Low Carb Tacos – viel Genuss mit wenig Kohlenhydraten

Ich esse unheimlich gerne Mexikanisch…

Egal ob Tortillas, Tacos, Chili – es schmeckt einfach supergut.

Da ich mich nun schon seit Jahresanfang sehr kohlenhydratarm ernähre (summer is coming 😉 – ja, ich sehe gerade Game of Thrones) überlege ich mir oft, wie ich meine Lieblingsspeisen low carb (=kohlenhydratarm) zubereiten kann.

Wer mehr zur Low Carb-Ernährung erfahren möchte, kann dies grob bei Eatsmarter oder Chefkoch nachlesen!

 

Das klingt vielleicht alles sehr kompliziert und anstrengend, aber es ist ganz einfach: Ich verzichte hauptsächlich auf Nudeln, Brot, Reis, Kartoffeln, … und natürlich Süßes. Ich esse kein weißes Mehl, keinen weißen Zucker (ja, da gibt es außer braunem und weißen Zucker noch was!) und versuche natürlich, diese ganzen „Regeln“ gesund umzusetzen. Isst man gerne Fleisch ist die kohlenhydratarme Ernährung noch einmal viel leichter umzusetzen, da Fleisch keine Kohlenhydrate hat. Ebenso Fisch! Hier kann man also zuschlagen! 🙂

Natürlich muss man beachten, dass ein Wiener Schnitzel natürlich nicht kohlenhydratlos ist (die Panier…und dann auch noch im Öl herausgebacken…). Ebenso würde ich niemals Fischstäbchen essen (auch paniert!). Dies ist natürlich ein Grund selbst zu kochen, da man so genau weiß, was „drin ist“. „Ich mag mich aber nach der Arbeit nicht hinstellen und kochen“ – mag so mancher denken, weswegen ich hier kurz den Arbeitsaufwand eines kohlenhydratarmens Abendessen skizzieren möchte:

Es gibt Rindersteak mit Brokkoli und Salat.

 

  • Pfanne auf den Herd, ein wenig Öl hinzu, Herd einschalten
  • Backofen vorheizen auf ca. 180°
  • Topf mit Wasser auf den Herd stellen, salzen

Das sollte so ca. 1 Minute dauern.

  • Steak in die heiße Pfanne geben, von jeder Seite 1-2 Minuten anbraten
  • wenn das Wasser kocht, Brokkoli (ich nehme tiefgekühlten) ins Wasser geben
  • Steak nach dem Anbraten in eine hitzebeständige Form geben und ins Backrohr

So, dafür rechnen wir ca. 5 Minuten.

Während der Brokkoli langsam kocht und das Steak im Rohr kurz nachzieht:

  • Cocktailtomaten klein schneiden
  • Salat in die Schüssel geben (ich nehme oft fertige Salatmischungen (Chef Menü Venezia ist mein Liebling! 🙂 ), ich hasse nämlich Salat putzen)
  • Essig, Öl, Salz und Pfeffer draufgeben, durchrühren.

Hierfür rechnen wir wieder, sagen wir, 3 Minuten.

Nun ist höchstwahrscheinlich auch der Brokkoli fertig, welchen wir abseihen und auf einen Teller geben. Ebenso das Steak und den Salat.

1 Minute. 

 

In 10 Minuten hat man also ein gutes kohlenhydratarmes Abendessen. Die Ausrede, dass man nicht mehr viel kochen will am Abend, weil es zu lange dauert oder zu anstrengend ist (holen wir uns lieber einen Kebap oder eine Wurstsemmel), ist damit wohl entkräftet ;-). (Aber natürlich ist es ok, wenn man sich so etwas ab und zu gönnt, es sollte nur nicht zur Gewohnheit werden. 🙂 )

 

So, das ist jetzt ein wenig ausgeartet 🙂 Zurück zum Rezept!

Ich hatte also Lust auf mexikanisch. Ab ins Geschäft und folgende Zutaten eingekauft:

  • Hühnerbrust
  • Romana-Salat (oder auch Römersalat)
  • Avocado
  • 2 Tomaten
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • Zwiebeln
  • Fasten Sauerrahm
  • 1 Limette

Und so funktionierts:

  1. Zuerst habe ich die Avocado halbiert, den Kern entfernt und das Innere mit einem Löffel herausgeschält. Dieses habe ich dann mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrückt und sofort eine Limette darüber ausgedrückt, da die Avocado ansonsten schnell braun wird (braucht immer Säure!)
  2. Danach habe ich die Tomaten halbiert, das Fruchtfleisch herausgelöst und den Rest in kleine Würfel geschnitten. Ein Drittel dieser Würfel habe ich zur Avocado-Masse gegeben. Diese Avocado-Tomaten-Masse habe ich noch mit Salz, Pfeffer und gegrilltem Paprikapulver gewürzt. Und ab damit in den Kühlschrank.
  3. Die anderen kleingeschnittenen Tomaten habe ich mit kleingeschnittenen Schalotten vermengt und mit Salz, Pfeffer und ein wenig weißem Balsamico vermischt – und ebenfalls ab in den Kühlschrank zum Durchziehen.
  4. Die Hühnerbrust habe ich gedünstet und danach kleingeschnitten. Mit einer weiteren kleingeschnittenen Zwiebel habe ich das Fleisch danach in einer Pfanne leicht angebraten und die Dosentomate darüber gegeben. Wieder mit Salz, Pfeffer und geräuchertem Paprikapulver gewürzt (das geräucherte Paprikapulver gibt einen rauchigen Geschmack!). Das Ganze habe ich dann ein wenig einkochen lassen.
  5. Nun zum Sauerrahm: diesen habe ich lediglich mit einer Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer und ein wenig vom Limettensaft gewürzt.
  6. Danach schneidet ihr den Strunk vom Romana-Salat ab, so dass ihr einzelne große Blätter habt, welche ihr waschen solltet (Sand schmeckt nicht so gut… 😉 ).

