bewertungen auf Tripadvisor sollte das Brot selbstgebacken, die Nudeln selbstgemacht und die Meeresfrüchte einfach nur fantastisch sein!

Im Aqua2 angekommen wurden wir zuerst freundlich begrüßt und unserem Tisch zugewiesen, der uns einen tollen Blick aufs Meer bot.

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ausblick

Die freundliche Kellnerin erklärte uns anfangs, dass sie ein neues Restaurant seien und betonte auch, das Brot und Nudeln selbst im Restaurant hergestellt werden.

Auch Bini war willkommen und bekam schnell eine Schüssel mit frischem kalten Wasser:

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Ein Blick auf die Karte geworfen hatte ich mich sehr schnell entschieden: als Vorspeise wollte ich Miesmuscheln in Weißweinsauce essen und als Hauptgang die Fischplatte, die auch von einigen meiner Freunde gewählt wurde. Und es war einfach alles, jeder einzelne Gang, ein Genuß! Aber bitte – lassen wir doch die Bilder sprechen…

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Wir haben für acht Personen – das waren sieben Vorspeisen und acht Hauptspeisen – inkl. Wasser und Wein (und Trinkgeld!) 2000 Kuna bezahlt, was ca. € 265,00 entspricht. Umgerechnet auf acht Personen also um die € 33,00 pro Nase, was in Anbetracht der Qualität (Wow! Superfrisch), des Service (unheimlich schnell!), des Ambientes (wunderschöner Blick aufs Meer) und des kostenlosen Likörs als Digestif (man konnte zwischen vier verschiedenen auswählen!) einfach unschlagbar ist! 🙂

Aufgrund unseres Verlangens nach Meeresfrüchten konnten wir die selbstgemachten Nudeln leider nicht mehr probieren, was ich aber bestimmt bei meinem nächsten Besuch im Aqua2 tun werde! Oder ihr könnt mir vielleicht davon berichten? 😉

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Und als Nachspeise natürlich noch ein Eis… (Eis geht immer!)

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Ich hoffe, ihr habt euren Urlaub auch so schön verbracht, wie ich – oder er steht euch noch bevor? Wo wart ihr?

Entspannte Grüße, eure Claudschi

 

PS: Rechts oben in der Sidebar könnt ihr für Aussa Mit Die Tepf! beim AMA Food Blog Award voten, damit ich der Publikumsliebling werde! 🙂 Ich würde mich freuen, wenn ihr für mich abstimmt! 🙂

 

PPS: Wer ist diese unheimlich herzige, wunderschöne, lächelnde Bini? Dazu gibt’s bald mehr! 😉

(Fast) sprachlos in „AMON’s Gastwirtschaft“ – aber nur fast! ;-)

Gestern war also Valentinstag… Entweder man zelebriert diesen Tag oder man ignoriert ihn. Ob nun nur eine Erfindung der Blumenhändler und Süßwarenfabrikanten oder doch ein netter Tag, um den Menschen die man mag seine Zuneigung zu zeigen. Egal, für meinen Freund und mich ein guter Grund essen zu gehen! 😉

 

Wie schon letztes Jahr waren wir heuer in „Amon’s Gastwirtschaft“ in der Schlachthausgasse im dritten Bezirk. Das Amon bietet jedes Jahr ein Valentinstagsmenü um € 39,– pro Person an, welches aus Aperitif, Vorspeise, Suppe, Hauptspeise und Dessert besteht. Das Menü kann man sich natürlich schon vorher im Internet ansehen, sollte man sich nicht überraschen lassen wollen. Ich habe also Mitte Jänner per Kontaktformular auf der Homepage reserviert und auch prompt eine Bestätigungsmail erhalten.

 

Als es dann endlich soweit war und wir im Restaurant ankamen, wurden wir vom Personal – so wie etliche andere Paare – an unseren Tisch geführt (rechtzeitig reservieren empfiehlt sich also!). Nachdem wir an unserem romantisch gedeckten Tisch Platz genommen hatten wurden wir auch schon nach unserem Aperitif gefragt und es wurde ein leckerer Schilcher Frizzante.

