Aufgwamt schmeckt nur Gulasch guid.

Diesen Spruch hat doch jeder schon einmal gehört 🙂

Zu Besuch waren also drei MĂ€nner. Plus dem Meinen waren also vier Vertreter des mĂ€nnlichen Geschlechts zu verköstigen. Nach getaner Arbeit (es waren Lampen zu montieren, eine Duschwand anzubringen und einige FIFA 2015 Matches zu zocken 😉 ) wollte auch ihr Hunger gestillt werden und es musste etwas Fleischiges, Leckeres und SĂ€ttigendes her. Da mir Chili con Carne mit jeder Menge Bohnen bei vier MĂ€nnern doch zu gefĂ€hrlich war (wenn ihr wisst was ich meine 😉 ) gab es Rindsgulasch! Und das natĂŒrlich – wie die Bolognese – ganz lang und auf niedriger Stufe gekocht. Und es war herrlich! Ohne Zugabe jeglicher Chilischoten wurde es richtig angenehm scharf (vielleicht habe ich aber doch das Paprikapulver mit dem Cayennepfeffer verwechselt 🙂 ). Dazu gab es selbstgemachte Nudeln oder, wer wollte, eine frische Semmel. Köstlich!

Ihr braucht dazu (fĂŒr ca. 2-3 Personen):

  • 600g Gulaschfleisch (Wadschinken vom RInd)
  • 600g Zwiebel (fein geschnitten)
  • Tomatenmark
  • Paprikapulver (edelsĂŒĂŸ)
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 Flasche Tomatenpolpa (nicht ĂŒblich, ich gebe es aber gern dazu)
  • 1l Wasser
  • Salz, Pfeffer, KĂŒmmel, Majoran

1. Zuerst röstet ihr die Zwiebel mit etwas Olivenöl an. Sind die Zwiebeln schön glasig gebt ihr das Tomatenmark drauf (ich habe ca. eine halbe Tube draufgegeben). Alles brav umrĂŒhren und dann jede Menge Paprikapulver drauf (ca. 2-3 EL). Das alles gießt ihr dann mit Wasser auf (ich bereite mir immer einen Liter heißes Wasser im Wasserkocher vor).

2. Danach – und das mache ich anders als viele – gebt ihr das wĂŒrfelig geschnittene Fleisch hinein. Das Gulasch soll nicht kochen, sondern lediglich langsam vor sich hin schmoren (ich hatte es auf Stufe 4 von 10). Ihr wundert euch vielleicht, dass ich das Fleisch nicht anbrate, aber ich hatte oft das Problem ,dass es mir dann zu zĂ€h geworden ist. ZufĂ€llig stieß ich dann im Internet auf diese Zubereitungsart (das Fleisch nicht anbraten, sondern einfach reingeben). Und da wir unser Gulasch auf niedriger Stufe vor sich hin schmoren lassen, wird das Rindfleisch butterweich….ich sags euch!

3. Jetzt könnt ihr die GewĂŒrze hinzugeben, evtl. auch noch etwas Paprika. Hat sich das Gulasch ein wenig eingekocht, könnt ihr – wenn ihr wollt – noch eine Flasche Tomatenpolpa dazugeben. Ist zwar nicht ĂŒblich, mir schmeckt es aber so richtig gut! Von der SchĂ€rfe her könnt ihr auch variieren und vlt. noch Chilischoten reingeben.

4. Ich lasse das Gulasch dann ca. 2-3 Stunden langsam vor sich hin schmoren. Immer wieder umrĂŒhren und abschmecken nicht vergessen. Aber das Wichtigste: wirklich nicht kochen lassen!!! Alles mit der Ruhe 😉

Am Ende sollten sich dann auch alle Zwiebeln verkocht haben und das Rindsgulasch eine schöne sÀmige Konsistenz haben.

 

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Gulasch

Was esst ihr ĂŒblicherweise zum Gulasch dazu?

Esst ihr auch gerne scharf? Was ist euer liebstes scharfes Gericht?

Eure Claudschi

Mehr aus dem Topf:

Ein Gedanke zu „Aufgwamt schmeckt nur Gulasch guid.“

  1. Maaaaah! UUUR GUAT!!! 🙂
    Wir *lieben* Gulasch!
    Rindsgulasch, Kalbsrahmgulasch, ErdĂ€pfelgulasch… you name it! 🙂
    Der Meinige macht folgendes anders: Er röstet den Zwiebel *so richtig* dunkel an… das hat ihm seine Mamsch beigebracht und ihm eingebleut: *DAS* MACHT DIE SCHÖNE; DUNKLE FARB‘ BEIM SAFT!
    Und er hĂ€lt sich schön brav dran… ich denk‘ mir immer: ‚Jessas! Der Zwiebel is ja voil vabrennt!‘ 😉 … aber das ghört so, offenbar. Ausschauen tuz nachher immer fantastisch und schmecken auch.
    (Mariana… I krieg schon wieder Mörderhunger. *gg*)

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