Nun geht es ans Anrichten! Ich habe ein großes Salatblatt genommen, darauf die Hühnerbrust-Tomatenmasse gegeben, ein wenig Avocadocreme daraufgegeben (ich nenne es Avocadocreme, da für eine Guacamole noch einige Zutaten fehlen), ein wenig Sauerrahm drauf und die Tomaten-Zwiebeln darübergestreut… WOAH! Unheimlich gut, erfrischend und so wenig Kohlenhydrate (die meisten Kohlenhydrate haben bei diesem Gericht die Zwiebeln). Low Carb Mexikanisch at its best! Probiert es aus!

 

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low carb tacos

 

Dank meiner Low Carb Ernährung und auch ein wenig Sport konnte ich so in den letzten Monaten bereits 21kg abnehmen. Ein paar sollen natürlich noch folgen! 🙂 Und wer im McFit angemeldet ist und mich begleiten möchte (oder eher dazu motivieren möchte, hinzugehen) kann sich gerne melden! 😀

Habt noch einen schönen Feiertag! Für mich ist schon Wochenende, weil ich morgen frei habe! 🙂

 

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

[Grillaxen 2015] Supereinfaches Baguette selber backen!

Grillaxen – Grillen und Relaxen. Mein Lieblingshobby!

Vor einigen Wochen ist ein Griller bei uns eingezogen. Aus Rücksicht auf unsere Nachbarn ein Gasgrill, als städtischer Grillmeister sollte man da ja aufpassen, da das Grillvergnügen sonst unschön enden kann.

Natürlich gleich angegrillt, geschwärmt, genossen, geschlemmt und sich klarerweise geschworen, beim nächsten Mal weniger zu essen (haha, natürlich…). Ich frage mich, ob ich diesen Sommer abnehmen werde, weil wir viel grillen (es ist ja auch viel Gemüse dabei), oder ob ich eher zunehmen werde, weil ich nun für’s Grillen nicht mehr mit dem Rad zu Freunden düsen muss. (Ich werde Ende des Sommers Bericht erstatten 🙂 ).

Jetzt fehlen auf unserer Terrasse nur mehr die Terrassenmöbel (die auch schon auf dem Weg sind) und dann kann so richtig „grillaxed“ werden :-). Dieses Wochenende habe ich mich, trotz mangelndem Wissens aber voll Vorfreude, schon am Gärtnern versucht… Petunien, Lavendel, Rosmarin, Basilikum und Co. genießen die Sonne auf der Terrasse. Ich habe überhaupt keine Ahnung, ob ich das alles richtig gemacht habe (da gibt es ja so einiges zu beachten, habe ich mir sagen lassen: Abstand zwischen den Pflanzen, was darf man überhaupt zusammen anpflanzen, ist es den Pflänzchen eh nicht zu windig, ist die Erde eh nicht zu feucht oder zu trocken, …), aber das werden die nächsten Wochen zeigen…und auch diesbezüglich werde ich berichten…

 

Sobald alles fertig ist, gibt’s natürlich einen eigenen Beitrag dafür! 🙂 (Außer meine Pflanzen sind bis dahin alle eingegangen, die Scham wäre einfach zu groß! 😀 ).

 

Aber, das soll hier kein Gärtner-Beitrag werden! Ich habe nämlich ein Baguette gebacken! 🙂 Supereinfach, knusprig und die perfekte Beilage beim Grillen!

 

Ihr braucht dazu:

 

  • 400g Mehl (glatt)
  • 1 Pkg. Trockengerm
  • 250ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz

 

Und so funktioniert’s:

  1. Vermengt das Mehl, die Hefe und das Salz in einer Schüssel und gebt langsam das lauwarme Wasser dazu, bis ein Teig entsteht, der sich leicht von der Schüssel löst. Ich lasse meine Küchenmaschine alles zusammenkneten und geben den Teig dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche, auf der ich händisch noch ein wenig weiterknete.
  2. Euren Teig formt ihr dann zu einer langen Wurst (aka Baguette) und gebt ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. An einem warmen Ort lasst ihr den Teig dann eine Stunde gehen.
  3. Nach diesen 60 Minuten sollte euer Baguette dann ca. doppelt so groß sein. Ritzt es mit einem scharfen Messer mehrmals ein und bestreicht es mit Wasser.
  4. In euren Backofen (der noch nicht vorgeheizt ist), stellt ihr eine Schüssel (oder Auflaufform) mit kochendem Wasser (außer ihr habt schon so einen super High-Tech-Backofen, der das Dampfen bzw. Befeuchten von alleine kann). In die Mitte eures Backofens gebt ihr euer Baguette. Ober- und Unterhitze auf 200° eingestellt dauert es dann ca. 40 Minuten, bis euer Baguette schön braun und superknusprig ist. (Wenn ihr draufklopft, sollte es „hohl“ klingen, dann ist es fertig!).

baguette

baguette 2

baguette

baguette

Und es war so lecker…mit Kräuterbutter oder zum Schafkäse-Salat. Aber auch einfach zum Dippen der Schnittlauch- oder Knoblauchsauce. Ein Traum, kann ich euch sagen!