 

amon tischdeko

 

 

Außerdem fragte uns die Kellnerin, ob wir mit dem Menü so zufrieden wären, oder wir irgendwelche Änderungen wünschen, was bei uns nicht so war, aber doch sehr positiv anzumerken ist. Da ich euch nicht länger auf die Folter spannen will, hier die Menükarte des Abends:

 

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Die Vorspeise:

 

Das Butterfischcarpaccio war die perfekte Vorspeise, da es sehr leicht war, nicht zu intensiv vom Geschmack (Butterfisch schmeckt ja eher neutral), doch hat alles perfekt harmoniert (der Fisch mit dem leichten Pesto und den Antipasti). Dazu war natürlich Jourgebäck gedeckt, welches, obwohl es bei unserer Ankunft schon am Tisch stand, noch immer sehr knusprig und frisch schmeckte. Ein super Appetizer also…ein perfekter Start. Dazu tranken wir einen leichten RIesling auf Empfehlung des Kellners.

 

amon jourgebäck

 

 

amon butterfischcarpaccio

 

amon butterfischcarpaccio

 

 

Die Suppe:

 

Ich bin nicht wirklich ein Suppentiger („Nein, diese Suppe ess‘ ich nicht.“), aber die Karotten-Orangen-Suppe war einfach ein Traum. Das knusprige Schwarzbrot darin war superlecker! Die Orange nicht sehr aufdringlich im Geschmack, was mir perfekt passte.

 

amon karottenorangensuppe

 

Die Hauptspeise:

 

Das absolute Highlight für mich: Ich habe noch nie – wirklich noch nie – so zartes Rinderfilet gegessen… Man musste es fast nicht kauen, so zart war es. Die Kräuterbutter die dabei war  – einfach ein Traum! Ich war sprachlos… Nein, wenn ich ehrlich bin, alles was ich herausbrachte war ein: „Oida…boah…“ – und das so ca. zehn Mal. Ich weiß auch gar nicht, wie ich es hier näher beschreiben soll…ich bin einfach immer noch unheimlich begeistert von diesem Filet… (ich habe auch nicht mehr als ein Foto geschafft 😉 )

Zum Hauptgang haben wir einen fruchtigen Merlot getrunken.

 

amon hauptgang

 

 

Das Dessert:

 

Auch auf’s Dessert habe ich mich im Vorhinein schon sehr gefreut: Schokokuchen und Eis? Perfekte Kombi! Mein Freund, der eigentlich nicht so sehr auf Schokolade und Süßes aus ist wie ich, war begeistert! Der Beerenspiegel zwar sehr süß, aber zusammen mit dem Kuchen einfach unschlagbar. Und das Walnusseis? Wow. Alles in Allem: PERFEKT.

 

amon dessert

 

Das Personal war überaus freundlich und aufmerksam, was uns über den gesamten Abend hinweg immer wieder positiv auffiel.

Das Menü kostet pro Person also € 39,–. Inkl. des Weins zu Vorspeise und Suppe (2/8l)  und zur Hauptspeise(3/8l) haben wir schlussendlich € 99,40 bezahlt. Das Wasser (3 Flaschen Granderwasser) war kostenlos. Das finde ich für ein viergängiges Menü (inkl. Aperitif) und Wein in Anbetracht der Qualität und des Geschmacks des Essens einfach unschlagbar und kann ich nur jedem empfehlen.

 

Ich werde bestimmt nicht bis zum nächsten Valentinstag warten, um wieder im Amon zu essen. Aber seien wir mal ehrlich: Irgend ein Grund zum Essen gehen findet sich doch immer ;-).

 

AMON’s Gastwirschaft

Schlachthausgasse 13

1030 Wien

 

Öffnungszeiten:

Montag-Samstag: 10-24 Uhr

Sonntag & Feiertag: 10-16 Uhr

Tel.: 01/798 81 66

www.amon.at

office@amon.at

Besucht: Flatschers Bistrot

Über das Flatschers gibt es bereits Restaurantbeiträge wie Sand am Meer (oder sagen wir, Steaks auf dem Grill in den Sommermonaten? 🙂 ), deswegen spare ich euch eine ausgiebige Rezension des Lokals ;-). Jeder der in Wien wohnt und gerne Burger oder Steaks isst, war wahrscheinlich schon mindestens ein Mal im Flatschers und hat dort seiner Fleischeslust gefröhnt. Auch ich gehe natürlich (regelmäßig…) ins Steakhouse von Andreas Flatscher oder nun auch ins (nicht mehr so neue)  Bistrot. Der Unterschied zwischen den beiden Lokalen liegt darin, dass im Bistrot auch Fisch und Meeresfrüchte angeboten werden.