 

Und wenn ihr noch mehr Rezepte zum Grillen haben wollt, dann lest weiterhin fleißig bei Aussa mit die Tepf! mit. In den nächsten Wochen werde ich einiges zum Grillen ausprobieren und euch natürlich daran teilhaben lassen! Seien es Beilagen, Saucen, Salate, Fleischmarinaden – stay tuned! 😉

Und, ich kann es euch nicht vorenthalten…ein paar Bilder meiner Blümchen… für ein wenig Sommerstimmung 🙂

 

blumen

blumen

blumen

blumen

 

Habt ihr einen grünen Daumen bzw. Tipps für’s Terrasse bepflanzen?

Grillt ihr auch so gerne wie ich? Was grillt ihr am liebsten?

 

Habt noch ein schönes Wochenende! 🙂

 

Eure Claudschi

Ihr liebt Kokos? Dann habe ich genau das Richtige…

Wer Kokos und Raffaello liebt, ist heute hier genau richtig!

Wollt ihr zu Ostern auch noch schnell etwas backen, dann weiterlesen! Es gibt nämlich Raffaello-Cupcakes! Supereinfach zu machen und hervorragend im Geschmack!

 

Ihr braucht für den „Boden“ bzw. die „Muffins“ (bei mir wurden es so 10 Stück):

  • 150g Butter
  • 150g weiße Kuvertüre
  • 2 Eier
  • 150g Mehl
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 100g Kristallzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker

 

Und damit es Cupcakes werden, brauchen wir natürlich ein Topping! Dazu benötigt ihr:

  • 200g Frischkäse
  • 100g Kokosraspeln
  • 2 EL Rum
  • 130g Staubzucker

 

  • Zusätzlich noch ca. 100g Kokosflocken zur Deko!

 

Und so geht ihr vor:

  1. Zuerst heizt ihr den Backofen auf 180° vor und gebt schon mal eure Papierförmchen ins Muffinblech.
  2. Habt ihr das erledigt schmelzt ihr die weiße Kuvertüre zusammen mit der Butter (dies macht ihr am besten über Wasserdampf – ich stelle immer einen kleinen Topf Wasser auf den Herd und stelle eine robuste Keramikschüssel darauf, in welche ich die Schokolade und die Butter gebe. Sobald das Wasser kocht, reduziere ich die Hitze ein wenig und rühre immer wieder durch – so schmilzt eure Schoko und die Butter schön gleichmäßig).
  3. Während dies also langsam passiert, verrührt ihr die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker. Sobald diese drei Zutaten sich schön verbunden haben, gebt ihr Löffelweise das Mehl und das Backpulver dazu.
  4. Nun sollte auch eure Schoko-Butter-Masse schon flüssig sein. Auch diese gebt ihr zu eurer Eier-Zucker-Masse und rührt es gut durch.
  5. Diese Masse füllt ihr dann in eure Muffinförmchen und backt sie ca. 20 Minuten.
  6. Sind sie fertig, lasst ihr sie gut auskühlen (WICHTIG!) und bereitet schon mal das Topping vor. (Ich habe die Muffins auf die Terrasse gestellt zum Auskühlen, nur ein Tipp, falls eurer Kühlschrank auch nicht genug Platz bietet 😉 ).
  7. Für das Topping verrührt ihr alle Zutaten (also Frischkäse, Staubzucker, Rum und Kokosflocken).
  8. Diese Masse streicht ihr nun auf eure (ausgekühlten) kleinen Muffins, sodass sie zu Cupcakes werden 🙂 . Die Kokosflocken, die ihr euch zur Deko beiseite gestellt habt, gebt ihr in eine kleine Schüssel, und stülpt die mit Topping verzierten Muffins hinein, so dass die Kokosflocken zusätzlich noch auf den Muffins (bzw. halt dem Topping) haften bleiben.

Wenn ihr wollt, könnt ihr eure Muffins noch mit Raffaello-Kugeln dekorieren, so wie ich. Ich habe auf die Raffaellos einen kleinen Klecks der Topping-Masse gegeben (da ich noch welche übrig hatte) und sie dann so mittig auf die Cupcakes gesetzt.

 

Reinbeißen ist ab jetzt erlaubt, aber leicht gekühlt schmecken die Muffins noch viel besser (sagt dann nicht, ich hätte es euch nicht gesagt 😉 ).

kokos muffins

 

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Was backt ihr üblicherweise zu Ostern?

Ich wünsche euch ein schönes Osterfest und hoffe, dass ihr alle eure Osternester findet 😉 .

 

Liebe Grüße.

eure Claudschi 🙂

Holt euch den Sommer auf den Teller mit dieser Shrimp-Paprika-Pasta!

Draussen wird es allmählich wärmer…langsam, aber doch.

Nach einem langen Arbeitstag ist es nicht dunkel, sondern noch angenehm hell.

Die Motivation, am Abend noch etwas zu unternehmen, steigt mit der Länge des (hellen) Tages und die Frühjahrsmüdigkeit scheint auch nach und nach besser zu werden (ist ja auch viel angenehmer, sanft von Sonnenstrahlen geweckt zu werden, als von einem schrillen Wecker aus dem Land der Träume gerissen zu werden 😉 ).

Die heurige Urlaubsplanung ist im Gange und ich schwelgte diese Woche bereits in großartigen Erinnerungen an den letzten Urlaub.  Beim Fotos durchklicken blieb ich – neben den unheimlich vielen lustigen Fotos – natürlich auch an den Fotos unserer Schlemmereien hängen…und es war klar! ICH MUSS ETWAS MIT MEERESFRÜCHTEN KOCHEN!!!

Gesagt, getan! Das Ergebnis seht ihr hier:

 

shrimp paprika pasta

 

shrimp paprika pasta

 

Ihr braucht dazu: 

  • Nudeln eurer Wahl (ich habe hier Dinkelnudeln verwendet)
  • Cocktailtomaten (nach Belieben)
  • Shrimps nach Belieben (ich habe gefrorene verwendet)
  • Tomatenpolpa
  • 1 grüne Paprika (in Streifen geschnitten)
  • 1 rote Paprika (in Streifen geschnitten)
  • italienische Kräuter
  • Salz, Pfeffer
  • Knoblauch fein gehackt
  • Olivenöl

 

  1. Als ersten Schritt stellt ihr einen Topf mit Wasser für eure Nudeln auf den Herd, salzen nicht vergessen! 🙂
  2. Danach werden die Shrimps mit dem Knoblauch in der Pfanne angebraten, bis sie eine schöne rote Farbe haben.
  3. Danach habe ich die Shrimps aus der Pfanne genommen und die Paprikastreifen angebraten. Diese bratet ihr ein paar Minuten, bis sie halbwegs weich sind, und gebt dann die Cocktailtomaten dazu (da ich nur sehr kleine Cocktailtomaten hatte, habe ich sie als ganzes dazugegeben). Auch diese werden ein wenig angebraten.
  4. Nun könnt ihr nebenbei schon mal eure Nuden ins (hoffentlich schon) kochende Wasser geben.
  5. Während eure Nudeln kochen, könnt ihr euer Gemüse mit den Shrimps vermischen und die Tomatenpolpa dazugeben. Die Menge variiert je nachdem, wie „tomatig“ ihr eure Nudeln haben wollt. Gebt ihr bei diesem Schritt zuwenig hinzu, ist das kein Problem: ihr könnt, nachdem ihr die Nudeln dazugegeben habt, immer auch noch Polpa dazugeben! 🙂 Salzen, Pfeffern und eure italienischen Gewürze bitte nicht vergessen! Diese könnt ihr jetzt dazumischen!
  6. Lasst die Sauce ein wenig auf mittlerer Stufe kochen und vermengt diese dann mit euren gekochten Nudeln.
  7. Durchschwenken, bis alle Nudeln gut mit der Sauce bedeckt sind, servieren, fertig!

 

Sofort fühlt man sich (zumindest kurz) wieder in den Urlaub zurückversetzt…und freut sich schon auf die nächste Shrimps-Pasta, die hoffentlich braun gebrannt, entspannt, mit Freunden und am Meer verspeist wird! 🙂

 

Wo verbringt ihr heuer euren Urlaub?  Habt ihr schon alles gebucht?
Meeresfrüchte: Yay – oder Nay?

 

Träumerische Grüße, eure Claudia 🙂

Pizza ohne Mehl – dafür mit Thunfisch. [Low Carb Thunfischbodenpizza]

Kennt irgendjemand irgendjemanden irgendwo der Pizza nicht mag?

Also ich definitiv nicht. Pizza ist so variabel, dass sich jeder einfach den Belag bestellt, der ihm am liebsten ist. Egal ob vegetarisch, mit Fisch, mit viel Fleisch, mit viel Zwiebeln, mit viel Käse – da ist doch für jeden etwas dabei?

Nicht so bei meinem heutigen Gericht: Wenn man Thunfisch nicht mag, sollte man meine heutige Pizza vielleicht lieber nicht probieren (oder alternativ den Boden aus Karfiol (Blumenkohl) machen…siehe hier!).

[Low Carb] Pizza mit Thunfischboden – also komplett ohne Mehl!

 

Ja, ein Pizzaboden aus Thunfisch. Klingt komisch, ist es auch! Schmeckt aber meiner Meinung nach gar nicht so extrem nach Fisch, wie man meinen möchte (oder bin ich dagegen schon immun? 🙂 ).