Ich empfehle euch, dass ihr vor eurem Besuch anruft und reserviert (meiner Erfahrung nach am besten bereits ein paar Tage zuvor!). Wir hatten zuerst im Steakhouse reserviert, da wir dann aber doch ein kleines Baby dabei hatten, hat uns die freundliche Dame am Flatschers-Telefon problemlos ins Bistrot umreserviert (das Bistrot ist ein reines Nichtraucherlokal!).

Bei meinem letzten Besuch haben wir erstaunlicherweise kein Steak gegessen! Doch es kam genug Fleisch auf unsere Teller, nämlich ein köstliches Beef Tatar mit Zwiebeln (ich habe mir extra viel Zwiebeln bestellt! 😉 ), ein Gainesburger, der neu ist auf der Speisekarte im Bistrot, ein Beilagensalat (sieht der nicht super aus?) und als Vorspeise eine Tomatensuppe.

So, jetzt möchte ich euch nicht noch länger auf die Folter spannen: Was ist besser als über’s Essen zu reden? Natürlich, es anzuschaun! (Noch besser natürlich: es selber essen…aber das Widget gibt’s bei WordPress noch nicht! 🙂 ).

Flatschers Bistrot

 

Flatschers Bistrot

 

Flatschers Bistrot

 

Flatschers Bistrot

 

Flatschers Bistrot

 

Flatschers Bistrot

 

 

Es war wie immer superlecker im Flatschers Bistrot! Wir mussten – wie immer – nicht lange auf unser Essen warten und waren alle mehr als zufrieden (und taten es dem Kinderwagen gleich und „rollten“ nach Hause).

Übrigens, ich habe gestern auf der Facebook-Seite vom Flatschers gesehen, dass es bald wieder eine neue Speisekarte gibt! Ich bin auf jeden Fall gespannt (wieder ein Grund hinzugehen! 😉 ).

Wart ihr schon im Flatschers? Was ist eurer Lieblingsgericht dort?
Was mich am meisten interessiert: Welche Burger/Steaklokale besucht ihr regelmäßig?

Hier bekommt ihr nähere Infos zum Flatschers:

http://www.flatschers.at/

Restaurant und Bar:
Kaiserstraße 113-115, 1070 Wien
Mo-So: 17:00 – 01:00
01/523 48 68

Bistrot und Bar
Kaiserstraße 121, 1070 Wien
Mo-Sa: 17:00 – 01:00
So: Ruhetag
01/522 31 23

Muscheln, Scampi und Koteletts

Fast ein bisschen peinlich war es mir, als mich meine Arbeitskollegin fragte, ob ich denn noch nie in Kroatien war. Nein, das war ich noch nicht. In 25 Jahren meines Lebens war ich noch nie dort.

Doch 2014 war es endlich soweit: Mit 9 anderen Freunden haben wir uns in Poreč ein Ferienhaus gemietet und eine Woche an der Westküste Istriens verbracht. Ich war eigentlich kein großer Meeresfrüchte-Freund (alles mal in der Schule gekocht und probiert, das meiste jedoch aufgrund der Konsistenz und des Geschmacks vehement abgelehnt) – doch diese sieben Tage in der kroatischen Küstenstadt haben meine Meinung schlagartig geändert! Deswegen möchte ich euch ein paar Impressionen des Speisens in den kroatischen “Konobas”, aber auch in unserem eigenen Heim in Poreč zeigen – zumindest das, was ich mit der Kamera noch einfangen konnte, bevor es verschlungen wurde 🙂

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Kroatien 2014 - Muscheln, Scampi und Koteletts

 

Kroatien 2014

 

Kroatien ist definitiv eine Reise wert und ich bin mir sicher, dass ich nicht das letzte Mal dort war. Das Essen war einfach fantastisch, die Stadt wunderschön und es gibt noch viel zu entdecken.

Wart ihr schon einmal in Kroatien? Und schmecken euch Meeresfrüchte?

Weiß jemand, wo man in Wien am besten Muscheln essen gehen kann?