Wer sich kohlenhydratarm (also low carb) ernährt, hat oft einen Überdruß an Fleisch… (ja, das gibt es tatsächlich…) und anfangs ist man vielleicht noch sehr einfallslos, was man essen soll, weil man nicht weiß, ob man darf und so weiter. Aber diese Pizza kommt garantiert ohne viele Kohlenhydrate aus und schmeckt einfach wunderbar…

 

Ihr braucht für den Teig (hier ca. die Größe eines Backblechs):

  • 3 Dosen Thunfisch (in eigenem Saft)
  • 2 Eier
  • italienische Gewürze

 

Zubereitung:

  1. Das Wichtigste am Teig ist, dass er nicht zu feucht ist, weswegen ihr den Thunfisch „entsaften“ müsst. Die (für mich) einfachste Methode ist, dass ich den Thunfisch auf ein sauberes Geschirrtuch gebe, dieses Geschirrtuch denn einschlage und fest ausdrücke/auswringe… So kriegt ihr wirklich die meiste Flüssigkeit weg! Das Geschirrtuch danach bitte gleich waschen ;-).
  2. Den Thunfisch zerkleinert ihr mit einer Gabel, vermischt ihn dann sorgfältig mit den Eiern und den Gewürzen und streicht die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Sollte euch der Teig noch sehr feucht vorkommen, tupft ihr ihn mit Küchenrolle ab.
  3. Diese Masse gebt ihr dann für ca. 10-15 Minuten bei 180° in den Ofen, damit er halbwegs „knusprig“ wird. (Er wird nicht wirklich knusprig, aber auf jeden Fall „fester“ und trockener).

 

Wenn ihr das erledigt habt, geht es ans Belegen! Zuallererst natürlich Tomatensauce auf den Boden und danach könnt ihr euch ausleben: Paprika, Mozzarella, Schwammerl, Paradeiser, Zwiebel, Oliven, Schinken, Salami, Artischocken, Ei – alles was euch schmeckt!

 

thunfischbodenpizza

 

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Natürlich schmeckt diese Art von Pizza ein wenig gewöhnungsbedürftig. Wenn ihr aber Thunfisch mögt und weniger Kohlenhydrate essen wollt, ist dieses Gericht eine super Alternative! Probiert es doch mal aus! 🙂

 

Achtet ihr auf eure Ernährung?

Was darf auf eurer Pizza nie fehlen?

 

Liebe Grüße, eure Claudschi

 

Ei, Ei, Ei! Da könnt ihr zugreifen! Eiweißbrot von Vanes Fitness [Koch mit Oliver]

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich sehe mir unheimlich gerne Kochsendungen an und hole mir dort Ideen oder koche gar vollständige Gerichte nach. So geschehen letzten Samstag…

Der Fernsehkoch Oliver Hoffinger (PULS 4, „Koch mit Oliver„, Samstags, 18:10 Uhr) will also in 15 Wochen 15kg abnehmen, interessant. Dazu ernährt er sich mit Hilfe von Ernährungsberaterin Vanessa (welche ich unheimlich sympathisch und authentisch finde, da sie selber 30kg abgenommen hat!).  Sie hat Oliver Hoffinger auch das Rezept für ihr Eiweißbrot gezeigt, welches ihm scheinbar sehr mundet (und er wird nicht müde, dies zu erwähnen 😉 ). Und ich, als Einkäuferin des abgepackten Eiweißbrotes (Marke Mestemacher, erhältlich bei Billa und Merkur soviel ich weiß) wollte dieses Brot natürlich ausprobieren. Es wirkte von der Zubereitung her sehr einfach, das schaffe ich doch mit links.

Hintergrund: beim Eiweißbrot wird wenig und hochwertiges Mehl (hier: Roggenmehl) verwendet, was die Menge der enthaltenen Kohlenhydrate senkt.

 

Das Rezept für Vanes Fitness Eiweißbrot findet ihr hier.

Wundert euch nicht, der Teig ist vor dem Backen ziemlich flüssig (weil ja nicht viel Mehl drin ist).

 

eiweißbrot roh

Mit meiner Küchenmaschine habe ich alle Zutaten verrührt (eher verrühren lassen 😉 ) und danach alles ins vorgeheizte Backrohr gegeben. Leider ist mir ein kleiner Teil des Brotes in der Form angeklebt (ich habe sie aber auch nicht eingefettet – shame on me!). Außerdem habe ich das Brot 15 Minuten länger im Rohr gelassen, was dem Geschmack keinen Abbruch getan hat! Es war mir einfach noch zu hell und wollte ich es knusprig.

 

Als erstes fiel mir der leichte Geschmack nach Mandeln auf, was mich anfangs ein wenig gehemmt hat, etwas Pikantes auf die Brotscheibe zu geben, da ich Mandeln eher von Süßem gewohnt war. Diese Hemmschwelle überwunden konnte ich dann aber fast nicht aufhören, mir eine weitere Scheibe abzuschneiden… Das Beste: ohne schlechtes Gewissen Brot essen!  (Beachtet aber (wenn ihr damit abnehmen wollt), dass es trotzdem auf die Menge, die ihr zu euch nehmt, ankommt und auf den Belag.)

eiweißbrot

Das Brot war so gut, dass es am nächsten Tag zum Frühstück nicht mehr da war. Alles aufgegessen… 😉

eiweißbrot

 

eiweißbrot

 

Die Videos von „Koch mit Oliver“ findet ihr hier.

Und hier Vanessas Homepage und Facebook.

 

Habt ihr schon selber Brot gebacken?

Ich wünsche euch eine schöne Arbeitswoche! 🙂

 

Liebe Grüße, eure Claudschi

Himmmlischer Himmmbeerkuchen und ein lachendes Baby – ein perfekter Sonntag!

Was gehört zu einem typischen Sonntags-Besuch bei Freunden dazu? Natürlich Kuchen!

Und der schmeckt in Anwesenheit von frisch gebackenen Eltern samt des vor freudig glucksenden Babys natürlich noch besser! 🙂

Der Kuchen ist innerhalb kurzer Zeit fertig und schmeckt einfach wunderbar (überhaupt wenn man auf saftige Himbeer-Masse steht… 😉 ).

 

Ihr braucht dazu:

  • flüssige Butter und Mehl zum Ausstäuben eurer Form
  • 250g (1 Becher) Schlagobers,
  • 250g weißer Kristallzucker
  • 100g Mandelblättchen
  • 380g Mehl
  • 300g gefrorene Himbeeren
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • eine Prise Salz
  • 6 Eier
  • 50g braunen Zucker
  • 30g Butterflöcken (einfach mit einem Löffel „abziehen“)
  • 1 rechteckige Kuchenform (meine war ca. 35x40cm)

 

Und so geht’s:

 

  1. Ich habe zuerst meine Form mit flüssiger Butter ausgestrichen und danach sorgfältig Mehl darauf gestreut, damit die Form schön leicht bedeckt ist und der Kuchen danach nicht daran kleben bleibt. Euren Backofen könnt ihr schon mal auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Dann gebt ihr den Schlagobers, Zucker (den weißen Kristallzucker, nicht den braunen!), das Päckchen Vanillezucker und eine Prise Salz in eine Schüssel und rührt alles mit dem Handmixer halbsteif (dh. für mich: cremig). Habt ihr das erledigt gebt ihr nach und nach die Eier, das Mehl und das Backpulver dazu.
  3. Wenn sich alles gut vermengt hat, gebt ihr den Teig in eure Form und verteilt die tiefgekühlten Himbeeren darauf. HIer könnt ihr ruhig großzügig sein, da die Himbeeren beim Backen in den Teig „absinken“ und dann von oben nicht mehr sichtbar sind.
  4. Nun gebt ihr alles für zehn Minuten ins Rohr. Ist die Zeit um  nehmt ihr den Kuchen heraus, verteilt einige Butterflöckchen darauf und streut danach den braunen Zucker und die Mandelblättchen drauf. (Der Zucker karamellisiert leicht und das schmeckt danach einfach herrlich!)
  5. Alles noch einmal für 25 Minuten in den Ofen und fertig ist euer himmmmlischer Himmmbeerkuchen!

 

Der Kuchen schmeckt leicht, fruchtig und da ihr tiefgekühlte Himbeeren das ganze Jahr über kaufen könnt, natürlich saisonal unabhängig. Holt euch ein wenig Sommer auf den Teller und probiert ihn doch aus! 🙂

himbeerkuchen

 

himbeerkuchen

 

himbeerkuchen

 

Was ist euer liebster Obstkuchen? Freut ihr euch auch schon so sehr auf den Sommer wie ich? 🙂

Habt eine wundervolle Woche!

Liebe Grüße, eure Claudschi

(Fast) sprachlos in „AMON’s Gastwirtschaft“ – aber nur fast! ;-)

Gestern war also Valentinstag… Entweder man zelebriert diesen Tag oder man ignoriert ihn. Ob nun nur eine Erfindung der Blumenhändler und Süßwarenfabrikanten oder doch ein netter Tag, um den Menschen die man mag seine Zuneigung zu zeigen. Egal, für meinen Freund und mich ein guter Grund essen zu gehen! 😉

 

Wie schon letztes Jahr waren wir heuer in „Amon’s Gastwirtschaft“ in der Schlachthausgasse im dritten Bezirk. Das Amon bietet jedes Jahr ein Valentinstagsmenü um € 39,– pro Person an, welches aus Aperitif, Vorspeise, Suppe, Hauptspeise und Dessert besteht. Das Menü kann man sich natürlich schon vorher im Internet ansehen, sollte man sich nicht überraschen lassen wollen. Ich habe also Mitte Jänner per Kontaktformular auf der Homepage reserviert und auch prompt eine Bestätigungsmail erhalten.

 

Als es dann endlich soweit war und wir im Restaurant ankamen, wurden wir vom Personal – so wie etliche andere Paare – an unseren Tisch geführt (rechtzeitig reservieren empfiehlt sich also!). Nachdem wir an unserem romantisch gedeckten Tisch Platz genommen hatten wurden wir auch schon nach unserem Aperitif gefragt und es wurde ein leckerer Schilcher Frizzante.

 

amon tischdeko

 

 

Außerdem fragte uns die Kellnerin, ob wir mit dem Menü so zufrieden wären, oder wir irgendwelche Änderungen wünschen, was bei uns nicht so war, aber doch sehr positiv anzumerken ist. Da ich euch nicht länger auf die Folter spannen will, hier die Menükarte des Abends:

 

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Die Vorspeise:

 

Das Butterfischcarpaccio war die perfekte Vorspeise, da es sehr leicht war, nicht zu intensiv vom Geschmack (Butterfisch schmeckt ja eher neutral), doch hat alles perfekt harmoniert (der Fisch mit dem leichten Pesto und den Antipasti). Dazu war natürlich Jourgebäck gedeckt, welches, obwohl es bei unserer Ankunft schon am Tisch stand, noch immer sehr knusprig und frisch schmeckte. Ein super Appetizer also…ein perfekter Start. Dazu tranken wir einen leichten RIesling auf Empfehlung des Kellners.

 

amon jourgebäck

 

 

amon butterfischcarpaccio

 

amon butterfischcarpaccio

 

 

Die Suppe:

 

Ich bin nicht wirklich ein Suppentiger („Nein, diese Suppe ess‘ ich nicht.“), aber die Karotten-Orangen-Suppe war einfach ein Traum. Das knusprige Schwarzbrot darin war superlecker! Die Orange nicht sehr aufdringlich im Geschmack, was mir perfekt passte.

 

amon karottenorangensuppe

 

Die Hauptspeise:

 

Das absolute Highlight für mich: Ich habe noch nie – wirklich noch nie – so zartes Rinderfilet gegessen… Man musste es fast nicht kauen, so zart war es. Die Kräuterbutter die dabei war  – einfach ein Traum! Ich war sprachlos… Nein, wenn ich ehrlich bin, alles was ich herausbrachte war ein: „Oida…boah…“ – und das so ca. zehn Mal. Ich weiß auch gar nicht, wie ich es hier näher beschreiben soll…ich bin einfach immer noch unheimlich begeistert von diesem Filet… (ich habe auch nicht mehr als ein Foto geschafft 😉 )

Zum Hauptgang haben wir einen fruchtigen Merlot getrunken.

 

amon hauptgang

 

 

Das Dessert:

 

Auch auf’s Dessert habe ich mich im Vorhinein schon sehr gefreut: Schokokuchen und Eis? Perfekte Kombi! Mein Freund, der eigentlich nicht so sehr auf Schokolade und Süßes aus ist wie ich, war begeistert! Der Beerenspiegel zwar sehr süß, aber zusammen mit dem Kuchen einfach unschlagbar. Und das Walnusseis? Wow. Alles in Allem: PERFEKT.

 

amon dessert

 

Das Personal war überaus freundlich und aufmerksam, was uns über den gesamten Abend hinweg immer wieder positiv auffiel.

Das Menü kostet pro Person also € 39,–. Inkl. des Weins zu Vorspeise und Suppe (2/8l)  und zur Hauptspeise(3/8l) haben wir schlussendlich € 99,40 bezahlt. Das Wasser (3 Flaschen Granderwasser) war kostenlos. Das finde ich für ein viergängiges Menü (inkl. Aperitif) und Wein in Anbetracht der Qualität und des Geschmacks des Essens einfach unschlagbar und kann ich nur jedem empfehlen.

 

Ich werde bestimmt nicht bis zum nächsten Valentinstag warten, um wieder im Amon zu essen. Aber seien wir mal ehrlich: Irgend ein Grund zum Essen gehen findet sich doch immer ;-).

 

AMON’s Gastwirschaft

Schlachthausgasse 13

1030 Wien

 

Öffnungszeiten:

Montag-Samstag: 10-24 Uhr

Sonntag & Feiertag: 10-16 Uhr

Tel.: 01/798 81 66

www.amon.at

office@amon.at

Da wird niemand meckern: würzig-frische Ziegenkäse-Pies!

Ihr braucht eine kleine, leckere Vorspeise, die schnell gemacht ist?

Vielleicht auch ohne Fleisch, weil im Hauptgang sowieso Fleisch enthalten ist?

 

Dann habe ich den perfekten Appetizer für euch! Ziegenkäse-Pies!

Sie schmecken würzig, leicht und frisch und können sowohl warm, als auch kalt genossen werden.

Ich  habe diese schmackhaften Pies zu Weihnachten mit einem kleinen Salat serviert und sie schmeckten einfach wunderbar. Die übrig gebliebenen habe ich am nächsten Tag zum Frühstücken zu meiner Schwester mitgenommen und auch da schmeckten sie noch sehr gut (und es wurde sogar nach dem Rezept gefragt ;)! Was will man mehr?)

 

Ihr braucht für ca. 8 Stück:

 

  • 200g Sauerrahm
  • 2 Eier
  • 200g Ziegenkäse
  • 300 g Frühlingszwiebeln
  • 2–3 EL Öl
  • 6 EL Honig
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Pkg. Strudelteigblätter (Filo- oder Yufkateig)
  • Salz, Pfeffer

 

1. Euren Teig schneidet ihr in kleine Quadrate (ich habe sie ca. 10x10cm geschnitten). Ihr braucht diese, um eure Muffinform damit „auszulegen“. Ihr bepinselt dafür einfach das erste Quadrat mit ein wenig Olivenöl (damit sie zusammenkleben), legt das zweite drauf und so weiter (je nachdem, wie viel „Teig“ ihr verwenden wollt).  Ich habe ca. 4 Blätter verwendet, da mir das erste eingerissen ist und ich diese Lücke mit dem nächsten Teigblatt abgedeckt habe. Den Backofen könnt ihr auch schon auf 200° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

2. Die Frühlingszwiebeln putzt ihr und schneidet ihr in feine Ringe. Habt ihr das erledigt, röstet ihr diese in etwas Olivenöl an, bis sie leicht glasig werden. Dann könnt ihr sie beiseite stellen.

3. Nun verrührt ihr den Sauerrahm, die Eier, die angerösteten Frühlingszwiebeln und pfeffert die Masse ein wenig. Den Ziegenkäse brecht ihr in kleine Stücke und rührt ihr auch in die Masse hinein (können ruhig kleine Ziegenkäse-Stücke zu sehen sein, es muss keine glatte Masse werden!).

4. Diese füllt ihr nun in eure mit dem Yufkateig bestückte Muffinform. Ich habe dann auf jeden kleinen Muffin ein wenig Honig geträufelt und noch kleingehackten Rosmarin draufgestreut.

5. Nun könnt ihr sie in den Backofen geben: bei mir dauerte es ca. 25 Minuten, bis sie oben leicht bräunlich waren. Ich habe sie noch kurz abkühlen lassen und dann mit einem kleinen Salat serviert… Superlecker!

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Was sind eure liebsten Rezepte mit Ziegenkäse? Esst ihr als Vorspeise auch lieber Salat, als Suppe?

 

Habt noch einen schönen Sonntag! Eure Claudschi

Steak it easy! Steak-Sandwich mit Paprika-Petersilie nach Jamie Oliver

Ich muss schon sagen, Jamie Oliver war mir ehrlich gesagt nie wirklich sympathisch. Ich weiß nicht warum, aber seine Art zu kochen gefiel mir irgendwie nie…Doch im Fernsehen, egal wo man hinzappt, überall sieht man ihn: Jamies 30 Minute Menus, The Naked Chef, Jamies Kitchen und so weiter. Man kommt um ihn einfach nicht herum.

 

Und gestern passierte es: Ich kam nach Hause und Jamie Oliver lief im Fernsehen. Aber ich schaltete, wie sonst üblich, nicht gleich um,  sondern fand das, was ich sah, eigentlich ziemlich ansprechend…Er verrührte gerade Paprika mit Petersilie und gab es auf wunderschön aufgeschnittene Steak-Scheiben…und es sah unheimlich lecker aus…

 

„Das müssen wir mal ausprobieren“ hörte ich noch und 10 Minuten später stand ich schon vor dem Kühlregal und suchte die besten Rumpsteaks aus. Und es war herrlich! Unheimlich einfach, schnell gemacht und so gut!

 

Ihr braucht dazu:

  • 2 Rumpsteaks
  • 1 Ciabatta (ich hatte eines zum selber Aufbacken!)
  • 1 Glas eingelegte gegrillte Paprika
  • ein Bund Petersilie
  • Saft einer halben Zitrone
  • Senf mit Kren
  • Rucola
  • ein paar Zweige Thymian
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

 

1. Zuerst backt ihr euer Ciabatta (falls ihr es nicht schon fertig gekauft habt).

 

2. Danach würzt ihr eure Steaks mit Salz, Pfeffer und reibt sie mit dem Olivenöl und dem Thymian ein. Ich lasse alles noch ein paar Minuten einziehen.

 

3. Währenddessen könnt ihr die eingelegten Paprika abgießen und klein schneiden, dasselbe macht ihr mit der Petersilie. Mit einem Schuss Zitronensaft, Salz und Pfeffer schmeckt ihr das Ganze ab (und die eingelegten gegrillten Paprika schmecken schon sooo gut!).

4. Nun gebt ihr das Fleisch in die Pfanne und bratet es je nach Dicke und Garwunsch (MEDIUM! 😉 ) 2-3 Minuten von beiden Seiten scharf an. Wenn ich das erledigt habe, decke ich das Fleisch meistens noch kurz mit einem Topfdeckel ab und lasse es ein wenig ruhen.

 

WICHTIG: Wenn ihr Steaks oder Fleisch anbrät, bitte nicht mit einer Fleischgabel einstechen, da ansonsten der gesamte Fleischsaft austritt und euer Steak trocken wird. Am besten immer mit einer Fleischzange wenden!

 

5. Während euer Fleisch ruht könnt ihr das Ciabatta aufschneiden und die Unterseite mit Kren-Senf bestreichen. Auf diese Schicht gebt ihr dann den Rucola, so viel ihr wollt.

 

6. Nun wird das Fleisch in feine Streifen geschnitten…der wichtigste Zeitpunkt! Nun seht ihr, ob ihr es richtig, nach eurem Garwunsch angebraten habt…fein aufschneiden und auf den Rucola schlichten. Den austretenden Fleischsaft habe ich zur Paprika-Petersilien-Mischung gegeben und noch einmal fein durchgerührt.

 

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Steak-Sandwich

 

7. Auf diese Steak-Streifen gebt ihr nun eure Paprika-Petersilien-Mischung und verteilt es gleichmäßig. Deckel drauf und reinbeißen… und schwärmen…

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Steak-Sandwich

 

Wie esst ihr euer Steak am liebsten? Was sind eure liebsten Beilagen zum Steak?

 

Habt eine wunderschöne Woche! Eure Claudschi